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Zweiter INaMi-Workshop: Nachhaltigkeitslabel

Braucht ein nachhaltiges Produkt ein Label? Welche Kriterien müssen Öko- oder Soziallabel überhaupt erfüllen? Was steht hinter einem Labeling Prozess? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich 14 Mittelständler am 23.03.2011 im zweiten Workshop des Innovationsverbundes Nachhaltiger Mittelstand (INaMi). Dr. Holger Petersen, Koordinator des INaMi, und Dr. Ingo Schönheit, Geschäftsführer der imug Beratungsgesellschaft, bildeten mit Impulsreferaten den Einstieg in den Workshop. Zentrale Themen hier waren Kosten-Nutzen Gesichtspunkte von Label aus Unternehmenssicht, Label im Unterschied zur Markenbildung, Potenziale von Labeln für das Marketing aber auch welchen Nutzen Kunden sich von Label versprechen. Ein Bericht aus der Praxis von Alexandra Thöring der artebio GmbH & Co.KG rundete die Impulsvorträge ab. Im Anschluss an eine Diskussion, bearbeiten die Teilnehmer des Workshops in einer moderierten Arbeitsphase Fragestellungen zu Kosten-Nutzen Aspekten von Label, weitere Kennzeichnungsmöglichkeiten von Produkten aber auch Alternativen zum Labeling, um für Produkte Glaubwürdigkeit zu schaffen und Bekanntheit zu erreichen. Frau Dr. Anja Thiem und ihre Kollegin Friederike lang stellten zum Ende der Veranstaltung ihr Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Wirtschaften in Netzen vor“. Das Thema für den nächsten Workshop im August steht auch schon fest: Ökologisches Produktdesign.