Alle Artikel mit dem Schlagwort: Prof. Dr. Stefan Schaltegger

Stefan Schaltegger zu Gast auf dem „Roten Sofa“

Wie kann das Nachhaltigkeitsmanagement die Entstehung von Pandemien reduzieren? Was kennzeichnet radikale Nachhaltigkeitsinnovationen? Und warum ist ein Stück Veggie-Wurst, auch wenn Soja drinsteckt, besser fürs Klima? Diese und mehr Fragen beantwortet Prof. Stefan Schaltegger, Leiter des Centre for Sustainability Management (CSM) und Gründer des MBA Sustainability Management, auf dem Roten Sofa der Live-Talksendung DAS! im NDR-Fernsehen.

Virtuelle Titelverleihung MBA Sustainability Management 2020

Virtuelle Premiere: Home Coming Days 2020

Lernen, diskutieren, netzwerken, feiern: Die jährlichen Home Coming Days (HCD) des MBA Sustainability Management fanden 2020 erstmals online statt. Nach einer Fachkonferenz zum Thema „Bewegte Welt 2020“ wurden im virtuellen Raum 19 Absolvent*innen feierlich verabschiedet. „Bewegte Welt 2020 – auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit?“  – zu diesem Jahresthema gab es am Freitag Online-Diskussionsrunden mit Vertreter*innen  aus Unternehmen und Zivilgesellschaft. „Von oben und von unten“, sowohl verankert in der Konzernstrategie als auch durch eine aktive grüne Mitarbeitercommunity – wie Nachhaltigkeit in großen Konzernen wie der Deutschen Telekom  AG in Bewegung kommt, berichtete Silke Thomas, Senior Expert Group Corporate Responsibility. Bei der Telekom treiben die „Green Pioneers“ den Wandel in Richtung Nachhaltigkeit von Innen voran, mit vielen kleinen Maßnahmen – Becherpfandsystemen, eigenem Honig, Fahrradflotte – die in Summe das Mindset ändern.  Von einem börsennotierten Unternehmen ging es zu einem Start-Up, das für Bewegung sorgt. Iris Braun stellte das Unternehmensmodell der share GmbH vor, das auf dem „einfachen, fast naiven Gedanken des Teilens basiert“.  Mit dem jedem Kauf eines Produkts, helfen die Konsument*innen Menschen in Not – …

Zukunft des Controlling - Online-Veranstaltung

Zukunft des Controllings – Online-Veranstaltung am 30.10.

Die Integration von Nachhaltigkeitsthemen in Unternehmen gewinnt – auch in COVID-19-Zeiten –  zunehmend an Bedeutung. Das Forschungsprojekt „Nachhaltige Unternehmensführung durch integratives Controlling“ untersucht die Frage, wie sich Controller*innen und Nachhaltigkeitsmanager*innen dieser Herausforderung stellen können. Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen des Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität und der NORDAKADEMIE haben mit 33 Controllern explorative Interviews zu ihrer Arbeit, Entwicklungen des Controllings, Weiterbildung und Nachhaltigkeit geführt. ONLINE-Veranstaltung: Wissenschaft trifft Praxis – neue Impulse durch Klimawandel, Fachkräftemangel & CSR-Berichtspflicht? CSM und NORDAKADEMIE laden interessierte Verantwortliche im Controlling und Nachhaltigkeitsmanagement ein, die Ergebnisse im Dockland in Hamburg zu diskutieren und weiterzuentwickeln: Zeitrahmen: 30. Oktober 2020 von 9.30 bis 12.45 Uhr, Ort: Online – bitte melden Sie sich an, um die Zugangsdaten zu erhalten: https://pretix.eu/nordakademie/ZdCOkt/ Kosten: Ihre Teilnahme wird von der NORDAKADEMIE-Stiftung finanziert und ist für Sie kostenlos; Plätze sind begrenzt. Um eine verbindliche Anmeldung wird gebeten. Teilnehmende: Controller*innen und Nachhaltigkeitsmanager*innen sowie weitere Interessierte. Neben der Präsentation der Ergebnisse durch das Forscher*innenteam mit anschließender Diskussion, konnten wir auch zwei Controller aus erfolgreichen Unternehmen gewinnen, die über ihre Arbeit und der …

