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Biolebensmittel & Wirtschaft: Nachwuchsforschungspreis ausgeschrieben

Wiederholt wird von nachhaltigkeitsorientierten Akteuern auch in diesem Jahr ein Nachwuchsforschungspreis zu Themen der Biolebensmittelwirtschaft ausgeschrieben. Herausragender Bachelor- und, Masterarbeiten sowie Dissertationen werden mit bis zu 5.000 Euro Preisgeld prämiert. Einsendeschluss am 15.10.2016.

Angesprochen sind Studenten und Doktoranden aller Fachgebiete. Gesucht werden Innovationen und Problemlösungen aus den Bereichen der Herstellung, Verarbeitung und
Vermarktung, die die Qualität von Bio-Lebensmitteln fördern. Und das auch im Sinne der Nachhaltigkeitsaspekte wie Umwelt- und Sozialverträglichkeit.

Einsendeschluss am 15.10.2016 für den Forschungspreis Bio-Lebensmittelwirtschaft. Die folgenden Preise werden verliehen:

  • beste Bachelorarbeit erhält 2.000,- €
  • beste Masterarbeit erhält 3.000,- €
  • beste Dissertation erhält 5.000,- €

Das Spektrum reicht von der Rohstoffgewinnung, der Lebensmittelverarbeitung, Technologie, Umwelt- und betriebswirtschaftlichen Themen bis hin zu Rechtsfragen, Unternehmenskultur und Nachhaltigkeitsbetrachtungen. Im Idealfall sollten die Arbeiten in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen der ökologischen Lebensmittelwirtschaft (Verarbeiter, Landwirtschaft, Handel, Beratung usw.) entwickelt worden sein.

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Hinweis: Der Text basiert auf der Meldung des Veranstalters

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Absolventen im Nachhaltigkeitsmanagement feiern ihren MBA-Abschluss

Jedes Jahr im September ist man am Centre for Sustainability Management (CSM) in höchster Feierstimmung. Mit großen Feierlichkeiten begehen dann die Absolventen im Nachhaltigkeitsmanagement den Abschluss ihres MBA-Studiums. In diesem Jahr haben 35 Absolventinnen und Absolventen erfolgreich ihr Nachhaltigkeitsmanagement-Studium abgeschlossen und führen nun den internationalen MBA-Titel.

Namhafte Persönlichkeiten und Vertreter/innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft feierten den diesjährigen Absolventenjahrgang im MBA Sustainability Management der Leuphana Universität Lüneburg. Aus ganz Deutschland reisten die Absolventen, deren Freunde und Familien und die Ehrengäste an. 35 Absolventinnen und Absolventen schlossen 2016 erfolgreich ihr Nachhaltigkeitsmanagementstudium ab und sind von nun an ‚diplomierte‘ Nachhaltigkeitsmanagerinnen und -manager.

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Auch 2016 eine tolle Kulisse: Der historische Platz am Glockenhaus, kurz bevor Studiengangsleiter Stefan Schaltegger den Countdown zum Hutwurf startet.

In Lüneburgs historischer Innenstadt feierten insgesamt 140 Gäste die erfolgreichen Absolventen. Einen traditionellen Höhepunkt der Festlichkeiten bildet der Hutwurf: Vor dem altehrwürdigen Glockenhaus der Hansestadt Lüneburg versammeln sich alle MBA-Absolventen und werfen als Zeichen der gemeinsam bestandenen und gemeisterten Studienzeit ihre MBA-Hüte in die Luft. Im Anschluss an den Festakt wurde der Tag mit einem Galadinner begangen. In seiner Dinner-Speech richtete Professor Claus Dierksmeier vom Weltethos-Institut der Universität Tübingen einen hochaktuelle Impuls zu seinem Konzept von qualitativer Freiheit an die Absolventen.

Auch 2016 kommen Absolventen im MBA Sustainability Management aus ganz Deutschland.

Auch 2016 stammen Absolventen im MBA Sustainability Management kommen aus ganz Deutschland.

Award für Masterarbeiten im Nachhaltigkeitsmanagement

Die Abschlussarbeiten decken auch in diesem Jahr die gesamte Bandbreite des Nachhaltigkeitsmanagements ab. In den Masterarbeiten wurden Themen wie Ressourceneffizienz, Entrenpreneurship-Forschung, Nachhaltigkeitsmanagement und -controlling oder auch Fragen sozialer Nachhaltigkeit behandelt.

