Alle Artikel mit dem Schlagwort: Energiewende

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Deutscher Nachhaltigkeitspreis: Ideen für Wärmewende gesucht

Deutscher Nachhaltigkeitspreis Forschung – Gesucht: Die besten Ideen für die Wärmewende. Derzeit läuft die Einreichungsphase für den Wettbewerb um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung 2016. Gesucht werden anwendungsnahe Forschungsprojekte, die zu einem nachhaltigen Umgang mit Wärme beitragen und damit die Energiewende voranbringen. Der Preis wird am 25. November 2016 in Düsseldorf verliehen. „Wir müssen Wärme effizienter nutzen und erzeugen und damit einen substanziellen Beitrag zur Energiewende leisten. Dafür brauchen wir starke Ideen unserer Forscherinnen und Forscher zur Wärmeversorgung der Zukunft“. Bundesforschungsministerin Johanna Wanka Bis Ende Mai Forschungsergebnisse einreichen Bis zum 27. Mai 2016 können sich einzelne Forscherinnen und Forscher oder Forschergruppen aus deutschen Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Unternehmen bewerben. Die kostenfreie Teilnahme erfolgt über einen Online-Fragebogen. Nachdem eine Expertenjury die drei Finalisten ausgewählt hat, stellt das ZDF/3sat Wissenschaftsmagazin „nano“ die nominierten Forscher und ihre Projekte im Herbst in Filmporträts vor. Die Auszeichnung wird in diesem Jahr zum fünften Mal verliehen. Auch Unternehmen können sich beteiligen Noch bis zum 29. April 2016 können sich Unternehmen, die in Deutschland Produkte oder Dienstleistungen anbieten, über ein online-basiertes Bewerbungsverfahren am Wettbewerb beteiligen. …

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Größte Forschungsinitiative zur Energiewende gestartet

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gibt die vier ausgewählten „Kopernikus-Projekte für die Energiewende“ bekannt. Auch ein Lehrender des MBA Sustainability Management übernimmt eine aktive Rolle bei Kopernikus.Das Forschungministerium stellt für die Startphase bis zu 120 Millionen Euro bereit, insgesamt rund 400 Millionen Euro in den kommenden zehn Jahren. In diesem Zeitraum werden gemeinsam von Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft technologische und wirtschaftliche Lösungen für den Umbau des Energiesystems entwickelt. Mit dem Start der Kopernikus-Projekte geht die größte Forschungsinitiative zur Energiewende in vier Schlüsselbereichen in die Umsetzung: Der Entwicklung von Stromnetzen, der Speicherung überschüssiger erneuerbarer Energie durch Umwandlung in andere Energieträger, der Neuausrichtung von Industrieprozessen auf eine fluktuierende Energieversorgung und dem verbesserten Zusammenspiel aller Sektoren des Energiesystems. Die Kopernikus-Projekte haben eine erhebliche Mobilisierungswirkung in Wissenschaft und Wirtschaft entfaltet: Insgesamt haben sich rund 1000 Institutionen in 41 Projektvorschlägen beworben. 230 Institutionen werden nun die Projekte umsetzen. Die erfolgreichen Projekt-Konsortien sind: Neue Netzstrukturen: Konsortium „ENSURE“ unter der Leitung von Professor Holger Hanselka (Karlsruher Institut für Technologie) Speicherung von Überschussstrom: Konsortium „Power-to-X“ unter der Leitung von Professor Walter …

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Green Skills – Interview: Die deutsche Energiewende, eine Lokomotive für den Arbeitsmarkt

Joachim Kreye ist Unternehmer und studierte neben seiner beruflichen Tätigkeit den MBA Sustainability Management an der Leuphana Universität Lüneburg. Im Interview berichtet Kreye von wichtigen Erfahrungen, neuen Projekten und wie bei ihm Nachhaltigkeit zum beruflichen Thema geworden ist. Ein Fazit: Windkraft und Solarenergie haben heute bereits ein Vielfaches an Arbeitsplätzen geschaffen, als in der Kernenergie und Kohleindustrie wegfallen können.

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Strommix: 2015 Rekordjahr für Erneuerbare Energien

Das Projektlabor Agora Energiewende hat aktuelle Zahlen zum Strommix 2015 veröffentlicht: Erneuerbare Energien waren 2015 größte Energieträgergruppe. Die Klimabilanz Deutschlands verbessert sich jedoch nicht. Die Erhebung mahnt daher eine klarere Dekarbonisierungsstrategie im Strom-, Wärme- und Verkehrssektor an. Auch um Deutschland Klimaziele nicht zu gefährden. Im deutschen Stromsystem wurden im abgelaufen Jahr mehrere Rekorde gebrochen. So lieferten Erneuerbare Energien mehr Strom als jemals ein anderer Energieträger in Deutschland: Jede dritte Kilowattstunde (32,5 Prozent), die hierzulande verbraucht wurde, stammte aus Wind-, Solar, Wasser und Bioenergiekraftwerken. Im Vorjahr waren es noch 27,3 Prozent. Windenergie liefert Energieschub Der Zuwachs der Erneuerbaren Energien im Strommix um mehr als fünf Prozentpunkte ist der stärkste jemals verzeichnete. Dazu trug vor allem die Windenergie bei, deren Stromproduktion im Vorjahresvergleich um 50 Prozent wuchs. 2015 kann damit als das Jahr in die Geschichte eingehen, in dem Erneuerbare Energien als mit Abstand wichtigste Energiequelle erstmals das Stromsystem dominierten, heißt es in einem umfangreichen Jahresrückblick den das Denk- und Politiklabor Agora Energiewende jetzt vorgelegt hat. Auch die Stromproduktion insgesamt erreichte ein neues Allzeithoch: Mit 647 Terawattstunden …

