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Mit Methode – Newsletter 2/2011 des CSM erschienen

Cover Newsletter 02/2011

Methoden stellen die Grundlage systematisch erworbenen Erkenntnisgewinns dar. Doch Methoden sind nicht nur für den Erkenntniszuwachs von fundamentaler Bedeutung, sie legen auch die Grundlage dafür, Erkenntnisse zu vermitteln und in die Praxis umzusetzen. Lesen Sie hier das Vorwort von Professor Schaltegger zum frisch erschienenen Newsletter des CSM, Ausgabe 02/2011.

Nachhaltigkeitsmanagement und dessen Umsetzung sind in besonderem Maße an praxisnahe Methoden gebunden – denn ohne gleichzeitige Entwicklung und Anwendung von Methoden wären Erkenntnisse zufällig und Nachhaltigkeit eine leere Worthülse. Erst durch Methodik lässt sich die abstrakte Vision einer nachhaltigen Entwicklung greifbar machen und in die Praxis umsetzen.

In der Wissenschaft sind geeignete Methoden in zweifacher Hinsicht zentral: Zum einen sind sie die Basis dafür, Neues systematisch entdecken zu können. Zum anderen dienen sie als Qualitätsmerkmal und Beweis für die Validität neuer Erkenntnisse. Am Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg helfen neben disziplinären Ansätzen inter- und transdisziplinär ausgerichtete Methoden über Fachgrenzen hinauszudenken und Wis¬sen¬schafts- und Praxisperspektiven zu kombinieren.

In diesem Newsletter möchten wir einige Methoden des Nachhaltigkeitsmanagements in Forschung und Praxis illustrieren und über die Entwicklung und Vielfalt der Methoden im Allgemeinen sowie einzelne Methoden im Speziellen berichten.

So erfahren Sie auf den folgenden Seiten, welche Methoden für die Nachhaltigkeitsforschung im Bereich Environmental Management Accounting gegenwärtig besonders intensiv diskutiert werden. Die Forschung am CSM widmet sich darüber hinaus neuartigen Methoden des Nachhaltigkeitsmanagements wie dem „Joint Management Stakeholder Committee“.

Methodische Zugänge beschränken sich jedoch nicht nur auf den Forschungsprozess: Auch im Rahmen der grundständigen Lehre und im MBA Sustainability Management werden durch innovative Lehrmethoden „Change Agents for Sustainability“ ausgebildet – Persönlichkeiten, die auch mit methodischem Handwerkszeug ausgerüstet werden und so Nachhaltigkeit wirksam umsetzen und weiter voranbringen.

In den Berichten aus dem CSM erfahren Sie weiterhin, wie es durch den Social Change Hub (SCHub) Studierenden der Leuphana ermöglicht wird, sozialen Wandel eigenständig anzustoßen.

Auf der Forschungsseite ermittelt das CSM im Rahmen des „Corporate Sustainability Barometer“, welche Methoden des Nachhaltigkeitsmanagements in der Unternehmenspraxis bereits angewendet werden und wo weiterer Entwicklungsbedarf besteht. Auch die neuen Möglichkeiten und Herausforderungen der Nachhaltigkeitskommunikation im Web 2.0 werden aus methodischer Perspektive in diesem CSM Newsletter diskutiert.

Seit jeher ist die Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis am CSM Anspruch und guter Brauch zugleich, um nicht nur einen akademisch fundierten, sondern auch praxisrelevanten Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung zu leisten. Im Rahmen des „Sustainability Leadership Forum“ und des „Innovationsverbundes Nachhaltiger Mittelstand“ (INaMi) wurden hierfür Methoden entwickelt, wie Wissenschaft und Praxis voneinander lernen und profitieren können.

Wir hoffen, Ihnen in diesem Newsletter einen Einblick in einige ausgewählte Methoden aus der Vielzahl an „Werkzeugen“ des Nachhaltigkeitsmanagements gewähren zu können und zu veranschaulichen, wie die Umsetzung unternehmerischer Nachhaltigkeit mit Hilfe guter Methoden erreicht werden kann.

Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre des nun bereits elften Newsletters des CSM und freue mich auf Ihr Feedback.

Prof. Dr. Stefan Schaltegger, Leiter des CSM