Alle Artikel mit dem Schlagwort: Nachhaltige Friedhofskultur

Verdammt? Der Tod gehört zum Leben dazu!

Abschlussveranstaltung und Preisverleihung: Der Innovationsverbund „Nachhaltiger Mittelstand“ (INaMi) lud zu einem Abend voller Witz, Melancholie und innovativen Ideen. Trotz bestem Biergartenwetter platzte der Hörsaal 1 der Leuphana Universität Lüneburg aus allen Nähten. Über 200 Besucherinnen und Besucher folgten gebannt einem Programm rund um ein heikles Thema: Stand doch mit dem Tod ein vermeintliches Tabu im Mittelpunkt. Unter der Schirmherrschaft der Hansestadt Lüneburg hatte der Freundeskreis Hospiz Lüneburg in Kooperation mit der INaMi-Arbeitsgruppe „Zukunftswerkstatt Friedhofskultur“ und der Handwerkskammer einen Ideenwettbewerb initiiert. Dem Aufruf des Wettbewerbs unter dem Motto „Verdammt? Der Tod gehört zum Leben dazu!“ waren dann über vierzig Schülerinnen, Schüler und Studierende gefolgt. Sie alle haben ihre Ideen zur Zukunft der Trauer formuliert und auch künstlerisch gestaltet. Großer Besucherandrang zur Abschlussveranstaltung An der Universität fand nun unter reger öffentlicher Anteilnahme eine Abschlussveranstaltung mit Lesung samt Musik statt. „Zwei Ziele verfolgen die Akteure mit dem Wettbewerb“, machte INaMi-Projektkoordinator Dr. Holger Petersen gleich zu Beginn deutlich. „Die Auseinandersetzung mit dem Tod zu fördern und die Innovationskraft der am Bestattungsprozess beteiligten Gewerke, Dienstleister und Ehrenamtlichen zu stärken.“ John …

So ein Theater!

„Bühne frei“, hieß es Ende Januar 2014 für mittelständische Unternehmer im Innovationsverbund Nachhaltiger Mittelstand (INaMi). Erschöpft, aber zufrieden fasst einer der Teilnehmenden seine Erfahrungen im Theaterworkshop zusammen. „Hätte ich heute Morgen gewusst, was mich erwartet, wäre ich nicht gekommen.“ Er kam aber: „Nun bleibt mir nur, mich zu bedanken.“ An zwei Tagen war die Business-Trainerin und Schauspielerin Silvia Jedrusiak (Münster) zu Gast am Centre for Sustainability Management (CSM). Auf Einladung des Innovationsverbunds Nachhaltiger Mittelstand (INaMi) machte sie die Akteure der Arbeitsgruppen „Zukunftsschmiede Nachhaltiger Schmuck“ und „Zukunftswerkstatt Friedhofskultur“ mit Methoden des Improvisationstheaters und mit Präsenztechniken vertraut. Obwohl Goldschmiede in ständigem Kontakt mit den Kunden stehen, spielen Verkauf und Kundengespräch in der Ausbildung keine Rolle. Goldschmiede, die sich bei der Auswahl ihrer Materialen an ökologischen und sozialen Kriterien orientieren, stoßen deshalb immer wieder auf die eine zentrale Frage: „Wie sage ich es dem Kunden?“ Engagierte Goldschmiede sensibilisieren für Problematiken im Goldbergbau Die Bedingungen im Goldbergbau oder die ökologischen Katastrophen durch den Einsatz chemischer Stoffe wie Quecksilber führen in der medialen Öffentlichkeit nur ein Schattendasein. Deshalb müssen engagierte …