Jahr: 2014

Leuphana Energieforum: Regionale Lösungen für die Energiewende

Mitte September 2014 findet an der Leuphana Universität Lüneburg erneut ein Energieforum statt. Fachleute aus Wissenschaft und Praxis diskutieren aktuelle Entwicklungen. Vom Centre for Sustainability Management (CSM) wird das Team der Professur Management der Energiewende um Prof. Erik G. Hansen Impulse für das Forum beitragen. Als prominenter Gastredner wird Klaus Töpfer eine Einschätzung abgeben. Thema 2014: Vernetzt. Regionale Lösungen für die Energiewende Das Regionalentwicklungsprojekt Innovations-Inkubator der Leuphana Universität Lüneburg lädt am 17. September 2014 zum Leuphana Energieforum 2014 ein. Unter dem Titel „Vernetzt – Regionale Lösungen für die Energiewende“ diskutieren Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit, wie der Systemumbau gelingen kann. Die Keynote „Energiewende – ein gesellschaftliches Projekt“ spricht der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer. Als gesamtgesellschaftliche Aufgabe birgt die Energiewende noch zahlreiche Herausforderungen und erfordert ein flexibles Zusammenspiel der Akteure. Die Teilnehmer erwarten Informationssitzungen, Gesprächsrunden und Workshops, bei denen sie mehr über aktuelle Forschung erfahren, ihre Perspektive um die Erfahrungen anderer erweitern, neue Kooperationspartner finden und mit der Leuphana Universität Lüneburg Wege zu einer nachhaltigeren Energieversorgung finden können. Das Leuphana Energieforum findet zum dritten Mal …

Experten für Nachhaltigkeit gesucht

Managementstudiengang MBA Sustainability Management bietet freie Studienplätze. Die Wirtschaft steht vor einem Wandel. Kritische Verbraucher wollen sichere Produkte, hergestellt aus konfliktfreien Rohstoffen unter gerechten Arbeitsbedingungen. Eine Folge: Kaum ein bedeutsames Unternehmen kommt noch ohne Nachhaltigkeits- oder Corporate Social Responsibility-Abteilung aus. Auch 150 Studiengänge in Deutschland thematisieren Nachhaltigkeit in der Lehre. Mit dem Managementstudiengang MBA Sustainability Management lernen angehende Führungskräfte nicht nur über Nachhaltigkeit und CSR zu reden, sondern diese auch strategisch und unternehmerisch umzusetzen. „Die Studierenden müssen keine fundierten Nachhaltigkeitskenntnisse mitbringen, sondern vor allem motiviert sein, Dinge zu verändern, damit Nachhaltigkeit in Unternehmen und in der Gesellschaft eine größere Rolle spielt“, umreißt Studiengangsleiter Professor Stefan Schaltegger die Zielgruppe. „Wir suchen engagierte Persönlichkeiten, die einen Karrieresprung anstreben und diesen mit Nachhaltigkeitsthemen verbinden wollen.“ Das Studienangebot der Leuphana Universität Lüneburg führt in vier Semestern berufsbegleitend zum Titel Master of Business Administration (MBA). Das Fernstudium mit Präsenzphasen kann berufsbegleitend oder in Vollzeit studiert werden. Voraussetzungen sind ein erstes abgeschlossenes Hochschulstudium und einige Jahre Berufserfahrung. Jetzt startet die Bewerbungsphase, bis zum 30. September  bewerben. Im Studium suchen Teilnehmer aus …

Energiewende trifft Unternehmertum

Stellungnahme zur neuen Gastprofessur an der Leuphana Universität Lüneburg: Die Energiewende ist eine große Herausforderung für alle beteiligten Akteure: Politik, Unternehmen und Haushalte. Dabei wird häufig die Politik in den Vordergrund gestellt – die Rolle von Unternehmen als „Akteure“ der Energiewende bleibt vergleichsweise unterrepräsentiert oder wird nur einseitig beleuchtet. Im Rahmen des von der europäischen Union geförderten Großprojekts „Innovations- Inkubator“ hat die Leuphana Universität Lüneburg seit Ende 2013 die Gastprofessur „Management der Energiewende“ geschaffen, die untersuchen soll, wie mittelständische Unternehmen ihre Kernkompetenzen und Innovationskraft für die Energiewende erfolgreich einsetzen können. Ziel ist es, sowohl international sichtbare Forschung zu betreiben als auch durch konkrete Kooperationsprojekte und die Generierung von anwendungsorientiertem Wissen Impulse in die regionale Wirtschaft zu leisten.

Verdammt? Der Tod gehört zum Leben dazu!

