Forschung und Projekte am CSM, Nachhaltige Neuigkeiten
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Nachhaltiger Mittelstand: Wissenstransfer trägt Früchte

Das CSM begleitet den Bio-Lebensmittelhersteller Bauck GmbH & Co. KG zur EMAS-Registrierung.

Gerd Ludwig (Umweltreferent IHK Lüneburg); Jan-Peter Bauck (Geschäftsführer); Carolin Warnecke (Umweltmanagementbeauftragte & Controlling) und Dieter Projahn (Umweltmanagementbeauftragter & Leiter Technik) - (im Bild v.l.)

Die CSM-Wissenschaftler Ursula Weber und Matthew Johnson haben im CSM-Blog vor kurzem von ihrer Tätigkeit mit fünf mittelständischen Unternehmen in der Arbeitsgruppe „Nachhaltigkeitsmanagement mit System“ berichtet. Nun gibt es den ersten sichtbaren Erfolg zu vermelden: Der Hauptstandort des Bio-Lebensmittelherstellers Bauck GmbH & Co. KG in Rosche wurde soeben EMAS zertifiziert. Die Registrierung und Validierung nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) bestätigt dem Unternehmen die systematische Auseinandersetzung und Verbesserung der eigenen Nachhaltigkeitsleistung.

Einbindung der Mitarbeiter  war wesentliche Erfolgskomponente

„Bei der Einführung des Umweltmanagementsystems bei Bauck hat sich gezeigt, dass die Entscheidungen der Geschäftsführung sowie die Einbindung der Mitarbeitenden wesentlich für das Gelingen des Prozesses sind“, resümiert Ursula Weber. Das Unternehmen hat zwei Mitarbeitende, Carolin Warnecke und Dieter Projahn, zu Umweltmanagementbeauftragten bestimmt. Gemeinsam mit Vertretern anderer Mittelständler haben sie mit dem CSM Nachhaltigkeitsmanagementsysteme auf deren KMU-Tauglichkeit geprüft und ihre eigenen Umweltleistungen gemessen und verbessert.

„Die erfolgreiche EMAS-Registrierung der Firma Bauck bestätigt wieder einmal, dass der Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft wichtig und notwendig ist. Und natürlich haben wir für unsere Forschungszwecke sehr viele Erkenntnisse aus der Arbeitsgruppe gewonnen“, sagt Matthew Johnson, der sich in seiner Dissertation mit der Verbesserung bestehender Nachhaltigkeitsmanagementsysteme für KMU beschäftigt.

Nachhaltigkeitskommunikation wird 2015 Arbeitsschwerpunkt

Im kommenden Jahr stehen vor allem Fragen der internen und externen Kommunikation von Nachhaltigkeit auf der Agenda der Arbeitsgruppe. Denn „auch in Zukunft werden Einbindung, Verständnis und Unterstützung der Mitarbeitenden aus allen Unternehmensbereichen für die Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung wesentlich sein“, ist sich Ursula Weber sicher.

Der Verbund fördert als Teilprojekt des Regionalentwicklungsprojekts Innovations-Inkubator an der Leuphana die Wirtschaft in Nordostniedersachsen. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ursula Weber  unter Email ursula.weber@inkubator.leuphana.de oder auf der Projektwebseite www.leuphana.de/inami .

Linktipp: Die Umwelterklärung der Firma Bauck