Nutri-Score und Klima-Sterne wirken – Studie zu „Nachhaltigkeitsnudges“

Wie kann man Konsument*innen unterstützen, nachhaltigere Ernährungsentscheidungen zu treffen? Eine Studie des Centre for Sustainability Management (CSM) und der Nordakademie zeigt: Bereits kleine „Anstupser“  auf Verpackungen, sogenannte Nudges, können dabei helfen, nicht-nachhaltige Ernährungs­gewohnheiten abzulegen. Unsere Ernährung trägt substanziell zum Klimawandel bei. Je nach Schätzung verursachen Anbau, Aufzucht, Verarbeitung, Transport, Zubereitung und Entsorgung von Lebensmitteln insgesamt 16 bis 30 Prozent aller CO2-Emissionen – und damit so viel wie der gesamte Mobilitätssektor. Den größten Anteil daran haben tierische Produkte. Fleisch und Milch benötigen allein für die Herstellung so viel Landfläche wie kein anderes Konsumgut der Welt. Es wäre umwelt- und klimafreundlicher und darüber hinaus auch gesünder, weniger tierische Produkte zu konsumieren und insbesondere weniger Fleisch zu essen. Doch obwohl das bekannt ist und immer mehr Fleischersatzprodukte den Markt erobern: Noch immer isst jede*r Deutsche etwa 60 Kilogramm Fleisch und Wurst im Jahr, der Warenkorb häuslich konsumierter Lebensmittel zu etwa 40 Prozent aus tierischen Produkten. Wenn Aufklärung und Bildung, Ratgeber und Plakate nicht helfen, wie könnte das Konsumverhalten dann in Richtung einer klimaschonenden und gesunden Ernährung verändert werden? Mit …

Zweiter MERU-Praxisdialog zum Thema Rebound-Effekte in Unternehmen

Nach dem erfolgreichen Start der Praxisdialog-Reihe im Juni veranstaltet das vom  Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungsprojekt „Ganzheitliches Management von Energie- und Ressourceneffizienz in Unternehmen“ (MERU) für interessierte Unternehmen den zweiten Praxisdialog zu diesem wichtigen Umweltthema. Thema des 2. Praxisdialogs ist „Effizienz wirksam umsetzen – Die Erfassung von Rebound-Effekten in Unternehmen“. Interessierte Unternehmensvertreterinnen und -vertreter sind herzlich zu dem Praxis-Workshop am 28. November 2019 in Stuttgart eingeladen, um diese Fragen zu diskutieren. Die Veranstaltung wird diesmal durch den Projektpartner Umwelttechnik Baden-Württemberg  ausgerichtet. Das bietet der Workshop: – Einblicke in den Stand der Wissenschaft durch Prof. Dr. Dr. h.c. Stefan Schaltegger, Leuphana Universität Lüneburg & Dr. Nele Kampffmeyer, Öko-Institut    – Praxis-Inputs aus der Initiative „100 Betriebe für Ressourceneffizienz“ und der betrieblichen Energiemanagement-Beratung    – Diskussion in Arbeitsgruppen Wann? 28. November 2019 | 10-17 Uhr Wo? Sparkassenakademie, Pariser Platz 3 A, 70173 Stuttgart Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis zum bis zum 24. November hier an. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Das Programm finden Sie hier, Informationen zu Rebound-Effekten hier.

