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Konsum: Bundesumweltministeriums bietet Hilfestellung für Klimaschutz

Das neue Internetportal www.mein-klimaschutz.de des Bundesumweltministeriums beantwortet ab sofort Fragen zum Klimaschutz zu Hause, unterwegs und beim Einkauf. Das neue Web-Portal ist Teil der Mitmachkampagne „Mein Klimaschutz“, die im Auftrag des Bundesumweltministeriums  durchgeführt wird.

Es zeigt Verbraucherinnen und Verbrauchern mit Tipps und Beispielen,  wie sie wirksam CO2 vermeiden können. Ziel der Mitmachkampagne „Mein Klimaschutz“ und der neuen Internetseite ist es, Verbrauchern dabei zu helfen, ihren Energieverbrauch und CO2-Ausstoß abzuschätzen und ihr individuelles Sparpotenzial zu erkennen.

Verknüpft werden die Antworten mit persönlichen Erfahrungen und Empfehlungen von Verbraucherinnen und Verbrauchern. Wer sich bereits mit einer konkreten Maßnahme für den Klimaschutz engagiert oder dies plant, kann sich auf einer interaktiven Deutschlandkarte eintragen. Eingebunden sind auch weiterführende Angebote Dritter wie Online-Ratgeber oder ausführliche Themen-Dossiers.

Private Haushalte in Deutschland verbrauchen gut ein Viertel der Energie. Daher ist das Erreichen der Klimaschutzziele eine Gemeinschaftsaufgabe, an der sich jede und jeder Einzelne beteiligen kann. Oft sind Maßnahmen, die den CO2-Ausstoß mindern, nicht nur gut für das Klima. Sie führen häufig auch zu Kosteneinsparungen, mehr Komfort oder sogar zu besserer
Gesundheit. Weitere Informationen: www.mein-klimaschutz.de

Ringvorlesung: Wissenschaft für eine nachhaltige Entwicklung

In den kommenden Wochen ziehen die UNESCO-Lehrstühle Deutschlands eine Bilanz im Rahmen einer facettenreichen Ringvorlesung an der Leuphana Universität Lüneburg. An der Universität selbst gibt es den UNESCO-Chair „Hochschulbildung für eine nachhaltige Entwicklung“ seit 2005. Erstmals findet jetzt jedoch eine gemeinsame Vorlesungsreihe der deutschen UNESCO-Lehrstühle statt. Sie gibt einen Einblick in unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen und Arbeitsfelder. Gäste sind herzlich willkommen.

Den Vortragsreigen eröffnet am 4. Mai Professor Alexander Siegmund von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Der Experte für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten spricht um 14.15 Uhr im Hörsaal 5 zum Thema: Der Beitrag moderner Satelliten-Beobachtung zur Umsetzung der Sustainable Development Goals“.

Ort und Uhrzeit
Leuphana Universität Lüneburg
Zentraler Campus, Hörsaal 5
Freitags 14.15 – 15.45 Uhr

In den weiteren Vorträgen, die bis zum 29. Juni stattfinden werden, geht es unter anderem um kulturelle Bildung, unternehmerische Verantwortung sowie um Musik und darstellende Künste als Kulturerbe.

Übersicht über die Veranstaltungen zu Wissenschaft und Bildung für eine nachhaltige Entwicklung:

