Alle Artikel mit dem Schlagwort: Publikation

Studie zum Sustainable Supply Chain Management vorgestellt

Im Rahmen des 4. Wissenschaftlichen Symposiums „Supply Management“ des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) stellte Dorli Harms am 16. März 2011 Ergebnisse der CSM-Studie „Sustainable Supply Chain Management – Praxisstand in deutschen Unternehmen“ in einem Kurzvortrag vor. Die vom CSM veröffentlichte Studie zum Praxisstand des Sustainable Supply Chain Managements in MDAX- und DAX-Unternehmen zeigt, dass in den befragten Unternehmen eine gute Ausgangsbasis für die Integration ökonomischer, ökologischer und sozialer Gesichtspunkte in der Lieferkette gegeben ist, aber auch weiterer Handlungsbedarf besteht. Als Treiber für die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten im Einkauf und Supply Chain Management werden unternehmensintern vor allem die Geschäftsführung und die Nachhaltigkeitsabteilung gesehen. Der Einkauf und die Eigentümer sowie Vertrieb/Logistik Distribution für DAX-Unternehmen sind weitere wichtige Treiber. Außerdem zeigt sich, dass die Reputationsverbesserung am häufigsten von den Unternehmen als dauerhaftes Ziel genannt wird, um Nachhaltigkeitsaspekte in der Beschaffung aufzunehmen. Die Unternehmen bewerten das SSCM vor allem als Chance. Mit Fokus auf den Praxisstand untersucht die Studie Gründe und Ziele von Unternehmen, Nachhaltigkeitsaspekte in der Lieferkette zu berücksichtigen, damit verbundene Herausforderungen sowie entsprechende Gestaltungsansätze. …

CSM entwickelte Handbuch zum unternehmerischen Biodiversitätsmanagement

Die Vereinten Nationen haben 2010 zum „Internationalen Jahr der Artenvielfalt“ erklärt, das im Januar von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin feierlich eröffnet wurde. Dies soll die öffentliche Aufmerksamkeit auf den weltweit anhaltenden Verlust an biologischer Vielfalt lenken. Schließlich ist die Biodiversität eine wichtige Basis für verschiedene gesellschaftliche und wirtschaftliche Prozesse. Sie ist damit auch ein wichtiger Faktor für eine nachhaltige Performance von Unternehmen. Sich ergebende Risiken und Chancen lassen sich dabei mit Hilfe eines unternehmerischen Biodiversitätsmanagements bearbeiten. Das Bundesumweltministerium initiierte daher 2008 die internationale „Biodiversity in good company Initiative„, welche von der GTZ koordiniert wird. Ziel dieser Initiative ist es den Privatsektor stärker bei der Erhaltung der Biodiversität zu beteiligen. Zu ihrer Unterstützung entwickelten Prof. Dr. Stefan Schaltegger und Uwe Beständig vom Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg in Zusammenarbeit mit Firmenvertretern aus der Praxis ein Handbuch zum unternehmerischen Biodiversitätsmanagement. Das Handbuch erläutert systematisch die Bezüge von unternehmerischen Handelns und Biodiversität und benennet mögliche Ansatzpunkte sowie Vorteile eines Biodiversitätsmanagements. Das theoretische Konzept wird dabei durch zahlreiche Praxisbeispiele veranschaulicht, so dass sich vielfältige …

Studie „Nachhaltigkeit als Herausforderung für Exportwirtschaft und Exportkreditversicherung“

Können die OECD-Umweltstandards, die bei Exportlieferungen der deutschen Großanlagen- und Infrastrukturindustrie im Rahmen staatlicher Exportkreditgarantien Anwendung finden, die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Exportunternehmen mit Konkurrenten aus dem Nicht-OECD Ausland erhöhen? In Kooperation mit der Euler Hermes Exportkreditversicherungs-AG und PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft WPG konnte das CSM in einem nun abgeschlossenen Forschungsprojekt aufzeigen, dass die OECD-Umweltstandards über die Wirkungen spezifischer Finanzierungs- und Geschäftsmodelle positive Einflüsse auf die Geschäftstätigkeit deutscher Exporteure ausüben können. Grundlage hierfür sind die kontinuierliche Qualitätsführerschaft deutscher Exporteure, der Öko-Effizienzvorsprung ihrer Produkte sowie koordinierte Kooperationen mit Finanz- und Kreditversicherungsinstituten. Ein wesentlicher Bestandteil des Forschungsprojektes waren Interviews mit deutschen Exportunternehmen aus den Sektoren Kraftwerksbau, Papier- und Zellstoffanlagen, Anlagenbau und der Bauindustrie sowie mit Geschäftsbanken, Exportkreditversicherungen, industriellen Beratungen und Nichtregierungsorganisationen. Die Ergebnisse der Studie wurden im März 2009 im Rahmen einer Expertentagung an der Leuphana Universität Lüneburg Vertretern der Industrie, Politik und Zivilgesellschaft diskutiert und die Reaktionen der Tagungsteilnehmer anschließend in die Publikation der Studie aufgenommen. Im Juni 2009 stellte Matthias Schock die zentralen Erkenntnisse der Studie bei einer internationalen Konferenz des European Business Ethics Network (EBEN) zum Thema „Conflicts …