Monate: Februar 2017

Gründungsradar: Erster Platz für Leuphana Universität Lüneburg

München, Lüneburg und Leipzig haben Hochschulen mit der besten Gründungs­kultur: Wer dort studiert, wird am besten vorbereitet, nach dem Studium ein eigenes Unternehmen zu gründen. Das ergab der dritte „Gründungsradar“ des Stifterverbandes und der Nixdorf Stiftung, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.  Die Leuphana Universität Lüneburg belegte dabei in der Gruppe mittelgroßer Universitäten den ersten Platz des Rankings. Nach dem aktuellen Gründungsradar gehören folgende Hochschulen – je nach Größe – zu den Spitzenreitern beim Thema Gründungsförderung: Hochschule München und Technische Universität München  Kategorie: Große Hochschulen mit mehr als 15.000 Studierenden Leuphana Universität Lüneburg Kategorie: Mittlere Hochschulen mit weniger als 15.000 Studierenden HHL Leipzig Graduate School of Management Kategorie: Kleine Hochschulen mit weniger als 5.000 Studierenden Für die Leuphana Universität Lüneburg eine wiederholt tolle Auszeichnung. Konnte die Hochschule doch erneut den Spitzenplatz behaupten. Dr. Mark Euler – der als Lehrender im MBA Sustainability Management das Fachmodul zu Entrepreneurship betreut –   und den Gründungsserivce der Uni mitgestaltet bilanziert das tolle Ergebnis in einem Interview folgendermaßen: Das Besondere an der Leuphana Universität sei, dass man unter Entrepreneurship …

Lesetipp: Ländersache Nachhaltigkeit – nachhaltige Entwicklung und Bundesländer

Wegen ihrer Zuständigkeit für wichtige Politikfelder spielen die Bundesländer bei der Umsetzung der 2030-Agenda in und durch Deutschland eine zentrale Rolle. Das Global Policy Forum hat nun ein Arbeitspapier zur Thematik veröffentlicht Ganz im Sinne der im September 2015 in New York verabschiedeten Nachhaltigkeitsagenda sind davon prinzipiell alle Sektoren betroffen, von der Sozial- über die Landwirtschafts-, Bildungs- und Umweltpolitik bis hin zur Wirtschafts- und Industriepolitik. Auswirkung auf die Nachhaltigkeitsstrategien der Akteure Dabei gilt, dass es weniger ein Problem sein dürfte, innerhalb der Nachhaltigkeitsstrategien der Länder auf Diskurse aus dem wirtschafts-, sozial- oder umweltpolitischen Bereich zu rekurrieren. Vielmehr wird es darum gehen müssen, den Leitgedanken des Konzepts „Nachhaltigkeit“ auch dort Geltung zu verschaffen, wo sie bislang nur eine untergeordnete Rolle spielen, oder es offenkundige Zielkonflikte gibt. Das gilt beispielsweise für die wirtschafts- und industriepolitischen Strategien einzelner Bundesländer. Das vorliegende Arbeitspapier gibt eine Übersicht über die Strategien und Strukturen, die die Bundesländer unter den Stichworten „Nachhaltigkeit“ und „Entwicklungszusammenarbeit“ bislang geschaffen haben. Hinweis: Der Text basiert auf der Meldung des Herausgebers

Nachhaltigkeit und Geschäftsmodelle: Workshop des NaWiKo-Netzwerks am CSM

Im Projekt „Wissenschaftliche Koordination der Fördermaßnahme Nachhaltiges Wirtschaften“ (NaWiKo) werden 30 große Forschung- und Transferprojekte gebündelt, die vielschichtig Fragestellungen zu Konsum, Nachhaltigkeit und nachhaltigem Wirtschaften untersuchen. Am Centre for Sustainability Management (CSM) fand jetzt ein Workshop zu Nachhaltigkeitsmanagement und nachhaltigen Geschäftsmodellen statt.