  • 18.05.2018
    „Die UNESCO und das Erbe: Welterbe, im-materielles Erbe und Dokumentenerbe – Von den Konventionen zu den Heritage Studies“
    Prof. Dr. Marie-Theres Albert & PhD Anca Prodan
    UNESCO-Lehrstuhl für das Studium des materiellen und immateriellen Erbes
    Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg
  • 25.05.2018
    „Water-Energy-Food Nexus and the Agenda 2030“
    Dr. Hani Sewilam
    UNESCO-Lehrstuhl für Hydrologischen Wandel und Wasserressourcen-Management
    Technische Hochschule Aachen
  • 01.06.2018
    „Cultural Diversity“, ein „Auftrag“ von „Cultural Diplomacy“? Zur Nachhaltigkeit in den internationalen Kulturbeziehungen
    Prof. Dr. Wolfgang Schneider
    UNESCO-Lehrstuhl Kulturpolitik für die Künste in Entwicklungsprozessen
    Universität Hildesheim
  • 08.06.2018
    „Die Rolle der UNESCO Kultur-Übereinkommen in der Umsetzung der SDGs“
    Prof. Dr. Dr. Sabine von Schorlemer
    UNESCO-Lehrstuhl für Internationale Beziehungen
    Technische Universität Dresden
  • 15.06.2018
    Was ist und was soll Kulturelle Bildung? Positionen im Diskurs und Perspektiven der UNESCO“
    Prof. Dr. Eckart Liebau
    UNESCO-Lehrstuhl für Kulturelle Bildung
    Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • 22.06.2018
    „Unternehmerische Verantwortung und Nachhaltigkeit – Perspektiven im Lichte der Agenda 2030“
    Prof. Dr. Christine Volkmann
    UNESCO-Lehrstuhl für Entrepreneurship und Interkulturelles Management
    Bergische Universität Wuppertal
  • 29.06.2018
    Music as living Heritage: Musik und darstellende Künste als Kulturerbe
    Prof. Dr. Tiago de Oliveira Pinto
    UNESCO-Lehrstuhl für Transkulturelle Musikforschung
    Gemeinsames Institut für Musikwissenschaft der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Hinweis: Dieser Beitrag basiert auf der offiziellen Meldung der Veranstalter

Halbe Million Euro Projektförderung für „Esskultur und Nachhaltigkeit“

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat mit seinem Ideenwettbewerb „Esskultur und Nachhaltigkeit“ 14 Projekte ausgewählt, die jeweils mit bis zu 50.000 Euro gefördert werden. Insgesamt werden 2018 Projektfördergelder in Höhe von 600.000 Euro vergeben. Ausgezeichnet wurden Projekte u.a. aus dem Bereich Bildung, Kreislaufwirtschaft und Wertschöpfungsketten. Auch eine Initiative für eine nachhaltige Mensa wurde ausgezeichnet.

Den Ausgewählten wird in besonderer Weise zugetraut, gesellschaftliche Denkmuster aufzubrechen, deren Reproduktion entgegenzuwirken und neue Wege zu nachhaltigem Handeln aufzuzeigen. Marlehn Thieme, Vorsitzende des RNE sieht der Umsetzung der Projekte mit großer Vorfreude entgegen:

„Die Vielfalt der Ansätze und der Ideenreichtum zeigen, wie engagiert sich Menschen mit unserer aller Zukunft auseinandersetzen und eine nachhaltige Kultur aktiv unterstützen. Nicht zuletzt ist zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele eine neue Kultur in Produktion und Konsum dringend nötig!“

Hintergrund: Der Fonds Nachhaltigkeitskultur besteht seit 2017; auf Initiative des Bundestages stellte das Bundeskanzleramt über einen Zeitraum von drei Jahren 7,5 Millionen Euro zur Verfügung. Der RNE will in diesen drei Jahren mehrere Ideenwettbewerbe zu verschiedenen Bereichen der Alltagskultur (z.B. Essen, Mobilität, Bauen) ausrufen. Der Fonds soll bewährte Ansätze stärken und auch neue Wege gehen, um eine gesellschaftliche Transformation zu mehr Nachhaltigkeit anzustoßen.

Weitere Information zum Fonds, anstehenden Wettbewerben und den Gewinnerprojekten des aktuellen Wettbewerbs finden Sie auf der Projektseite des Fonds Nachhaltigkeitskultur.

