Monate: Juli 2017

Diskussionsrunde zu fairer Mode: Raus aus der Öko-Nische

Nachhaltige, ökologisch, fair produzierte und fair gehandelte Mode ist ein wichtiges Themenfeld für nachhaltige Entwicklung. Trotz vielfältiger Ansätze und neuer Labels, Marken und Initiativen liegt der Marktanteil grüner Bekleidung erst bei unter fünf Prozent. Daher diskutierte in Lüneburg ein Fachpodium jetzt aktuelle Entwicklungen. Zentrale Botschaft: Fair Fashion muss raus aus der Öko-Nische. An der Diskussionsrunde beteiligten sich neben Fair-Fashion-Unternehmer/innen auch die Wissenschaftlerin Birte Freudenreich vom Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität. Sie forscht zum Nachhaltigkeitsmanagement und Ansätzen, wie Start-Ups und Bekleidungsunternehmen die Ziele von Slow Fashion – hochwertig, lange haltbar und reparabel – umsetzen können. Und dabei insbesondere, wie sie mit ihren nachhaltigkeitsorientierten Geschäftsmodellen auch wirtschaftlich erfolgreich arbeiten. Nachhaltigkeit für breiten Markt etablieren Für sie steht fest: „Wenn Fair Fashion erfolgreich sein soll, dann müssen wir in den konventionellen Markt gehen, um die breite Masse der Verbraucher zu erreichen.“ Dabei relevant sind auch die Wechselwirkungen zwischen Produzenten und Endkonsumenten. „Es geht darum Konsumzyklen zu entschleunigen – auch um den Herstellern mehr Zeit zu geben, bessere Qualität zu produzieren.“ Weitere  Hintergründe finden Sie auch …