Jahr: 2014

Weiterbildungsinfo-Tag: Leuphana informiert über Studiengänge

Führungskräfte müssen nicht nur fachlich auf dem neuesten Stand bleiben, sondern auch an ihren persönlichen Führungskompetenzen arbeiten.Viele strategische Entscheidungspositionen erreicht man außerdem nur mit fundierter Managementexpertise. Mit ihren berufsbegleitenden Studienangeboten geht die Leuphana Universität Lüneburg auf diesen Bedarf ein. Am 10. Januar haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich umfassend über alle Weiterbildungsangebote der Leuphana Universität Lüneburg zu informieren. Von 10 bis 16 Uhr findet dann ein Tag der offene Tür auf dem Lüneburger Haupt-Campus der Leuphana statt. Weiterbildungs-Info-Tag Datum: Samstag, den 10. Januar 2015 Start: 10.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr Ort: Leuphana Universität Lüneburg, Gebäude 7 Adresse: Leuphana Universität / Scharnhorststraße 1 / Gebäude 7 /21335 Lüneburg (Hinweise zur Anfahrt) Vorträge und persönliche Gespräche mit Lehrenden, Studierenden und Studiengangsverantwortlichen geben an diesem Tag Einblicke in das Studium. Experten beraten zu Themen wie Studienorganisation und –finanzierung. Das inhaltliche Spektrum der Weiterbildungsangebote ist breit: Es umfasst Industriemanagement, Ingenieurwesen, Wirtschaftspsychologie oder Baumanagement ebenso wie Angebote zu Nachhaltigkeit, Recht oder Gesundheit und Soziales. Die Professional School der Leuphana Universität Lüneburg, an der die Weiterbildungsangebote organisiert werden, verzeichnet …

Interviewreihe Green Skills: Fair-Trade in der Gastronomie

„Green Skills“ sind zurzeit in aller Munde. Was genau verbirgt sich eigentlich hinter dieser vermeintlichen Zauberformel und wie entwickelt man Green Skills? In dieser Interviewreihe präsentieren wir Ihnen Persönlichkeiten, die es geschafft haben und zeigen auf Projekte, die in neue Richtungen weisen. Lesen Sie hier von Lösungen, Initiativen und professionellen Wegen wie Nachhaltigkeit unternehmerisch umgesetzt werden kann. Schweizerinnen und Schweizer sind Weltmeister im Einkauf von Fair-Trade-Produkten. Und Gäste interessieren sich zunehmend für die Herkunft ihres Essens. Ist die Zeit also reif für ein Fair-Trade-Engagement der Gastronomie? Dieser Frage ist Wiebke Suter-Blume im Rahmen ihrer MBA-Abschlussarbeit mit Schweizer Gastronomen nachgegangen. Im Gespräch verrät sie wichtige Ergebnisse, wie sich Fair Trade für Gastbetriebe lohnen kann und worauf dabei zu achten ist.* Worum geht es bei Fair Trade eigentlich genau? Wiebke Suter-Blume: Der Faire Handel will benachteiligten Bauern im Weltsüden helfen, von ihrer Arbeit und nicht von Almosen zu leben. Dafür müssen sie Preise erzielen, von denen sie leben und ihre Kinder in die Schule schicken können. Dies garantiert der Faire Handel. Wer beim Einkauf auf Fair Trade …

Nachhaltigkeitsmanagement: MBA Sustainability Management re-akkreditiert

Mit großer Freude können wir berichten, dass der MBA Sustainability Management durch die international tätige akademische Akkreditierungs-Agentur FIBAA im Dezember 2014 erfolgreich re-akkreditiert wurde. Mit dem jetzt abgeschlossenen Akkreditierungsprozess erhält der MBA-Studiengang im Nachhaltigkeitsmanagement eine Akkreditierung bis zum Jahr 2021. „Damit ist der Studiengang Sustainability Management (MBA) gemäß Abs. 3.5.3 der Regeln des Akkreditierungsrates für die Akkreditierung von Studiengängen und für die Systemakkreditierung vom 20. Februar 2013 ohne weitere Auflage für sieben Jahre vom Wintersemester 2013/14 bis Ende Wintersemester 2020/21 re-akkreditiert.“ Seit der Gründung im Jahr 2003 nahm der MBA Sustainability Management bereits mehrfach an dem umfangreichen Prüf- und Begutachtungsprozess teil. Das externe Verfahren ist Bestandteil der zentralen Dokumentations- und Qualitätssicherungsprozesse für universitäre Masterstudienprogramme. Didaktisches Konzept überzeugt Damit entspricht der Weiterbildungsstudiengang des Centre for Sustainability Management (CSM) wiederholt den hohen Qualitätsanforderungen, die das Siegel des deutschen Akkreditierungsrates an Master-Studiengänge stellt. Die Re-Akkredieritung stellt eine Bestätigung der bisher geleisteten didaktischen und konzeptionellen Arbeit dar. Sie ist ein Ansporn den eingeschlagenen Weg weiterzuverfolgen. Der MBA Sustainability Management unterstreicht die Qualität und langjährige Expertise für berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengänge  im …