Hinweis: Der Beitrag basiert auf einer Meldung des RNE – mehr Informationen hier

Leuphana Universität warnt: Biodiversität in Europa weiter rückläufig

Die zunehmende Intensität der konventionellen Land- und Forstwirtschaft führt zu einem Rückgang der Biodiversität. Das zeigen aktuelle  Studien zu Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen in den verschiedenen Regionen der Erde. Die der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) anläßlich einer Zusammenkunft in Medellin (Kolumbien) jetzt vorgestellt hat. Auch in Europa ist diese Entwicklung problematisch.

Die Nutzung der Natur für Bedürfnisse des Menschen, wie etwa die Erzeugung von Nahrung und Energie, geschehen auf Kosten wichtiger Funktionen des Ökosystems wie Bestäubung oder Bodenbildung, so ein Ergebnis der Studien für Europa und Zentralasien.

„Der nicht nachhaltige Nahrungsmittelverbrauch in Mittel- und Westeuropa führt dazu, dass diese Regionen von Nahrungs- und Futtermittelimporten abhängig sind, die der jährlichen Ernte von 35 Millionen Hektar Ackerland entsprechen, einer Fläche von der Größe Deutschlands“, so Professorin Berta Martín-López – Nachhaltigkeitsexpertin der Leuphana Universität Lüneburg und eine der Hauptautorinnen der Studie für den Bereich Europa.

Sustainable Developemnt Goals: Druck auf die biologische Vielfalt hoch

Dass sich der Druck auf die biologische Vielfalt kurzfristig verringert, halten die Wissenschaftler für unwahrscheinlich. Eine Szenarioanalyse für die nächsten Jahrzehnte zeigt, dass die Fortsetzung des bisherigen Trends die Verwirklichung der Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen eher behindern wird.

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Podiumsdiskussion: Fashion Revolution – Der wahre Preis der Billigmode

An der Leuphana Universität Lüneburg findet kommen Woche eine Podiumsdiskussion zur Fashion Revolution Week statt. Am 23. April 2018 diskutieren Akteure aus der Textilwirtschaft, von Nicht-Regierungs-Organisationen  mit Unternehmer/innen und Produzierenden über aktuelle Entwicklungen im Bekleidungsbereich und natürlich über mögliche Lösungsansätze.

Der Einsturz der Textilfabrik am „Rana Plaza“ am 24. April 2013 forderte 1.100 Todesopfer und mehrere Tausend Verletzte. Seitdem erinnert die Fashion Revolution Week jährlich an die oftmals sehr mangelhaften Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie.

Einladung zur Diskussion: MONTAG, 23. APRIL 2018 | 12:00-14:00 Uhr | C 40.606

Fairtrade bietet mit dem Fairtrade-Baumwollstandard, dem Textil-Standard und dem dazugehörigen Schulungs- und Trainingsprogramm konkrete Lösungsansätze. Und macht mit der Kampagne #whomademyclothes auf die Ansprücher der Hersteller/innen und der dort engagierten Arbeiter und Arbeiterinnen aufmerksam.

Darüber diskutieren Hersteller und Näher aus Indien, Zertifizierer von Fairtrade, MELAWEAR aus Lüneburg und Wissenschaftler der Leuphana. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit TransFair e.V./Fairtrade Deutschland organisiert.

  • Amit Narke, Gründer und Geschäftsführer der indischen Textilfabrik Purecotz ecolifestyles pvt ltd
  • Hasmukh Dodhi, Näher in der indischen Textilfabrik Purecotz
  • Henning Siedentopp, MELAWEAR
  • Kristina Klecko, TransFair e.V.  (Fairtrade Deutschland)
  • Prof. Dr. Pez, Leuphana Universität Lüneburg

Official campaign: https://www.fashionrevolution.org/europe/germany/

Hinweis: Der Beitrag basiert auf einer Meldung der Veranstalter.
Foto credit: Heather Knight for www.fashionrevolution.org

Einzelhandel startet Klimaschutzoffensive – Auftakt im Bundesumweltministerium

Der deutsche Einzelhandel will beim Klimaschutz voran gehen. Mit der „Klimaschutzoffensive“ des Handelsverbands Deutschland (HDE) erhalten Einzelhändler ab sofort zahlreiche Informationen und Umsetzungshilfen für mehr Klimaschutz im Einzelhandel. Die Auftaktveranstaltung fand jetzt am 17. April im Bundesumweltministerium statt.