Der Alumniverein im MBA Sustainability Management, der CSM-Alumni e.V. verlieh im Rahmen der Absolventenfeier den Master-Thesis-Award für die folgenden Arbeiten:

  • Nachhaltigkeit als Chance zur Steigerung des Mitarbeiterengagements für berufserfahrene technische Fachkräfte und Young Potentials
  • Controlling unternehmerischer Nachhaltigkeit – Aktuelle Herausforderungen aus controllingorientierter Perspektive

Zur feierlichen Titelübergabe im Lüneburger Glockenhaus zeigte sich Nachhaltigkeitswissenschaftler Professor Stefan Schaltegger von den Leistungen der Absolventen beeindruckt. Die Übergabe der MBA-Urkunden war außerdem Anlass für ein mehrtägiges Konferenzprogramm zum Nachhaltigkeitsmanagement. Bei den sogenannten „Home-Coming-Days“ tagten vom 17. bis 18. September 2016 zahlreiche Nachhaltigkeitsmanagement-Expertinnen und -experten sowie Vertreter der unternehmerischen Nachhaltigkeit aus ganz Deutschland in Lüneburg.

Das gesamte Centre for Sustainability Management (CSM) und das MBA-Team beglückwünschen den Absolventenjahrgang 2016 und wünschen viel Erfolg und alles Gute für den weiteren Werdegang im Sinne unternehmerischer Nachhaltigkeit! 

Masterarbeitsthemen des Abschlussjahrgangs 2016 im MBA Sustainability Management

 

Die Lehrenden und das MBA-Team werden immer wieder von Interessenten und Studierenden zu den Masterarbeiten im MBA Sustainability Management befragt. Finden Sie hier eine Übersicht über die Masterarbeitsthemen der MBA-Absovlenten in diesem Jahr:

  • Analyse zur Anwendung von Open Innovation in der Windenergiebranche
  • Betrieblichen Arbeitsschutz: Framework für das Sozio-Controlling von Unternehmen
  • Braunkohletrocknungstechnologie im Spannungsfeld der deutschen Energiewende
  • Der Effekt von externen Interventionen auf die Motivation von Lieferanten zur Verbesserung der Nachhaltigkeitsperformance
  • Der EFQM Excellence-Ansatz: Ein zweckmäßiger Managementansatz für eine nachhaltige Unternehmensausrichtung im Bankensektor?
  • Die Bewertung der gesellschaftlichen Wertschöpfungsbeiträge von Sozialunternehmen anhand der SROI-Methode
  • Die Rolle nachhaltigkeitsorientierter Kommunikation: ein Fallbeispiel
  • Die Rolle von nachhaltigen Projekt Governance Systemen für verbessertes Stakeholder Engagement in institutionell schwachen Umfeldern
  • Die Übertragbarkeit von nachhaltigen Erfolgsfaktoren von Energiegenossenschaften auf mittelgroße Energieversorger
  • Ecodesign: Ein anwendungsorientiertes Beispiel
  • Ein Beitrag zur nachhaltigen Unternehmensentwicklung mittels Sustainability Balanced Scorecard am Beispiel einer kommunalen Klinik
  • Ent-Anonymisierung im Finanzierungsgeschäft: Wirkungspotential und mögliche Dienstleistungsprofile
  • Förderung von ‘Cleaner Production’ durch den Einsatz von Materialflusskostenrechnung und stoffstrombasierten Simulationsszenarien
  • Frühphase von nachhaltigkeitsorientierten Innovationen bei Zulieferunternehmen
  • Gestaltung eines strukturierten Vorgehens zur Analyse lokaler Wasserrisiken
  • Green Film Shooting: Handlungsfelder und Erfolgsfaktoren nachhaltiger Filmproduktionen in Deutschland
  • Inklusion als Möglichkeit des Sozialen Nachhaltigkeitsmanagements
  • Krankenhäuser auf dem Weg zu mehr Wettbewerbsfähigkeit durch unternehmerisches Nachhaltigkeitsmanagement
  • Nachhaltige Entwicklung durch trisektorale Kooperationen
  • Nachhaltige Verpflegung im Tourismus
  • Nachhaltiger Markteintritt im Sektor der Abfallwirtschaft in aufstrebenden Megastädten
  • Nachhaltiges Markenmanagement im Business-to-Business-Bereich. Potentiale zur Stärkung einer nachhaltigen Markenidentität durch Social-Entrepreneurship-Ansätze
  • Nachhaltigkeitsbezogene Wettbewerbsvorteile durch Nutzung interner Ressourcen
  • Nachhaltigkeitsmanagement in deutschen Kleinstädten – Fördernde und hemmende Faktoren bei der Umsetzung eines integrativen Nachhaltigkeitsmanagements
  • Stakeholder Management in Windkraftprojekten
  • Strategische Handlungsoptionen: Nutzung von Chancen der nachhaltigen Produktentwicklung
  • Strategische Positionierung in der Photovoltaikbranche
  • Strategische Unternehmenskommunikation für regionale Energieberatungsorganisationen
  • Studie zur Ressourceneffizienz in produzierenden Unternehmen in der Schweiz
  • Vermarktung bio-zertifizierter Agrarprodukte aus Burkina Faso: Absatzkanäle und institutionelle Arrangements zwischen Produzenten und ihren Abnehmern
  • Von Big-Data zu Sustainable-Data? Management gesellschaftlicher Risiken bei datenbasierten nachhaltigkeitsorientierten Innovationen