Sustainability management: Legitimacy is more important than profit for large companies

It is commonly believed that companies are only committed to environmental and social issues if this contributes to increase their profits. A new study now shows that this stereotype is not true at least for large companies in developed countries. The driving force behind sustainability management activities of large companies is mainly the pursuit of social acceptance. Conversely, profit maximisation plays a subordinate role. This counterintuitive result of a broad empirical study has recently been published in the Journal of Business Ethics by Prof. Dr. Stefan Schaltegger (Leuphana University of Lüneburg) and Prof. Dr. Jacob Hörisch (Alanus University) (DOI: 10.1007 / 210551-015-2854-3). Survey of largest companies in industrial countries The study is based on a survey of 432 of the largest companies in ten industrial countries in Europe, North America and Asia. Sustainability managers were asked about the aims, actors, methods and effects of the company’s sustainability management activities. The survey results are clear: A legitimacy-oriented perspective is prevalent not only in the aims, but also in the organisational implementation and the application of sustainability …

Nachhaltigkeitsmanagement: Unternehmen erkennen Potenziale nicht

Viele Manager gestalten ihr Nachhaltigkeitsmanagement zu wenig wirtschaftlich aus, weil sie nicht daran glauben, so die Erkenntnis von Professor Stefan Schaltegger. Er erläutert, warum Unternehmen sich mit ihren CSR-Aktivitäten vor allem legitimieren wollen. Auf dem CSR-Forum 2015 haben Sie aufgezeigt, dass der Geschäftserfolg im Nachhaltigkeitsmanagement mit den so genannten Mindsets von Managern zusammenhängen. Was ist damit genau gemeint? Stefan Schaltegger: Jahrelang haben wir uns mit der Frage beschäftigt, welchen Beitrag Nachhaltigkeitsaspekte zum wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens leisten können. Zu diesem Thema gibt es inzwischen viele Methoden und Konzepte. Doch viele Unternehmen scheinen die wirtschaftlichen Potenziale von Nachhaltigkeitsmaßnahmen kaum zu erkennen. Ein Erklärungsansatz ist, dass dem Nachhaltigkeitsmanagement eine gedankliche Werthaltung und eine Prädisposition – wir nennen es gedankliche Vorspurung – vorausgeht. Was ist bei der Implementierung einer Nachhaltigkeitsstrategie am wichtigsten? Zunächst einmal müssen die Ziele des Engagements definiert werden. Der Kern des Nachhaltigkeitsmanagements ist, die Umwelt- und die Sozialleistungen zu verbessern. Dabei ist eine solche Zielsetzung allerdings immer im organisationalen Kontext zu sehen, denn ein Unternehmen ist ein Wirtschaftsunternehmen. Diesbezüglich haben wir zwei mögliche organisationale Zielrichtungen …

Nachhaltigkeitsmanagement studieren – Interview mit Prof. Stefan Schaltegger

In den kommenden Wochen endet die Bewerbungsfrist für den MBA-Jahrgang 2015 im Studiengang MBA Sustainability Management. Anlass für ein Interview mit Studiengangsleiter Prof. Dr. Stefan Schaltegger und den wichtigsten Eckdaten zum Nachhaltigkeitsmanagement-Studiengang. Können Sie uns etwas über die Entstehungsgeschichte dieses MBAs erzählen? Ich hatte mich bereits während meiner Zeit in Basel mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt und mit einem Kollegen dort das Wahlfach Umwelt für die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät aufgebaut. Die Absolventen kamen zwar teilweise in Führungspositionen, aber ihr Wissen über Nachhaltigkeit war nicht vertieft genug, um wirklich etwas zu bewegen. In Lüneburg hoffte ich, den Umweltwissenschaftlern ausreichend Managementkenntnisse vermitteln zu können. Allerdings kommen diese Absolventen später meist nicht in Führungspositionen. Wir haben dann nach dem besten Format für Führungskräfte gesucht, die Nachhaltigkeit in und mit Unternehmen vorantreiben wollen und können. Der MBA hat sich als geeignetes Format erwiesen, um in der Kombination mit Fachwissen Nachhaltigkeitsmanagement höher qualifiziert und praxisnah vertiefen zu können. 2003 war es dann soweit und der MBA Sustainability Management konnte starten – als unseres Wissens weltweit erster MBA Studiengang. Persönliche Bewerbungsgespräche finden …