Monate: Februar 2016

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Sustainability management: Legitimacy is more important than profit for large companies

It is commonly believed that companies are only committed to environmental and social issues if this contributes to increase their profits. A new study now shows that this stereotype is not true at least for large companies in developed countries. The driving force behind sustainability management activities of large companies is mainly the pursuit of social acceptance. Conversely, profit maximisation plays a subordinate role. This counterintuitive result of a broad empirical study has recently been published in the Journal of Business Ethics by Prof. Dr. Stefan Schaltegger (Leuphana University of Lüneburg) and Prof. Dr. Jacob Hörisch (Alanus University) (DOI: 10.1007 / 210551-015-2854-3). Survey of largest companies in industrial countries The study is based on a survey of 432 of the largest companies in ten industrial countries in Europe, North America and Asia. Sustainability managers were asked about the aims, actors, methods and effects of the company’s sustainability management activities. The survey results are clear: A legitimacy-oriented perspective is prevalent not only in the aims, but also in the organisational implementation and the application of sustainability …

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Green Skills – Interview: Die deutsche Energiewende, eine Lokomotive für den Arbeitsmarkt

Joachim Kreye ist Unternehmer und studierte neben seiner beruflichen Tätigkeit den MBA Sustainability Management an der Leuphana Universität Lüneburg. Im Interview berichtet Kreye von wichtigen Erfahrungen, neuen Projekten und wie bei ihm Nachhaltigkeit zum beruflichen Thema geworden ist. Ein Fazit: Windkraft und Solarenergie haben heute bereits ein Vielfaches an Arbeitsplätzen geschaffen, als in der Kernenergie und Kohleindustrie wegfallen können.

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Forschungspreise Bio-Lebensmittelwirtschaft 2016 verliehen

Seit drei Jahren prämieren Vertreter der Bio-Lebensmittelwirtschaft akademischen Abschlussarbeiten. Auch 2016 ziehen sie ein positives Fazit: Die Arbeit junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist von hoher Bedeutung für Bio-Firmen. Die Bio-Branche ist wie kaum eine andere von einer ihrer Innovationskraft geprägt: Beim Forschungspreis Bio-Lebensmittelwirtschaft, der nun in Nürnberg an drei Preisträgerinnen verliehen wurde, zeigte sich: Die nötigen Ideen dazu können gerade auch aus den Hochschulen kommen. Der in diesem Jahr mit 8.000 Euro dotierte Forschungspreis wurde zum dritten Mal verliehen, und zwar in den Kategorien Bachelor und Master. Wie im Vorjahr waren 21 Arbeiten eingereicht worden, die sich mit Rechts- und Umweltfragen oder mit Themen aus der Lebensmitteltechnologie und mit Nachhaltigkeitsmanagement befassten. Neue Idee: Sonnenblumen als Basis für Tofu So hatte sich Preisträgerin Svenja Herzog, die für ihre Bachelorarbeit ausgezeichnet wurde, mit der Frage befasst, wie das Protein, das in den jährlich weltweit produzierten 16 Millionen Tonnen Sonnenblumenpresskuchen enthalten ist, nicht nur wie heute für die Tierfütterung verwendet werden kann, sondern für die menschliche Ernährung. Also etwa als ein Tofu nicht auf Basis von Soja, sondern …

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Konferenz: Zwei Jahrzehnte betriebliches Umwelt- & Nachhaltigkeitsmanagement

