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MBA-Toolbox 6/20: SWOT-Analyse

In unserer „MBA-Toolbox Sustainability Management“ stellen wir insgesamt 20 Tools aus 20 Jahren MBA Sustainability Management vor. Wir geben ein Intro zu wichtigen Werkzeugen des Nachhaltigkeitsmanagements, liefern Einblicke in die Praxis und stellen Personen aus unserem Netzwerk vor. Heute: SWOT-Analyse – Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Bedrohungen). Als Praxiscase mit dabei ist die LUTZ Aufzüge GmbH: In der Toolbox berichtet das Unternehmen über die Zusammenarbeit mit dem MBA und die von Studierenden durchgeführten SWOT-Analysen.

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MBA-Toolbox 5/20: Handabdruck

In unserer „MBA-Toolbox Sustainability Management“ stellen wir insgesamt 20 Tools aus 20 Jahren MBA Sustainability Management vor. Wir geben ein Intro zu wichtigen Werkzeugen des Nachhaltigkeitsmanagements, liefern Einblicke in die Praxis und stellen Personen aus unserem Netzwerk vor. Heute: Der Handabdruck – Wie können wir positive Beiträge zu einer nachhaltigen Entwicklung messen? Mit dabei ist WERKHAUS: In der Toolbox zeigen wir, wie das Familienunternehmen das Konzepts des Handabdrucks angewandt hat. WERKHAUS war Fallstudienpartner im Rahmen des wissenschaftlichen Projektes „Der Handabdruck: Ein komplementäres Maß positiver Nachhaltigkeitswirkung von Produkten“ und hat in dem Rahmen seinen Stiftehalter „VW T1 Bus“ genau unter die Lupe genommen.

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MBA-Toolbox 4/20: Klimabilanzierung & Carbon Accounting

In unserer „MBA-Toolbox Sustainability Management“ stellen wir insgesamt 20 Tools aus 20 Jahren MBA Sustainability Management vor. Wir geben ein Intro zu wichtigen Werkzeugen des Nachhaltigkeitsmanagements, liefern Einblicke in die Praxis und stellen Personen aus unserem Netzwerk vor. Heute: Klimabilanzierung & Carbon Accounting. Wie können klimarelevante Daten transparent dargestellt werde?
Mit dabei ist das OMR: In der Toolbox zeigt Nachhaltigkeitsmanager Dominique Breuer auf, wie die Plattform für Digitalwirtschaft die Klimabilanzierung ihres OMR Festivals – eine Großveranstaltung mit ca 70.000 Teilnehmer*innen – umsetzt und wie sich daraus Maßnahmen zur Vermeidung und Reduktion von Treibhausgasen ableiten lassen.

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verschiedene bunte Kleidungsstücke hängen auf Kleiderbügeln an einer Holzstange vor einer weißen Wand

CSM-Forschung: Nachhaltige Transformation in der Textilindustrie

In der Reihe „3-Minuten-Nachhaltigkeitsmanagement” geben wir Einblick in aktuelle Themen und Projekte des Centre for Sustainability Management (CSM). Zukunftsfragen und Antworten aus der Forschung, kurz und verständlich erklärt. Heute: Systemveränderung durch Nachhaltigkeitstransformationen in der Textilindustrie.

Leventon, J., Buhr, M., Keßler, L., Rodriguez Aboytes, J. G., & Beyers, F. (2023). Processes of sustainability transformation across systems scales: leveraging systemic change in the textile sector.

Wie können kleine, fallbezogene Interventionen in der Textilindustrie genutzt werden, um das gesamte System der Textilbranche nachhaltiger zu gestalten? Dieser Frage widmet sich Maike Buhr vom CSM zusammen mit Julia Leventon von der Czech Academy of Sciences, Lisa Keßler und Jorge Gustavo Rodriguez Aboytes, ebenfalls von der Leuphana Universität Lüneburg, sowie Felix Beyers vom Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit am Helmholtz-Zentrum Potsdam in ihrem Artikel.

