Jahr: 2014

Stellenausschreibung: Unternehmerisches Nachhaltigkeitsmanagement (Post-Doc)

Hinweis zu einer Stellenausschreibungen am Centre for Sustainablity Managament (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg [Die offiziellen Ausschreibungen finden Sie hier.] An der Leuphana Universität Lüneburg – Stiftung des öffentlichen Rechts – ist am Centre for Sustainability Management (CSM) zum 01.01.2015 eine Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Bereich Unternehmerisches Nachhaltigkeitsmanagement zu besetzen. Aufgaben: Durchführung von Lehrveranstaltung (4 SWS) Publizieren in qualitativ hochrangigen Journals und Herausgeber-Bänden Unterstützung von Doktorierenden des Lehrstuhls bei ihren Promotionsvorhaben Mitarbeit im Rahmen unterschiedlicher Lehrstuhltätigkeiten Eigene wissenschaftliche Weiterqualifikation (Habilitation) Mitarbeit an Forschungsprojektanträgen Profil: Abgeschlossene Promotion zu unternehmerischem Nachhaltigkeits- oder Umweltmanagement oder einem verwandten Forschungsfeld (mindestens magna cum laude) Erfahrungen im wissenschaftlichen Publizieren (idealerweise im Bereich Nachhaltigkeitsmanagement oder einem angrenzendem Themengebiet) Bereitschaft, einen überdurchschnittlich hohen Arbeitseinsatz zu leisten, große Selbständigkeit, Organisationstalent sowie Teamfähigkeit Für inhaltliche Fragen zur Stelle wenden Sie sich gerne an Prof. Dr. Stefan Schaltegger. Link zur vollständigen Stellenausschreibung

Nachhaltigkeitsmanagement studieren – Interview mit Prof. Stefan Schaltegger

In den kommenden Wochen endet die Bewerbungsfrist für den MBA-Jahrgang 2015 im Studiengang MBA Sustainability Management. Anlass für ein Interview mit Studiengangsleiter Prof. Dr. Stefan Schaltegger und den wichtigsten Eckdaten zum Nachhaltigkeitsmanagement-Studiengang. Können Sie uns etwas über die Entstehungsgeschichte dieses MBAs erzählen? Ich hatte mich bereits während meiner Zeit in Basel mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt und mit einem Kollegen dort das Wahlfach Umwelt für die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät aufgebaut. Die Absolventen kamen zwar teilweise in Führungspositionen, aber ihr Wissen über Nachhaltigkeit war nicht vertieft genug, um wirklich etwas zu bewegen. In Lüneburg hoffte ich, den Umweltwissenschaftlern ausreichend Managementkenntnisse vermitteln zu können. Allerdings kommen diese Absolventen später meist nicht in Führungspositionen. Wir haben dann nach dem besten Format für Führungskräfte gesucht, die Nachhaltigkeit in und mit Unternehmen vorantreiben wollen und können. Der MBA hat sich als geeignetes Format erwiesen, um in der Kombination mit Fachwissen Nachhaltigkeitsmanagement höher qualifiziert und praxisnah vertiefen zu können. 2003 war es dann soweit und der MBA Sustainability Management konnte starten – als unseres Wissens weltweit erster MBA Studiengang. Persönliche Bewerbungsgespräche finden …