Energiewende: Schwungradspeicher als Alternative zur Batterie

Speichertechnologien haben eine immense Bedeutung für den Erfolg der Energiewende. Eine Initiative von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der Leuphana Universität Lüneburg sieht in der Schwungrad-Speichertechnologie eine neue umweltfreundliche Lösung zur Energiepufferung. Nicht nur Akkus oder Batterien sind in der Lage, Energie zu speichern. Im Formel 1-Rennsport kommen seit einiger Zeit Schwungradspeichersysteme zum Einsatz, sogenannte „Kinetic Energy Recovery Systems“ (KERS). Sie speichern Energie mit Hilfe sehr schnell drehender Schwungräder. Mit einer Veranstaltung an der Leuphana Universität Lüneburg bringen Wissenschaftler und Praktiker diese Technik jetzt als umweltfreundliche Speicherlösung für die Energiewende ins Gespräch. Schwungrandspeicher haben die bessere Umweltbilanz Aktuell bestimmen chemische Speichermedien die Diskussion, wenn es darum geht, überschüssige Energie vorübergehend aufzufangen. Sie sind allerdings mit einer Reihe von Problemen behaftet, denn Akkus oder Batterien haben eine schlechte Umweltbilanz. Sie bestehen aus teilweise giftigen Materialien, deren Entsorgung schwierig ist. Auch die Verwendung „kritischer“ Rohstoffe, wie beispielsweise der Seltenen Erden und fehlende Produktionskapazitäten in Deutschland spielen beim direkten Technologievergleich eine Rolle. Die Nachhaltigkeitswissenschaftler Professor Erik Hansen und Professor Stefan Schaltegger am Centre for Sustainability Management (CSM) beschäftigen sich …

Nachhaltiger Mittelstand: Wissenstransfer trägt Früchte

Das CSM begleitet den Bio-Lebensmittelhersteller Bauck GmbH & Co. KG zur EMAS-Registrierung. Die CSM-Wissenschaftler Ursula Weber und Matthew Johnson haben im CSM-Blog vor kurzem von ihrer Tätigkeit mit fünf mittelständischen Unternehmen in der Arbeitsgruppe „Nachhaltigkeitsmanagement mit System“ berichtet. Nun gibt es den ersten sichtbaren Erfolg zu vermelden: Der Hauptstandort des Bio-Lebensmittelherstellers Bauck GmbH & Co. KG in Rosche wurde soeben EMAS zertifiziert. Die Registrierung und Validierung nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) bestätigt dem Unternehmen die systematische Auseinandersetzung und Verbesserung der eigenen Nachhaltigkeitsleistung. Einbindung der Mitarbeiter  war wesentliche Erfolgskomponente „Bei der Einführung des Umweltmanagementsystems bei Bauck hat sich gezeigt, dass die Entscheidungen der Geschäftsführung sowie die Einbindung der Mitarbeitenden wesentlich für das Gelingen des Prozesses sind“, resümiert Ursula Weber. Das Unternehmen hat zwei Mitarbeitende, Carolin Warnecke und Dieter Projahn, zu Umweltmanagementbeauftragten bestimmt. Gemeinsam mit Vertretern anderer Mittelständler haben sie mit dem CSM Nachhaltigkeitsmanagementsysteme auf deren KMU-Tauglichkeit geprüft und ihre eigenen Umweltleistungen gemessen und verbessert. „Die erfolgreiche EMAS-Registrierung der Firma Bauck bestätigt wieder einmal, dass der Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft wichtig und notwendig ist. Und …

Angehende Nachhaltigkeitsmanager beim einwöchigen Unternehmensworkshop im Rahmen des MBA Sustainability Management-Studium bei Voith im November 2014

Unternehmerische Nachhaltigkeit: VOITH Praxispartner für Managementausbildung am CSM

Wie lernt man Nachhaltigkeit in Unternehmen zu gestalten und umzustzen? Angehende Führungskräfte im Studiengang MBA Sustainability Mangement bestehen dazu ein Praxiszenario. Eine Woche lang blicken sie zum Ende der Ausbildung hinter die Kulissen eines deutschen Unternehmens.  Im November 2014 war der Technologiekonzern Voith  der Praxispartner des aktuellen MBA-Abschlussjahrgangs. Da Voith künftig noch stärker auf Nachhaltigkeit setzen will, wurden die Nachhaltigkeitsexperten des MBA Sustainability Management im Rahmen des Praxisworkshops eingeladen. Vom 10. bis zum 14. November 2014 waren 27 Studierende des MBA Sustainability Management für einen Unternehmensworkshop bei dem weltweit agierenden Technologiekonzern Voith zu Gast. Am Hauptsitz des Konzerns im schwäbischen Heidenheim erarbeiteten sie praxisnah neue Ansätze und Konzepte für die Umsetzung unternehmerischer Nachhaltigkeit. Die Erfahrung aus vergangenen MBA-Workshops zeigt: In vielen Fällen führen die Ideen zu neuen Projekten und Impulsen beim Gastgeber-Unternehmen. Ingenieurskunst als Wertebasis der Nachhaltigkeitsbemühungen bei Voith Das im Jahre 1867 von Friedrich Voith gegründete Familienunternehmen ist heute mit über 43.000 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in mehr als 50 Ländern der Welt zu Hause. Mit dem Motto „Engineered Reliability“ ist Voith mit einem Portfolio …

Uni Lüneburg: Millionensegen für Nachhaltigkeitsforschung

Vier neue Forschungsprojekte zum Thema Nachhaltigkeit mit einem Volumen von über 4,5 Millionen Euro starten an der Leuphana Universität Lüneburg. Damit ist keine andere Universität im neuen Förderprogramm „Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung“ der VolkswagenStiftung und des Landes so erfolgreich wie die Uni Lüneburg. Bestätigung für die Nachhaltigkeitsforschung der Leuphana Universität Lüneburg: Gleich vier Forschungsprojekte der Hochschule werden vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie der VolkswagenStiftung gefördert. Dabei geht es hauptsächlich um sozial-ökologische Forschung, neue Methoden, nachhaltige Stadtentwicklung und nachhaltigen Konsum. Auch ein Forschungsprojekt des Centre for Sustainability Management (CSM) unter Koordination von Prof. Stefan Schaltegger und Prof. Erik G. Hansen wird unterstützt.