Alle Artikel mit dem Schlagwort: Dr. Holger Petersen

Debatte: Heben SDGs Nachhaltigkeitsmanagement auf neue Ebene?

Seit Anfang diese Jahres gelten bis 2030 die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Die SDGs lösen damit die UN-Milleniumsziele ab und sollen in die nationalen Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsprogramme eingehen. Für Deutschland ist die Einbeziehungen in die Neufassung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie bereits formuliert – Aber was machen die Unternehmen? Nachhaltigkeit geht alle Nationen an Die Sustainable Development Goals richten sich jedoch nicht nur an Regierungen, sondern auch an Unternehmen und Bürger. Jede/r ist eingeladen, sich direkt an der Umsetzung der Ziele zu beteiligen. Damit heben sich die Ziele in zweifacher Hinsicht von den Milleniumszielen ab. Schwellen- und Entwicklungsländer liegen nicht mehr im alleinigen Fokus – Nachhaltigkeit geht alle Nationen an. Als Akteure werden nicht nur Regierungen angesprochen. Insb. die gewichtige Rolle von Unternehmen bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen wird stärker anerkannt. Viele Unternehmen bekennen sich zu Sustainable Development Goals Das Echo von Unternehmen zeigt, dass diese Botschaft angekommen ist. während die Milleniumsziele in der Programmatik des Nachhaltigkeitsmanagements in der Vergangenheit wenn überhaupt dann nur eine untergeordnete Rolle spielte, bekennen sich neuerdings viele Unternehmen ausdrücklich …

Neuerscheinung: Nachhaltige Unternehmensentwicklung im Mittelstand

Oft sind es findige Mittelständler, die mit Nachhaltigkeitsinnovationen neue Wege beschreiten. Aus dem Dialog mit solchen Unternehmen entstand das Buch „Nachhaltige Unternehmensentwicklung im Mittelstand“ am Centre for Sustainability Management (CSM). Das Buch setzt Impulse für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung durch neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle und ist für Entscheiderinnen und Entscheider als Ideenleitfaden konzipiert und gründet auf den Erfahrungen in zahlreichen Praxisprojekten des Innovationsverbundes nachhaltiger Mittelstand (INaMi) am CSM. Nachhaltigkeitsmanagement für Mittelständler Gezeigt wird, womit Unternehmen ihr Angebot im Einklang mit ökonomischen Zielen auch ökologisch und sozial nachhaltiger gestalten können. Von der Strategiefindung über Ecodesign und produktbegleitende Dienstleistungen bis zur Preispolitik werden wesentliche Themen für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen angesprochen. Neben diesen wichtigen Themenbereichen aus dem Nachhaltigkeitsmanagement bzw. Nachhaltigkeitmarketing, bilden Fragen rund um die Motivation der Mitarbeitenden thematisch den tragenden Abschluss. Inhaltsverzeichnis Kapitel 1 – Neugierig unterwegs mit dem Innovationsverbund nachhaltiger Mittelstand (Autoren: Holger Petersen & Stefan Schaltegger) Kapitel 2 – Vision, Leitbild und Strategie für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung (Autoren: Holger Petersen, Stefan Schaltegger & Matthias Schock) Kapitel 3 – Weitblick statt Glaskugel? Vom souveränen Umgang …

Verdammt? Der Tod gehört zum Leben dazu!

