Alle Artikel mit dem Schlagwort: Management der Energiewende

Energiewende durch Innovation und Unternehmertum

In Bezug auf Art und Umfang ist die Energiewende sicher das weltweit einmalige und weitreichendste Transformationsprojekt in einer bedeutenden Industrienation: Die politische Zielstellung einer dezentraleren Energieversorgung soll negative Umweltauswirkungen verringern und die weitgehende Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern einleiten. Auch die Bundesregierung trägt dieser Bedeutung Rechnung. Das Budget für die Energieforschung wurde in den vergangenen Jahren erhöht. Im Jahr  2014 hat sie nach eigenen Angaben für diesen Bereich rund 800 Millionen Euro aufgewendet. Drei Viertel der Mittel, jeweils rund 300 Millionen Euro, flossen in Forschungsarbeiten zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energien. Eine Einordnung der aktuellen Entwicklungen rund um die Energiewende aus Managementperspektive unternimmt Prof. Erik G. Hansen in einem Gastbeitrag auf Dialog-Energie-Zukunft.de

Energiewende: Schwungradspeicher als Alternative zur Batterie

Speichertechnologien haben eine immense Bedeutung für den Erfolg der Energiewende. Eine Initiative von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der Leuphana Universität Lüneburg sieht in der Schwungrad-Speichertechnologie eine neue umweltfreundliche Lösung zur Energiepufferung. Nicht nur Akkus oder Batterien sind in der Lage, Energie zu speichern. Im Formel 1-Rennsport kommen seit einiger Zeit Schwungradspeichersysteme zum Einsatz, sogenannte „Kinetic Energy Recovery Systems“ (KERS). Sie speichern Energie mit Hilfe sehr schnell drehender Schwungräder. Mit einer Veranstaltung an der Leuphana Universität Lüneburg bringen Wissenschaftler und Praktiker diese Technik jetzt als umweltfreundliche Speicherlösung für die Energiewende ins Gespräch. Schwungrandspeicher haben die bessere Umweltbilanz Aktuell bestimmen chemische Speichermedien die Diskussion, wenn es darum geht, überschüssige Energie vorübergehend aufzufangen. Sie sind allerdings mit einer Reihe von Problemen behaftet, denn Akkus oder Batterien haben eine schlechte Umweltbilanz. Sie bestehen aus teilweise giftigen Materialien, deren Entsorgung schwierig ist. Auch die Verwendung „kritischer“ Rohstoffe, wie beispielsweise der Seltenen Erden und fehlende Produktionskapazitäten in Deutschland spielen beim direkten Technologievergleich eine Rolle. Die Nachhaltigkeitswissenschaftler Professor Erik Hansen und Professor Stefan Schaltegger am Centre for Sustainability Management (CSM) beschäftigen sich …

Leuphana Energieforum: Regionale Lösungen für die Energiewende

Mitte September 2014 findet an der Leuphana Universität Lüneburg erneut ein Energieforum statt. Fachleute aus Wissenschaft und Praxis diskutieren aktuelle Entwicklungen. Vom Centre for Sustainability Management (CSM) wird das Team der Professur Management der Energiewende um Prof. Erik G. Hansen Impulse für das Forum beitragen. Als prominenter Gastredner wird Klaus Töpfer eine Einschätzung abgeben. Thema 2014: Vernetzt. Regionale Lösungen für die Energiewende Das Regionalentwicklungsprojekt Innovations-Inkubator der Leuphana Universität Lüneburg lädt am 17. September 2014 zum Leuphana Energieforum 2014 ein. Unter dem Titel „Vernetzt – Regionale Lösungen für die Energiewende“ diskutieren Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit, wie der Systemumbau gelingen kann. Die Keynote „Energiewende – ein gesellschaftliches Projekt“ spricht der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer. Als gesamtgesellschaftliche Aufgabe birgt die Energiewende noch zahlreiche Herausforderungen und erfordert ein flexibles Zusammenspiel der Akteure. Die Teilnehmer erwarten Informationssitzungen, Gesprächsrunden und Workshops, bei denen sie mehr über aktuelle Forschung erfahren, ihre Perspektive um die Erfahrungen anderer erweitern, neue Kooperationspartner finden und mit der Leuphana Universität Lüneburg Wege zu einer nachhaltigeren Energieversorgung finden können. Das Leuphana Energieforum findet zum dritten Mal …

