Alle Artikel mit dem Schlagwort: INaMi

Veranstaltungshinweis: „Alternative Finanzierungen für Mittelständler“

Einladung zur Abendveranstaltung des Innovationsverbundes Nachhaltiger Mittelstand „Alternative Finanzierungen für Mittelständler“ am 4. Februar 2015 in Lüneburg Viele Mittelständler setzen sich derzeit intensiv mit alternativen Finanzierungsmöglichkeiten auseinander. Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von restriktiven Kreditvergaben der Banken bis hin zu einer erhöhten Nachfrage von Unternehmen und Investoren nach Finanzdienstleistungen mit sozial-ökologischem Anspruch. Fest steht, das Angebot an alternativen und nachhaltigen Finanzierungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen ist inzwischen sehr umfangreich, ja fast unübersichtlich geworden. Der Innovationsverbund Nachhaltiger Mittelstand (INaMi) hat erstmals im Februar 2013 eine Plattform zur Information für Mittelständler über Finanzierungsalternativen geschaffen, die im Februar 2015 mit einer weiteren Veranstaltung ergänzt werden soll. Im bunten Strauß der alternativen Finanzierungslösungen werden vier unterschiedliche Ansätze aus den Bereichen banknahe Finanzierungen, Kapitalbeteiligung und Kapitalmarktanleihen vorgestellt. Als Vortragende konnten vier Fachleute gewonnen werden, die zu den unterschiedlichen Konzepten Details und praktische Hinweise erläutern werden. Anmeldung:  Bitte melden Sie sich aus organisatorischen Gründen für diese Veranstaltung per E-Mail an hubert@inkubator.leuphana.de oder per Telefon unter 04131 677 2187 bis zum 29. Januar 2015 unter Angabe Ihres Namens und …

Nachhaltiger Mittelstand: Wissenstransfer trägt Früchte

Das CSM begleitet den Bio-Lebensmittelhersteller Bauck GmbH & Co. KG zur EMAS-Registrierung. Die CSM-Wissenschaftler Ursula Weber und Matthew Johnson haben im CSM-Blog vor kurzem von ihrer Tätigkeit mit fünf mittelständischen Unternehmen in der Arbeitsgruppe „Nachhaltigkeitsmanagement mit System“ berichtet. Nun gibt es den ersten sichtbaren Erfolg zu vermelden: Der Hauptstandort des Bio-Lebensmittelherstellers Bauck GmbH & Co. KG in Rosche wurde soeben EMAS zertifiziert. Die Registrierung und Validierung nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) bestätigt dem Unternehmen die systematische Auseinandersetzung und Verbesserung der eigenen Nachhaltigkeitsleistung. Einbindung der Mitarbeiter  war wesentliche Erfolgskomponente „Bei der Einführung des Umweltmanagementsystems bei Bauck hat sich gezeigt, dass die Entscheidungen der Geschäftsführung sowie die Einbindung der Mitarbeitenden wesentlich für das Gelingen des Prozesses sind“, resümiert Ursula Weber. Das Unternehmen hat zwei Mitarbeitende, Carolin Warnecke und Dieter Projahn, zu Umweltmanagementbeauftragten bestimmt. Gemeinsam mit Vertretern anderer Mittelständler haben sie mit dem CSM Nachhaltigkeitsmanagementsysteme auf deren KMU-Tauglichkeit geprüft und ihre eigenen Umweltleistungen gemessen und verbessert. „Die erfolgreiche EMAS-Registrierung der Firma Bauck bestätigt wieder einmal, dass der Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft wichtig und notwendig ist. Und …

Wie geht nachhaltiger Vertrieb?

