Monate: Juni 2015

CSM & Innovations-Inkubator: Ministerpräsident Weil lobt Innovationspotenzial

In diesem Sommer endet das Großprojekt Leuphana Innovations-Inkubator. Auf der Abschlusskonferenz an der Universität Lüneburg standen noch einmal die vielen Projekte und zahlreichen Meilensteine auch im Bereich des nachhaltigen Wirtschaftens im Zentrum der Aufmerksamkeit. Auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil war vom Innovationspotenzial der vielen Inkubator Projekte beeindruckt. Ab Ende Juli 2015 kommt das EU-Großprojekt Innovations-Inkubator Lüneburg planmäßig zu seinem erfolgreichen Abschluss. Aus diesem Anlass luden die Leuphana Universität Lüneburg, die ehemalige Strukturkommission des Landes Niedersachsen, die „Organisation for Economic Co-Operation and Development“ (OECD) und das „European Network of Public Employment Services“ (PES) auf den Campus ein. Vertreter aus Wissenschaft, Gesellschaft und Politik würdigten  die Arbeit der vergangenen Jahre. Auch Stephan Weil zog als Ministerpräsident der Landes Niedersachsen eine positive Bilanz und zeigte sich vom Innovationspotenzial in Lüneburg beeindruckt. „Der Innovations-Inkubator ist das größte aus Mitteln des europäischen Regionalentwicklungsfond geförderte Einzelprojekt in ganz Niedersachsen. Er ist besonders relevant für die innere Entwicklung der Universität.“ Stephan Weil, Ministerpräsident Bundesland Niedersachsen Im Rahmen des anschließenden „Inkubator-Open-Days“ präsentieren bei der zentralen Abschlusskonferenz die vielen Inkubator-Projekte ihre Arbeiten und Ergebnisse. In …

Deutscher Nachhaltigkeitspreis: Leuphana-Wissenschaftler ist Jurymitglied

Der Deutsche Nachhaltigkeitstag ist einer der führenden Kongresse zur Nachhaltigkeit in Deutschland und findet dieses Jahr unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel statt. Auch in diesem Jahr wird er durch einen Nachhaltigkeitswissenschaftler der Leuphana Universität Lüneburg unterstützt. Als langjähriges Jurymitglied wird Professor Stefan Schaltegger Expertise zu Nachhaltigkeitsmanagement und Corporate Social Responsibility (CSR) einbringen. Die Veranstaltung im November richtet sich an Geschäftsführungen und Nachhaltigkeitsexperten aus Wirtschaft und Verwaltung. In unterschiedlichen Formaten bringt er Akteure aus Zivilgesellschaft, Politik, Forschung, Medien, sowie der Bundesregierung zusammen. Als die inzwischen wohl bedeutendste deutsche Auszeichnung für fundiertes Nachhaltigkeitsmanagement wird der Deutsche Nachhaltigkeitspreis beim Deutschen Nachhaltigkeitstag verliehen. Preis für Unternehmen, Städte, Gebäude und Forscher Ausgezeichnet werden in einem mehrstufigen Wettbewerb Unternehmen, die vorbildlich wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlicher Verantwortung und Schonung der Umwelt verbinden, sowie Kommunen, die im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten die Stadtentwicklung vorbildlich und nachhaltig gestalten. Die Bundesregierung vergibt den „Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung“, unter Schirmherrschaft des Bundesbildungsministeriums (BMBF) und den „Blauer Engel-Preis“ unter der Obhut des Bundesumweltministeriums (BUM). In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) wird …

Nachhaltige Geschäftsmodelle: Unternehmen in der Transformation

Wie unterstützen nachhaltige Geschäftsmodelle die Nachhaltigkeitstransformation? Auf der Jahrestagung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) referierte Dr. Florian Lüdeke-Freund über Nachhaltigkeit und Geschäftsmodelle im Rahmen der Tagung: „Geschäftsmodell Nachhaltigkeit – Wirtschaft und Wirtschaftsförderung in der Transformation“. Sein Vortrag ist jetzt auch als Konferenzvideo verfügbar. Geschäftsmodelle als unternehmerische Konzepte bzw. Orientierungsraster sind in den letzten Jahren sehr stark in den Blickpunkt der Managementforschung geraten. Dr. Florian Lüdeke-Freund erläutert, wie Geschäftsmodelle als Konzept und Orientierungsrahmen in den Köpfen von Unternehmerinnern und Unternehmern in der Lage sond, Nachhaltigkeitsinnovationen zu befördern: Video zum Vortrag: Außerdem ordnet der Nachhaltigkeitswissenschaftler die Forschung zu nachhaltigen Geschäftsmodellen in den Kontext weiterer Debatten um Nachhaltige Entwicklung, Nachhaltigkeitstransformation und Nachhaltigkeitsmanagement ein. Man könne davon ausgehen, dass Geschäftsmodelle in der Lage sind bereits vorhandene positive Entwicklungen und Tendenzen aufzuspüren und zu verstärken. Das Aufgreifen positiver Entwicklungen und die Realisisierung in unternehmerisches Handeln verstetigt und institutionalisiert dann neue, positive Konsum- bzw. Produktionsansätze.

