Nachhaltige Neuigkeiten

IPCC veröffentlicht Sonderbericht SR1.5

IPCC-Sonderbericht

In Incheon (Südkorea) wurde heute ein Sonderbericht über die Folgen einer globalen Erwärmung um 1,5 °C vorgestellt. Der Bericht wurde vom 1. bis 5. Oktober 2018 von VertreterInnen der 195 Mitgliedsstaaten des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) verfasst.

Der offizielle Titel des Sonderberichtes lautet: „1,5 °C globale Erwärmung – Der IPCC-Sonderbericht über die Folgen einer globalen Erwärmung um 1,5 °C gegenüber vorindustriellem Niveau und die damit verbundenen globalen Treibhausgasemissionspfade im Zusammenhang mit einer Stärkung der weltweiten Reaktion auf die Bedrohung durch den Klimawandel, nachhaltiger Entwicklung und Bemühungen zur Beseitigung von Armut.“

Der Sonderbericht beinhaltet Erkenntnisse, die basierend auf der Bewertung von wissenschaftlicher, technischer und sozioökonomischer Literatur gefasst wurden. Zu jedem Befund wird ein Vertrauensniveau von sehr gering bis sehr hoch angegeben. So werden klimabedingte Risiken für natürliche und menschliche Systeme bei einer globalen Erwärmung um 1,5 °C höher als heute, aber geringer als bei 2 °C, mit einem hohen Vertrauensniveau angegeben. Ebenfalls mit einem hohen Vertrauen wird die Aussage, dass die globale Erwärmung um 1,5 °C auf Grundlage der aktuellen Geschwindigkeit wahrscheinlich zwischen 2030 und 2052 erreicht wird, belegt.

Weitere Informationen sind bei der Deutschen IPCC-Koordinierungsstelle abrufbar https://www.de-ipcc.de/index.php