Bis 30. September für den kommenden Jahrgang bewerben

Der MBA Sustainability Management richtet sich an engagierte Persönlichkeiten, die einen Karrieresprung anstreben und diesen Schritt fachlich fundiert mit Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitsmanagementthemen verbinden möchten. Im deutlichen Gegensatz zu eher konventionellen MBA-Programmen und MBA-Konzepten konzentriert man sich im Nachhaltigkeitsmanagementstudiengang über alle betriebswirtschaftlichen Themen hinweg immer auf die Frage, wie eine nachhaltigkeitsorientierte Unternehmensentwicklung erfolgen kann? Die Lösungswege:

  • ein klarer Praxisbezug durch Fallstudien, Planspiele und Unternehmensworkshops;
  • die Analyse von Nachhaltigkeitspionierleistungen;
  • sowie die mehrstufige Vermittlung von Führungskompetenzen und Tranformations-Know-how.

Das Fernstudium (Blended-Learning-Ansatz mit einelnen Präsenzen) kann berufsbegleitend in Teilzeit oder auch in Vollzeit absolviert werden. Der MBA-Abschluss entspricht den gängigen Guidelines ist bis 2021 akkreditiert und ist international anerkannt. Jedes Jahr werden 50 Studienplätze vergeben

Jetzt bewerben: Bewerbungsschluss für den MBA Sustainability Management am 30. September 2016

Der MBA Sustainability Management vereint seit 2003 die Vermittlung von Fachkenntnissen und Soft Skills mit Themen des Nachhaltigkeitsmanagements. Er wird vom Centre for Sustainability Management (CSM) im Rahmen der Professional School angeboten, in der die Weiterbildungsangebote der Leuphana Universität Lüneburg angesiedelt sind. Das berufsbegleitende MBA-Fernstudium ist der weltweit erste universitäre MBA zu Nachhaltigkeitsmanagement und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Studium richtet sich an Personen, die einen Karrieresprung anstreben und nachhaltige Entwicklung auf unternehmerischen Wege in ihren jeweiligen Berufsfeldern vorantreiben möchten.

Informationen & Beratung zum Studiengang MBA Sustainability Management

Centre for Sustainability Management
Leuphana Universität Lüneburg
Fon: +49(0) 4131.677-2235
E-Mail: info@sustainament.de
Web: www.leuphana.de/csm

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Internationale Studie: Deutsche Konsummuffel bei ethischen Produkten

Über einen Zeitraum von 5 Jahren wurden weltweit Konsumenten nach ihren Entscheidungmotiven befragt. Ein Ergebnis: Im internationalen Vergleich orientieren sich deutsche Konsumenten deutlich seltener an ethischen Kriterien bei ihren Kaufentscheidungen.

Ein Ergebnis der Studie „The Future of Consumer Demand“, die im Auftrag von HSBC erstellt wurde: Lediglich 41 Prozent der deutschen Befragten gibt an, beim Kauf von Waren und Dienstleistungen auf ethische Prinzipien zu achten. Die Deutschen lägen damit weit abgeschlagen hinter den Konsumenten aus 15 anderen Länder. Von den Briten lassen sich immerhin 51 Prozent und von den Australiern und Franzosen jeweils 58 Prozent von ethischen Überlegungen leiten. Spitzenreiter ist Mexiko, wo ethische Kriterien für 82 Prozent der Befragten maßgeblich sind. Deutlich wichtiger ist den Deutschen (59 Prozent) der Kauf von Markenprodukten.