Gütesiegel für Studienqualität: Leuphana Universität Lüneburg systemakkreditiert

Als erste Hochschule in Niedersachsen ist die Leuphana Universität Lüneburg systemakkreditiert. Damit kann sie künftig die geforderte Qualitätsprüfung für Studienprogramme ohne externe Agenturen selbst durchführen. „Wir freuen uns, dass die Leuphana Universität Lüneburg als erste niedersächsische Hochschule das Verfahren zur Systemakkreditierung erfolgreich durchlaufen hat und damit die Qualität ihrer Studienprogramme gewährleistet.“ Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić. Die Akkreditierung von Studiengängen war im Zuge der Bologna-Reform in Deutschland verpflichtend eingeführt worden, um die Qualität der Studienprogramme zu sichern und kontinuierlich zu verbessern. Über eine Systemakkreditierung verfügen bisher bundesweit 33 Hochschulen. Universitätspräsident Sascha Spoun wertet die Akkreditierung als Beleg für das hohe Niveau des Qualitätsmanagements und des besonderen Studienprofils an der Leuphana: „Wir sichern so nicht nur Mindeststandards, sondern entwickeln die einzelnen Programme systematisch selbständig weiter.“  Bereits vor fünf Jahren hatte die Hochschule in Abstimmung mit dem Wissenschaftsministerium damit begonnen, die Voraussetzungen für eine Systemakkreditierung zu schaffen. Zahlreiche interne Prüfverfahren und Audits durch externe Gutachter bildeten die Grundlage für die jetzt erfolgte Übergabe der Akkreditierungsurkunde. Kern der Systemakkreditierung an der Leuphana ist ein internes …

Infotag: Nachhaltigkeitsmanagement & CSR berufsbegleitend studieren

Welches Studienprogramm passt zu mir? Wie kann man Studium und Beruf vereinbaren und wie sieht es eigentlich am Centre for Sustainability Management (CSM) und der Professional School der Leuphana Universität Lüneburg aus? Diese und weitere Fragen klären wir gemeinsam beim Tag der offenen Tür an der Leuphana Universität Lüneburg. Sie planen einen Karriereschritt mit Nachhaltigkeit oder wollen sich unternehmerisch drängenden Zukunftsfragen stellen? Wirtschaftliches Handeln kann Nachhaltigkeit begünstigen und zur Verbesserung und Problemlösung beitragen. Wie es gelingt Produkte und Dienstleistungen „grüner“ zu machen oder problematische Entwicklungen oder schädliche Produkte durch Innovationen abzulösen, darum drehen sich viele Fragen im Nachhaltigkeitsmanagement. Den berufsbegleitenden Studiengang MBA Sustainability Management (Nachhaltigkeitsmanagement) an der Leuphana Universität Lüneburg haben bereits viele hundert Führungskräfte und Manager absolviert. „Die Teilnehmer des Programms, die oft aus dem mittleren Management kommen, wissen, wo für ihren Arbeitgeber Nachhaltigkeitsprobleme lauern und vor allem, wie sie zu Lösungen gelangen“, sagt Professor Stefan Schaltegger, der Gründer des Studiengangs. Für Unternehmen werden solche Mitarbeiter jeden Tag wichtiger. Denn sie helfen ihnen dabei, Nachhaltigkeit mit dem Kerngeschäft zu verknüpfen und sie in Innovation, …

EMAN & WBCSD Conference: Measuring sustainability performance

Measuring sustainability performance. Bridging corporate and academic approaches and contributions. The World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) in association with the Environmental and Sustainability Management Accounting Network (EMAN) are pleased to announce a symposium on business measurement, valuation and reporting of environmental and social impacts and performance. The symposium is designed to showcase existing research on environmental and sustainability manage­ment accounting, and to bring academics and business practitioners together to help define and foster collaborative and participative research. This unique event will take place in Geneva, Switzerland on 1st and 2nd October 2015.

In Österreich helfen die „Gelben Engel“ per E-Bike

Als Antwort auf urbane Mobilitätstrends erweitert der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club (oder kurz ÖAMTC), ein Verkehrsklub vergleichbar mit dem ADAC in Deutschland, ab sofort seine Pannenhelferflotte: Zum Einsatz kommen E-Bikes bzw. Pedelecs. „Ab Mai sind ÖAMTC-Pannenfahrer in der Wiener Innenstadt zusätzlich zu Pkw und Lkw mit E-Bikes unterwegs. Das ist in dieser Form weltweit einzigartig.“ ÖAMTC-Direktor Oliver Schmerold Die ÖAMTC Pannen-E-Bikes werden in den Wiener Innenstadtbezirken eingesetzt und gingen Ende Mai in den Einsatz. Unterwegs sind die Pannenfahrer mit einem E-Bike mit Anhänger, der ein ausgeklügeltes Werkzeug-System für die wichtigsten Pannen beinhaltet. Die Ausrüstung wurde aufgrund der Analyse der Pannenursachen in Wien zusammengestellt, die E-Bike-Pannenfahrer könnten drei Viertel aller Pannen beheben, stellen die Projektverantwortlichen beim dortigen Verkehrsclub fest. Weiterhin heißt es dazu, das ÖAMTC-Pannen-E-Bike stelle sicher, dass im innerstädtischen Gebiet auf die schnellst mögliche Weise Pannenhilfe geleistet wird und zeigt, dass sich der Auto-Club aktuellen Mobilitätstrends stellt. Im Jahr 2014 wurden in Wien insgesamt 150.000 Pannenhilfeeinsätze erbracht. Die Pannenfahrer haben dabei 2,1 Millionen Kilometer zurückgelegt. Daten, die zeigen welche Größenordnungen und Ausbaupotentiale insbesondere …