Abschlussveranstaltung und Preisverleihung: Der Innovationsverbund „Nachhaltiger Mittelstand“ (INaMi) lud zu einem Abend voller Witz, Melancholie und innovativen Ideen. Trotz bestem Biergartenwetter platzte der Hörsaal 1 der Leuphana Universität Lüneburg aus allen Nähten. Über 200 Besucherinnen und Besucher folgten gebannt einem Programm rund um ein heikles Thema: Stand doch mit dem Tod ein vermeintliches Tabu im Mittelpunkt. Unter der Schirmherrschaft der Hansestadt Lüneburg hatte der Freundeskreis Hospiz Lüneburg in Kooperation mit der INaMi-Arbeitsgruppe „Zukunftswerkstatt Friedhofskultur“ und der Handwerkskammer einen Ideenwettbewerb initiiert. Dem Aufruf des Wettbewerbs unter dem Motto „Verdammt? Der Tod gehört zum Leben dazu!“ waren dann über vierzig Schülerinnen, Schüler und Studierende gefolgt. Sie alle haben ihre Ideen zur Zukunft der Trauer formuliert und auch künstlerisch gestaltet. Großer Besucherandrang zur Abschlussveranstaltung An der Universität fand nun unter reger öffentlicher Anteilnahme eine Abschlussveranstaltung mit Lesung samt Musik statt. „Zwei Ziele verfolgen die Akteure mit dem Wettbewerb“, machte INaMi-Projektkoordinator Dr. Holger Petersen gleich zu Beginn deutlich. „Die Auseinandersetzung mit dem Tod zu fördern und die Innovationskraft der am Bestattungsprozess beteiligten Gewerke, Dienstleister und Ehrenamtlichen zu stärken.“ John …

Wie geht nachhaltiger Vertrieb?

Im Vertrieb bieten nachhaltige Produkte und Dienstleistungen spannende Handlungsspielräume. Ein Workshop des Innovationsverbundes Nachhaltiger Mittelstand (INaMi) konzentrierte sich Ende Mai auf einen entscheidenden Teilaspekt des unternehmerischen Erfolgs. Workshop-Dozent Joachim Kreye (Bildmitte) beim INaMI-Workshop „Wie geht nachhaltiger Vertrieb?“ an der Leuphana Auch nachhaltige Produkte müssen ihren den Weg zum Kunden finden. Und wenn die Wirtschaft insgesamt nachhaltiger gestaltet werden soll, müssen nachhaltig agierende Unternehmen in ihrem Vertrieb gestärkt werden. Welche Handlungsoptionen ergeben sich deshalb für die Vertriebspraxis im unternehmerischen Alltag? Welche Erwartungshaltungen haben die Konsumenten in Bezug auf Service, Beratung und Verkaufsleistungen überhaupt? Und nutzen mittelständische Unternehmen tatsächlich bereits alle Vertriebsmöglichkeiten?

INaMi auf dem Nawi-Forum in Frankfurt

Gleich zwei aus dem INaMi-Team waren nach Frankfurt gereist, um ihr Wissen mit Mittelständlern aus ganz Deutschland zu teilen: Dr. Holger Petersen und Ursula Weber. Das Nawi-Forum samt Messe, Kongress und Nawi-Award fand Anfang September bereits zum zweiten Mal statt. Das Centre for Sustainability Management (CSM) ist Kooperationspartner dieser einzigartigen Veranstaltung für „Nachhaltiges Wirtschaften im Mittelstand“. Die gut besuchten Veranstaltungen hielten ein abwechslungsreiches Programm mit den Schwerpunkten in den Bereichen „Strategische Unternehmensführung“, „Nachhaltiges Lieferkettenmanagement“ sowie „Mitarbeiterführung“ bereit. Darüber hinaus wurden offene Formate zum Austausch und Workshops zu unterschiedlichen Themenfeldern auf dem „Markt der Möglichkeiten“ geboten. Wege zur eigenen Nachhaltigkeitsstrategie Holger Petersen und Ursula Weber gestalteten in zwei Workshops Beiträge zur „Orientierung auf dem Weg zur eigenen Nachhaltigkeitsstrategie“ sowie “Mitarbeiter-Akzeptanz von Nachhaltigkeit: Das Nadelöhr im Change-Prozess“. Zusammen mit Julia Bauer (Vaude) und Anne Pattberg (PWC) machte Holger Petersen erneut deutlich, dass es „weder eine beste Nachhaltigkeitsstrategie noch einen besten Weg für Mittelständler dahin geben kann.“ Die Referenten gaben dann aber zahlreiche Anregungen, wie strategische Prozesse zum Erfolg führen können. „Die Wahl der Methode erweist sich dabei …