Nachhaltigkeitslösungen in der Textilindustrie

Die Veröffentlichung schließt eine Lücke in der Nachhaltigkeitsforschung, indem sie das transformative Potenzial einzelner Maßnahmen im Textilsektor im breiteren Kontext verbundener Systeme untersucht. Unter Verwendung der Perspektive des Systemdenkens untersuchen die Autor*innen vier Interventionen. Sie verfolgen das Ziel, grundlegende Veränderungen innerhalb der Produktions- und Konsumsysteme der Textilindustrie in Richtung Nachhaltigkeit zu erreichen: Dazu gehören das Bündnis für nachhaltige Textilien in Deutschland, individuelle Change Agents für unternehmerische Nachhaltigkeit in Textilunternehmen mit Hauptsitz in Deutschland, Gründer*innen nachhaltiger Modeunternehmen in Mexiko und nachhaltige Chemie. Dabei analysieren sie, wie die vier Interventionen Hebelpunkte für die nachhaltige Entwicklung des Textilsektors in verschiedenen Systemen adressieren. Außerdem untersuchen die Autor*innen, was die Interventionen daran hindert, ihr Transformationspotenzial zu erfüllen, und welche Systeme adressiert werden müssen, um die Hindernisse abzubauen.

Der Textilsektor, der durch umwelt- und sozialschädliche Praktiken gekennzeichnet ist, bietet sich als ideale Branche an, um Nachhaltigkeitstransformationen zu untersuchen. Im Bereich der nachhaltigen Chemie sind zum Beispiel umfassende Veränderungen und Innovationen nötig, um die Umweltbelastung und Gesundheitsschädlichkeit zu verringern, die durch die Verwendung umweltschädlicher Chemikalien und deren unregulierte Entsorgung verursacht wird. Dabei betont der Artikel die Notwendigkeit, Paradigmen, Designs, Verfahren und Materialien von Systemen zu verändern und hebt die Verflechtung von Maßnahmen und ihre Einbettung in größere wirtschaftliche und politische Systeme hervor. So trägt das Paper dazu bei, zu verstehen, wie nachhaltige Interventionen mit umfassenderen Systemen interagieren.

Die Autor*innen betonen, dass effektive Veränderungen im Bereich der Nachhaltigkeit nicht nur die größeren Systeme berücksichtigen müssen, die sie beeinflussen, wie das ökonomische oder das regulatorische System. Vielmehr sollten auch die Verhaltensweisen von Unternehmen und Einzelpersonen beachtet werden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Maßnahmen zwar auf wichtige Hebelpunkte ausgerichtet sind, jedoch auf Hindernisse stoßen, die sich aus den wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen ergeben.

Bedeutung in Praxis und Wissenschaft

„By thinking in connected systems, and targeting deep leverage points across all connected systems, we can create much greater opportunities for our interventions to deliver transformations.“

Leventon et al. (2024)

Der Artikel unterstreicht, wie wichtig es ist, sich mit (wirtschaftlichen) Paradigmen auseinanderzusetzen, um einen sinnvollen Wandel hin zu einer nachhaltigeren Textilindustrie zu erreichen. So wird eine umfassende Nachhaltigkeitstransformation oftmals durch ein konsumorientiertes Paradigma und durch fehlende Anreize und Regulationen für nachhaltigere Textilien behindert. Einerseits können die beschriebenen Nachhaltigkeitsinterventionen nur innerhalb der systemischen, politischen und wirtschaftlichen Grenzen wirksam sein. Anderseits besteht jedoch auch das Potential, dass die Interventionen zu Kipppunkten führen und so auf weitere Schichten des Systems übergreifen. Die Studie liefert somit Erkenntnisse sowohl für die Forschung als auch für praktische Anwendungen im Bereich der Nachhaltigkeitstransformation.

Für die zukünftige Nachhaltigkeitsforschung wäre es interessant zu untersuchen, welche Pfade der Veränderung, insbesondere bei der Skalierung der Interventionen durch die Systemebenen, erfolgsversprechend sind.

Weiterlesen:

Open-Access-Artikel “Processes of sustainability transformation across systems scales: leveraging systemic change in the textile sector“ in Sustainability Science (https://link.springer.com/article/10.1007/s11625-023-01436-8 ).

MBA-Toolbox 3/20: Life Cycle Assessment

In unserer „MBA-Toolbox Sustainability Management“ stellen wir insgesamt 20 Tools aus 20 Jahren MBA Sustainability Management vor. Wir geben ein Intro zu wichtigen Werkzeugen des Nachhaltigkeitsmanagements, liefern Einblicke in die Praxis und stellen Personen aus unserem Netzwerk vor. Heute: Life Cycle Assessment (LCA) – die Lebenszyklusanalyse.
Mit dabei ist Ernst & Young (EY): In der Toolbox berichtet die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, worauf es bei der Anwendung des LCA als Tool in Unternehmen ankommt.

