Alle Artikel mit dem Schlagwort: Bildung für nachhaltige Entwicklung?

Green Economy Forum: Nachhaltigkeit ist unser Wettbewerbsvorteil

Empfehlungen für nachhaltigere Wirtschaftsweise beim Green Economy Forum am 02. November in Deutschland vorgestellt: Nachhaltigkeit soll eine zentrale Säule des Forschungsstandortes Deutschland bilden. Der Innovations- und Technologiestandort Deutschland soll durch nachhaltiges Wirtschaften gestärkt werden. Entsprechende Empfehlungen, wie dies künftig besser gelingen kann, wurden nun in Berlin von Bundesumweltminiserium und Bundesforschungsministerium vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Bereich: Produktion, Konsum und Finanzwirtschaft. Diese sollen durch gemeinsames Handeln von Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft künftig noch mehr auf Nachhaltigkeit ausgerichtet werden. Bundesforschungsministerin Wanka: Nachhaltigkeit ist Wettbewerbsvorteil Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, sagte: „Nachhaltigkeit steht nicht im Widerspruch zu Wirtschaftswachstum, sondern kann ein Wettbewerbsvorteil für Deutschland sein. Dafür brauchen wir starke Impulse aus der Forschung und ein breites Bündnis für die Green Economy.“ Noch in diesem Jahr werde eine neue Wissenschaftsplattform starten, die mehr nachhaltige Innovationen durch engere Zusammenarbeit ermöglichen soll. Das Fachforum „Nachhaltiges Wirtschaften“ stellte auf der Green Economy Konferenz in Berlin seine Empfehlungen und Impulse für eine nachhaltige Wirtschaft für Deutschland vor und diskutierte mit über 300 Sachverständigen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik …

Neue Studie: Besserverdiener haben schlechteste Ökobilanz

Wer mehr Geld hat, verbraucht meist mehr Energie und Ressourcen – und zwar unabhängig davon, ob sich jemand als umweltbewusst einschätzt oder nicht. Diesen Zusammenhang zeigt eine neue Studie des Umweltbundesamts (UBA) und gilt auch, wenn sich Menschen sonst im Alltag umweltbewusst verhalten. Das Problem sind die „Big Points“ in der persönlichen Nachhaltigkeitsbilanz: Vor allem Fernflüge, das Auto, der Dämmstandard der Wohnung und deren Größe sowie der Konsum von Fleisch entscheiden darüber, ob jemand über oder unter dem CO2-Durchschnittsverbrauch liegt. Umweltbewußtsein führt nicht zwingend zu guter Ökobilanz Daher haben Menschen mit hohem Umweltbewusstsein laut Studie nicht zwangsläufig eine gute persönliche Ökobilanz. Menschen aus einfacheren Milieus, die sich selbst am wenigsten sparsam beim Ressourcenschutz einschätzen und die ein eher geringeres Umweltbewusstsein haben, belasten die Umwelt hingegen am wenigsten. Die „Umweltbewussten“ besitzen zwar mehr energieeffiziente Haushaltsgeräte, kaufen mehr Bio-Produkte und essen oft weniger Fleisch. Außerdem stimmen sie umweltpolitischen Maßnahmen eher zu als weniger umweltbewusste Menschen. Aber: Andere Aspekte ihres (nicht-) nachhaltigen Konsums wie Fernreisen werden häufig von ihnen unterschätzt oder bei der Bewertung des eigenen Verhaltens nicht …