Monate: Oktober 2016

5. Nachhaltigkeitsbericht: Leuphana Universität Lüneburg bilanziert Nachhaltigskeitprojekte

Die Leuphana Universität Lüneburg hat jetzt ihren fünften Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt. Er spiegelt die konsequente Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsgedankens in allen Bereichen der Universität wider – von der Forschung bis zur Campusgestaltung.  Bildung und Nachhaltigkeit bilden 2016 einen Schwerpunkt Innovative Lehrveranstaltungen, Forschungsprojekte, Konferenzen und beispielhafte Initiativen in der Hochschulverwaltung zeigen, warum die Leuphana Universität Lüneburg als Vorbild in Nachhaltigkeitsfragen gelten kann. Ein besonderer Schwerpunkt des Berichts ist in diesem Jahr das Thema Bildung und Nachhaltigkeit. Photovoltaikanlagen auf den Dächern, StadtRäder am Eingang, Fairtrade-Kaffee aus Mehrwegbechern und Bio-Essen in der Mensa: Campus-Besuchern wird schnell klar, dass die Leuphana das Thema Nachhaltigkeit ganz oben auf ihre Agenda gesetzt hat. Weniger augenfällig sind Projekte wie der „Klimaneutrale Campus“, die Energieversorgung durch Ökostrom oder das freiwillige Umweltmanagementsystem nach EMAS. Sie gehören aber ebenso wie einschlägige Studienangebote und Forschungsprojekte zum umfassenden Nachhaltigkeitskonzept der Universität. Im Nachhaltigkeitsbereicht sind wie in den Jahren zuvor auch Maßgebliche Projekte des Centre for Sustainability Managment (CSM) wie etwa das Slow-Fashion-Projekt und der vom CSM veranstaltete berufsbegleitendes Nachhaltigkeitsmanagement-Studiengang MBA Sustainability Management vertreten. Fakultät Nachhaltigkeit mit sechs Nachhaltigkeits-Studiengängen An der …

Verkehrssektor: Umweltschädliche Subventionen auf Rekordniveau

Das Umweltbundesamt (UBA) rät zu einem deutlich schnelleren Abbau umweltschädlicher Subventionen: Den größten Anteil haben seit Jahren die umweltschädlichen Subventionen im Verkehrssektor. Im Jahr 2012 betrugen sie 28 Milliarden Euro. Das behindert Investitionen in saubere Technik“, sagte UBA-Präsidentin Maria Krautzberger. „Alle umweltschädlichen Subventionen müssen auf den Prüfstand und sollten möglichst bis 2025 auslaufen. Das freiwerdende Geld könnte genutzt werden, um in den Klimaschutz zu investieren und um die Mobilität fit für die Zukunft zu machen“, sagte Krautzberger während der Vorstellung des Jahresberichts „Schwerpunkte 2016“ der Behörde in Berlin. Eine der Folgen umweltschädlicher Subventionen ist die Luftverschmutzung durch Dieselfahrzeuge in den Innenstädten. Dieselfahrzeuge zahlen pro Liter Kraftstoff 18,4 Cent weniger als Benzin und sind daher entsprechend populär. Den Staat kostet diese Subventionierung mittlerweile 7,8 Milliarden Euro pro Jahr. Zum Vergleich: Die Förderung für Elektromobilität beträgt knapp eine Milliarde – aber bis 2020. Umweltschädliche Subventionen auch sozial ungerecht Viele umweltschädliche Subventionen sind daneben auch sozial ungerecht. Ein Beispiel ist das Dienstwagenprivileg, das der Staat mit rund drei Milliarden Euro pro Jahr subventioniert. Dienstwagen kommen praktisch nur gut …

Stellenangebot: Neues Forschungsprojekt zu Sustainability Entrepreneurship

An der Leuphana Universität Lüneburg – Stiftung des öffentlichen Rechts – ist am Centre for Sustainability Management (CSM) voraussichtlich zum nächstmöglichen Zeitpunkt  eine 65%-Stelle als Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in in einem Forschungsprojekt im Bereich Sustainability Entrepreneurship EG 13 TV-L (65%) befristet bis 31.12.2018 zu besetzen.

Klimaneutraler Campus für Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert

Das Projekt Klimaneutraler Campus an der Leuphana Universität Lüneburg ist für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2016 in der Kategorie Forschung nominiert. Es hat neue Lösungswege für die Wärmewende entwickelt und reduziert den Energieverbrauch und den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß – vom Wärmebedarf über die Erzeugung, Verteilung, Speicherung und Nutzung bis hin zur Rückgewinnung von Wärme. Die Leuphana zählt damit bundes weit zu den wichtigsten Impulsgebern auf dem Weg zu einer Green Economy und einem nachhaltigkeitsorientierten Hochschulwesen. Die Universität ist seit 2014 klimaneutral Der „Klimaneutrale Campus“ basiert auf einem nachhaltigen Energiekonzept, das nicht nur die Universität selbst, sondern auch das angrenzende Wohngebiet vollständig mit Strom und Wärme aus erneuerbaren Energieträgern versorgt. Eine Besonderheit des Ansatzes ist die erfolgreiche Speicherung von Wärme aus dem Sommer für den Winter mittels eines untertägigen Aquifers. Damit können neben den Dienstreisen auch die induzierten Pendelverkehre ausgeglichen werden. Das Projekt wird systematisch in die Lehre der Universität eingebunden. Die Universität ist seit 2014 klimaneutral. Leuphana Universität schon 2014 Preisträger beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis Mit dem Konzept Thermische Batterie konnte die Leuphana Universität Lüneburg außerdem bereits 2014 einen …