MBA Sustainability Management

„Mein Weg zu 100 % Entrepreneurship“

MBA Sustainability Management Absolventin Desiree Schubert

Von Lüneburg aus zu 100 % Nachhaltigkeit. Mehr als 650 Studierende und Alumni des MBA Sustainability Management sorgen in allen Ecken der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft für Nachhaltigkeitsfortschritte. Diese Beitragsreihe erzählt von Wegen im, mit und nach dem MBA Sustainability Management.

„Mein Weg zu 100 % Entrepreneurship“ von Désirée Schubert, Absolventin 2009 und Geschäftsführerin Fährmann Unternehmensberatung GmbH:

„Bereits am ersten Tag der Einführungsveranstaltung in Lüneburg traf ich eine Gleichgesinnte, mit der ich alle Höhen und Tiefen des MBAs durchleben sollte. Das war ein großes Glück, denn als Einzelkämpferin ist das Nebeneinander von Beruf und Studium nur schwer zu stemmen. Um es mit den Fantastischen Vier zu sagen: „denn nur zusammen ist man nicht allein“. Die Gemeinschaft in unserem Jahrgang – es war der vierte – war für mich entscheidend für den eigenen Erfolg im Studium und auch danach.

Jedes bestandene Modul befeuerte mich und gab mir Schub für das nächste – und natürlich habe ich viel gelernt über den Business-Case Nachhaltigkeit. Désirée Schubert

Mit jedem Modul hatte man inhaltliche Herausforderungen zu knacken, nicht selten gepaart mit organisatorischen und kooperativen. Jedes bestandene Modul befeuerte mich und gab mir Schub für das nächste – und natürlich habe ich viel gelernt über den Business-Case Nachhaltigkeit. Jede Präsenzveranstaltung in Lüneburg war verwoben mit der schönen Stadt, mit ihrer Unaufgeregtheit und dem zwischenmenschlichen „Drumherum“.

Der MBA Sustainability Management ist für mein berufliches Vorankommen Meilenstein und Wendepunkt zugleich. Mit ihm habe ich die beruflichen Weichen inhaltlich und auch mich selbst mental neu (ein-)gestellt.

Der MBA führte mich über viele Stationen, u.a. Vorstand des SustainCo Beraternetzes, Nachhaltigkeitsverantwortliche des Branchennetzwerks der Assekuranz (AMC), Studienautorin zur CSR-Kommunikation der Versicherungswirtschaft samt Buchauskopplung bei Springer, Expertin für verständliche Kommunikation bis zur Geschäftsführerin meines eigenen Unternehmens. Wo, wenn nicht in Lüneburg, hätte ich wohl meine heutigen Mitstreiterinnen für eine gemeinsame Firmengründung treffen sollen?

„Wer sich mit nachhaltiger Transformation beschäftigt, der braucht eine hohe Frustrationstoleranz und einen langen Atem. Die gute Nachricht: Dranbleiben hilft.“ Désirée Schubert

Mit meinen Geschäftspartnerinnen Meike Frese und Elsa Pieper habe ich vor drei Jahren die Fährmann Unternehmensberatung GmbH mit Sitz in München und Köln gegründet. Wir beraten und begleiten Unternehmen, die sich nachhaltig transformieren wollen, im In- und Ausland zu wertebasierter Unternehmensführung, Nachhaltigkeitsstrategie und -kommunikation. Hier fließen alle meine Learnings und Stationen bestens zusammen.

Ich erinnere mich noch sehr gut an die Abschlussrede von Prof. Schaltegger zur feierlichen Übergabe meines MBA-Titels. Der Begriff, der darin am häufigsten fiel, war Frustration. Zu dem Anlass sicherlich nicht unbedingt das, was man hören möchte, aber es steckt auch ein großes Stück Wahrheit darin. Wer sich mit nachhaltiger Transformation beschäftigt, der braucht eine hohe Frustrationstoleranz und einen langen Atem. Die gute Nachricht: Dranbleiben hilft. Und: es geht nicht allein. Wer viel erreichen will, braucht fähige Mitstreiter mit unterschiedlichen Blickwinkeln und Kompetenzen – und letztlich mehr als zwei Schultern, auf denen sich die Herausforderungen verteilen lassen.“

Bildquelle: Désirée Schubert

Dieser Beitrag ist Teil der Festschrift ‚15 Jahre MBA Sustainability Management‘. Mehr Infos zum MBA Sustainability Management und zur Bewerbung für einen der kommenden Jahrgänge finden Sie hier.