Alle Artikel mit dem Schlagwort: Elektromobilität

Mobilitätswende: Wettbewerb prämiert moderne Mobilitätskonzepte

Wie können Unternehmen dazu beitragen, die Arbeitswege ihrer Mitarbeiter bequemer und schneller zu gestalten? Dieser Frage nimmt sich die neue Initiative mobil gewinnt der Bundesregierung an. Ziel ist es, das betriebliche Mobilitätsmanagement in Deutschland zu stärken und damit einen Beitrag für ein modernes und nachhaltiges Verkehrssystem zu leisten. Am Centre for Sustainability Management (CSM) gibt es im Rahmen des INaMi  bereits umfangreiche Erfahrungen mit der praxisnahen Realisierung von Konzepten für leichte Elektromobilität  (Nachhaltigkeit, kommunale Vernetzung). Es bleibt daher zu hoffen, das Konzepte unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit eine entsprechende Würdigung erhalten. Wettbewerb zu Mobilitätsmanagement Sie möchten die Mobilität in Ihrem Betrieb nachhaltiger und effizienter gestalten – doch es fehlt an Geld für die Umsetzung Ihrer Idee? Dann nutzen Sie die aktuelle und einmalige Chance und reichen Sie Ihr Vorhaben beim Wettbewerb „mobil gewinnt“ ein – Bewerbungsschluss ist der 15. Oktober. Die besten 25 Einreichungen werden von einer Fachjury ausgewählt und mit 2000 Euro Aufwandsentschädigung honoriert – und können im nächsten Schritt eine Förderung durch das Bundesverkehrsministerium (BMVI) erhalten, um ihr Projektvorhaben umzusetzen. Über 4 Millionen Euro werden …

Verkehrssektor: Umweltschädliche Subventionen auf Rekordniveau

Das Umweltbundesamt (UBA) rät zu einem deutlich schnelleren Abbau umweltschädlicher Subventionen: Den größten Anteil haben seit Jahren die umweltschädlichen Subventionen im Verkehrssektor. Im Jahr 2012 betrugen sie 28 Milliarden Euro. Das behindert Investitionen in saubere Technik“, sagte UBA-Präsidentin Maria Krautzberger. „Alle umweltschädlichen Subventionen müssen auf den Prüfstand und sollten möglichst bis 2025 auslaufen. Das freiwerdende Geld könnte genutzt werden, um in den Klimaschutz zu investieren und um die Mobilität fit für die Zukunft zu machen“, sagte Krautzberger während der Vorstellung des Jahresberichts „Schwerpunkte 2016“ der Behörde in Berlin. Eine der Folgen umweltschädlicher Subventionen ist die Luftverschmutzung durch Dieselfahrzeuge in den Innenstädten. Dieselfahrzeuge zahlen pro Liter Kraftstoff 18,4 Cent weniger als Benzin und sind daher entsprechend populär. Den Staat kostet diese Subventionierung mittlerweile 7,8 Milliarden Euro pro Jahr. Zum Vergleich: Die Förderung für Elektromobilität beträgt knapp eine Milliarde – aber bis 2020. Umweltschädliche Subventionen auch sozial ungerecht Viele umweltschädliche Subventionen sind daneben auch sozial ungerecht. Ein Beispiel ist das Dienstwagenprivileg, das der Staat mit rund drei Milliarden Euro pro Jahr subventioniert. Dienstwagen kommen praktisch nur gut …

Schaufenster Elektromobilität: Projektabschlusskonferenz in Leipzig

Mehr Know-how und Sichtbarkeit für Elektromobilität: Zentrale Ergebniskonferenz zum Projektabschluss im „Schaufenster Elektromobilität“ mit Bundesumweltministerin Barbara Hendriks, Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Mit dem ressortübergreifenden Förderprogramm „Schaufenster Elektromobilität“ hat die Bundesregierung seit 2012 Fördermittel in Höhe von 180 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Das gesamte Projektinvestitionsvolumen – unter Einbeziehung des Projektengagements aller Projektpartner auf  Bundesebene und in den Bundesländern – beläuft sich insgesamt auf ein Investitions- bzw. Projektvolumen von 400 Millionen Euro, so die Bundesregierung. CSM mit Fokus auf Geschäftsmodelle & Elektromobilität Auch am Centre for Sustainability Management (CSM) hat man sich in den letzten Jahren intensiv mit den managementbezogenen Aspekten der Energiewende und Elektromobilität auseinandergesetzt. Neben der ‚Gastprofessur Geschäftsmodelle für Elektromobitlität‚ von Professor Nizar Abdelkafi gab es zahlreiche Projekte, auch mit Schwerpunkt zu Nachhaltigkeit und Tourismus oder zu leichter Elektromobilität. Bundesministerien ziehen Bilanz Auf der Konferenz wurden nun die Ergebnisse aus den Schaufensterregionen Sachsen-Bayern, Berlin-Brandenburg, Baden-Württemberg und Niedersachsen zusammen mit einer begleitenden Elektrofahrzeugausstellung dem Fachpublikum und der breiten Öffentlichkeit präsentiert. Und auch die beteiligten Bundesministerien nutzten die Veranstaltung für eine Bilanz: Umweltministerin …

Ländlicher Raum: Forschungsgruppe elektrisiert Pendler

Neben der Energiewende gilt die Reduzierung von Verkehrsemissionen etwa durch Elektromobilität als eine der größten Herausforderungen für die Klimaziele in Deutschland. Nachhaltigkeitsforscher des CSM haben in den letzten beiden Jahren untersucht, wie praxistaugliche Lösungen und Geschäftsmodelle im ländlichen Raum aussehen können. Das Mobilitätsverhalten ist eine wichtige Komponente zum Gelingen der Energiewende. Rund ein Viertel der Kohlenstoffdioxidemissionen privater Haushalte fällt derzeit im Verkehr an. Diese werden zu 80 Prozent durch das Auto verursacht. Ein verändertes Mobilitätsverhalten könnte daher die Umwelt deutlich entlasten (vgl. UBA Umweltbewusstseinsstudie 2014). Pilotprojekte, etwa in Berlin und einigen anderen Großstädten zeigen, dass für die Zielgruppe der Berufspendler das Elektro-Fahrrad einen deutlichen Beitrag für einen nachhaltigeren Mobilitätsmix leisten kann. Mit zwei Projekten im ländlichen Gebiet von Niedersachsen belegen Forscherinnen und Forscher der Leuphana Universität Lüneburg, dass auch im ländlichen Raum vielfältige Chancen für alternative Mobilität liegen. INaMi analysiert Projekte zu E-Mobilität So hat der Innovationsverbund Nachhaltiger Mittelstand (INaMi) am CSM in den letzten beiden Jahren mehrere Umsetzungsmöglichkeiten für E-Mobilität auf ihre Praxistauglichkeit geprüft. Dabei lag der Projektfokus auf der so genannten leichten Elektromobilität. …