Nachhaltige Neuigkeiten

Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2017: Leuphana Universität nominiert

Die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis hat jetzt bekanntgegeben, dass das neue Zentralgebäude der Leuphana Universität Lüneburg für den Preis „Nachhaltiges Bauen“ nominiert ist.

Mit dieser aktuellen Entscheidung bestätigt sich die posotive Entwicklung, die die Leuphana Universität Lüneburg durch die Verankerung von Nachhaltigkeit im Hochschul-Leitbild seit vielen Jahren zeigt.

Von Nachhaltigkeits-Jury aus 108 Projekten ausgewählt

Entschieden hat das eine Jury der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB), mit der die Stiftung kooperiert. 108 Projekte hatten sich um den Preis beworben, acht von ihnen sind jetzt nominiert worden. In einer weiteren Auswahlrunde wird die Zahl Ende September auf drei reduziert. Der endgültige Preisträger wird im Dezember bekanntgegeben.


Aus Sicht der Jury zeigt das Zentralgebäude der Leuphana, „dass ein Gebäude im Stil des architektonischen Dekonstruktivismus einen Beitrag zur nachhaltigen Architektur leisten kann.“ Spektakuläre Geometrie und sparsamer Umgang mit energetischen Ressourcen seien hier kein Widerspruch, heißt es in der Begründung des Auswahlgremiums, Anpassungsfähigkeit an wechselnde Nutzungsansprüche und hoher Komfort für die Menschen, die es nutzen, machten es zu einem Beispiel für zukunftsfähige Universitätsgebäude.

„Nachhaltigkeitsprojekte können manch einem von uns im ersten Moment verwegen und utopisch erscheinen. Wir sollten ihnen dennoch mit Neugier und Offenheit begegnen. Denn sie bergen enormes innovatives Potential, das wir und künftige Generationen nutzen wollen: an unseren Arbeitsplätzen, im verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen, zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts.“

Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier Schirmherr des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2017

Hintergrund: Nachhaltiges Bauen

Der Preis für nachhaltiges Bauen wird in diesem Jahr bereits zum fünften Mal vergeben. Ausgezeichnet werden laut DGNB „Spitzenleistungen der Architektur, die auf vorbildliche Weise den ökologischen, sozialen und ökonomischen Herausforderungen der Zeit begegnen“. Dafür kommen insbesondere solche Projekte in Betracht, die Nachhaltigkeit in allen ihren Dimensionen mit herausragender Gestaltung und hoher Innovationskraft verbinden.

Hinweis: Der Text basiert auf der offiziellen Meldung der Universität