Interview: Nachhaltigkeitsmanagement mit System

Nachhaltigkeitsmanagement mit System: So lautet der Titel einer Arbeitsgruppe des Innovationsverbundes Nachhaltiger Mittelstand (INaMi) am CSM, in der fünf Unternehmen der Region die Vor- und Nachteile verschiedener Managementsysteme prüfen und an einer systematischen Erfassung ihrer Nachhaltigkeitsleistung arbeiten. Seit Mitte 2013 treffen sich die Unternehmen im INaMi, betreut werden sie dabei von Ursula Weber und Matthew Johnson vom CSM. Zeit für ein Zwischenfazit, um das wir die beiden Wissenschaftler gebeten haben. Wie habe ich mir die Arbeitsgruppe genau vorzustellen? Ursula Weber: Die monatlichen Treffen werden von uns inhaltlich vorbereitet und strukturiert. Die Auswahl der Themen entsteht natürlich im Austausch mit den Akteuren der Arbeitsgruppe, schließlich wollen wir passgenaue Formate schaffen, mit denen die Praktiker arbeiten können. Matthew Johnson: Zu den Treffen kommen die Beauftragten für Umwelt oder Nachhaltigkeit, die an die jeweiligen Geschäftsführungen von zurzeit fünf Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen direkt berichten. So entstand mit der Zeit eine vertrauensvolle Basis, die eine offene Atmosphäre garantiert. Ursula Weber: Ich würde fast so weit gehen zu sagen, dass dieser Austausch für die Praktiker das Entscheidende ist. Auch wenn …

Weiterbildung & Nachhaltigkeitswandel

„Um nachhaltig zu wirtschaften, brauchen Unternehmen Mitarbeiter mit Know-how. Die aber fehlen häufig. Absolventen und Quereinsteigern eröffnet das neue Karrierewege. Zumal viele Firmen planen, massiv in Fortbildungen zu investieren.“ Artikel im Enorm-Magazin mit einer Weiterbildungs-Bilanz. Das Magazin enorm betrachtet Wirtschaftsmodelle, Unternehmen und Personen, die auf die wachsenden Herausforderungen in Gesellschaft und Umwelt reagieren. Das Magazin bietet Einblicke in die Strategien moderner Konzerne, Familien- sowie Sozialunternehmen und liefert darüber Anregungen für nachhaltiges Wirtschaften und bewussten Konsum. Das Magazin wendet sich an Menschen, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen in Unternehmen, Politik, Stiftungen und NGOs, an Unternehmerinnen und Unternehmer, CSR-Verantwortliche und Visionäre. Lesetipp: Artikel „Fit für den Wandel“ – Qualifizierungsangebot für Nachhaltigkeit In einer Ausgabe im Frühjahr 2014 hat das Wirtschafts-Magazin sich dem Feld der nachhaltigkeitsorientierten Weiterbildungsmöglichkeiten angenommen. PDF des Artikels   Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Redaktion „enrom“ und des Social Publish-Verlags 2010 in Hamburg. Originalartikel erschien in: Enorm 01/2014, S. 85 ff. www.enorm-magazin.de   Facebook: https://de-de.facebook.com/enormmagazin

Leuphana Energieforum: Regionale Lösungen für die Energiewende

Mitte September 2014 findet an der Leuphana Universität Lüneburg erneut ein Energieforum statt. Fachleute aus Wissenschaft und Praxis diskutieren aktuelle Entwicklungen. Vom Centre for Sustainability Management (CSM) wird das Team der Professur Management der Energiewende um Prof. Erik G. Hansen Impulse für das Forum beitragen. Als prominenter Gastredner wird Klaus Töpfer eine Einschätzung abgeben. Thema 2014: Vernetzt. Regionale Lösungen für die Energiewende Das Regionalentwicklungsprojekt Innovations-Inkubator der Leuphana Universität Lüneburg lädt am 17. September 2014 zum Leuphana Energieforum 2014 ein. Unter dem Titel „Vernetzt – Regionale Lösungen für die Energiewende“ diskutieren Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit, wie der Systemumbau gelingen kann. Die Keynote „Energiewende – ein gesellschaftliches Projekt“ spricht der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer. Als gesamtgesellschaftliche Aufgabe birgt die Energiewende noch zahlreiche Herausforderungen und erfordert ein flexibles Zusammenspiel der Akteure. Die Teilnehmer erwarten Informationssitzungen, Gesprächsrunden und Workshops, bei denen sie mehr über aktuelle Forschung erfahren, ihre Perspektive um die Erfahrungen anderer erweitern, neue Kooperationspartner finden und mit der Leuphana Universität Lüneburg Wege zu einer nachhaltigeren Energieversorgung finden können. Das Leuphana Energieforum findet zum dritten Mal …