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Forschungsmagazin erschienen: Change Agents für unternehmerische Nachhaltigkeit

Wie stellen sich Innovationsprozesse und Transformationsprozesse dar und welche besondere Rolle spielen dabei Change Agents als Triebfedern des Wandels? Mit diesen und weiteren verwandten Fragstellungen setzen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg u.a. auseinander. Im neuen Forschungsmagazin „CSM Impulse“ werden nun aktuelle Ansätze und Ergebnisse rund um Change Agents und die Nachhaltigkeitstransformation skizziert und vorgestellt. Inhalt & Überblick Wie sich das einzelne Individuum als Gestalterin oder Gestalter nachhaltiger Veränderungsprozesse hervortut, betrachtet Maike Buhr in ihrem Beitrag. Die Wissenschaftlerin forscht am CSM zu Kompetenzentwicklung und skizziert zahlreiche spannende Wechselwirkung die auf individueller Ebene wirksam sind. Einen Blick auf die Bedeutung von technologischen Innovationen im Nachhaltigkeitsmanagement wirft Dr. Matthew Johnsen: In seinem Artikel beschreibt er, wie Nachhaltigkeitsmanagement-Software den betrieblichen Veränderungsprozess unterstütz. An einem ganz praxisnahen Fall beschreibt Professor Erik G. Hansen die Wechselwirkungen von Change Agents im Rahmen der Energiewende. In einer umfangreichen Tiefen-Fallstudie untersucht er ein Pflegedienst-Unternehmen, das nachhaltige Mobilitäts- und Energiekonzepte aus unternehmerischem Selbstverständnis heraus einsetzt und weiterentwickelt. Ebenfalls in dieses Spannungsfeld Energiewende und Mobilität blickt …

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Deutsche Wissenschaftsakademien: Windkraft & Solar werden wichtigste Stromerzeuger

Drei große Deutsche Wissenschaftsakademien haben unter Mitwirkung von über 100 Wissenschaftlern der unterschiedlichsten Fachrichtungen die Eckpfeiler der Energiewendetechnologien untersucht. Das Fazit der Szenarien: Windkraft und Solarenergie werden die wichtigsten Technologien für die Stromerzeugung in Deutschland sein. Auch der vollständige Ausstieg aus kohlenstoff-basierten fossilen Energieträgern bis 2050 wird als realisierbar eingestuft. Technologie ermöglicht Flexibilität Es gibt zahlreiche sinnvolle Möglichkeiten, die Stromversorgung im Zeitalter der erneuerbaren Energien zu stabilisieren. Fast keine Technologie ist alternativlos, fast jede lässt sich zu überschaubaren Mehrkosten ersetzen. Eine Ausnahme sind flexibel befeuerbare Gaskraftwerke. Sie sind das Rückgrat jedes stabilen Energiesystems der Zukunft. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Arbeitsgruppe des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) in einer Stellungnahme von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, die am 10. Dezember veröffentlicht wurde. Studie hat 130 Einsatzszenarien konzipiert & überprüft Wind- und Photovoltaikstrom schwanken in Abhängigkeit vom Wetter. Sogenannte Flexibilitätstechnologien müssen solche Schwankungen ausgleichen. Dafür gibt es zahlreiche gute Möglichkeiten: Von flexibel regelbaren Kraftwerken über Speicher bis hin zum Demand-Side-Management, das …

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Leuphana Energieforum 2015 – Die Energiewende in Norddeutschland

Mitte September 2015 findet an der Leuphana Universität Lüneburg das 4. Leuphana Energieforum statt. Vom Centre for Sustainability Management (CSM)* wird das Team der Professur Management der Energiewende um Professor Erik G. Hansen und der Gastprofessur Geschäftsmodellinnovationen in der Elektromobilität für regionale KMU um Professor Nizar Abdelkafi Impulse für das Meeting beisteuern. Als Auftakt wird Hamburgs Senator für Umwelt und Energie Jens Kerstan zur Energiewende Stellung beziehen. Unter dem Titel „Impulse für die Energiewende in Norddeutschland“ diskutieren am 23. September Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft den aktuellen Stand der Energiewende mit Blick auf Herausforderungen in der Region. Die Leuphana Universität Lüneburg lädt gemeinsam mit der Metropolregion Hamburg, dem Cluster Erneuerbare Energien Hamburg, der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg, der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade sowie dem Verbund für Nachhaltige Wissenschaft (NaWis) zum vierten Leuphana Energieforum ein. Wie können sich Unternehmen und Kommunen am Systemumbau beteiligen, ist eine Frage der nachgegangen werden wird. Das Forum berührt damit spannende und wesentlichen Fragen denen im Nachhaltigkeitsmanagement und am Centre for Sustainability Management (CSM) nachgegangen wird. Die Themen der vierten …