17. Jahrgang startet mit 58 Studierenden
Heute für morgen managen. Damit fängt der 17. Jahrgang des MBA Sustainability Management jetzt an. 58 angehende Nachhaltigkeits-manager*innen sind im Februar ins Studium gestartet.
Nachrichten aus der Welt des Nachhaltigkeitsmanagements
Heute für morgen managen. Damit fängt der 17. Jahrgang des MBA Sustainability Management jetzt an. 58 angehende Nachhaltigkeits-manager*innen sind im Februar ins Studium gestartet.
Neues Jahr, neuer Job? Fast die Hälfte der Absolvent*innen des MBA Sustainability Management hat während oder nach dem Studium das Unternehmen gewechselt (Absolvent*innenbefragung 2018). Wie und wo finden sinnsuchende Bewerber*innen einen passenden Arbeitgeber? Wir haben bei Marcus Noack, Gründer der Jobplattform JOBVERDE, nachgefragt. Seine Mission: Mehr Nachhaltigkeit und Sinn im Job. In Deutschland und am liebsten weltweit. Im Interview berichtet er von den Anfängen und Zukunftsplänen – und dem Jobmarkt.
„Alles veggie.“ – 2010 hat Katjes begonnen Fruchtgummi, Lakritz und Co. sukzessive auf vegetarisch umzustellen, seit 2016 verzichtet das Unternehmen bei der Herstellung seiner Produkte komplett auf tierische Gelatine. Damit ist Katjes ein Pionier in der Branche – und sehr erfolgreich. Wir nehmen mit MBA-Studentin Anette Dierks die Veggie-Strategie ihres Unternehmens unter die Lupe.
Das eigene Shoppingverhalten nachhaltiger gestalten: Mit seiner Idee einer „Green Fashion Challenge-App“ gehört Professor Dr. Jacob Hörisch zu den Gewinnern des Ideenwettbewerbs „Modekultur, Textilien und Nachhaltigkeit“ des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE).
Prof. Stefan Schaltegger war zu Gast im neuen Lifeverde-Podcast von Marcus Noack. Wie und wo kann man Nachhaltigkeit studieren? Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in der Wirtschaft? Was muss sich gesellschaftlich ändern? Und wie können wir alle nachhaltiger leben? Auf diese und mehr Fragen gibt der Podcast Antworten. Reinhören! Weitere Folgen gibt es hier.
Tierwohl, Regionalität, Biofleisch, Insekten, Laborfleisch – um diese und mehr Themen zu diskutieren, richtete das Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg den Workshop „Die Fleischbranche im Wandel – Wege und Ansätze einer Nachhaltigkeitstransformation“ aus. Für einen Wandel ist es höchste Zeit: Die negativen Umweltwirkungen der Fleischindustrie kollidieren mit globalen Entwicklungszielen (SDGs) und planetaren Grenzen. Wie kann ein Wandeln hin zu Nachhaltigkeit der Fleischbranche gelingen? Welche Wege lassen sich von der deutschen Fleischindustrie einschlagen? Der Workshop hat erstmals entscheidende Akteure an einen Tisch gebracht: Fünfzig Teilnehmende aus Landwirtschaft, Futtermittel-, Fleisch- und Fleischersatzproduktion, Verbänden, Wissenschaft und Landespolitik diskutierten zwei Tage lang. Die Ergebnisse zeigen: Um Barrieren zu überwinden und die jeweiligen Transformationspfade voranzubringen, braucht es zielgerichtete Kooperationen entlang der Wertschöpfungskette sowie Kooperationen zwischen Branche, Handel, Wissenschaft, Politik und Verbrauchern. Die Dokumentation mit Impulsen und Ergebnissen finden Sie hier als PDF zum Download.
Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigstes Großunternehmen 2019“ geht an Symrise. Wie es dem Unternehmen mit seinem umfassenden Nachhaltigkeitsansatz gelingt, Mehrwert entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu schaffen, erklärt Friedrich-Wilhelm Micus, zuständig für Nachhaltigkeitskommunikation des Unternehmens und Student des MBA Sustainability Management im Interview. Symrise entwickelt, produziert und vertreibt weltweit unter anderem Duft- und Geschmackstoffe sowie Wirkstoffe für Kosmetika und Lebensmittel. Ob Vanille, Bergamotte oder Zwiebel, Rohstoffe aus der ganzen Welt sind Grundlage der Produkte. Die Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises überzeugte das Unternehmen unter anderem mit der transparenten Lieferkette, die auch soziale und ökologische Interessen berücksichtigt. Sie haben mit Symrise zum zweiten Mal den Deutschen Nachhaltigkeitspreis gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Was bedeutet Ihnen das persönlich? Ich bin sehr stolz auf mein Unternehmen und unsere erfolgreiche Nachhaltigkeitsstrategie. Nachhaltigkeit war schon immer integraler Bestandteil unserer Geschäftstätigkeit. Daher freut es mich persönlich, wenn das Engagement von Symrise auch extern anerkannt wird. Mit meiner Arbeit trage ich dazu bei, Nachhaltigkeit immer weiter in unsere Kernprozesse zu integrieren. Ich arbeite gern in diesem Bereich. Dass wir nun zum zweiten Mal …
Am 20. März 2019 veranstaltet das Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg den Workshop „Die Fleischbranche im Wandel – Wege und Ansätze einer Nachhaltigkeitstransformation“ und lädt interessierte Teilnehmende aus der Fleischbranche, dem Handel, der Politik und der Wissenschaft an die Leuphana Universität Lüneburg ein. Die Themenschwerpunkte sind (1) Tierwohl, (2) Regionalität & Bio sowie (3) alternative Proteinquellen. Der Workshop wird in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik (DIL), der Landesinitiative Ernährungswirtschaft (LI Food/NieKE) und dem Netzwerk für Nachhaltigkeitsinnovationen im Regionalen Mittelstand (NIREM) durchgeführt. Im Rahmen des Workshops werden folgende Referenten Ihre Perspektiven präsentieren: Christoph Dahlmann, Biofleisch NRW (am Vorabend, 19.03.2018) Dr. Dorit Stehr, Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Dr. Sergiy Smetana, Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) Prof. Dr. Daniel Pleissner, Leuphana Universität Lüneburg Sibel Seker, ALDI Nord Dr. Benno Fladvad, WWF Deutschland Charlott Hübel und Prof. Dr. Stefan Schaltegger, CSM, Leuphana Universität Lüneburg Kurzüberblick: 19. März 2019, 18:30 – ca. 21:00 Vortrag mit anschließender Diskussion 20. März 2019, 9:00 – ca. 17:00 Begrüßung, Vorträge mit anschließender Diskussion und Arbeitsphasen …
„Viva con Agua“ ist eine Non-Profit-Organisation, die sich für Trinkwasserversorgung und sanitäre Anlagen in Ländern des globalen Südens einsetzt. Deren Gründer Benjamin Adrion studiert den MBA Sustainability Management an der Leuphana. Benjamin Adrion ist ein Tausendsassa: Neben seinem Engagement spielte er für die erste Mannschaft des FC Sankt Pauli und gewann kürzlich die laut ARD schwerste Quizshow Deutschlands „Ich weiß alles“. Was ist für die Initiative in den kommenden Jahren geplant? Wir haben laufend neue Projekte und Pläne. Besonders in den nächsten zwei Jahren wird Viva con Agua nochmal auf eine ganz neue Stufe gehoben. Dazu kann ich aber momentan nicht mehr sagen. Wer jetzt neugierig geworden ist, folgt uns am besten auf all unseren Kommunikationskanälen. Hinzu kommt, dass wir unsere Community nun endgültig auch international weiterdenken. Wir arbeiten also daran, die VcA-DNA, sprich gemeinsames freudvolles Engagement, auch mit den Menschen in den Projektländern zu teilen, um so eine internationale Community über die universellen Sprachen Musik, Sport und Kunst zu realisieren. Zu Beginn war es noch so, dass ausschließlich wir unsere Spendengelder in den Projektländern …
Die zunehmende Intensität der konventionellen Land- und Forstwirtschaft führt zu einem Rückgang der Biodiversität. Das zeigen aktuelle Studien zu Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen in den verschiedenen Regionen der Erde. Die der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) anläßlich einer Zusammenkunft in Medellin (Kolumbien) jetzt vorgestellt hat. Auch in Europa ist diese Entwicklung problematisch. Die Nutzung der Natur für Bedürfnisse des Menschen, wie etwa die Erzeugung von Nahrung und Energie, geschehen auf Kosten wichtiger Funktionen des Ökosystems wie Bestäubung oder Bodenbildung, so ein Ergebnis der Studien für Europa und Zentralasien. „Der nicht nachhaltige Nahrungsmittelverbrauch in Mittel- und Westeuropa führt dazu, dass diese Regionen von Nahrungs- und Futtermittelimporten abhängig sind, die der jährlichen Ernte von 35 Millionen Hektar Ackerland entsprechen, einer Fläche von der Größe Deutschlands“, so Professorin Berta Martín-López – Nachhaltigkeitsexpertin der Leuphana Universität Lüneburg und eine der Hauptautorinnen der Studie für den Bereich Europa. Sustainable Developemnt Goals: Druck auf die biologische Vielfalt hoch Dass sich der Druck auf die biologische Vielfalt kurzfristig verringert, halten die Wissenschaftler für unwahrscheinlich. Eine Szenarioanalyse für die nächsten Jahrzehnte zeigt, dass die Fortsetzung des bisherigen …