Experten für Nachhaltigkeit gesucht

Managementstudiengang MBA Sustainability Management bietet freie Studienplätze. Die Wirtschaft steht vor einem Wandel. Kritische Verbraucher wollen sichere Produkte, hergestellt aus konfliktfreien Rohstoffen unter gerechten Arbeitsbedingungen. Eine Folge: Kaum ein bedeutsames Unternehmen kommt noch ohne Nachhaltigkeits- oder Corporate Social Responsibility-Abteilung aus. Auch 150 Studiengänge in Deutschland thematisieren Nachhaltigkeit in der Lehre. Mit dem Managementstudiengang MBA Sustainability Management lernen angehende Führungskräfte nicht nur über Nachhaltigkeit und CSR zu reden, sondern diese auch strategisch und unternehmerisch umzusetzen. „Die Studierenden müssen keine fundierten Nachhaltigkeitskenntnisse mitbringen, sondern vor allem motiviert sein, Dinge zu verändern, damit Nachhaltigkeit in Unternehmen und in der Gesellschaft eine größere Rolle spielt“, umreißt Studiengangsleiter Professor Stefan Schaltegger die Zielgruppe. „Wir suchen engagierte Persönlichkeiten, die einen Karrieresprung anstreben und diesen mit Nachhaltigkeitsthemen verbinden wollen.“ Das Studienangebot der Leuphana Universität Lüneburg führt in vier Semestern berufsbegleitend zum Titel Master of Business Administration (MBA). Das Fernstudium mit Präsenzphasen kann berufsbegleitend oder in Vollzeit studiert werden. Voraussetzungen sind ein erstes abgeschlossenes Hochschulstudium und einige Jahre Berufserfahrung. Jetzt startet die Bewerbungsphase, bis zum 30. September  bewerben. Im Studium suchen Teilnehmer aus …

Energiewende trifft Unternehmertum

Stellungnahme zur neuen Gastprofessur an der Leuphana Universität Lüneburg: Die Energiewende ist eine große Herausforderung für alle beteiligten Akteure: Politik, Unternehmen und Haushalte. Dabei wird häufig die Politik in den Vordergrund gestellt – die Rolle von Unternehmen als „Akteure“ der Energiewende bleibt vergleichsweise unterrepräsentiert oder wird nur einseitig beleuchtet. Im Rahmen des von der europäischen Union geförderten Großprojekts „Innovations- Inkubator“ hat die Leuphana Universität Lüneburg seit Ende 2013 die Gastprofessur „Management der Energiewende“ geschaffen, die untersuchen soll, wie mittelständische Unternehmen ihre Kernkompetenzen und Innovationskraft für die Energiewende erfolgreich einsetzen können. Ziel ist es, sowohl international sichtbare Forschung zu betreiben als auch durch konkrete Kooperationsprojekte und die Generierung von anwendungsorientiertem Wissen Impulse in die regionale Wirtschaft zu leisten.

Verdammt? Der Tod gehört zum Leben dazu!