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MBA-Toolbox 2/20: IOOI -Input-Output-Outcome-Impact

In unserer „MBA-Toolbox Sustainability Management“ stellen wir insgesamt 20 Tools aus 20 Jahren MBA Sustainability Management vor. Wir geben ein Intro zu wichtigen Werkzeugen des Nachhaltigkeitsmanagements, liefern Einblicke in die Praxis und stellen Personen aus unserem Netzwerk vor. Heute: IOOI – Input-Output-Outcome-Impact.
Als Praxiscase mit dabei ist der Holistic Impact Incubator (HOLII): Das Inkubationsprogramm für Gründungsideen mit gesellschaftlichem Mehrwert ist nicht nur ein tolles Angebot für die Metropolregion Hamburg/Lüneburg, sondern auch spannend für unsere Toolbox, weil es von Beginn an mit einer klaren Wirkungslogik aufgebaut wurde. In der Toolbox zeigen wir, wie das Programm mithilfe des IOOI-Modells die Effektivität, Effizienz und Nachhaltigkeit des Programms kurz-, mittel- und langfristig überprüft.

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MBA-Toolbox 1/20: Wesentlichkeitsanalyse

In unserer „MBA-Toolbox Sustainability Management“ stellen wir insgesamt 20 Tools aus 20 Jahren MBA Sustainability Management vor. Wir geben ein Intro zu wichtigen Werkzeugen des Nachhaltigkeitsmanagements, liefern Einblicke in die Praxis und stellen Personen aus unserem Netzwerk vor. Heute: Wesentlichkeitanalyse – Outside-In- und Inside-Out-Perspektive.
Mit dabei ist der BVB: In der Toolbox zeigen wir, wie der Bundesligaverein Borussia Dortmund mithilfe der Wesentlichkeitsanalyse seine zentralen Nachhaltigkeitsthemen identifiziert und priorisiert hat. In den Vereinen der Fußball-Profiligen herrscht Aufbruchstimmung und sie arbeiten an Nachhaltigkeitsstrategien. Der Hebel ist groß: Pro Spieltag werden schätzungsweise 7.800 Tonnen CO2 ausgestoßen (Quelle: Klimaschutzberatung CO2OL, 2018)

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Wirtschaft gestalten: 21. Jahrgang des MBA Sustainability Management startet gemeinsam auf dem Leuphana-Campus

Wissen, Werkzeuge, Netzwerk: Der 21. Jahrgang des MBA Sustainability Management ist auf dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg gemeinsam ins Studium gestartet. 43 Studierende aus einer Vielzahl von Branchen machen sich auf den Weg, um gemeinsam nachhaltige Entwicklung unternehmerisch voranzutreiben.

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Tee trinken und Konzepte stricken: MBA-Abschlussworkshop bei Teekanne

Ganz so gemütlich wie die Überschrift es vermuten lässt, war es dann doch nicht: 27 Studierende des MBA Sustainability Management der Leuphana Universität Lüneburg arbeiteten eine Woche lang intensiv mit dem Düsseldorfer Familienunternehmen Teekanne zusammen. Im Rahmen des Abschlussworkshops erarbeiteten sie Nachhaltigkeitslösungen für den Teehersteller – im Fokus standen aktuelle Herausforderungen wie die Stärkung nachhaltiger Lieferketten und die CSRD-Richtlinie, aber auch Themen wie die Bewertung von Umwelt- und Sozialprojekten, Mitarbeiterintegration und Kommunikationsstrategien.

Abwarten und Tee trinken? Für Gemütlichkeit ist beim Thema Nachhaltigkeit wenig Zeit. Während des MBA-Abschlussworkshops bei dem Düsseldorfer Teehersteller gab es zwar hin und wieder Zeit für Teepausen, im Fokus stand aber die Entwicklung von passgenauen Nachhaltigkeitskonzepten sowie strategischen Handlungsempfehlungen. Unter hohem Zeitdruck fanden sich die Studierenden als Teams zusammen und bearbeiteten die Aufgabenstellungen. Am Ende präsentierten sie ihre Ergebnisse einer Jury aus Unternehmensvertreter*innen und Expert*innen: Von der TEEKANNE Holding GmbH & Co. KG waren Geschäftsführer Frank Schübel und Dr. Kathrin Gimpel, Leiterin HR Management, und Christian Bergmann, Leiter Einkauf und Logistik, dabei, als Externe Dr. Claudia Schrimpf-Dörges von der Grant Thornton AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

