Alle Artikel mit dem Schlagwort: MBA Sustainability Management

Lisa Bauer, Nachhaltigkeitsmanagerin bei Lutz Aufzüge und Workshoppartnerin des MBA Sustainability Management

Lutz Aufzüge: Vom MBA-Workshop zum ersten Nachhaltigkeitsbericht

Vor zwei Jahren öffnete Lutz Aufzüge seine Türen für MBA-Studierende des Centre for Sustainability Management (CSM): Im Rahmen des Abschlussworkshops erarbeiteten 29 Studierende des MBA Sustainability Management konkrete Nachhaltigkeitskonzepte für das Familienunternehmen – von der Elektrifizierung des Fuhrparks bis hin zu Ansätzen für zirkuläre Produktentwicklung. Jetzt hat Lutz Aufzüge seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht – und das ist für uns der willkommene Anlass, nachzufragen: Was hat den Weg vom Workshop in die Praxis gefunden?

Home Coming Days 2026 – dabei sein

Change Agents unite, die Home Coming Days 2026 rücken näher. Am 11. und 12. September 2026 ist es wieder so weit: Die CSM-Community rund um den MBA Sustainability Management kommt auf dem Campus in Lüneburg zusammen. Das Thema: „Unsere neue Realität – Mythos Nachhaltigkeit.“ Bei der Konferenz am Freitag schauen wir in drei Themenfeldern – Regulierung & Reporting, Circular Economy und Biodiversität – gemeinsam hin, was hält und was nicht. Neu in diesem Jahr: ein moderiertes Networking-Format, das den fachlichen und persönlichen Austausch gezielt unterstützt. Denn gerade in Zeiten des Wandels zählt die Community mehr denn je. Auch abends gibt es wieder viel Gelegenheit zum gemütlichen Netzwerken beim vegan-vegetarischen Brauhaus-Buffet. Der Samstag gehört den Workshops und der feierlichen Titelverleihung. Wir feiern den Jahrgang 2026 wieder gebühren mit Hutwurf, Musik, gemeinsamen Abendessen und Tanz. Wir freuen uns! Die Anmeldung bis zum 15. August möglich. Neben Studierenden und Absolvent*innen des MBA Sustainability Management sind auch Studierende und Absolvent*innen der CSM-Zertifikate, CSM-Lehrende und Early-Bird-Bewerber*innen für den 24. Jahrgang des MBA herzlich eingeladen. Und nun, hier entlang zum Programm …

MBA-Absolventin Claudia Kister im Leuphana-Zentralgebäude vor einem Fenster

„Wer zögert, zahlt“- MBA-Absolventin Claudia Kister im Interview

MBA-Alumna Claudia Kister ist Director Sustainable Finance beim Bankenverband. Im Verband arbeitet sie gemeinsam mit den Mitgliedsbanken an zentralen Fragestellungen rund um nachhaltige Finanzmärkte und Regulierung. Sie hat 2024 den MBA Sustainability Management erfolgreich abgeschlossen und nach jahrelanger Tätigkeit im Risikomanagement einer Bank zum Bankenverband gewechselt. Im Interview spricht sie über die Dringlichkeit einer Transformation zur nachhaltigen Wirtschaft und zeigt, warum sie sich lohnt. Sie hat unter anderem das Positionspapier “Mit Transformation die Wirtschaft stärken“ federführend mitverfasst, das Perspektiven für den nachhaltigen Wandel aus Sicht der privaten Banken aufzeigt.

MBA-Absolventin Janina Leupold-Ueschner in einem Aufzug

Circular Economy trifft Aufzugbranche: MBA-Absolventin Janina Leupold im Interview

Welche Chancen und Hürden hat die Circular Economy in einer traditionellen Industrie?
Im Interview gibt Janina Leupold, Absolventin des MBA Sustainability Management, Einblicke in ihre Masterarbeit „Einfluss der neuen EU-Ökodesign-Verordnung auf die Umsetzung zirkulärer Strategien in der deutschen Aufzugsbranche. Hürden und Potenziale“.

Abschlussworkshop des MBA Sustainability Management bei der Gesundheitsholding Lüneburg - Gruppenfoto

Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen: MBA-Abschlussworkshop bei der Gesundheitsholding Lüneburg

Ein Heimspiel auf neuem Terrain: Für den diesjährigen Abschlussworkshop des MBA Sustainability Management kamen 25 Studierende zur Gesundheitsholding Lüneburg GmbH. In interdisziplinären Teams entwickelten sie praxisnahe Nachhaltigkeitslösungen für das Gesundheitswesen in der Region – eine herausfordernde Feuertaufe am Ende des berufsbegleitenden Studiums. Die Aufgaben kamen direkt aus dem Unternehmen und hatten es in sich: Standorte gegen Extremwetterereignisse absichern, natürliche Lebensräume erhalten, Gemeinschaftsverpflegung nachhaltiger gestalten. Vier Tage arbeiteten die Teams konzentriert zusammen – oft erstmals in genau dieser Konstellation. Am fünften Tag präsentierten sie ihre Ergebnisse vor einer Expertinnenjury aus Vertreterinnen aus Unternehmen und Hansestadt.