Neue Broschüre zur Nachhaltigkeitsstrategie Suffizienz

Die Suffizienz bildet neben der Effizienz- und Konsistens-Strategie die wesentliche Säule für strategische und handlungspraktische Ansätze für unternehmerische Nachhaltigkeit bzw. Nachhaltigkeitsmanagement. Nun hat der BUND eine kleine Broschüre herausgegebn, der schnell aber umfangreich einen Einstieg ins Thema erlaubt. Die Broschüre „Ein gutes Leben für alle! Eine Einführung in Suffizienz“ von BUND und BUNDjugend vermittelt auf rund 80 Seiten verständlich, was es mit dem Thema Suffizienz auf sich hat. Neulinge erfahren, dass es sich um eine Auseinandersetzung mit der Frage, wieviel wir wirklich brauchen und wann es „genug“ ist – individuell, in Politik und Gesellschaft. Und auch Kenner*innen des Themas werden auf den bunt illustrierten Seiten viele Denkanstöße erhalten. Allen, die es eilig haben und sofort mit der Suffizienz im eigenen Umfeld loslegen wollen, hilft das umfangreiche Praxiskapitel weiter. Für die politisch interessierten und gesellschaftlich engagierten Leser*innen werden Tipps zur kommunalen Umsetzung von Suffizienzmaßnahmen geboten. Ergänzt wird alles durch ein Suffizienz-Argumentarium als rhetorisches Werkzeug, um kritische Fragen klug beantworten zu können. Hinweis: Text und Bild basieren auf einer Meldung des BUND

Forschungspreis Transformative Wissenschaft erstmalig ausgeschrieben

Erstmals startet nun die Ausschreibung für den neuen Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“, der vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und der Zempelin-Stiftungins Leben gerufen wurde. Der Forschungspreis ist mit Preisen in Höhe von 25.000 Euro verbunden. Er zielt auf alle Formen von Wissenschaft ab, die Impulse auslösen und gesellschaftliche Veränderungen befördern (Nachhaltigkeitstransformation). Forschungpreis zur Nachhaltigkeitstransformation der Gesellschaft Antragsberechtigt sind Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher aus Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie aus der Zivilgesellschaft. Kriterien für die Auswahl der Preisträgerin/des Preisträgers sind: Relevanz des gesellschaftlichen Impacts Qualität und Innovativität der Forschung Qualität der Selbstbewertung und Reflexion der gesellschaftlichen Wirkung der eigenen Forschung und Innovationsgrad des Vorhabens Vorbildcharakter für andere Forscherinnen und Forscher Plausibilität der Verwendung des Preisgeldes

Praxistest für Nachhaltigkeitsmanager: Abschlussworkshop bei Konica Minolta gestartet

Nach der intensiven und vielschichtigen Auseinandersetzung mit den wesentlichen Themen zu Nachhaltigkeitsmanagement und Corporate Social Responsibility (CSR) ist ein jährlicher Höhepunkt des Studienganges „MBA Sustainability Management“  der  Abschlussworkshop. In dieser Februarwoche stellen jetzt sich 20 Studierende der Praxisprüfung ihres MBA-Studiums beim IT-Unternehmen Konica Minolta. Fachwissen und Praxistest für angehende Nachhaltigkeitsmanager/innen Nun wird es real: Für eine Woche beweisen 20 Studierenden des MBA-Abschlussjahrgangs 2017 bei der Konica Minolta GmbH in Hannover ihr Wissen und Können in der Praxis. Dabei werden alle inhaltlichen Themen wie Forschung & Entwicklung, Einkauf, Marketing, Vertrieb und Kommunikation, selbstverständlich unter dem Blickpunkt „Nachhaltige Unternehmensführung“ betrachtet! Eine echte Herausforderung sind die Begleitumstände dieses intensiven Praxisszenarios im MBA-Studiengang Sustainability Management: Es werden daher immer auch die Teamprozesse reflektiert und natürlich ‚business ready‘ das Präsentieren der erabeiteten Konzepte vorbereitet. Ziel: Nachhaltigkeit in die unternehmerischen Praxis umzusetzen Der Abschlussworkshop ist des Herzstück der praxisbezogenen Nachhaltigkeitsmanagement-Ausbildung am Centre for Sustainability Management (CSM). Dort gilt es die Konzepte, Methoden und Fachdiskurse aus den Fach- und Grundlagenmodulen des MBA-Studiums in einem echten und also realen unternehmerischen Szenario anzuwenden. Die …

Stellenausschreibung: Post-doc im unternehmerischen Nachhaltigkeitsmanagement

Am Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg – Stiftung des öffentlichen Rechtszum – ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt, EG 13 TV-L (100%), befristet für die Dauer von 3 Jahren, mit der Option einer Verlängerung eine Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (Post-doc) im Bereich Unternehmerisches Nachhaltigkeitsmanagement EG 13 TV-L befristet für die Dauer von 3 Jahren, mit der Option einer Verlängerung, zu besetzen. Eine Besetzung der Stelle ist grundsätzlich auch in Teilzeit möglich. Aufgaben: Publizieren in qualitativ hochrangigen Journals und Herausgeber-Bänden Durchführung von Lehrveranstaltung (4 SWS) Eigene wissenschaftliche Weiterqualifikation (Habilitation) Mitarbeit an Forschungsprojektanträgen Unterstützung von Doktorierenden des Centre for Sustainability Management (CSM) bzw. des Lehrstuhls bei ihren Promotionsvorhaben