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CSR-Preis der Bundesregierung 2017: Preisträger gekürt

Die Bundesregierung zeichnet jedes Jahr Unternehmen für herausragendes Engagement im Rahmen ihres Nachhaltigkeitsmanaments bzw. ihrer Corporate Social Responsibility (CSR) aus. In diesem Jahr wurden darüberhinaus Unternehmen mit einem Sonderpreis für Herausragendes Flüchlingsintegration geehrt.

Die Gewinner des CSR-Preises der Bundesregierung stehen fest. Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Berlin hat die Bundesregierung sozial und ökologisch nachhaltig wirtschaftende Unternehmen ausgezeichnet. Der CSR-Preis geht an:

CSR-Preis der Bundesregierung 2017

CSR-Preis der Bundesregierung 2017

  • die Grohe AG
  • die Rapunzel Naturkost GmbH und die
  • Gundlach Bau- und Immobilien GmbH und Co.KG
  • Zudem wurde die Weleda AG mit dem Sonderpreis „Verantwortungsvolles Lieferkettenmanagement“ ausgezeichnet.
  • Den Sonderpreis „Betriebliche Integration von geflüchteten Menschen“ erhielten in diesem Jahr sechs Unternehmen, die stellvertretend für viele andere engagierte Unternehmen stehen. Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles gratulierte als Schirmherrin allen Preisträgern.

Der CSR-Preis der Bundesregierung wurde 2017 zum dritten Mal vergeben.

„Nicht nur innerhalb der deutschen Werkstore, sondern überall auf der Welt müssen Menschenrechte und vereinbarte Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards gelten. Die Preisträger haben gezeigt, dass es möglich ist, soziale Verantwortung und unternehmerischen Erfolg zu verbinden. Sie haben sich getraut, in die Zukunft zu schauen und für ihre Beschäftigten, für die Menschen, die in anderen Ländern für sie arbeiten, für die Umwelt und für ihre Kunden Verantwortung zu übernehmen. Dafür gebührt ihnen unser Dank und unsere Anerkennung.

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles

Sonderpreis: Verantwortungsvolles Lieferkettenmanagement

  • Weleda AG,

Die Weleda AG überzeugt die Jury, weil sie die komplette Lieferkette für natürliche Rohstoffe an dem Standard der Union for Ethical Biotrade (UEBT) ausrichtet. Der UEBT-Standard ist bei Weleda leitend für ein Nachhaltigkeitsmanagement, das die Beachtung von ökologischen und sozialen Standards in der Lieferkette sicherstellt. Der Hersteller von Naturkosmetik arbeitet an einer vollständigen Rückverfolgbarkeit und ist insbesondere auch in die Trainings der Auditoren involviert.

Sonderpreis Betriebliche Integration von geflüchteten Menschen

Den Sonderpreis „Betriebliche Integration von geflüchteten Menschen“ erhalten in diesem Jahr sechs Unternehmen, die stellvertretend für viele andere engagierte Unternehmen stehen. Unternehmen, deren Geschäftsführung und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ganz selbstverständlich fremde Menschen aufnehmen, sie unterstützen und zu einem Teil unserer Gesellschaft machen.

  • Die Bayerische Blumenzentrale (Vaterstetten/Parsdorf),
  • die boeba Montagen- und Aluminium-Bau GmbH (Berlin),
  • die ESTA Apparatebau GmbH & Co. KG (Senden),
  • der Milchviehbetrieb Wolters/Bauernkäserei Wolters GmbH (Uckerland),
  • die mevanta Pflegegesellschaft mbH (Berlin) und
  • die Schmauder & Rau GmbH (Kirchheim/Teck)

werden ausgezeichnet, weil sie dort helfen, wo Unterstützung besonders nötig und wirkungsvoll ist. Über Praktika, Ausbildungsplätze und Festanstellungen bieten sie Menschen Perspektiven, die ihre Heimat verlassen mussten und hierher gekommen sind, um Schutz zu finden. Über die Arbeitsstelle hinaus helfen sie, die Sprache zu erlernen, unsere Kultur besser zu verstehen, Behördengänge zu meistern und auch in der Freizeit Anschluss zu finden. Damit zeigen die Unternehmen vorbildhaft, wie Engagement Vorurteile abbauen, Menschen begeistern und eine Gesellschaft bereichern kann.

Der CSR-Preis der Bundesregierung

Mit dem CSR-Preis zeichnet die Bundesregierung seit 2013 herausragende Beispiele gesellschaftlicher Verantwortung und verantwortungsvoller Unternehmensführung aus, um somit weitere Anreize für Unternehmen zu schaffen, das eigene Wirtschaften nachhaltig auszurichten. Ausgezeichnet werden Unternehmen, die vorbildlich faire Geschäftspraktiken und eine mitarbeiterorientierte Personalpolitik umsetzen, natürliche Ressourcen sparsam nutzen, Klima und Umwelt schützen, sich vor Ort engagieren, Verantwortung auch in der Lieferkette übernehmen und besonderes Engagement bei der Integration geflüchteter Menschen in den Arbeitsmarkt zeigen.

Besonderer Wert wird bei der Methodik des Preises auf die Einbettung von verantwortungsvollem Handeln in die Gesamtstrategie eines Unternehmens gelegt. Unternehmen müssen deshalb in ihrer Bewerbung (Management-Befragung) umfassende Angaben zu den fünf Aktionsfeldern „Unternehmensführung“, „Markt“, „Arbeitsplatz“, „Umwelt“ und „Gemeinwesen“ machen. Großes Augenmerk gilt der Frage, wie wirkungsvoll CSR-Strategien und -Maßnahmen sind. Auch die anschließende Befragung der Stakeholder spielt bei der Auswertung und Entscheidung über die Preisträger eine zentrale Rolle.

Hinweis: Der Beitrag basiert auf einer Meldung des Verananstalters