Nachhaltige Neuigkeiten

5. Nachhaltigkeitsbericht: Leuphana Universität Lüneburg bilanziert Nachhaltigskeitprojekte

Die Leuphana Universität Lüneburg hat jetzt ihren fünften Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt. Er spiegelt die konsequente Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsgedankens in allen Bereichen der Universität wider – von der Forschung bis zur Campusgestaltung. 

Bildung und Nachhaltigkeit bilden 2016 einen Schwerpunkt

Innovative Lehrveranstaltungen, Forschungsprojekte, Konferenzen und beispielhafte Initiativen in der Hochschulverwaltung zeigen, warum die Leuphana Universität Lüneburg als Vorbild in Nachhaltigkeitsfragen gelten kann. Ein besonderer Schwerpunkt des Berichts ist in diesem Jahr das Thema Bildung und Nachhaltigkeit.

Photovoltaikanlagen auf den Dächern, StadtRäder am Eingang, Fairtrade-Kaffee aus Mehrwegbechern und Bio-Essen in der Mensa: Campus-Besuchern wird schnell klar, dass die Leuphana das Thema Nachhaltigkeit ganz oben auf ihre Agenda gesetzt hat. Weniger augenfällig sind Projekte wie der „Klimaneutrale Campus“, die Energieversorgung durch Ökostrom oder das freiwillige Umweltmanagementsystem nach EMAS. Sie gehören aber ebenso wie einschlägige Studienangebote und Forschungsprojekte zum umfassenden Nachhaltigkeitskonzept der Universität.

Im Nachhaltigkeitsbereicht sind wie in den Jahren zuvor auch Maßgebliche Projekte des Centre for Sustainability Managment (CSM) wie etwa das Slow-Fashion-Projekt und der vom CSM veranstaltete berufsbegleitendes Nachhaltigkeitsmanagement-Studiengang MBA Sustainability Management vertreten.

Fakultät Nachhaltigkeit mit sechs Nachhaltigkeits-Studiengängen

An der Leuphana gibt es die erste und bisher einzige Fakultät Nachhaltigkeit im deutschsprachigen Raum. Sechs Studienprogramme rund um das Thema Nachhaltigkeit bietet die Universität. Alle Bachelor-Studierenden befassen sich in ihrem ersten Semester an der Hochschule mit Nachhaltigkeitsfragen. Während einer alljährlich stattfindenden Konferenzwoche präsentieren sie ihre Arbeitsergebnisse der Öffentlichkeit. Zuletzt ging es um die Frage: Wie wollen wir 2030 leben?

Die Studierenden engagieren sich auch in mehr als 50 studentischen Initiativen: So haben etwa die Projekte „Open Lecture Hall“ und der „No Border Academy“ in Zusammenarbeit mit dem International Office der Universität und im Verbund als Bündnis „Hochschule ohne Grenzen“ zu Bildung und Integration Geflüchteter beigetragen. Ebenso wie das Gleichstellungsbüro der Leuphana mit seinen zahlreichen Angeboten zur familienfreundlichen Universität unterstreichen sie damit das Engagement der Hochschule auch für soziale Nachhaltigkeit.

Universtität nutzt seit 15 Jahren Umweltmanagementsystem

Die Leuphana ist bereits seit 2000 nach dem europäischen Umweltmanagementsystem EMAS zertifiziert, seit 2014 klimaneutral, seit 2013 als familienfreundliche Hochschule anerkannt und seit Anfang 2016 mit dem Titel Fairtrade University ausgezeichnet. Als erste Hochschule hat die Leuphana ihre Entsprechenserklärung zum Nachhaltigkeitsbericht dem Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) vorgelegt und ein positives Prüfergebnis erhalten. Der Bericht orientiert sich außerdem an der ISCN/GULF Sustainable Campus Charter.

Den Nachhaltigkeitsbericht als Download sowie ausführliche Informationen zum Thema:

Hinweis: Der Text basiert auf einer Meldung der Universtität