Zentraler Baustein der „Klimaschutzoffensive“ ist das Onlineportal hde-klimaschutzoffensive.de. Hier können Einzelhandelspartner sich Ratgeber herunterladen und Best-Practice-Beispiele ansehen. Ein Rundgang auf der virtuellen Ladenstraße zeigt, welche Energieeffizienzmaßnahmen möglich und sinnvoll sind. Um die Händler auch vor Ort zu erreichen, werden zudem verschiedene Workshops, Messen und Veranstaltungen stattfinden. Weiterlesen

Berlin: MBA Sustainability Management-Studiengang stellt sich vor

Am Wochenende vom 14. April 2018 waren wir Gäste beim Persist-Summit der tbd-Community. Über 1.000 Besucher_innen kam auf dem Campus der ESCP und nutzen den Kongress für den Austausch rund um eine Karriere mit Nachhaltigkeit und Jobperspektiven mit Sinn.

Eine Veranstaltung also, bei der auch die Perspektiven des Centre for Sustainability Management (CSM) und des Nachhaltigkeitsmanagements gut aufgehoben und  vertreten waren und sind. Mit unserem Informationsstand stellten wir das innovative Konzept des MBA Sustainability Management vor und hatten anregende Diskussion zu der wesentlichen Frage unserer Zeit: Wie Nachhaltigkeit mit unternehmerischem Handeln realisiert werden kann? An welchen Stellschrauben man drehen muss und wie nachhaltiges Wirtschaften hilft, eine nachhaltige Entwicklung voranzubringen?

Ein MBA-Studium als Karriereweg ins Nachhaltigkeitsmanagement

Mit dem MBA Sustainability Management der Leuphana Universität bietet sich für Studierende die Chance nebenberuflich oder in Vollzeit einen fundierten und immer auch praxisnahen Einstieg in die Themenfelder zu Corporate Social Responsibility (CSR), Nachhaltigkeitsmanagement und Sustainablility Entrepreneurship zu realisieren.

Studienvoraussetzungen sind erste Berufserfahrung, ein abgeschlossenes Studium, sowie die Motivation Nachhaltigkeit unternehmerisch umzusetzen. Derzeit läuft die Bewerbungsphase für den Jahrgang 2019. Das MBA-Studium beginnt dann im Frühjahr 2019. Bis Ende September kann man sich bewerben. Weitere Informationen zum MBA-Studiengang Sustainability Management finden Sie hier.

Unser Dank gilt den Veranstalter_innen und der tbd-community für die tolle Gastfreundschaft bei der Persist-Summit 2018.  Für alle die am Samstag nicht die Gelegenheit hatten auf der Persist-Summit vorbei zu schauen, bieten wir außerdem einen unverbindlichen Testzugang an:

Teststudium des MBA Sustainability Management

Das Teststudium ermöglicht Ihnen einen Einblick in die Funktionen der Lernplattform des MBAs. Auch wird dort ein kleiner BWL-Selbstcheck angeboten, damit Sie selbst einschätzen können, ob Sie für das MBA-Studium den angebotenen BWL-Vorbereitungskurs belegen sollten.

Das Teststudium bietet  einen ersten Einblick in die Lernplattform. Zahlreiche weitere Nutzungsmöglichkeiten, Funktionalitäten und Lernformate  würden Sie während des Studiums kennenlernen. Im MBA Sustainability Management werden alle Formen, Medien und didaktischen Formate eines modernen Blended Learning Lernkonzeptes genutzt.

Für einen unverbindlichen Zugang zum Teststudium senden Sie uns bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Teststudium MBA“ an info@sustainament.de.