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Zwischen 2011 und 2015 hat die Unternehmensberatung über 90.000 Konsumenten in 16 Ländern befragt. Über diese deskriptiven Daten hinaus treffen die Autoren keine Aussage zu den Gründen für die ermittelten Fakten.

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Studie „The Future of Consumer Demand“ und dem zugehörigen Länderreport für Deutschland.

  • The Future of Consumer Demand (PDF)
  • Länderreport für Deutschland (PDF)

Hinweis: Der Text basiert auf einer Meldung der Studien-Initiatoren

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Nachhaltigkeitsmanagement: Qualitätszirkel zum MBA Sustainability Management

Die Weiterentwicklung, Verbesserung und der wechselseitige Lernprozess für eine hohe Qualität von Studium und Lehre wird im Studiengang MBA Sustainability Management durch verschiedene Formate und ein strukturiertes Qualitätsmanagement – etwa im Rahmen von regelmäßigen Audits im Akkreditierungsprozess – gewährleistet. Mitte September findet am Centre for Sustainability ein Qualitätszirkel statt.

Einladung zum Qualitätszirkel Herbst 2016

Forum am Centre for Sustainability Management (Symbolbild)

Am Vortag der diesjährigen Home Coming Days:

  • am Donnerstag, den 15.09.2016
  • um 18:00 Uhr

sind alle Studierenden, Alumni und Lehrenden im Studiengang MBA Sustainability Management herzlich zu einem Qualitätszirkel eingeladen.Die Diskussionsrunde richtet sich an Studierende und Lehrende des Studienganges. Als Teil des Qualitätsmanagements des MBA Sustainability Management möchten wir mit diesem Qualitätszirkel eine Feedbackrunde zusätzlich zu unseren Modulevaluationen und den Maßnahmen zur kontinuierlichen Weiterentwicklung anbieten.

Austausch und Weiterentwicklung im Master-Studium Nachhaltigkeitsmanagement

Für den MBA Sustainability Management, der als Fernstudienmodell im weiten Themenfeld Nachhaltigkeitsmanagement Studierende aus ganz Deutschland, den europäischen Nachbarländern aber auch aus Übersee hat, und dessen Studierende nicht an einem Ort anzutreffen sind, sind diese strukturierten Formate zum Austausch besonders bedeutsam.

Im Rahmen eines Qualitätszirkels wird ein persönlicher Aus­tausch zwischen Studierenden und Lehre­den ermöglicht. Die Studienprogrammbeauftragten la­den regelmäßig Studierende und Lehrende ein, umgemeinsam über Stärken, Schwächen und die Weiterentwicklung des Studienprogramms zu diskutieren.

Die Anpassung der Fachspezifischen Anlage (FSA) kann dabei eine Maßnahme zur Umsetzung des Feedbacks der Studierenden und Lehrenden sein. Aber auch der Einsatz neuer Evaluationsformen, die Modifizierung und Weiterentwicklung der Lehrformate, etwa im E-Learning-Bereich ist ein vorstellbares Ergebnis.

Kontakt: Studiengangskoordinatorin Dr. Dorli Harms

Dorli Harms

Qualitätszirkel finden an der Leuphana Universtität Lüneburg für Bachelor- und Masterprogramme statt. Teilnehmen können alle, die Interesse an der Weiterentwicklung ihres Studienprogrammes haben. In der Professional School erfolgt die Bekanntgabe der Termine über die Lernplattform.

UN_Sustainable_Development_Goals_Diskussion2016

Debatte: Heben SDGs Nachhaltigkeitsmanagement auf neue Ebene?

Seit Anfang diese Jahres gelten bis 2030 die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Die SDGs lösen damit die UN-Milleniumsziele ab und sollen in die nationalen Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsprogramme eingehen. Für Deutschland ist die Einbeziehungen in die Neufassung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie bereits formuliert – Aber was machen die Unternehmen?

Nachhaltigkeit geht alle Nationen an

Die Sustainable Development Goals richten sich jedoch nicht nur an Regierungen, sondern auch an Unternehmen und Bürger. Jede/r ist eingeladen, sich direkt an der Umsetzung der Ziele zu beteiligen. Damit heben sich die Ziele in zweifacher Hinsicht von den Milleniumszielen ab.

