Nachhaltige Neuigkeiten

Umwelt-Siegel für Leuphana Universität Lüneburg

Die Leuphana Universität Lüneburg bleibt mit ihrem Umweltmanagement-System weiter auf Erfolgskurs. Das ergab die diesjährige Begutachtung der Umweltleistung durch einen Umweltgutachter.

Der zeigte sich besonders beeindruckt von den Anstrengungen der Universtität, die Klimaneutralität ihres Betriebes zu erreichen: Die Universität erhält daher (wiederholt) das Siegel der EG-Öko-Audit Verordnung (EMAS). Die Leuphana Universität Lüneburg hatte das EMAS-Umwelt-Siegel erstmals im Jahr 2000 als eine der ersten Universitäten in Europa zugesprochen bekommen.

Leuphana investiert in Emissionsreduktion und führt Energiecontrolling ein

Die Bilanz der Leuphana in Sachen Emissionsreduktion kann sich sehen lassen: Dank der Maßnahmen zur Energieeffizienz und des Einsatzes regenerativer Energien konnten bis zum Jahresende 2014  die Emissionen durch Strom- und Wärmeverbrauch, Dienstreisen und die Nutzung von Dienstfahrzeugen vermieden oder ausgeglichen werden. Um den Energieverbrauch zu senken, wurde die Beleuchtung auf LED umgestellt, in einigen Bereichen wird sie außerdem von Präsenzmeldern gesteuert. Optimiert wurden auch die Lüftungs- und Heizungsanlagen sowie die Steuerung der Nutzung von Licht und Wärme. Neben diesen Maßnahmen werden in Zukunft weitere Meilensteine im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie der Universität umgezetzt. Neu eingeführt wird derzeit  ein umfassendes Energiemanagement und –controlling.

Seit dem vergangenen Jahr deckt die Leuphana dank neu errichteter Photovoltaik-Anlagen auf acht Gebäuden des Campus’ etwa 20 Prozent ihres jährlichen Strombedarfs selbst. Der restliche Bedarf wird zu 100 Prozent durch Ökostrom gedeckt. Klima – bzw. kohlenstoffdioxidneutral ist inzwischen auch die Wärmeversorgung für den Campus an der Scharnhorststraße. Dort wird ausschließlich Biomethan als Energieträger verwendet.

Hintergrund

Die Universität verfügt seit 15 Jahren über ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem nach den Richtlinien der EG-Verordnung „Environmental Management and Audit Scheme (EMAS)“. Um dieses Gütesiegel zu behalten muss regelmäßig eine externe Überprüfung durch einen staatlich zugelassenen Umweltgutachter stattfinden.

Hinweis: Dieser Text basiert auf einer Meldung der Universität.