Alle Artikel mit dem Schlagwort: Nachhaltigkeitsstandards

Debatte: Heben SDGs Nachhaltigkeitsmanagement auf neue Ebene?

Seit Anfang diese Jahres gelten bis 2030 die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Die SDGs lösen damit die UN-Milleniumsziele ab und sollen in die nationalen Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsprogramme eingehen. Für Deutschland ist die Einbeziehungen in die Neufassung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie bereits formuliert – Aber was machen die Unternehmen? Nachhaltigkeit geht alle Nationen an Die Sustainable Development Goals richten sich jedoch nicht nur an Regierungen, sondern auch an Unternehmen und Bürger. Jede/r ist eingeladen, sich direkt an der Umsetzung der Ziele zu beteiligen. Damit heben sich die Ziele in zweifacher Hinsicht von den Milleniumszielen ab. Schwellen- und Entwicklungsländer liegen nicht mehr im alleinigen Fokus – Nachhaltigkeit geht alle Nationen an. Als Akteure werden nicht nur Regierungen angesprochen. Insb. die gewichtige Rolle von Unternehmen bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen wird stärker anerkannt. Viele Unternehmen bekennen sich zu Sustainable Development Goals Das Echo von Unternehmen zeigt, dass diese Botschaft angekommen ist. während die Milleniumsziele in der Programmatik des Nachhaltigkeitsmanagements in der Vergangenheit wenn überhaupt dann nur eine untergeordnete Rolle spielte, bekennen sich neuerdings viele Unternehmen ausdrücklich …

Bundesregierung betreibt erstmals Klimaausgleich für alle Dienstreisen

Die Bundesregierung gleicht die Klimawirkungen ihrer Dienstreisen erstmals schrittweise aus.  Für 2014, das erste Jahr der derzeitigen Bundesregierung, nutze das Umweltbundesamt (UBA) jetzt Emissionsgutschriften und gleicht die Emmissionen aller Dienstreisen der Bundesregierung, die von 16 Ministerien und 58 Bundesbehörden mit Flugzeug und Dienstfahrzeugen gemacht wurden. Umweltbundesamt nutzt Gutschriften für Treibhausgasemissionen Die Bundesregierung gleicht die Klimawirkungen ihrer Dienstreisen schrittweise aus. Für 2014, das erste Jahr der derzeitigen Bundesregierung, löschte das Umweltbundesamt (UBA) jetzt Emissionsgutschriften in Höhe von 138.038 Tonnen Kohlendioxidäquivalenten. Maßnahme als deutliches Zeichen in die Gesellschaft Die Bundesregierung hatte sich 2015 darauf verständigt, die Klimawirkung aller Dienstreisen ihrer Beschäftigten zu neutralisieren, ab Beginn der laufenden Legislaturperiode (2014 bis 2017). „Wir wollen die Bürger und die Wirtschaft inspirieren, die Treibhausgase ihrer Reisen ebenfalls auszugleichen. Bei unseren Dienstreisen achten wir auf den Grundsatz, vermeiden, verringern, kompensieren.“ Bundesumweltministerin Barbara Hendricks Den Prozess zu klimaneutralen Dienstreisen versteht die Bundesregierung als ein wichtiges politisches Signal für zusätzliche, freiwillige Aktivitäten für den Klimaschutz. Zugleich ermutigt die Bundesregierung andere Institutionen und Unternehmen, in gleicher Weise ihre Emissionen von Dienstreisen durch Löschung von Emissionsgutschriften …