Abschlussveranstaltung und Preisverleihung: Der Innovationsverbund „Nachhaltiger Mittelstand“ (INaMi) lud zu einem Abend voller Witz, Melancholie und innovativen Ideen. Trotz bestem Biergartenwetter platzte der Hörsaal 1 der Leuphana Universität Lüneburg aus allen Nähten. Über 200 Besucherinnen und Besucher folgten gebannt einem Programm rund um ein heikles Thema: Stand doch mit dem Tod ein vermeintliches Tabu im Mittelpunkt. Unter der Schirmherrschaft der Hansestadt Lüneburg hatte der Freundeskreis Hospiz Lüneburg in Kooperation mit der INaMi-Arbeitsgruppe „Zukunftswerkstatt Friedhofskultur“ und der Handwerkskammer einen Ideenwettbewerb initiiert. Dem Aufruf des Wettbewerbs unter dem Motto „Verdammt? Der Tod gehört zum Leben dazu!“ waren dann über vierzig Schülerinnen, Schüler und Studierende gefolgt. Sie alle haben ihre Ideen zur Zukunft der Trauer formuliert und auch künstlerisch gestaltet. Großer Besucherandrang zur Abschlussveranstaltung An der Universität fand nun unter reger öffentlicher Anteilnahme eine Abschlussveranstaltung mit Lesung samt Musik statt. „Zwei Ziele verfolgen die Akteure mit dem Wettbewerb“, machte INaMi-Projektkoordinator Dr. Holger Petersen gleich zu Beginn deutlich. „Die Auseinandersetzung mit dem Tod zu fördern und die Innovationskraft der am Bestattungsprozess beteiligten Gewerke, Dienstleister und Ehrenamtlichen zu stärken.“ John …

Neuer Sammelband: Unternehmerische Nachhaltigkeit im internationalen Vergleich

„Corporate Sustainability in International Comparison“ – Sammelband zum internationalen Vergleich unternehmerischer Nachhaltigkeit erschienen Nachdem das CSM bereits die nationale und die internationale „Corporate Sustainability Barometer“-Studie zur Analyse der Unternehmenspraxis des Nachhaltigkeitsmanagements herausgegeben hat, ist nun auch der Sammelband „Corporate Sustainability in International Comparison. State of Practice, Opportunities and Challenges“ im Springer-Verlag (ISBN 978-3-319-06227-3) erschienen. Dieses Buch analysiert und vergleicht in elf länderspezifischen Kapiteln, wie unternehmerisches Nachhaltigkeitsmanagement in großen Unternehmen in Europa, Asien, Australien und Nordamerika umgesetzt wird. Das CSM und die Kooperationspartner, welche die Befragung in den jeweiligen Ländern durchgeführt haben, erläutern und interpretieren dabei Länderspezifika und setzen diese in den internationalen Vergleich. So verdeutlicht die Analyse beispielsweise, dass die deutschen Unternehmen sich weitgehend im internationalen Mittelfeld bewegen und das Pflegen von Stakeholder-Beziehungen in den USA intensiver betrieben wird als in anderen Ländern. Eingebettet sind die nationalen Betrachtungen in die Erläuterung des Analyseschemas der „Corporate Sustainability Barometer“-Befragung, die Vorstellung des internationalen Durchschnitts der insgesamt 468 befragten Unternehmen und einen Über- und Ausblick zu Mustern, die sich im unternehmerischen Nachhaltigkeitsmanagement zeigen. Neues Analyseverfahren kommt zum Einsatz

Bericht im LUX-Magazin: Nachhaltig fliegt es sich schöner

Knapp 690 Millionen Tonnen Kohlendioxid werden jährlich durch den Flugverkehr freigesetzt. Der Einsatz von Biokerosin aus Pflanzen anstelle von erdölbasiertem Treibstoff könnte die CO2-Belastung der Atmosphäre deutlich verringern. Doch die Produktion des benötigten Pflanzenöls sollte auch nachhaltig sein. Wissenschaftler am Centre for Sustainability Management (CSM) erforschen die Möglichkeiten, die die Welt dafür zu bieten hat. Fliegen ist die klimaschädlichste Art zu reisen. Doch wie lässt sich das ändern? „Man kann die Effizienz über leichtere Flugzeuge oder bessere Jets steigern, die Aerodynamik erhöhen oder eben Erdöl­ ersetzen – und da kommt derzeit eigentlich nur Biokerosin aus Pflanzenöl in­frage“, erklärt Stefan Schaltegger, Professor für Nachhaltigkeitsmanagement an der Leuphana Universität Lüneburg.

Ausschreibung zum 11. Econsense-Journalistenpreis gestartet

Weltweit agierende Konzerne, aber auch kleine und mittelständische Unternehmen in der Region engagieren sich zunehmend im Sinne ihrer unternehmerischen Verantwortung. Nachhaltigkeit als Teil des unternehmerischen Kerngeschäfts setzt sich in immer mehr Unternehmen durch. Für ein breit in der Gesellschaft verankertes Konzept nachhaltigen Lebens und Wirtschaftens ist jedoch noch viel zu tun. Umso wichtiger ist es, über neue und wegweisende Bemühungen um mehr Nachhaltigkeit zu berichten. Wie lebt es sich in einer nachhaltigen Gesellschaft? Was kann die Wirtschaft dazu beitragen? Welche Hindernisse müssen auf dem Weg dorthin überwunden werden? Seit 2004 prämiert econsense mit diesem Preis Journalistinnen und Journalisten, die sich in ihren Beiträgen mit Sachverstand, kritischem Urteilsvermögen und sicherem Stil mit dem Thema „Wirtschaft und Nachhaltigkeit“ auseinandersetzen. Einsendeschluss: 1. September 2014 Teilnahmebedingungen: Zugelassen sind Print-, Internet-, TV- und Hörfunk-Beiträge, die zwischen 1. September 2013 und 31. August 2014 in deutschsprachigen Medien erstmals veröffentlicht wurden. Weitere Details zur Ausschreibung