Abschlussveranstaltung und Preisverleihung: Der Innovationsverbund „Nachhaltiger Mittelstand“ (INaMi) lud zu einem Abend voller Witz, Melancholie und innovativen Ideen. Trotz bestem Biergartenwetter platzte der Hörsaal 1 der Leuphana Universität Lüneburg aus allen Nähten. Über 200 Besucherinnen und Besucher folgten gebannt einem Programm rund um ein heikles Thema: Stand doch mit dem Tod ein vermeintliches Tabu im Mittelpunkt. Unter der Schirmherrschaft der Hansestadt Lüneburg hatte der Freundeskreis Hospiz Lüneburg in Kooperation mit der INaMi-Arbeitsgruppe „Zukunftswerkstatt Friedhofskultur“ und der Handwerkskammer einen Ideenwettbewerb initiiert. Dem Aufruf des Wettbewerbs unter dem Motto „Verdammt? Der Tod gehört zum Leben dazu!“ waren dann über vierzig Schülerinnen, Schüler und Studierende gefolgt. Sie alle haben ihre Ideen zur Zukunft der Trauer formuliert und auch künstlerisch gestaltet. Großer Besucherandrang zur Abschlussveranstaltung An der Universität fand nun unter reger öffentlicher Anteilnahme eine Abschlussveranstaltung mit Lesung samt Musik statt. „Zwei Ziele verfolgen die Akteure mit dem Wettbewerb“, machte INaMi-Projektkoordinator Dr. Holger Petersen gleich zu Beginn deutlich. „Die Auseinandersetzung mit dem Tod zu fördern und die Innovationskraft der am Bestattungsprozess beteiligten Gewerke, Dienstleister und Ehrenamtlichen zu stärken.“ John …

Neuer Sammelband: Unternehmerische Nachhaltigkeit im internationalen Vergleich

„Corporate Sustainability in International Comparison“ – Sammelband zum internationalen Vergleich unternehmerischer Nachhaltigkeit erschienen Nachdem das CSM bereits die nationale und die internationale „Corporate Sustainability Barometer“-Studie zur Analyse der Unternehmenspraxis des Nachhaltigkeitsmanagements herausgegeben hat, ist nun auch der Sammelband „Corporate Sustainability in International Comparison. State of Practice, Opportunities and Challenges“ im Springer-Verlag (ISBN 978-3-319-06227-3) erschienen. Dieses Buch analysiert und vergleicht in elf länderspezifischen Kapiteln, wie unternehmerisches Nachhaltigkeitsmanagement in großen Unternehmen in Europa, Asien, Australien und Nordamerika umgesetzt wird. Das CSM und die Kooperationspartner, welche die Befragung in den jeweiligen Ländern durchgeführt haben, erläutern und interpretieren dabei Länderspezifika und setzen diese in den internationalen Vergleich. So verdeutlicht die Analyse beispielsweise, dass die deutschen Unternehmen sich weitgehend im internationalen Mittelfeld bewegen und das Pflegen von Stakeholder-Beziehungen in den USA intensiver betrieben wird als in anderen Ländern. Eingebettet sind die nationalen Betrachtungen in die Erläuterung des Analyseschemas der „Corporate Sustainability Barometer“-Befragung, die Vorstellung des internationalen Durchschnitts der insgesamt 468 befragten Unternehmen und einen Über- und Ausblick zu Mustern, die sich im unternehmerischen Nachhaltigkeitsmanagement zeigen. Neues Analyseverfahren kommt zum Einsatz

Bericht im LUX-Magazin: Nachhaltig fliegt es sich schöner

Knapp 690 Millionen Tonnen Kohlendioxid werden jährlich durch den Flugverkehr freigesetzt. Der Einsatz von Biokerosin aus Pflanzen anstelle von erdölbasiertem Treibstoff könnte die CO2-Belastung der Atmosphäre deutlich verringern. Doch die Produktion des benötigten Pflanzenöls sollte auch nachhaltig sein. Wissenschaftler am Centre for Sustainability Management (CSM) erforschen die Möglichkeiten, die die Welt dafür zu bieten hat. Fliegen ist die klimaschädlichste Art zu reisen. Doch wie lässt sich das ändern? „Man kann die Effizienz über leichtere Flugzeuge oder bessere Jets steigern, die Aerodynamik erhöhen oder eben Erdöl­ ersetzen – und da kommt derzeit eigentlich nur Biokerosin aus Pflanzenöl in­frage“, erklärt Stefan Schaltegger, Professor für Nachhaltigkeitsmanagement an der Leuphana Universität Lüneburg.