Studierende des MBA Sustainability Management bei der Einführungspräsenz des 23. Jahrgangs auf dem Leuphana Campus

23. Jahrgang startet in den MBA Sustainability Management

Schnee, Eis und Nebel lagen über dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg, als der 23. Jahrgang des MBA Sustainability Management ins Studium startete. Die äußeren Bedingungen passten zur Zeit: eisige Debatten, viel Gegenwind für Nachhaltigkeit. Und genau deshalb war im Raum auch etwas anderes spürbar: Entschlossenheit. Studierende mit Berufs‑ und Studienerfahrungen aus ganz unterschiedlichen Bereichen beginnen jetzt gemeinsam ihre MBA‑Reise. Mit einem klaren Ziel: die Transformation unserer Wirtschaft und Gesellschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit und Verantwortung gestalten. Wissen, Werkzeuge, Netzwerk, Praxis: Vieles, was den MBA Sustainability Management ausmacht, steckte kondensiert schon in der zweitägigen Einführungsveranstaltung auf dem Leuphana-Campus. MBA-Start mit Impulsen und Netzwerken Es gab fachliche Impulse zu nachhaltiger Entwicklung von Prof. Dr. Florian Lüdeke-Freund (ESCP Berlin) zu nachhaltiger Entwicklung und Gruppenarbeiten zu den Grundlagen des Nachhaltigkeitsmanagements mit Studiengangsleiter Prof. Dr. Stefan Schaltegger, Vorstellungsrunden und Kaffeepausen zum Netzwerken. Das Netzwerken stärkt auch Britta Seidl-Bowe, die als Co-Vorsitzende den CSM-Alumni e.V. vorstellte. Gemeinsam mit dem CSM organisiert der Verein die jährlichen Home Coming Days als großes Netzwerkevent für alle Jahrgänge. Online-Vorträge, regionale Stammtische und Studienreisen bieten weitere …

Konferenzrückblick: Von Algorithmen zu Impact – KI für eine nachhaltige Zukunft?

Das war das Thema der Fachkonferenz bei den Home Coming Days 2025. Sechs KI-Expert*innen gaben spannende Impulse. Doch wie genau Tool und Nachhaltigkeitstransformation zusammenhängen, ist nach wie vor offen. Zumindest bei uns am CSM ist aus dem Fragezeichen im Rückblick noch kein Ausrufezeichen geworden. Ein Versuch, erste Schlüsse zu ziehen. KI ist längst da – was machen wir daraus?   KI ist da, in unseren Systemen, in unseren Teams, in unserem Alltag – ob wir wollen oder nicht. Sie kann neue Möglichkeiten eröffnen, aber auch bestehende Ungleichheiten verstärken. Die zentrale Frage ist nicht mehr, ob wir KI einsetzen – sondern wie und mit welcher Haltung. Auf der Konferenz wurde deutlich: Wer Künstliche Intelligenz wirksam und verantwortungsvoll nutzen will, muss mehr mitbringen als technisches Verständnis. Es braucht Neugier, Mut, Systemdenken – und die Bereitschaft, sich selbst immer wieder zu hinterfragen. Zwischen Hype und Realität: KI als Werkzeug Nicht die großen Visionen standen im Fokus, sondern die konkreten Potenziale im Alltag. „Es geht ums möglich machen, was vorher nicht möglich war.“ Dr. Frederike Fritzsche (Otto Group) Besonders …

Dit war Berlin! – CSM-Alumni Studienreise 2025

Rund 25 Mitglieder des CSM Alumni e.V. begaben sich vom 15.–18.05.2025 auf Studienreise zum Thema „Nachhaltiges Bauen“ nach Berlin. Organisiert von Kathrin Srama, Benjamin Leuschner und Michael Gaedicke bot das Programm spannende Persönlichkeiten, Inhalte und Orte rund um Beton, Holz und Energie. Ein Rückblick von Mareike Hoffmann und Ursula Weber Warm-up im Theater Den Auftakt bildete am Donnerstagabend das Stück „Wild Wild Wedding“ im Prime Time Theater – inklusive humorvoller Einführung in den Berliner Dialekt. Wen oder wat freue ick? Mir!“ riefen wir an dem Abend und die nächsten Tage mehrfach. Impulse aus dem Ministerium und nachhaltige Materialien Am Freitagmorgen gab Larissa Schulz-Triglaff vom Bundesministerium für Wohnen Stadtentwicklung und Bauen (BMWSB)) einen Überblick über Ziele der neuen Bauministerin: sozialer Wohnungsbau, Digitalisierung und nachhaltige Bauprozesse. Auch Rückblick und Ausblick wurden diskutiert, etwa das Heizungsgesetz und die Plattform Ökobaudat – eine Datenbank für ökologische Bewertungen von Baumaterialien. Anforderungen für den Gebäudebereich ergeben sich aus der Novellierung der EU-Gebäuderichtlinie und der Energieeffizienz-Richtlinie. Ab 2027 auch der europäische Emissionshandel ETS 2. Eine mögliche Reduzierung von Treibhausgasen wäre zum Beispiel …