Alle Artikel mit dem Schlagwort: Nachhaltigkeitswissenschaftler

CSM-Wissenschaftler forschen zu längerer Nutzungsdauer bei Smartphones – Low-Tech als Vorbild

Vor zwei Jahren hat Nachhaltigkeitswissenschaftler Ferdinand Revellio einen Fahrradbus mitentwickelt. Das Gefährt ist solide und übersichtlich gebaut und kann einfach repariert werden. Ein Konzept, das auf andere Produkte übertragbar ist, findet der Doktorand – und hat bei seiner Forschung Smartphones im Blick. Viel Schnick-Schnack hat der mietbare Fahrradbus nicht zu bieten, mit dem Ferdinand Revellio regelmäßig unterwegs ist – dennoch rollt das Rad leicht und problemlos über die Straßen. Beim Bau des Gefährts hatten der wissenschaftliche Mitarbeiter am Centre for Sustainability Management (CSM) und eine Gruppe von Studierenden auch nicht High-Tech sondern ganz andere Ansprüche vor Augen: Der Fahrradbus sollte aus haltbaren Materialien gebaut werden, die Technik verständlich, reparierbar und damit langlebig sein. „Mit dem Fahrradbus haben wir etwas geschaffen, das dem Low-Tech Prinzip folgt“, erläutert Revellio. „Ein Ansatz, der sich im Sinne der Nachhaltigkeit auf viele Produkte übertragen lässt.“ In seiner Forschung betrachtet der 27-Jährige den Fahrradbus als konkretes Gegenmodell: „Mein Thema ist das Ziel einer Kreislaufwirtschaft im Bereich Smartphones.“ Nach nur zwei Jahren in Nutzung: Smartphone oft Entsorgungsfall In Europa wird ein Smartphone …

Nachhaltigkeit, Wirtschaft und G20: Viele Gefahren und Rückschritte

Beitrag zum Nachhaltigkeitsmanagement: In einem aktuellen Artikel zur unternehmerischen Bemühung um Nachhaltigkeit, thematisiert der Tagesspiegel wichtige Punkte. Leuchtturmprojekte sind die eine Seite der Medaille, aber die Warnungen aus der Wissenschaft vor akuten  Herausforderungen wie Klimawandel oder die globale Biodiversitätsfalle die andere. Eine pessimistische Perspektive bringt „Der Tagesspiegel“ mit einem Beitrag zur Nachhaltigkeit: Widersprüchliches menschliches Verhalten und die Abnahme der Biodiversität seien besorgniserregend. Für Nachhaltigkeitswissenschaftler Professor Stefan Schaltegger sind diese Gefahren ein klarer Handlungsauftrag. Er skizziert im den Artikel einige akute Problemfelder. Lesen Sie den Artikel „Warum alle immer von Nachhaltigkeit reden“ online hier: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/ob-g-20-oder-geschaeftsbericht-warum-alle-immer-von-nachhaltigkeit-reden/20007014.html?cn=bWVudGlvbg%3D%3D

Nachhaltige Geschäftsmodelle: Unternehmen in der Transformation

Wie unterstützen nachhaltige Geschäftsmodelle die Nachhaltigkeitstransformation? Auf der Jahrestagung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) referierte Dr. Florian Lüdeke-Freund über Nachhaltigkeit und Geschäftsmodelle im Rahmen der Tagung: „Geschäftsmodell Nachhaltigkeit – Wirtschaft und Wirtschaftsförderung in der Transformation“. Sein Vortrag ist jetzt auch als Konferenzvideo verfügbar. Geschäftsmodelle als unternehmerische Konzepte bzw. Orientierungsraster sind in den letzten Jahren sehr stark in den Blickpunkt der Managementforschung geraten. Dr. Florian Lüdeke-Freund erläutert, wie Geschäftsmodelle als Konzept und Orientierungsrahmen in den Köpfen von Unternehmerinnern und Unternehmern in der Lage sond, Nachhaltigkeitsinnovationen zu befördern: Video zum Vortrag: Außerdem ordnet der Nachhaltigkeitswissenschaftler die Forschung zu nachhaltigen Geschäftsmodellen in den Kontext weiterer Debatten um Nachhaltige Entwicklung, Nachhaltigkeitstransformation und Nachhaltigkeitsmanagement ein. Man könne davon ausgehen, dass Geschäftsmodelle in der Lage sind bereits vorhandene positive Entwicklungen und Tendenzen aufzuspüren und zu verstärken. Das Aufgreifen positiver Entwicklungen und die Realisisierung in unternehmerisches Handeln verstetigt und institutionalisiert dann neue, positive Konsum- bzw. Produktionsansätze.

Forschungsprojekt: Nachhaltige Geschäftsmodelle gestartet

Höhere Wettbewerbsfähigkeit durch mehr Nachhaltigkeit: Jedes Unternehmen hat ein Geschäftsmodell, bei dem durch das Schaffen von Werten Geld verdient werden soll. Doch gehen von dieser Grundlogik positive oder negative Nachhaltigkeitswirkungen aus? Wie können Unternehmen ihr Geschäftsmodell so weiterentwickeln, dass ihre Kernaktivitäten zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen?