Monate: Januar 2017

Ideen gesucht: BUND-Forschungspreis für Nachhaltige Entwicklung

Der BUND lobt einen Forschungspreis aus, der 2017 erstmals vergeben wird. Damit soll die Forschung für Nachhaltige Entwicklung gestärkt und die öffentliche Aufmerksamkeit für wissenschaftliche Leistungen in diesem Bereich erhöht werden. Mit diesem Preis will der BUND wissenschaftliche Arbeiten für Nachhaltige Entwicklung anregen, herausragende Leistungen anerkennen und insgesamt zu einer stärkeren Ausrichtung des Wissenschaftssystems an den großen gesellschaftlichen Herausfor­derungen beitragen. Damit werden auch wertvolle Grundlagen für die praktischen Natur- und Umweltschutzaktivitäten unseres Verbandes gelegt und gefördert. Der Preis wird in zwei Kategorien vergeben: Studentische Abschlussarbeiten (Bachelor-, Master-Thesis) – 1.000 Euro Forschungsarbeiten (Dissertation, Forschungsbericht) – 3.000 Euro Eingereicht werden können Arbeiten aus allen Fachdisziplinen. Besonders erwünscht sind interdisziplinär angelegte Arbeiten. Berücksichtigung finden alle an einer deutschen Hochschule oder Forschungseinrichtung erstellten Arbeiten in deutscher oder englischer Sprache. Bewerbungsunterlagen: PDF-Dokument der Arbeit Bewertung der Arbeit (ggf. mit Gutachten) Zusammenfassung (ca. eine Seite, allgemein verständlich, ggf. zur Veröffentlichung in BUND-Medien) Darstellung der Bedeutung für Nachhaltige Entwicklung (ca. eine Seite in deutscher Sprache) Lebenslauf Bewerbungsschluss ist der 15. März 2017. Bitte richten Sie Ihre Bewerbung per E-Mail an: forschungspreis(at)bund.net Hinweis: …

Infotag „Berufsbegleitend Studieren“: MBA-Studium im Nachhaltigkeitsmanagement stellt sich vor

Regelmässig informiert das Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg über das Studiengangebot im Themenfeld Nachhaltigkeitsmanagement und CSR. So auch am 14. Januar 2017 beim PS-Info-Tag. Eine Gelegenheit um alle Facetten berufsbegleitenden MBA-Studiums im Nachhaltigkeitsmanagement – dem MBA Sustainability Management näher kennenzulernen. MBA-Studium, Bachelor- und Masterstudiengänge stellen sich vor Die Leuphana Universität hat mit ihrem Profil-Schwerpunkten – etwa Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitsmanagement und CSR – ein klares und etabliertes (berufsbegleitendes) Studienangebot bzw. Weiterbildungsangebot. Beim Infotag stellen sich daher die berufsbegleitenden Bachelor- und Masterstudiengänge und MBA-Studiengänge den Studieninteressierten vor. Das Angebot umfasst dabei Programme aus den Bereichen Management & Entrepreneurship, Governance, Nachhaltigkeit & Recht sowie Bildung, Gesundheit & Soziales. Die Teams der Studiengänge stellen am Infotag Inhalte und Rahmendaten des jeweiligen Studienprogramms in Präsentationen vor und stehen für individuelle Fragen und persönliche Beratungsgespräche zur Verfügung. Daneben gibt es die Möglichkeit, sich allgemein zu Themen wie Studienwahl, -organisation oder -finanzierung beraten zu lassen und sich über die E-Learning-Plattform zu informieren, die ein wesentlicher Bestandteil des berufsbegleitenden MBA-Studiums ist. Ablauf und Programm Das Programm des Infotags beginnt …