Im Vertrieb bieten nachhaltige Produkte und Dienstleistungen spannende Handlungsspielräume. Ein Workshop des Innovationsverbundes Nachhaltiger Mittelstand (INaMi) konzentrierte sich Ende Mai auf einen entscheidenden Teilaspekt des unternehmerischen Erfolgs. Workshop-Dozent Joachim Kreye (Bildmitte) beim INaMI-Workshop „Wie geht nachhaltiger Vertrieb?“ an der Leuphana Auch nachhaltige Produkte müssen ihren den Weg zum Kunden finden. Und wenn die Wirtschaft insgesamt nachhaltiger gestaltet werden soll, müssen nachhaltig agierende Unternehmen in ihrem Vertrieb gestärkt werden. Welche Handlungsoptionen ergeben sich deshalb für die Vertriebspraxis im unternehmerischen Alltag? Welche Erwartungshaltungen haben die Konsumenten in Bezug auf Service, Beratung und Verkaufsleistungen überhaupt? Und nutzen mittelständische Unternehmen tatsächlich bereits alle Vertriebsmöglichkeiten?

Forschungsmagazin CSM-Impulse: 10 Jahre Sustainability Leadership Forum

Wie implementieren Unternehmen Nachhaltigkeit ? Warum betreiben Unternehmen Nachhaltigkeitsmanagement und was fördert unternehmerische Nachhaltigkeit? Das Magazin CSM IMPULSE geht diesen Fragestellungen nach und blickt zurück auf zehn Jahre Erfahrungen aus dem Führungskräftedialog zur Nachhaltigkeit am Centre for Sustainability Management. Wie man branchenübergreifend Themen des Nachhaltigkeitsmanagements mit Unternehmen und Praxispartnern diskutiert und in einem kontinuierlichen Prozess Vertrauen und leistungsfähige Strukturen zum Wissenstransfer aufbaut, berichten Dr. Holger Petersen und Prof. Stefan Schaltegger. Mit dem „Sustainability Leadership Forum“ engagieren sich die Nachhaltigkeitswissenschaftler seit 2004 für einen praxisorientierten Fachdiskurs. Denn „für unternehmerische Nachhaltigkeitspioniere ist der erfolgreiche Wissenstransfer zwischen Praxis und Wissenschaft eine wesentliche Quelle für Inspiration und Methodik, um unternehmerischen Erfolg durch die verstärkte Berücksichtigung von ökologischen und sozialen Aspekten zu erreichen.“ Editorial: 10 Jahre SLF (PDF-Datei) Matthias Schock und Andreas Schmitt-Sattelberg stellen in ihrem Beitrag thematische Verbindungen und Überschneidungen zwischen dem „Innovationsverbund Nachhaltiger Mittelstand“ und dem „Sustainable Leadership Forum“ vor. Sie folgern: Nachhaltigkeitsmanagement ist nicht nur für Großunternehmen relevant! Eine wissenschaftliche Annäherung an die unternehmerische Nachhaltigkeit führt Matthew Johnson zu der Frage: Wie implementieren Unternehmen Nachhaltigkeit? Sein Beitrag …

So ein Theater!

„Bühne frei“, hieß es Ende Januar 2014 für mittelständische Unternehmer im Innovationsverbund Nachhaltiger Mittelstand (INaMi). Erschöpft, aber zufrieden fasst einer der Teilnehmenden seine Erfahrungen im Theaterworkshop zusammen. „Hätte ich heute Morgen gewusst, was mich erwartet, wäre ich nicht gekommen.“ Er kam aber: „Nun bleibt mir nur, mich zu bedanken.“ An zwei Tagen war die Business-Trainerin und Schauspielerin Silvia Jedrusiak (Münster) zu Gast am Centre for Sustainability Management (CSM). Auf Einladung des Innovationsverbunds Nachhaltiger Mittelstand (INaMi) machte sie die Akteure der Arbeitsgruppen „Zukunftsschmiede Nachhaltiger Schmuck“ und „Zukunftswerkstatt Friedhofskultur“ mit Methoden des Improvisationstheaters und mit Präsenztechniken vertraut. Obwohl Goldschmiede in ständigem Kontakt mit den Kunden stehen, spielen Verkauf und Kundengespräch in der Ausbildung keine Rolle. Goldschmiede, die sich bei der Auswahl ihrer Materialen an ökologischen und sozialen Kriterien orientieren, stoßen deshalb immer wieder auf die eine zentrale Frage: „Wie sage ich es dem Kunden?“ Engagierte Goldschmiede sensibilisieren für Problematiken im Goldbergbau Die Bedingungen im Goldbergbau oder die ökologischen Katastrophen durch den Einsatz chemischer Stoffe wie Quecksilber führen in der medialen Öffentlichkeit nur ein Schattendasein. Deshalb müssen engagierte …

