Alle Artikel mit dem Schlagwort: Energiewende

Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2014 – Leuphana Projekt nominiert

Die Finalisten für Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung stehen fest. Das Projekt „Thermische Batterie“ der Leuphana Universtität Lüneburg ist nominiert. Ende November fällt die Entscheidung. Auch das Wissenschaftmagazin nano bei 3sat stellt die Projekte vor. Die Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises hat die drei innovativsten Forschungsideen für eine nachhaltige Wirtschaft ausgewählt: Das Kompetenzzentrum Wasser Berlin macht im CARISMO-Projekt aus energiefressenden Kläranlagen Kraftwerke, die Leuphana Universität Lüneburg liefert mit einer Batterie zur Speicherung thermischer Energie einen Beitrag zur Wärmewende und das Forscherteam eines Konsortiums u. a. aus drei Universitäten (HU Berlin, LU Hannover, TU München) stellt ein Gewächshauskonzept vor, mit dem sich in erheblichem Umfang Ressourcen auf allen Ebenen der Pflanzenproduktion sparen lassen. Der Sieger wird in einem Internet-Voting ermittelt. Am 28. November 2014 wird der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgelobte Deutsche Nachhaltigkeitspreis Forschung verliehen. Forschungsministerin lobt nachhaltigkeitsgetriebenen Innovationsgeist Auch Bundesforschungsministerin Johanna Wanka ist beeindruckt vom Erfindergeist der Forscherinnen und Forscher. Alle zeigten Ideen für eine ressourcenschonende, umweltfreundliche und soziale Wirtschaft. „Genau mit dieser Kreativität schaffen wir Innovationen für die Zukunft. Das sind die Ideen, die Deutschland …

„Lüneburger Gespräche“ zur Energiewende

Bundestagsabgeordnete Hiltrud Lotze und Professor Erik G. Hansen diskutierten bei einer Podiumsdiskussion, wie die Energiewende gelingen kann. In der Reihe „Lüneburger Gespräche“ hatte die Friedrich-Ebert-Stiftung Niedersachen zur Podiumsdiskussion geladen. Gastgeberin war die niedersächsische Bundestagsabgeordnete Hiltrud Lotze. Gemeinsam mit Fachleuten und Bürgern wurde über die Herausforderungen der Energiewende unter dem Motto „Energiewende: Ökologisch sinnvoll! Politisch machbar?“ diskutiert. Als Gastprofessur für das Management der Energiewende nahm Professor Erik Hansen vom Innovations-Inkubator und Centre for Sustainability Management (CSM) an der Diskussionsrunde teil. Herausforderungen bei der Energiewende Hiltrud Lotze eröffnete die Debatte mit einem Impulsvortrag, der aktuelle Herausforderungen der Energiewende umriss. So stünden einer großen Akzeptanz bei den Zielen der Energiewende in der Bevölkerung, sehr konkrete Bedenken beim Windkraftanlagenbau  in den Kommunen vor Ort gegenüber. Die Kostenentwicklung im Strombereich würde ebenso eine Rolle spielen, wie Klimaschutzziele oder Ressourcenschonung. Und die Interessen vom Hausbesitzer bis zum Großunternehmen, vom Apfelbauern bis zum Zugverkehrsbetrieb müssten immer wieder unter einen Hut gebracht werden. Ein Beitrag des DGB rundete den Impuls ab. Dort will man die Chancen der Energiewende in den Vordergrund gestellt sehen, …

Biosprit: Weltweit größte Untersuchung von Jatropha-Projekten offenbart ungelöste Probleme

Pressemitteilung Biosprit-Pflanze Jatropha auf dem Prüfstand Weltweit größte Untersuchung von Jatropha-Projekten offenbart ungelöste Probleme Erst Heilsbringer, dann Teufelszeug: Die Biosprit-Pflanze Jatropha steht symbolisch für das Schicksal der gesamten Biokraftstoff-Industrie. Denn Biosprit ist nicht per se nachhaltig; er wird für steigende Nahrungsmittelpreise, Landraub und Biodiversitätsverlust verantwortlich gemacht. „Jatropha galt als Lösung dieser Probleme, doch unsere Studie zeigt, wie komplex eine Nachhaltigkeitsbewertung ist“, erläutert Prof. Dr. Stefan Schaltegger, Leiter des Centre for Sustainability Management (CSM) an der Leuphana Universität Lüneburg. In der weltweit größten Untersuchung zum Status quo des Jatropha-Anbaus zeichnen die Nachhaltigkeitswissenschaftler der Leuphana ein differenziertes Bild und betonen gleichzeitig die enormen Herausforderungen für den Sektor.

Wenn erneuerbare Energien nicht ausreichen

Woher kommt der Strom, wenn die deutschen Atomkraftwerke bis 2022 vom Netz gehen und zusätzlich Kohlekraftwerke abgeschaltet werden? Die Nutzung erneuerbarer Energien wird die entstehende Lücke nicht sofort schließen können. Sind fossile Energieträger dann die „neue Brückentechnologie” oder gibt es noch andere Möglichkeiten für eine klimafreundliche und sichere Energieversorgung?