Alle Artikel mit dem Schlagwort: Innovationsverbund Nachhaltiger Mittelstand

Nachhaltigsmanagement_&_Unternehmensentwicklung_bei_KMU_2016

Neuerscheinung: Nachhaltige Unternehmensentwicklung im Mittelstand

Oft sind es findige Mittelständler, die mit Nachhaltigkeitsinnovationen neue Wege beschreiten. Aus dem Dialog mit solchen Unternehmen entstand das Buch „Nachhaltige Unternehmensentwicklung im Mittelstand“ am Centre for Sustainability Management (CSM). Das Buch setzt Impulse für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung durch neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle und ist für Entscheiderinnen und Entscheider als Ideenleitfaden konzipiert und gründet auf den Erfahrungen in zahlreichen Praxisprojekten des Innovationsverbundes nachhaltiger Mittelstand (INaMi) am CSM. Nachhaltigkeitsmanagement für Mittelständler Gezeigt wird, womit Unternehmen ihr Angebot im Einklang mit ökonomischen Zielen auch ökologisch und sozial nachhaltiger gestalten können. Von der Strategiefindung über Ecodesign und produktbegleitende Dienstleistungen bis zur Preispolitik werden wesentliche Themen für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen angesprochen. Neben diesen wichtigen Themenbereichen aus dem Nachhaltigkeitsmanagement bzw. Nachhaltigkeitmarketing, bilden Fragen rund um die Motivation der Mitarbeitenden thematisch den tragenden Abschluss. Inhaltsverzeichnis Kapitel 1 – Neugierig unterwegs mit dem Innovationsverbund nachhaltiger Mittelstand (Autoren: Holger Petersen & Stefan Schaltegger) Kapitel 2 – Vision, Leitbild und Strategie für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung (Autoren: Holger Petersen, Stefan Schaltegger & Matthias Schock) Kapitel 3 – Weitblick statt Glaskugel? Vom souveränen Umgang …

Cover_Abschlusskonferenz_Innovationsinkubator_Leuphana_2015

CSM & Innovations-Inkubator: Ministerpräsident Weil lobt Innovationspotenzial

In diesem Sommer endet das Großprojekt Leuphana Innovations-Inkubator. Auf der Abschlusskonferenz an der Universität Lüneburg standen noch einmal die vielen Projekte und zahlreichen Meilensteine auch im Bereich des nachhaltigen Wirtschaftens im Zentrum der Aufmerksamkeit. Auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil war vom Innovationspotenzial der vielen Inkubator Projekte beeindruckt. Ab Ende Juli 2015 kommt das EU-Großprojekt Innovations-Inkubator Lüneburg planmäßig zu seinem erfolgreichen Abschluss. Aus diesem Anlass luden die Leuphana Universität Lüneburg, die ehemalige Strukturkommission des Landes Niedersachsen, die „Organisation for Economic Co-Operation and Development“ (OECD) und das „European Network of Public Employment Services“ (PES) auf den Campus ein. Vertreter aus Wissenschaft, Gesellschaft und Politik würdigten  die Arbeit der vergangenen Jahre. Auch Stephan Weil zog als Ministerpräsident der Landes Niedersachsen eine positive Bilanz und zeigte sich vom Innovationspotenzial in Lüneburg beeindruckt. „Der Innovations-Inkubator ist das größte aus Mitteln des europäischen Regionalentwicklungsfond geförderte Einzelprojekt in ganz Niedersachsen. Er ist besonders relevant für die innere Entwicklung der Universität.“ Stephan Weil, Ministerpräsident Bundesland Niedersachsen Im Rahmen des anschließenden „Inkubator-Open-Days“ präsentieren bei der zentralen Abschlusskonferenz die vielen Inkubator-Projekte ihre Arbeiten und Ergebnisse. In …

Interview: Nachhaltigkeitsmanagement mit System

Nachhaltigkeitsmanagement mit System: So lautet der Titel einer Arbeitsgruppe des Innovationsverbundes Nachhaltiger Mittelstand (INaMi) am CSM, in der fünf Unternehmen der Region die Vor- und Nachteile verschiedener Managementsysteme prüfen und an einer systematischen Erfassung ihrer Nachhaltigkeitsleistung arbeiten. Seit Mitte 2013 treffen sich die Unternehmen im INaMi, betreut werden sie dabei von Ursula Weber und Matthew Johnson vom CSM. Zeit für ein Zwischenfazit, um das wir die beiden Wissenschaftler gebeten haben. Wie habe ich mir die Arbeitsgruppe genau vorzustellen? Ursula Weber: Die monatlichen Treffen werden von uns inhaltlich vorbereitet und strukturiert. Die Auswahl der Themen entsteht natürlich im Austausch mit den Akteuren der Arbeitsgruppe, schließlich wollen wir passgenaue Formate schaffen, mit denen die Praktiker arbeiten können. Matthew Johnson: Zu den Treffen kommen die Beauftragten für Umwelt oder Nachhaltigkeit, die an die jeweiligen Geschäftsführungen von zurzeit fünf Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen direkt berichten. So entstand mit der Zeit eine vertrauensvolle Basis, die eine offene Atmosphäre garantiert. Ursula Weber: Ich würde fast so weit gehen zu sagen, dass dieser Austausch für die Praktiker das Entscheidende ist. Auch wenn …

Verdammt? Der Tod gehört zum Leben dazu!

