Alle Artikel mit dem Schlagwort: Bundesregierung

Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2015 vergeben

In Düsseldorf wurde vor 1.200 Gästen der Deutsche Nachhaltigkeitspreis zum achten Mal verliehen. Die in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung vergebene Auszeichnung ging unter anderem an das Heiztechnik-Unternehmen Vaillant, den Biolebensmittel-Pionier Lebensbaum und in der Kategorie KMU an die Bohlsener Mühle. Professor Stefan Schaltegger ist Leiter des Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universtität und war dieses Jahr wiederholt Mitglied der Jury. Der Deutsche Nachhaltigkeitstag ist einer der führenden Kongresse zur Nachhaltigkeit in Deutschland und fand dieses Jahr unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel statt. Die Veranstaltung richtet sich an Geschäftsführungen und Nachhaltigkeitsexperten aus Wirtschaft und Verwaltung. In ganz unterschiedlichen Formaten bringt sie Akteure aus Zivilgesellschaft, Politik, Forschung, Medien, sowie der Bundesregierung zusammen. Als die inzwischen wohl bedeutendste deutsche Auszeichnung für fundiertes Nachhaltigkeitsmanagement wird der Deutsche Nachhaltigkeitspreis beim Deutschen Nachhaltigkeitstag verliehen. Preis für Unternehmen, Städte, Gebäude und Forscher Ausgezeichnet werden in einem mehrstufigen Wettbewerb Unternehmen, die vorbildlich wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlicher Verantwortung und Schonung der Umwelt verbinden, sowie Kommunen, die im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten die Stadtentwicklung vorbildlich und nachhaltig gestalten. Die Bundesregierung …

Bundesregierung: Monitoringbericht zu Klimawirkungen & Anpassung

Steigende Temperaturen, feuchtere Winter und häufigere Wetterextreme wirken sich zunehmend auf die deutsche Gesellschaft aus. Betroffen sind unter anderem die Energieversorgung, die Landwirtschaft und die Gesundheitsvorsorge. Das ist das Ergebnis des bislang umfassendsten Berichts der Bundesregierung zur Anpassung an den Klimawandel. Anhand von Daten aus 15 verschiedenen Gesellschaftsbereichen zeigt der Bericht auf, welche Veränderungen sich durch den Klimawandel heute schon feststellen lassen und welche Gegenmaßnahmen bereits greifen. Die Zahl der so genannten „Heißen Tage“ pro Jahr, mit Temperaturen über 30 Grad, ist in Deutschland von drei auf acht gestiegen. Die über längere Zeiträume andauernden Hitzewellen können sich vielfältig auswirken. So mussten im Sommer 2003 über 30 europäische Kernkraftwerke ihre Stromproduktion drosseln, weil aufgrund der Trockenheit nicht genügend Kühlwasser zur Verfügung stand. Steigende Temperaturen führen auch zu steigenden Gesundheitsrisiken, da die Hitze Menschen stark belasten kann. In bestimmten Regionen Süddeutschlands breiten sich zudem neue wärmeliebende Insekten wie die Tigermücke aus. Sie können schwere Krankheiten wie Malaria oder Dengue-Fieber übertragen. In der Landwirtschaft führen Trockenstress oder Extremereignisse wie Stürme, Starkregen und Hagel zu großen Qualitätsschwankungen und Ertragseinbußen. …