Gold und Edelsteine: Glänzend, fair und ökologisch?

Vom 7. Bis zum 22. November 2013 zeigt die Arbeitsgruppe „Zukunftsschmiede Nachhaltiger Schmuck“ im Wasserturm in Lüneburg eine Ausstellung über die teilweise verheerenden Bedingungen im Goldbergbau und zeigt zukunftsweisende Alternativen aus dem Innovationsverbund Nachhaltiger Mittelstand (INaMi) auf. Die Ausstellung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „neugierig“ statt, die Innovationen aus dem gesamten norddeutschen Raum für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen sichtbar macht. Eine Innovation der besonderen Art haben die Goldschmiede der Region im Sinn: Sie engagieren sich für den Einsatz von öko-fairem Gold in Deutschland und arbeiten dazu mit prominenten Pionieren der Branche zusammen. So steht Thomas Becker, der vor kurzem mit dem CSR-Preis der Bundesregierung ausgezeichnet wurde und in diesem Jahr für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert ist, der Arbeitsgruppe als externer Berater zur Seite. Und Jutta Werling, die mit ihrer Firma „Brazilgems“ öko-faire Edelsteine aus der Mine Soares (Brasilien) nach Deutschland importiert, wird am 12. November in Lüneburg zu Gast sein und den beeindruckenden Weg „ihrer“ Mine und der „mineros“ aufzeigen. Download – Programm der Veranstaltungsreihe „neugierig 2013“ in Lüneburg : PDF

INaMi auf dem Nawi-Forum in Frankfurt

Gleich zwei aus dem INaMi-Team waren nach Frankfurt gereist, um ihr Wissen mit Mittelständlern aus ganz Deutschland zu teilen: Dr. Holger Petersen und Ursula Weber. Das Nawi-Forum samt Messe, Kongress und Nawi-Award fand Anfang September bereits zum zweiten Mal statt. Das Centre for Sustainability Management (CSM) ist Kooperationspartner dieser einzigartigen Veranstaltung für „Nachhaltiges Wirtschaften im Mittelstand“. Die gut besuchten Veranstaltungen hielten ein abwechslungsreiches Programm mit den Schwerpunkten in den Bereichen „Strategische Unternehmensführung“, „Nachhaltiges Lieferkettenmanagement“ sowie „Mitarbeiterführung“ bereit. Darüber hinaus wurden offene Formate zum Austausch und Workshops zu unterschiedlichen Themenfeldern auf dem „Markt der Möglichkeiten“ geboten. Wege zur eigenen Nachhaltigkeitsstrategie Holger Petersen und Ursula Weber gestalteten in zwei Workshops Beiträge zur „Orientierung auf dem Weg zur eigenen Nachhaltigkeitsstrategie“ sowie “Mitarbeiter-Akzeptanz von Nachhaltigkeit: Das Nadelöhr im Change-Prozess“. Zusammen mit Julia Bauer (Vaude) und Anne Pattberg (PWC) machte Holger Petersen erneut deutlich, dass es „weder eine beste Nachhaltigkeitsstrategie noch einen besten Weg für Mittelständler dahin geben kann.“ Die Referenten gaben dann aber zahlreiche Anregungen, wie strategische Prozesse zum Erfolg führen können. „Die Wahl der Methode erweist sich dabei …