„Großartiges Engagement der Studierenden, die sich in kürzester Zeit in die Teekanne-Welt eingedacht haben. Wir nehmen sehr gute und kreative Anregungen für den nachhaltigen Ausbau unserer Lieferkette mit“ 

Jurymitglied Christian Bergmann (Leiter Einkauf und Logistik, Teekanne)

Zu Gast bei einer Alumna: Workshoppartner Teekanne

„Jeden Tag ein Schlückchen besser“ – so formuliert das Familienunternehmen seinen Anspruch, das unternehmerische Handeln nachhaltiger zu gestalten. Es wurde 1882 gegründet und vertreibt nun bereits in der vierten Generation Tee. Teekanne ist der Marktführer im deutschen Teemarkt und fünftgrößter Teeanbieter in der Welt. Das Unternehmen ist Weltmarktführer im Bereich Kräuter- und Früchtetees. Ein globales Geschäft: Die Rohwaren kommen von 150 Lieferanten aus 50 Ländern.

„Wir waren bei einem hochprofessionellen, sehr konventionellen Familienunternehmen mit einer langen Firmengeschichte zu Gast, das vor der spannenden Herausforderung steht, Nachhaltigkeit erfolgreich in den Massenmarkt zu bringen.“

Prof. Dr. Stefan Schaltegger, Studiengangsleiter MBA Sustainability Management, Centre for Sustainability Management (CSM)

In der Lieferkette setzt Teekanne auf Transparenz und langjährige Partnerschaften. Der Anteil der Rainforest Alliance-, Bio- oder Fairtrade-zertifizierten Rohstoffe soll Stück für Stück ausgeweitet werden. In den vergangenen Jahren wurden neue Produkte in Bio-Qualität auf den Markt gebracht. Das Nachhaltigkeitsmanagement des Familienunternehmens leitet MBA-Alumna Mara Woermann. Sie hat auch den Abschlussworkshop vor Ort mit Unterstützung ihrer Praktikantin Noelle Görgens – hervorragend – vorbereitet und mit Kolleg*innen aus den Fachabteilungen im Vorfeld fünf Aufgabenbereiche und Fragestellungen entwickelt, die die Studierenden in der Workshopwoche bearbeiteten.

„Ein neutraler, aber interessierter Blick von außen bringt spannende neue Perspektiven und Einsichten. Zum Beispiel, dass wir in der Kommunikation unsere Rainforest Alliance Aktivitäten klar von den Ursprungsprojekten trennen sollten, oder dass es interessanter und greifbarer für Konsumenten ist, wenn man konkret beschreibt, was der Erfolg eines Projektes ist, statt von getätigten Ausgaben zu berichten. Wir haben einen praxisnahen Vorschlag erhalten zur Bewertung von potenziellen Ursprungsprojekten. Zudem waren die unterschiedlichen Präsentationstechniken und Arbeitsweisen inspirierend. Insgesamt waren wir überrascht über das hohe Niveau und was man alles schaffen kann, wenn man eine Woche lang an einem Thema im Team zusammenarbeiten kann. Last but not least, wir hatten Spaß am Austausch!“

Themenpartnerinnen Monika Haug (Leiterin Einkauf und strat. Warengruppenmanagement. Kräuter und Früchte, Teekanne) & Claudia Florenz (Produktmanagement, Teekanne)

Nachgefragt bei Sebastian Bauer, Workshop-Teilnehmer aus dem 19. Jahrgang

Was nehmen Sie für sich aus der Projektwoche mit, persönlich / beruflich?
Für mich persönlich war es eine intensive, aber auch sehr inspirierende Woche. Konkrete und für das Unternehmen relevante Themen wurden intensiv diskutiert und betrachtet. Studieninhalte wurden in die Praxis transferiert und zu konkreten Lösungsvorschlägen. Für meinen beruflichen Kontext in der Unternehmensberatung wertvolle Erfahrungen, da das bearbeitete Thema CSRD sehr aktuell und für viele Organisationen relevant ist.

