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Europäische Woche der Abfallvermeidung gestartet

Berlin – Noch bis Ende November 2014 findet die Europäische Woche der Abfallvermeidung statt. Zum bereits fünften Mal werden damit in den europäischen Mitgliedstaaten verschiedene Aktionen veranstaltet, die konkrete Ansätze für Abfallvermeidung, Wiederverwendung und Recycling in Industrie, Gewerbe, Haushalt und in Behörden veranschaulichen. Die Organisation der europaweiten Aktionswoche hat in Deutschland der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) übernommen.

Mit rund 280 Aktionen beteiligen sich bundesweit über 145 Entsorgungsunternehmen, Behörden und Verwaltungen, soziale Einrichtungen, Verbraucherzentralen, Unternehmen und Einzelpersonen. Die Aktionen reichen von Beratungsständen über Bildungsangebote bis hin zu Tausch- und Verschenkbörsen.

Privathaushalte: 240 Kilogramm vermeidbare Lebensmittelabfälle im Jahr

Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) beton: „Das Thema Abfallvermeidung hat für die kommunale Abfallwirtschaft einen hohen Stellenwert. Mit der Europäischen Woche der Abfallvermeidung soll die Öffentlichkeit für dieses wichtige Thema sensibilisiert werden.“

Die Vermeidung von Abfällen ist gemäß der europäischen und deutschen Abfallpolitik und dem einschlägigen Recht das oberste Gebot des Umgangs mit Abfällen. Zwar hat Deutschland mit 65 Prozent die höchste Recyclingquote im EU-weiten Vergleich, wie Zahlen von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Union, belegen. Allerdings hat Deutschland auch mit 611 Kilogramm pro Person nach Dänemark, Zypern und Luxemburg das höchste Siedlungsabfallaufkommen pro Kopf. Dieses Aufkommen zu reduzieren ist die große Herausforderung.

Text basiert auf Meldung der Organisatoren