Nachhaltige Neuigkeiten

Werkhaus: CSM-Praxispartner veröffentlich zweiten Nachhaltigkeitsbericht

Die Werkhaus GmbH aus Bad Bodenteich in der Lüneburger Heide hat ihren zweiten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Er wurde nach den für kleine Mittelständler anspruchsvollen Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI G4) angefertigt. Werkhaus war in der Vergangenheit mehrfach Projektpartner des CSM.  Zuletzt beim Unternehmensworkshop 2016 mit angehenden Nachhaltigkeitsmanagern im MBA-Studiengang Sustainability Management.

Werkhaus stellt seit 1992 umweltfreundliche Produkte fürs Büro und Zuhause sowie Displays und optische Spielzeuge her. Zahlreiche Auszeichnungen und vergebene Labels wie etwa das Siegel „Green Brand Germany“ bestätigen die bisherigen Nachhaltigkeitsbemühungen des Unternehmens. Das Unternehmen war in verschiedenen wissenschaftlichen Projekten Kooperationspartner des Centre for Sustainability Management (CSM). Etwa im Rahmen des Innovationsverbundes Nachhaltiger Mittelstand (INaMi) oder zuletzt für den Abschlussjahrgang 2016 für den einwöchigen Unternehmensworkshop im Nachhaltigkeitsmanagement-Studium MBA Sustainability Management.

Nachhaltigkeitsbericht nach GRI-Standard

Im Referenzzeitraum 2014/2015 des aktuellen Nachhaltigkeitsberichts, der auf Basis der weltweit anerkannten Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI G4) angefertigt wurde, spielten Transparenz und verbesserte Kommunikationsstrukturen eine wichtige Rolle.

Die Kunden sollen bestmöglich über die verwendeten Materialen und damit verbundene Gesundheitsaspekte informiert werden. Aber auch die unternehmensinternen Kommunikation kam auf den Prüfstand. „Dabei setzen wir auf das Mitdenken der Kollegen in allen Abteilungen, um Verbesserungen der internen Prozesse im Hinblick auf die Qualität sowie den Material- und Energieverbrauch zu erreichen“, sagt Geschäftsführerin Eva Danneberg.

Eine Reihe von im ersten Nachhaltigkeitsbericht gesteckter Ziele konnte erreicht werden. So können beispielsweise mittlerweile 24 Prozent des Strombedarfs am Firmensitz durch die Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage gedeckt werden. Der Restbedarf wird durch den Bezug von Ökostrom gedeckt. Auch das Restmüllaufkommen wurde durch eine verbesserte Abfalltrennung reduziert. Eine neue Herausforderung hingegen stellt der erhöhte Energieverbrauch durch die Eröffnung von neuen Unternehmensstandorten und Verkaufsläden im Zuge des weiteren Unternehmenswachstums dar. Hier arbeitet das Unternehmen an umweltfreundlichen Lösungen.

Werkhaus-Nachhaltigkeitsbeauftragte Daniela Weinand  – die auch Absolventin des MBA Sustainability Management im Nachhaltigkeitsmanagement ist – zeigt sich zufrieden: „Der Nachhaltigkeitsbericht 2016 ist umfassender geworden, vor allem im Bereich der Datenerhebung. Besonders freue ich mich über das neue Kapitel „Erreichte Verbesserungen“, das sich der vielen Maßnahmen widmet, die wir in der Zwischenzeit umgesetzt haben. Dies beweist: Reden über Nachhaltigkeit ist eine Seite, das Handeln und das ständige Verbessern der Nachhaltigkeitsleistung ist die andere Seite meiner Arbeit als Nachhaltigkeitsbeauftragte.“

Hinweis: Der Text basiert u.a. auf einer Meldung des Unternehmens

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