Two Decades of Corporate Environmental and Sustainability Accounting – What has been achieved? in Lüneburg, Germany,  22 – 23 September 2016 Die Konferenz „Two Decades of Corporate Environmental and Sustainability Accounting – What has been achieved“ bilanziert die Ergebnisse der letzten zwanzig Jahre und bringt Praxisakteure und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen um die neuesten Entwicklungen zu betrieblichen Umweltmanagement und betrieblichen Nachhaltigkeitsmanagement zu diskutieren. Die Konferenz ist auch die Jubiläumsveranstaltung zum zweijahrzehnte langem Bestehen des Environmental and Sustainability Management Accounting Network (EMAN). Ein schöner Anlass um einen Blick auf die herausragenden Erfolge und Leistungen im Netzwerk zu werfen und außerdem zukünftige Entwicklungen und zentrale Themen im Kontext des betrieblichen Nachhaltigkeitsmanagements bzw. -rechnungswesens zu beleuchten. Die Konfernenz findet statt am Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg: Weitere Details auf der Veranstaltungswebseite Conference Schedule Call for best practice cases (Submission opens 1 March 2016) Call for extended abstracts (Submission opens 1 March 2016) Conference registration (Registration opens 1 March 2016) Programme Key dates This event will bring together academics and practitioners to discuss the latest …

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Auszeichnung: Leuphana Universität jetzt Fairtrade-University

Als eine der ersten Universitäten Deutschlands darf sich die Leuphana Universität Lüneburg ab sofort „Fairtrade-University“ nennen.  Dieses Gütesiegel wird von TransFair Deutschland e.V. nach einer erfolgreichen Bewerbung verliehen. Es kennzeichnet Hochschulen, die das Thema fairer Handel in die Lehre integrieren, in öffentlichen Veranstaltungen behandeln und den Hochschulmitgliedern fair gehandelte Produkte anbieten. Universitätspräsident Sascha Spoun freut sich über die Auszeichnung und bilanzierte: „Sie stellt eine wertvolle Ergänzung unserer zahlreichen Initiativen und Anstrengungen in Sachen Nachhaltigkeit dar.“

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Call for Papers – 3rd International Conference CSR, Sustainability, Ethics & Governance

Themes The conference will bring together Business Leaders, Government Policy Makers, NonGovernment and Community Based Organizations, Researchers and Students to discuss a broad array of topics related to corporate social responsibility, sustainability, ethics & governance across the world. A special invitation goes out to PhD candidates from social sciences, law, business, economics and others to engage in a dialogue on solutions for global challenges of Sustainable Management as a new Business Paradigm. This year’s conference will focus on, but is not limited to, the following key themes: Corporate Social Responsibility (CSR) in Developing Markets Sustainable Supply Chain Management Social Innovation CSR & Legitimacy Stakeholder Management CSR & Organizational Management Sustainable Finance Sustainable Tourism New Sustainable Business Models Social Entrepreneurship

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Nachhaltigkeitspolitik: Mindesthaltbarkeit für Elektrogeräte?

Ob Waschmaschine, Smartphone oder Fernseher: Die meisten elektronischen Geräte werden immer kürzer genutzt. Das zeigt eine neue Studie des Umweltbundesamtes (UBA). Für mehr Nachhaltigkeit in Bereich Elektrotechnik werden nun neue Regularien gefordert. Die Gründe für den frühzeitigen Austausch sind dabei vielfältig. Die Herstellung der Produkte verbraucht wertvolle Ressourcen; Schadstoffe und Treibhausgase belasten Umwelt und Klima. Man müsse daher über Mindestanforderungen an Produktlebensdauer und Qualität nachdenken – also eine Art Mindesthaltbarkeit für Elektro- und Elektronikgeräte – schlussfolgert die Beteiligten beim Umweltbundesamt. Bei der Ursachenforschung zeigt sich außerdem ein vielfältiges Bild. Konsumimpulse bestimmen Austauschzyklus Gerade im Bereich der Unterhaltungselektronik und Informationstechnik sind Technologiesprünge und der Wunsch nach einem neuen Gerät häufig Auslöser für den Neukauf. Gleichzeitig stieg beispielsweise in letzter Zeit der Anteil der Haushaltsgroßgeräte, die aufgrund eines Defekts bereits innerhalb der ersten fünf Jahre ersetzt wurden. Nicht nur unter ökologischen Gesichtspunkten ist das nicht hinnehmbar. Lange Nutzung Basis für gute Klimabilanz In allen untersuchten Produktgruppen, sei es der Fernseher, das Notebook oder die Waschmaschine, belasten die kurzlebigen Produkte unsere Umwelt deutlich stärker als Geräte mit langer …