Nachhaltigkeitsmanager – eine Einordnung

Seit einigen Jahren sieht man sie immer häufiger: Anzeigen, in denen Unternehmen nach Nachhaltigkeitsmanager oder Sustainability-Managerinnen und -Managern suchen. Denn in den Betrieben ist die Sensibilität für die Bedeutung von Umwelt- und Sozialthemen gestiegen. Aber was genau tun die Expertinnen und Exyperten für umfassende Corporate Responsibility eigentlich? Der Versuch einer Einordnung:

Analyse von Kernkompetenzen für Nachhaltigkeitsmanager

Im Journal of Cleaner Production stellen Dr. Charlotte Hesselbarth und Prof. Dr. Stefan Schaltegger eine Kompetenz-Matrix für erfolgreiche Nachhaltigkeitsmanagerinnen und Nachhaltigkeitsmanager vor. Die Matrix wurde auf der Basis einer umfangreichen Auswertung der bisherigen Literatur und der empirischen Auswertung einer Befragung unter den Absolventinnen und Absolventen des MBA Sustainability Management des Centre for Sustainability Management (CSM) entwickelt. Der MBA Sustainability Management kann im Unterschied zu anderen Studiengängen in diesem Bereich auf eine längere Geschichte zurückblicken. Dadurch ermöglicht der Datensatz die praktischen Erfahrungen der Absolventinnen und Absolventen des MBA Sustainability Management in der nalyse von Kernkompetenzen für Nachhaltigkeitsmanager und -managerinnen zu berücksichtigen.

Den kompletten Artikel finden Sie im Journal of Cleaner Production

Nachhaltigkeitsmanager/_innen müssen weiterdenken!

Stefanie Schönherr ist ein Mensch, der gern ‚weiterdenkt‘. So wie ihr geht es vielen, die an der Leuphana-Universität Lüneburg den noch  MBA-Fernstudiengang Sustainability Management absolvieren, weiß die Nachhaltigkeitsmanagerin bei dm-Drogerie Markt, Karlsruhe:

‚Viele meiner Kommilitonen haben nach mehreren Jahren Berufstätigkeit, etwa mit Mitte 30, gemerkt: Mir ist das, was ich bisher gemacht habe, zu kurz gedacht.‘

Sich mit Nachhaltigkeitsmanagement zu beschäftigen – heißt das also, weiterzudenken? ‚Ja‘, sagt Schönherr. Denn es bedeutet, systemisch zu denken. Es heißt, mit dem dauerhaften Erfolg des Unternehmens auch die Interessen von Gesellschaft und Umwelt zu sichern. Konkret bedeutet es, dafür Sorge zu tragen, dass das Unternehmen seine wirtschaftliche Wertschöpfung durch die Erreichung ökologischer und sozialer Ziele oder zumindest mit möglichst wenig negativen Folgen für Umwelt und Menschen betreibt.

„Die Herausforderung dabei besteht in der Integration der drei Aspekte Ökologie, Ökonomie und Soziales. Es gilt, Umweltschutz und soziales Engagement mit unternehmerischer Wertschöpfung und Rentabilitätssteigerung in Einklang zu bringen“,

erklärt Dr. Stefan Schaltegger, Professor für Nachhaltigkeitsmanagement am Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg und Leiter des MBA-Studiengangs, den Schönherr besucht hat. Der Wissenschaftler weiß: Viele seiner Studenten hat die Suche nach Sinn zu dem Studium animiert.

Doch ist die Beschäftigung mit dem Thema Nachhaltigkeit nicht nur aus ethischen Gründen relevant, erklärt Schaltegger. ‚Sie hat für Unternehmen auch eine häufig unterschätzte wirtschaftliche Bedeutung.‘

Lesen Sie hier den gesamten Artikel zum Berufsbild einer Nachhaltigkeitsmanagerin: