aus dem CSM

Studentin gewinnt internationales Nachhaltigkeitsstipendium

Susanne Mira Heinz, Masterstudentin der Leuphana Universität Lüneburg, gehört in diesem Jahr zu den  Wild Card-Gewinnern der Ellen-MacArthur-Foundation. Die Stiftung der britischen Weltumseglerin Ellen MacArthur widmet sich der Förderung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Das Stipendium hat einen Wert von 10.000 Pfund, welche jeweils für Stipendiatin und den Betreuer gewährt werden.

Kreislaufwirtschaft Leitidee für akademischen Werdegang

Heinz hatte sich für das Stipendium beworben, weil das Thema Kreislaufwirtschaft bzw. Circular Economy mit Aspekten wie Cradle to Cradle, Benign by Design, Biomimicry, Service Economy oder Natural Capitalism großen Einfluss auf ihren akademischen Werdegang hatte, wie die Stipendiatin in einer Stellungnahme betont: „Ich bin fasziniert von der Idee der Circular Economy, Produkte nur zu benutzen anstatt sie zu besitzen“

Prof. Erik G. Hansen

Prof. Erik G. Hansen

Als Mentor für das Stipendium hat Heinz Professor Erik G. Hansen gewählt. Er forscht und lehrt als Angehöriger des Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universtität zu Energiewende und nachhaltigen Geschäftsmodellen. Hansen freut sich nun darauf, die Studentin aus dem Masterstudium Sustainability Science und das Ellen MacArthur-Netzwerk insgesamt unterstützen zu können. Dazu wird er seine Expertise im Bereich nachhaltigkeitsorientierter Innovationen von Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen einbringen. „Ich bin gespannt darauf, gemeinsam mit anderen Fellows die nächsten Schritte zur Umsetzung der Kreislaufwirtschaft zu entwickeln und zu erproben.“ Auch Professor Hansen hält „Circular Economy“ für ein vielversprechendes Konzept. Gesellschaft, Ökonomie und Unternehmen könnten damit auf ihrem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung unterstützt werden.

Universitäten wie Berkely, Stanford oder Yale sind Partner

Die Ellen MacArthur-Stiftung arbeitet mit international renommierten Universitäten zusammen, unter ihnen z.B. die Universitäten in Stanford, Yale oder Berkeley. Das Stipendienangebot der MacArthur-Stiftung richtet sich vornehmlich an Studierende dieser Partneruniversitäten.  In jedem Jahr wird aber auch mindestens eine Wild Card an Absolventinnen oder Absolventen anderer Universitäten vergeben. Das Föderprogramm umfasst neben einer finanziellen Förderung in Höhe von 2.000 Pfund die kostenlose Teilnahme an einer einwöchigen Summerschool der London Business School und den direkten Kontakt mit weltweit führenden wissenschaftlichen und unternehmerischen Experten der Kreislaufwirtschaft. Die Stipendiaten nehmen außerdem an einem neunmonatigen Online-Bildungsprogramm teil.

Weitere Informationen über die Stiftung hier .