Nachhaltige Neuigkeiten

Bundesumweltministerium hilft Hochschulen beim Klimaschutz

Ein neues Projekt soll Hochschulen dabei helfen, Energie zu sparen und so den Klimaschutz voranbringen. Das Bundesumweltministerium hat dazu jetzt ein neues Nachhaltigkeitsmanagement-Projekt unter dem Titel „ECHO – Energieeffizienz und CO2-Einsparungen an Hochschulen“ gestartet. Es beginnt im Januar 2016 über eine Laufzeit von drei Jahren und wird mit einem Finanzierungsvolumen von rund 400.000 Euro gefördert.

Ziel von ECHO ist, dass Hochschulmitarbeiterinnen und -mitarbeiter sparsamer mit Energie umgehen. Schlüsselakteure (zum Beispiel Energie- und Umweltbeauftragte) sollen dabei unterstützt werden, ihre Hochschule klimafreundlicher zu machen. Dabei geht es vor allem um Verhaltensänderungen im Büro oder beim Heizen, Lüften und Abschalten der Geräte.

Bislang nehmen neun Hochschulen teil – offen für weitere Unis

ECHO wird von den Projektpartnern Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Hochschule Fresenius Idstein und HIS-Institut für Hochschulentwicklung e.V. gemeinsam durchgeführt. Bis dato nehmen bundesweit neun Hochschulen an dem Projekt teil, darunter die Universitäten in Frankfurt, Kiel und Cottbus. Das Projekt ist für weitere Hochschulen offen.

Für jede kooperierende Hochschule wird eine maßgeschneiderte Energiesparkampagne entwickelt, die jeweils an ausgewählten Hochschulgebäuden mit den dort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umgesetzt wird. In begleitenden Workshops werden die Mitglieder der Projektteams zu „Change Agents“ ausgebildet. Auf diese Weise werden die Akteure befähigt, die Kampagne dauerhaft zu begleiten, auf andere Hochschulgebäude auszuweiten und weitere nachhaltige Veränderungsprozesse zu initiieren.

Leuphana Universität Lüneburg nutzt bereits zu 99 Prozent  Erneuerbare Energie

An der Leuphana Universität Lüneburg bestehen bereits seit einigen Jahren unterschiedliche Ansätze und Initiativen für ein hochschulweites Nachhaltigkeitsmanagement mit dem Ziel Klimaneutrale Universität. Neben der Teilnahme an Umweltmanagement-System (z.B. EMAS) deckt die Leuphana seit einiger Zeit Strom und Wärmebedarf größtenteils aus Erneuerbaren Energieträgern etwa durch Nutzung von Bioerdgas im Heizungsbereich.

Im Herbst 2015 erhielt die Leuphana Universität Lüneburg den Deutschen Solarpreis 2015 in der Kategorie „Solares Bauen und Stadtentwicklung“. So werden bereits 99 Prozent der von der Universität verbrauchten elektrischen Energie aus erneuerbaren Energieträgern bereitgestellt.

Alle Ergebnisse der Kampagnen werden online im ECHO-Kampagnentool festgehalten. Auf diese Weise profitieren weitere Hochschulen dauerhaft von den Projektergebnissen.

Hinweis: Dieser Text basiert auf einer Meldung des Bundesumweltministeriums