Schwellen- und Entwicklungsländer liegen nicht mehr im alleinigen Fokus – Nachhaltigkeit geht alle Nationen an. Als Akteure werden nicht nur Regierungen angesprochen. Insb. die gewichtige Rolle von Unternehmen bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen wird stärker anerkannt.

Viele Unternehmen bekennen sich zu Sustainable Development Goals

Das Echo von Unternehmen zeigt, dass diese Botschaft angekommen ist. während die Milleniumsziele in der Programmatik des Nachhaltigkeitsmanagements in der Vergangenheit wenn überhaupt dann nur eine untergeordnete Rolle spielte, bekennen sich neuerdings viele Unternehmen ausdrücklich zu den SDGs und informieren öffentlichkeitswirksam über ihren Beitrag zum Erreichen einzelner genannter Ziele.

Beispielhaft hierfür stehen Beiträge auf den Websites von Bayer, BASF und SAP. Übrigens sind diese drei auch genau jene DAX-30-Konzerne, die ihren Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht bereits nach dem Integrated-Reporting-Framework vereinigen.

Akzeptanz mit Konsultationsprozess vs. Cherry-Picking?

Bemerkenswert an den neuen Ziele ist auch, dass sie eigentlich keine Wünsche offen lassen. Die Anzahl der Oberziele (17) und Unterziele (169) wirkt vielmehr äußerst umfassend und ambitioniert. Nichts scheint übersehen worden zu sein, was global wünschenswert auf das Gemeinwohl einzahlt. Darin spiegelt sich ein umfassender Konsultationsprozess wider. Auch viele NGOs wurden im Vorfeld hierzu befragt und sind offenbar alle gleichermaßen erhört worden.

Gerade deshalb werden die SDGs jedoch auch kritisiert. Das allgemeine „Wünsch-Dir-was“ lässt klare Prioritäten vermissen. Mögliche Trade-Offs, Konflikte und Synergien zwischen einzelnen Zielen werden zu wenig beachtet.

Verlocken die SDGs zur „PR des Rosinen-Rauspickens“?

Für Unternehmen eröffnet der umfassende Zielkatalog hingegen die Gelegenheit zum „Cherry-Picking“. Weil niemand verlangen kann, dass sich ein Unternehmen für alle genannten Ziele gleichzeitig einsetzt, bleibt es jedem Unternehmen offen, sich jene Ziel rauszusuchen, die ohnehin gut in die eigene Landschaft passen und mit denen man sich hier gut ins rechte Licht rücken kann. Gut auf den Punkt gebracht wird diese Kritik zum Beispiel im IASS-Working-Paper „Wie viel Entpolitisierung vertragen die SDGs? – PDF (1,3 Mb)

Auf der anderen Seite kündigen einige Unternehmen auch an (z.B. Commerzbank oder BMW), sich bei der zukünftigen Schwerpunktsetzung im Nachhaltigkeitsmanagement umfassend an den SDGs zu orientieren, indem diese Ziele systematisch in die Wesentlichkeitsanalyse (z.B. via GRI-Materiality-Matrix) einbezogen werden sollen.

Welche Einschätzung teilen Sie, wenn Sie sich die Websites der genannten Unternehmen ansehen? Verlocken die SDGs zu „billiger PR des Rosinen-Rauspickens“ oder sind die SDGs geeignet, das Nachhaltigkeitsmanagement auf eine neue umfassendere Stufe zu stellen?

Dr. Holger Petersen
Tel.: +49-(0)-4131.677-2234
holger.petersen@uni.leuphana.de

 

 


Hinweis: Dieser Beitrag basiert auf einem Text der im Rahmen eines Lehr-Moduls zum Nachhaltigkeitsmanagement enstanden ist. Die Diskussion ist Teil einer typischen Auseinandersetzung bei Fragestellungen zu Nachhaltigkeitsstandards und unternehmerischen Initiativen zur Nachhaltigkeit.

MBA_Bewerbung_Nachhaltigkeitsmanagement_2016

MBA-Studium sorgt für Nachhaltigkeit in Unternehmen

Die Welt verbessern und Geld verdienen: Der MBA-Studiengang Sustainability Management verbindet Nachhaltigkeit und wirtschaftliches Handeln. Jetzt startet die Bewerbungsphase.

