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Wie geht nachhaltiger Vertrieb?

Im Vertrieb bieten nachhaltige Produkte und Dienstleistungen spannende Handlungsspielräume. Ein Workshop des Innovationsverbundes Nachhaltiger Mittelstand (INaMi) konzentrierte sich Ende Mai auf einen entscheidenden Teilaspekt des unternehmerischen Erfolgs.


Workshop-Dozent Joachim Kreye (Bildmitte) beim INaMI-Workshop „Wie geht nachhaltiger Vertrieb?“ an der Leuphana

Auch nachhaltige Produkte müssen ihren den Weg zum Kunden finden. Und wenn die Wirtschaft insgesamt nachhaltiger gestaltet werden soll, müssen nachhaltig agierende Unternehmen in ihrem Vertrieb gestärkt werden. Welche Handlungsoptionen ergeben sich deshalb für die Vertriebspraxis im unternehmerischen Alltag? Welche Erwartungshaltungen haben die Konsumenten in Bezug auf Service, Beratung und Verkaufsleistungen überhaupt? Und nutzen mittelständische Unternehmen tatsächlich bereits alle Vertriebsmöglichkeiten?

Workshop am CSM: Wie geht nachhaltiger Vertrieb?Zu Gast beim Frühjahrsworkshop des Unternehmensverbundes war der Vertriebstrainer Joachim Kreye. Als Absolvent des MBA Sustainability Management brachte er neben seinen zahlreichen Praxiserfahrungen  auch das akademische Know-how für die Feinheiten des nachhaltigkeitsorientierten Vertriebs mit.

„Der Anteil des Vertriebs am Unternehmenserfolg ist in der Regel von außen oft nicht einzuschätzen“, sagt Dr. Holger Petersen, der den Innovationsverbund koordiniert. Außerdem hafte dem Vertrieb immer auch ein schmieriges Image an. „So ist steckt auch die Forschung zu Vertriebsthemen im Kontext unternehmerischer Nachhaltigkeit noch in den Kinderschuhen“, führt Holger Petersen fort. Die Resonanz auf den sehr praxisnah angelegten Workshop im INaMi war deshalb entsprechend positiv: Ein breiter Teilnehmerkreis aus dem Unternehmensnetzwerk nahm die Veranstaltung wahr. Vertriebsprofis mittelgroßer Unternehmungen gehörten ebenso dazu wie selbstständige Handwerker, die sich als unternehmerische Einzelkämpfer eigenständige Vertriebslösungen für ihre nachhaltigen Produkte erarbeiten müssen.

Zahlreiche Detailfragen zum professionellen Kunden-Dialog spielten daher ebenso eine Rolle wie sinnvolle Beratungszyklen, professionelles Kundenmanagement oder die Unterschiede und Herausforderungen für Unternehmen mit einem Schwerpunkt auf B2B-Lösungen.