Abschlussveranstaltung und Preisverleihung: Der Innovationsverbund „Nachhaltiger Mittelstand“ (INaMi) lud zu einem Abend voller Witz, Melancholie und innovativen Ideen. Trotz bestem Biergartenwetter platzte der Hörsaal 1 der Leuphana Universität Lüneburg aus allen Nähten. Über 200 Besucherinnen und Besucher folgten gebannt einem Programm rund um ein heikles Thema: Stand doch mit dem Tod ein vermeintliches Tabu im Mittelpunkt. Unter der Schirmherrschaft der Hansestadt Lüneburg hatte der Freundeskreis Hospiz Lüneburg in Kooperation mit der INaMi-Arbeitsgruppe „Zukunftswerkstatt Friedhofskultur“ und der Handwerkskammer einen Ideenwettbewerb initiiert. Dem Aufruf des Wettbewerbs unter dem Motto „Verdammt? Der Tod gehört zum Leben dazu!“ waren dann über vierzig Schülerinnen, Schüler und Studierende gefolgt. Sie alle haben ihre Ideen zur Zukunft der Trauer formuliert und auch künstlerisch gestaltet. Großer Besucherandrang zur Abschlussveranstaltung An der Universität fand nun unter reger öffentlicher Anteilnahme eine Abschlussveranstaltung mit Lesung samt Musik statt. „Zwei Ziele verfolgen die Akteure mit dem Wettbewerb“, machte INaMi-Projektkoordinator Dr. Holger Petersen gleich zu Beginn deutlich. „Die Auseinandersetzung mit dem Tod zu fördern und die Innovationskraft der am Bestattungsprozess beteiligten Gewerke, Dienstleister und Ehrenamtlichen zu stärken.“ John …

Wie geht nachhaltiger Vertrieb?

Im Vertrieb bieten nachhaltige Produkte und Dienstleistungen spannende Handlungsspielräume. Ein Workshop des Innovationsverbundes Nachhaltiger Mittelstand (INaMi) konzentrierte sich Ende Mai auf einen entscheidenden Teilaspekt des unternehmerischen Erfolgs. Workshop-Dozent Joachim Kreye (Bildmitte) beim INaMI-Workshop „Wie geht nachhaltiger Vertrieb?“ an der Leuphana Auch nachhaltige Produkte müssen ihren den Weg zum Kunden finden. Und wenn die Wirtschaft insgesamt nachhaltiger gestaltet werden soll, müssen nachhaltig agierende Unternehmen in ihrem Vertrieb gestärkt werden. Welche Handlungsoptionen ergeben sich deshalb für die Vertriebspraxis im unternehmerischen Alltag? Welche Erwartungshaltungen haben die Konsumenten in Bezug auf Service, Beratung und Verkaufsleistungen überhaupt? Und nutzen mittelständische Unternehmen tatsächlich bereits alle Vertriebsmöglichkeiten?

Wo geht es hin mit der Nachhaltigkeit? Vom Umgang mit Trends im Unternehmen

Professor Holger Rust zu Gast im Innovationsverbund „Nachhaltiger Mittelstand“ (INaMi) Ganz im Zeichen der Zukunft stand der August-Workshop des Unternehmensverbundes „Nachhaltiger Mittelstand“ (INaMi). Welche Trends wirken auf nachhaltig wirtschaftende Unternehmen? Was bedeutet der „Megatrend“ Nachhaltigkeit für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)? Und wie geht man gut gerüstet in etwas derartig Ungewisses wie die Zukunft? Prof. em. Holger Rust zu Gast am Centre for Sustainability Management (CSM) / Foto: M. Busch/Leuphana Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen war Professor Holger Rust angereist. Holger Rust hat sich nicht nur als Kritiker der kommerziellen Trend- und Zukunftsforscher einen Namen gemacht, sondern in zahlreichen Projekten mit großen und mittelständischen Unternehmen Erfahrungen im Zukunftsmanagement gesammelt. Und ist bei seinen empirischen Arbeiten immer wieder auf zwei Herausforderungen gestoßen: Zum einen handelt es sich um eine mathematische Herausforderung, da ohne verlässliches Zahlenmaterial ein Scheitern vorhersehbar ist. Daneben existiert aber auch die hermeneutische Herausforderung,  Akteure in die Lage zu versetzen, Realität als einen zu interpretierenden Text zu begreifen, um die Geschichten hinter den Phänomenen zu verstehen. „Was bedeutet es also beispielsweise“, fragte Holger …

Newsletter: IMPULSE aus dem CSM – Nachhaltiger Mittelstand

Welche Rolle kommt den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) auf dem Weg zu einer nachhaltigen Wirtschaft zu? Welche Impulse gehen von den „smart Davids“ aus und wo lassen KMU Potenziale ungenutzt? Der aktuelle Newsletter IMPULSE geht diesen Fragestellungen nach und präsentiert neue Forschungsergebnisse aus dem CSM und spannende Transferprojekte zum nachhaltigen Mittelstand. Matthias Schock zum Beispiel stellt in seinem Beitrag den „Innovationsverbund Nachhaltiger Mittelstand“ vor. Autorin Johanna Klewitz beleuchtet die Bedeutung verschiedener Interaktionstypen für die Innovationsfähigkeit mittelständischer Unternehmen. Dorli Harms, Matthew Johnson und Sarah Elena Windolph interessieren sich für Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Großunternehmen und kleinen bzw. mittleren Unternehmen (KMU) in Bezug auf deren Nachhaltigkeitsmanagement: Ihr Bericht bilanziert die Ergebnisse zweier aktueller Forschungsprojekte am CSM. Im Beitrag von Charlotte Hesselbarth wird die Professionalisierung der Nachhaltigkeitsausbildung – gerade mit Blick auf KMU – beleuchtet und Dimitar Zvezdov interessiert sich für das Informationsmanagement mittelständischer Unternehmen. Dass auch Mittelständler über die gesellschaftlichen Auswirkungen z.B. von Bauprojekten intensiv nachdenken sollten, meint Autorin Nicole Giese und blickt in ihrem Beitrag auf das Stakeholdermanagement in der Landwirtschaft. Und zu der Frage, …