Was hat Sie bezüglich der Projektwoche bei Teekanne überrascht?
Die Zusammenarbeit mit Kommiliton*innen und Unternehmensvertreter*innen fühlte sich sehr vertraut an und benötigte keine lange Eingewöhnungsphase. Tiefere Einblicke in das Unternehmen und die Erarbeitung maßgeschneiderter Konzepte in 5 Tagen wäre sonst nicht möglich gewesen. Was mich persönlich sehr begeistert hat, war die aktive Teilnahme der Geschäftsführung und das Engagement der verschiedenen ‚Themenpaten‘. Aus meiner Sicht ein Ausdruck der Relevanz des Themas Nachhaltigkeit für die Teekanne.

Fünf anspruchsvolle Aufgabenstellungen, eine Woche Zeit

Die Fragestellungen werden jedes Jahr in engem Austausch zwischen Unternehmen, Studiengangsleitung und Lehrenden entwickelt. Die intensive Auseinandersetzung bleibt aber nicht auf die Woche im Unternehmen beschränkt: Im Vorwege gibt es bereits vorbereitende Aufgaben, im Nachgang verfassen die Studierenden einen umfangreichen Abschlussbericht, der die Impulse in das Unternehmen trägt. Die verschiedenen Gruppen, die sich jeweils auf spezifische Aspekte der nachhaltigen Unternehmensführung konzentrierten, boten nicht nur eine tiefgehende Analyse, sondern auch konkrete Lösungsansätze. Themen waren die Entwicklung einer effektiven Kommunikationsstrategie für Bio-Tee, Wege zur Mitarbeiterintegration, die Einbindung von Lieferanten und Dienstleistern bei der Entwicklung nachhaltiger Lieferketten, die neuen Anforderungen, die sich aus der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) ergeben und die Bewertung von Nachhaltigkeitsprojekten in den Anbauländern.

„Teekanne, aber vor allem wir als HR-Bereich, nehmen konstruktives Feedback sowie einen ehrlichen und unbefangenen Blick auf unsere Unternehmenskommunikation mit. Die Zusammenarbeit mit den Studierenden hat auf unserer Seite zu vielen neuen Ideen geführt, aber auch einen Anstoß gegeben, Prozesse nochmal kritisch zu hinterfragen.“

Themenpartnerin Annika Schur (Referentin Personalentwicklung und Ausbildung, Teekanne)

„Ich will nicht sagen, dass es mich überrascht hat, weil es sich anhört als hätte man diese Erwartungen nicht gehabt: Ich war beeindruckt über den sehr reflektierten Umgang der Student*innen mit der Fragestellung und die hohe Qualität der Diskussionen, die wir geführt haben. Die Ausarbeitung der Student*innen hat interessante Fragen und Gedanken aufgeworfen, die, obwohl wir uns bereits viele Gedanken gemacht haben, es sich lohnt, weiterzuverfolgen.“

Themenpate Jesper Petersen (Leiter Bio Management und Einkauf Tee, Teekanne)

Nachhaltigkeitsmanager*innen vor Ort im Unternehmen

Der Abschlussworkshop ist einer der Höhepunkte des Weiterbildungsstudiengangs MBA Sustainability Management. Jedes Jahr arbeitet das Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität mit neuen Kooperationspartnern zusammen, um das anspruchsvolle Lehrformat zu realisieren. Die Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis kommt sowohl Studierenden als auch Unternehmen zugute: Für die angehenden Nachhaltigkeitsmanager*innen ist der Workshop eine Feuertaufe, für Unternehmen bedeutet er neue Impulse und Innovationschancen.

Das Centre for Sustainability Management (CSM) dankt Teekanne und den Mitgliedern der Jury für den herausfordernden und spannenden Workshop.

Fotos: Mara Woermann, Katharina Guhl

Weiterlesen:
Website Teekanne – Nachhaltigkeit
MBA Sustainability Management

Ausgezeichnet: Das CSM ist Vorbild für Nachhaltigkeitsbildung!

Am 9. November durfte Katharina Guhl, Studiengangskoordinatorin des MBA Sustainability Management, die „Nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ entgegennehmen. Das Centre for Sustainability Management (CSM) überzeugte die Jury durch sein beispielhaftes Engagement und den besonderen Einsatz für die Globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Als eine von 29 Initiativen, die Nachhaltigkeit in der Bildung aktiv fördern, wurden wir vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutsche UNESCO-Kommission ausgezeichnet.

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