Monate: November 2015

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Große Erwartungen an UN-Klimagipfel 2015 in Paris

Vom 30. November bis 11. Dezember 2015 findet in Paris die UN-Weltklimakonferenz statt. Viele Hoffnungen auf neue Impulse und die Ausweitung von weltweiten Maßnahmen zum Klimaschutz und der Folgenbewältiggung gehen mit der Konferenz einher. Vor allem die Länder des Globalen Südens aber auch einzelne Industriestaaten stehen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Die UN-Klimakonferenz ist die jährlich stattfindende Vertragsstaatenkonferenz (Conference of the Parties, COP) der UN-Klimarahmenkonvention. Seit 2005 ist die Konferenz um das Treffen der Mitglieder des Kyoto-Protokolls ergänzt worden (Meeting of the Parties to the Protocol, MOP). In Paris findet die 21. Veranstaltungsrunde (COP 21) statt. Die jährlich stattfindende Vertragsstaatenkonferenz ist das höchste Gremium der Klimarahmenkonvention UNFCCC. In diesem internationalen Übereinkommen haben sich alle Industrieländer zur Reduktion ihres Ausstoßes an Treibhausgasen verpflichtet. Bei der COP21 in Paris soll als Nachfolgevertrag für das Kyoto-Protokoll ein neues Abkommen mit verbindlichen Klimazielen für alle 195 Mitgliedsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention vereinbart werden. Vor diesem Hintergrund bildet die Konferenz in zahlreichen Debatten und nach Meinung vieler Akteure die Chance neue und maßgebliche Impulse in der weltweiten Klima- und Umweltpolitik zu setzen. So …

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Infotag: Nachhaltigkeitsmanagement & CSR – berufsbegleitend studieren

Welches Studienprogramm passt zu mir? Wie kann man Studium und Beruf vereinbaren und wie sieht es eigentlich am Centre for Sustainability Management (CSM) und der Professional School der Leuphana Universität Lüneburg aus? Diese und weitere Fragen klären wir gemeinsam beim Tag der offenen Tür an der Leuphana Universität Lüneburg am 09. Januar 2016. Sie planen einen Karriereschritt mit Nachhaltigkeit oder wollen sich mit unternehmerischen Mitteln den drängenden Zukunftsfragen stellen? Fest steht: wirtschaftliches Handeln kann Nachhaltigkeit begünstigen und zur Verbesserung und Problemlösung beitragen. Wie es gelingt Produkte und Dienstleistungen grüner bzw. nachhaltiger zu machen oder problematische Entwicklungen oder schädliche Produkte durch Innovationen abzulösen, darum drehen sich viele Fragen im Nachhaltigkeitsmanagement. Denn fest steht auch, unternehmerische Nachhaltigkeit ist eine Aufgabe für alle Unternehmensbereiche aber insbesondere für Führungskräfte. Den berufsbegleitenden Studiengang MBA Sustainability Management (Nachhaltigkeitsmanagement) an der Leuphana Universität Lüneburg haben bereits viele hundert Führungskräfte und Managerinnen und Manager absolviert. „Die Teilnehmer des Programms, die oft aus dem mittleren Management kommen, wissen, wo für ihren Arbeitgeber Nachhaltigkeitsprobleme lauern und vor allem, wie sie zu Lösungen gelangen“, bilanziert Professor …

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Bundesweite Aktion: Weltoffene Hochschulen – Gegen Fremdenfeindlichkeit

Die Hochschulen und Universitäten in Deutschland setzen mit ihrer Aktion „Weltoffene Hochschulen – Gegen Fremdenfeindlichkeit“ ein klares Zeichen in der aktuellen gesellschaftlichen Debatte. Die in der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zusammengeschlossenen Hochschulen wenden sich in einer bundesweiten Aktion gegen Fremdenfeindlichkeit in Deutschland. Die HRK-Mitglieder trafen in Kiel eine entsprechende Vereinbarung. Sie bekennen sich auf ihren Homepages mit dem Slogan „Weltoffene Hochschulen – Gegen Fremdenfeindlichkeit“ zu ihrer Haltung. Die Hochschulen reagieren damit auf die Vorkommnisse rassistisch motivierter verbaler und physischer Gewalt in den letzten Wochen und Monaten. Hochschulen sind weltoffene Orte „Hochschulen sind weltoffene Orte. Meinungsvielfalt und internationaler Austausch sind Grundlagen ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit. Angesichts der derzeit erkennbar zunehmenden fremdenfeindlichen Tendenzen fühlen sich die Hochschulen aufgerufen, für diese Werte offensiv einzutreten“, so HRK-Präsident Professor Horst Hippler, der die Aktion angestoßen hatte. „Der Austausch in der Mitgliederversammlung hat die Betroffenheit, aber auch die Handlungsbereitschaft in den Hochschulen deutlich gemacht. Die Hochschulleitungen wollen die Hochschulmitglieder im Widerstand gegen Fremdenhass bestärken und auch in ihr regionales Umfeld entsprechend wirken“, so Hippler. „Wir brauchen in dieser Phase klare Bekenntnisse und entschlossenes …