Forschungspreis-Biolebensmittel: Nachhaltigkeitsmanagement-Absolventin nominiert

Mit dem Forschungspreis der Biolebensmittelwirtschaft gibt es seit einiger Zeit einen Wettbewerb, der insbesondere für Studierende und Forscher/innen von Nachhaltigkeits-Studiengängen Relevanz hat. Herausragende Bachelor- und, Masterarbeiten sowie Dissertationen werden mit bis zu 5.000 Euro Preisgeld prämiert. Dieses Jahr ist eine Masterarbeit die am Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg entstand nominiert. Forschungspreis für Abschlussarbeiten im Nachhaltigkeitsmanagement Eine kleine aber feine Nische besetzt der Forschungspreis Bio-Lebensmittelwirtschaft, der zur „Messe BioFach“ vergeben wird. Angesprochen sind Studenten und Doktoranden aller Fachgebiete. Gesucht werden Innovationen und Problemlösungen aus den Bereichen der Herstellung, Verarbeitung und Vermarktung, die die Qualität von Bio-Lebensmitteln fördern. Und das auch im Sinne der Nachhaltigkeitsaspekte wie Umwelt- und Sozialverträglichkeit. Masterarbeit zu bio-zertifizierten Agrarprodukten Prämiert werden in drei Kategorien: Bachelor-, Masterarbeiten und Dissertationen. Der Forschungspreis ist daher insbesondere auch für Studierende relevant, die in dem Feld ein Thema entwickelt haben und eine entsprechende Abschlussarbeit einreichen wollen. Für die aktuelle Preisverleihung hatte sich Irina Voß beworben, die ihren MBA-Abschluss im Sustainability Management im Jahr 2016 feiern konnte. Sie hat sich mit Ihrer Masterarbeit –  einer …

Bundesregierung beschließt Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie

Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung vom 11. Januar 2017 die „Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie – Neuauflage 2016“ beschlossen. Sie steht ganz im Zeichen der Agenda 2030 und ihrer Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Aus Sicht der Regierung stellt Sie die umfassendste Weiterentwicklung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie seit ihrem erstmaligen Beschluss im Jahre 2002 dar. Die Nachhaltigkeitsstrategie 2016 legt äquivalent zu den globalen Sustainable Development Goals, deutsche Zielentsprechungen zu allen 17 SDGs fest und schildert, mit welchen Maßnahmen die Bundesregierung diese bis zum Jahr 2030 in allen Bereichen nachhaltiger Entwicklung erreichen will. Viele Bezüge zum Nachhaltigkeitsmanagement Herzstück der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie ist ein Nachhaltigkeitsmanagementsystem: Ziele mit Zeitrahmen zur Erfüllung, Indikatoren für ein kontinuierliches Monitoring, Regelungen zur Steuerung und Festlegungen zur institutionellen Ausgestaltung. Dabei werden Managementregeln thematisiert: In Summer zwölf Managementregeln definieren allgemeine Handlungsanforderungen für eine nachhaltige Politik. „Jede Generation muss ihre Aufgaben selbst lösen und darf sie nicht den kommenden Generationen aufbürden. Zugleich muss sie Vorsorge für absehbare zukünftige Belastungen treffen“, lautet beispielsweise die erste Grundregel der Strategie. Bundeskanzleramt bekennt sich klar zur Nachhaltigkeitsstrategie und Agenda …

Konzernatlas 2017: Fusionswelle in Agrar- und Ernährungsindustrie

Wie entwickelt sich die globale Lebensmittelindustrie? Dieser Frage geht der Konzernatlas 2017 nach. Auf knapp 60 Seiten werden wesentliche Trends ausgemacht. Das Fazit der Autoren: Immer weniger Konzerne bestimmen weltweit über einen immer höheren Anteil der Lebens­mittel­erzeugung und Ernährung. Im Wesentlichen zum Nachteil von Kleinbäuerinnen und -bauern, sowie einer regionalen Lebensmittelversorgung. Der jetzt vorgestellte „Konzernatlas 2017“ ist eine Zusammenstellung von Fakten und Grafiken zur Agrarindustrie. Die Herausgeber (Heinrich-Böll-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Oxfam Deutschland, Germanwatch und Le Monde Diplomatique) warnen davor, dass die laufenden Konzentrationsprozesse im Agrarsektor die 2015 beschlossenen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen gefährden und fordern stärkere Kontrolle im Agrar- und Ernährungsbereich. Fünf der zwölf kapitalintensivsten Übernahmen börsennotierter Konzerne in 2015 und 2016 fanden  im Agrar- und Ernährungsbereich statt. Inzwischen kontrollieren lediglich vier Großkonzerne rund 70 Prozent des Welthandels mit Agrarrohstoffen. Drei Konzerne dominieren 50 Prozent des Weltmarkts für Landtechnik. Diese Entwicklung geschieht auch im landesweiten Maßstab: In Deutschland decken vier Supermarktketten 85 Prozent des Lebensmitteleinzelhandels ab. Die Herausgeber folgern entsprechend: Die wachsende Marktmacht einiger weniger Großunternehmen gefährde eine bäuerliche, …