Energiewende trifft Unternehmertum

Stellungnahme zur neuen Gastprofessur an der Leuphana Universität Lüneburg: Die Energiewende ist eine große Herausforderung für alle beteiligten Akteure: Politik, Unternehmen und Haushalte. Dabei wird häufig die Politik in den Vordergrund gestellt – die Rolle von Unternehmen als „Akteure“ der Energiewende bleibt vergleichsweise unterrepräsentiert oder wird nur einseitig beleuchtet. Im Rahmen des von der europäischen Union geförderten Großprojekts „Innovations- Inkubator“ hat die Leuphana Universität Lüneburg seit Ende 2013 die Gastprofessur „Management der Energiewende“ geschaffen, die untersuchen soll, wie mittelständische Unternehmen ihre Kernkompetenzen und Innovationskraft für die Energiewende erfolgreich einsetzen können. Ziel ist es, sowohl international sichtbare Forschung zu betreiben als auch durch konkrete Kooperationsprojekte und die Generierung von anwendungsorientiertem Wissen Impulse in die regionale Wirtschaft zu leisten.

„Lüneburger Gespräche“ zur Energiewende

Bundestagsabgeordnete Hiltrud Lotze und Professor Erik G. Hansen diskutierten bei einer Podiumsdiskussion, wie die Energiewende gelingen kann. In der Reihe „Lüneburger Gespräche“ hatte die Friedrich-Ebert-Stiftung Niedersachen zur Podiumsdiskussion geladen. Gastgeberin war die niedersächsische Bundestagsabgeordnete Hiltrud Lotze. Gemeinsam mit Fachleuten und Bürgern wurde über die Herausforderungen der Energiewende unter dem Motto „Energiewende: Ökologisch sinnvoll! Politisch machbar?“ diskutiert. Als Gastprofessur für das Management der Energiewende nahm Professor Erik Hansen vom Innovations-Inkubator und Centre for Sustainability Management (CSM) an der Diskussionsrunde teil. Herausforderungen bei der Energiewende Hiltrud Lotze eröffnete die Debatte mit einem Impulsvortrag, der aktuelle Herausforderungen der Energiewende umriss. So stünden einer großen Akzeptanz bei den Zielen der Energiewende in der Bevölkerung, sehr konkrete Bedenken beim Windkraftanlagenbau  in den Kommunen vor Ort gegenüber. Die Kostenentwicklung im Strombereich würde ebenso eine Rolle spielen, wie Klimaschutzziele oder Ressourcenschonung. Und die Interessen vom Hausbesitzer bis zum Großunternehmen, vom Apfelbauern bis zum Zugverkehrsbetrieb müssten immer wieder unter einen Hut gebracht werden. Ein Beitrag des DGB rundete den Impuls ab. Dort will man die Chancen der Energiewende in den Vordergrund gestellt sehen, …

Neue Professur: „Management der Energiewende“ an der Uni Lüneburg

Die Energiewende hat Auswirkungen auf alle Wirtschafts- und Gesellschaftsbereiche. Eine neue Professur an der Leuphana Universität Lüneburg nimmt ab sofort die Energiewende aus Perspektive von mittelständischen Unternehmen in den Blick. Nachhaltigkeitswissenschaftler Dr. Erik G. Hansen übernimmt die neue Gast-Professur „Management der Energiewende“ innerhalb des EU-Großprojekts „Innovations-Inkubator“. Er tritt die Gastprofessur ab 1. November 2013 an. Das zentrale Ziel für die neugeschaffene Energiewendeprofessur besteht in der Durchführung von Forschungs- und Beratungsprojekten in Kooperation mit kleinen und mittelständischen Unternehmen und Institutionen in der Region sowie in der Entwicklung von innovativen Studienformaten für die Master- und Promotionsprogramme der Universität. Erik G. Hansen beschäftigte sich bisher mit den Auswirkungen von Nachhaltigkeitstransformationen auf Management- und Geschäftsprozesse. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Innovationsmanagement, Entrepreneurship, und organisationaler Wandel im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung. Für seine Forschungsarbeiten wurde er von der Leuphana Universität bereits mehrfach als „Best Young Researcher“ ausgezeichnet. Im weltweiten ersten MBA mit der Ausrichtung Nachhaltigkeitsmanagement lehrt er Module im Bereich Nachhaltigkeitsorientierte Innovation. An der Universität Lüneburg forscht Erik Hansen bereits seit 2010 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Habilitant am Centre …