Monate: Mai 2011

Nachhaltiges Bier? Praxisseminar besucht Holsten-Brauerei

Bier und Wissenschaft – das klingt zunächst nach einer ungewöhnlichen Kombination – nicht so für die Studierenden der Leuphana Universität Lüneburg und die Unternehmensgruppe Carlsberg Deutschland. Das Praxisseminar “Nachhaltigkeit im Brauereiwesen” soll ökologische und soziale Anforderungen mit den ökonomischen Zielen des Unternehmens verbinden – am Beispiel des Lüneburger Pilseners.

Best Paper Award für das CSM

Ende Oktober fand die „26th Canadian Conference on Small Business and Entrepreneurship“ in Calgary, Kanada statt. Während dieser Konferenz wurde das Papier “The Role of Intermediary Organizations in Eco-Effiency improvements in SMEs – a multi-case study in the metal and mechanical engineering industry in Germany“ von den CSMlerinnen Johanna Klewitz und Anica Zeyen mit dem „Best Paper Award“ ausgezeichnet.

Bewerberrekord MBA

Mit einem Bewerberrekord startete am vergangenen Wochenende der neue Jahrgang des MBA Sustainability Management. Der internationale Charakter der viertägigen Einführungsveranstaltung machte deutlich, dass der MBA Sustainability Management nicht nur in Deutschland, sondern zunehmend auch weltweit einen Ruf als renommierter Fernstudiengang erworben hat. Unternehmen wie PUMA fördern das weiterbildende Studium ihrer Mitarbeiter an der Leuphana. Der MBA Sustainability Management stößt seit Jahren bei deutschsprachigen Fach- und Führungskräften rund um den Globus auf reges Interesse. „In diesem Jahr hatten wir erneut einen riesigen Zuspruch. Die Bewerberzahl ist vom ersten Durchgang bis heute stetig gewachsen. Die Ausbildung zum ‚Change Agent for Sustainability‘ wird zunehmend als karrierefördernd und zukunftsfähig eingeschätzt“, sagt Charlotte Hesselbarth, Studiengangskoordinatorin des MBA Sustainability Management. Der MBA für Nachhaltigkeitsmanagement hat seit seiner Einführung im Jahr 2003 rund 350 Studierende aufgenommen und bereits mehr als 100 Absolventen hervorgebracht. Die Teilnehmerprofile sind dabei so vielschichtig wie ihre Herkunftsländer. Frauen und Männer ganz unterschiedlicher Fachrichtungen wie Wirtschaftsingenieurwesen, Sozialökonomie oder Architektur aus ganz Europa, Asien und Kanada bilden beispielsweise den 8. und somit jüngsten Jahrgang der zukünftigen Nachhaltigkeitsexperten an der …

Fach- und Führungskräfte aus dem Globalen Süden in Lüneburg

Start der Präsenzphase für die Teilnehmenden des Internationale Leadership Trainings Nach einer erfolgreichen sechsmonatigen Onlinephase fand am Dienstag, den 11. März 2011 unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Schaltegger die Kick-Off-Veranstaltung zur Präsenzphase des International Leadership Training (ILT) Sustainability Management in Lüneburg statt. Das Weiterbildungsprogramm wird in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH durchgeführt und ist Bestandteil eines insgesamt auf zwei Jahre angelegten ILT für Fach- und Führungskräfte aus dem Globalen Süden.

Studie zum Sustainable Supply Chain Management vorgestellt

Im Rahmen des 4. Wissenschaftlichen Symposiums „Supply Management“ des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) stellte Dorli Harms am 16. März 2011 Ergebnisse der CSM-Studie „Sustainable Supply Chain Management – Praxisstand in deutschen Unternehmen“ in einem Kurzvortrag vor. Die vom CSM veröffentlichte Studie zum Praxisstand des Sustainable Supply Chain Managements in MDAX- und DAX-Unternehmen zeigt, dass in den befragten Unternehmen eine gute Ausgangsbasis für die Integration ökonomischer, ökologischer und sozialer Gesichtspunkte in der Lieferkette gegeben ist, aber auch weiterer Handlungsbedarf besteht. Als Treiber für die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten im Einkauf und Supply Chain Management werden unternehmensintern vor allem die Geschäftsführung und die Nachhaltigkeitsabteilung gesehen. Der Einkauf und die Eigentümer sowie Vertrieb/Logistik Distribution für DAX-Unternehmen sind weitere wichtige Treiber. Außerdem zeigt sich, dass die Reputationsverbesserung am häufigsten von den Unternehmen als dauerhaftes Ziel genannt wird, um Nachhaltigkeitsaspekte in der Beschaffung aufzunehmen. Die Unternehmen bewerten das SSCM vor allem als Chance. Mit Fokus auf den Praxisstand untersucht die Studie Gründe und Ziele von Unternehmen, Nachhaltigkeitsaspekte in der Lieferkette zu berücksichtigen, damit verbundene Herausforderungen sowie entsprechende Gestaltungsansätze. …

Zweiter INaMi-Workshop: Nachhaltigkeitslabel

Braucht ein nachhaltiges Produkt ein Label? Welche Kriterien müssen Öko- oder Soziallabel überhaupt erfüllen? Was steht hinter einem Labeling Prozess? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich 14 Mittelständler am 23.03.2011 im zweiten Workshop des Innovationsverbundes Nachhaltiger Mittelstand (INaMi). Dr. Holger Petersen, Koordinator des INaMi, und Dr. Ingo Schönheit, Geschäftsführer der imug Beratungsgesellschaft, bildeten mit Impulsreferaten den Einstieg in den Workshop. Zentrale Themen hier waren Kosten-Nutzen Gesichtspunkte von Label aus Unternehmenssicht, Label im Unterschied zur Markenbildung, Potenziale von Labeln für das Marketing aber auch welchen Nutzen Kunden sich von Label versprechen. Ein Bericht aus der Praxis von Alexandra Thöring der artebio GmbH & Co.KG rundete die Impulsvorträge ab. Im Anschluss an eine Diskussion, bearbeiten die Teilnehmer des Workshops in einer moderierten Arbeitsphase Fragestellungen zu Kosten-Nutzen Aspekten von Label, weitere Kennzeichnungsmöglichkeiten von Produkten aber auch Alternativen zum Labeling, um für Produkte Glaubwürdigkeit zu schaffen und Bekanntheit zu erreichen. Frau Dr. Anja Thiem und ihre Kollegin Friederike lang stellten zum Ende der Veranstaltung ihr Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Wirtschaften in Netzen vor“. Das Thema für den nächsten Workshop …