Noch immer nutzen viele Unternehmen die mit dem Nachhaltigkeitswandel verbundenen Chancen nicht. Das will die Leuphana Universität Lüneburg mit ihrem MBA-Studiengang Sustainability Management ändern und Nachhaltigkeitslösungen im Top-Management von  Unternehmen fest verankern. Ob Social Entrepreneurship, nachhaltige Geschäftsmodelle oder verantwortungsvolle Unternehmensführung – die künftigen Nachhaltigkeitsmanager werden dafür qualifiziert, Führungspositionen einzunehmen und wirtschaftlichen Erfolg durch nachhaltiges Unternehmertum zu sichern.

Führungskräfte sollen aus Überzeugung handeln

Den Studiengangsverantwortlichen ist die Motivation der Studierenden wichtig: „Wir suchen aufgeschlossene Persönlichkeiten, die einen Karrieresprung anstreben und diesen mit Nachhaltigkeitsthemen verbinden wollen“, erläutert Studiengangleiter Professor Stefan Schaltegger das Konzept des „grünen“ MBA-Studienprogramms. Von den Studierenden erwartet er Pioniergeist und die Bereitschaft, Dinge so zu verändern, dass Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung in Unternehmen und Gesellschaft zukünftig einen noch höheren Stellenwert bekommen. Neben fundiertem Fachwissen brauche es dazu auch eine professionelle Einstellung und ausgereifte Managementkompetenzen.

Der MBA Sustainability Management kann als Fernstudium berufsbegleitend in Teilzeit oder in Vollzeit studiert werden. Er führt zum akademischen Titel Master of Business Administration (MBA). Voraussetzungen sind ein erstes abgeschlossenes Hochschulstudium und Berufserfahrung und die Motivation Nachhaltigkeit mit unternehmerischen Mitteln umzusetzen. Es werden 50 Studienplätze vergeben. Bewerbungen sind von nun an bis zum 30. September möglich.

Teststudium und Beratung

 

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Online-Info-Webinar: Karriere im Nachhaltigkeitsmanagement

Nachhaltigkeit treibt den Strukturwandel in allen Branchen voran! Mit dem MBA Sustainability Management lernen Sie Nachhaltigkeit durch unternehmerische Entscheidungen umzusetzen und werden Teil des größten, organisierten Netzwerks für Nachhaltigkeitsmanagement.

Das Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg lädt alle Interessierten herzlich zur Online-Infoveranstaltung (Webinar) „Karrierewege im Nachhaltigkeitsmanagement“ ein, um Inhalte & Studienrahmen des  “MBA Sustainability Management” näher kennenzulernen.

Online-Info-Webinar:
Karriere im Nachhaltigkeitsmanagement

Datum: Donnerstag, den 01. September 2016
Zeit: 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr
Format: Online-Webinar
Die Teilnahme ist kostenfrei  – wir bitten um formlose Anmeldung per E-Mail

Eröffnet wird das etwa 90-minütige Seminar mit einem Impulsvortrag durch Institutsleiter Prof. Dr. Stefan Schaltegger. Er wird einen rund 30-minütigen Vortrag zum Nachhaltigkeitsmanagement am Beispiel von Nachhaltigkeitsherausforderungen der  Bekleidungsindustrie halten und auf Anknüpfungspunkte im MBA Sustainability Management eingehen.

Das Online-Info-Webinar bietet außerdem Raum für Fragen und persönliches Feedback. Neben Professor Schaltegger und dem MBA-Team der Leuphana Universität werden auch Absolventinnen bzw. Absolventen anwesend sein, und einen Einblick zum MBA-Studium und auf das Netzwerk im Nachhaltigkeitsmanagement aus studentischer Perspektive ermöglichen.

Für die Teilnahme benötigen Sie einen internetfähigen Computer – Nach einer formlosen Anmeldung per E-Mail senden wir Ihnen den Zugang zum „Virtuellen Seminarraum“ zu.

Rückfragen und formlose Anmeldung:

Olaf Ledderboge
Fon: 0049-(0)4131-677 2229
E-Mail:

 

 

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Hintergrund: Führungskräftestudium MBA Sustainability Management

Der MBA für Nachhaltigkeitsmanagement hat seit seiner Einführung im Jahr 2003 stetig entwickelt: Im Jahr 2014 wurde mit 54 Absolventinnen und Absolventen der bisher stärkste Abschlussjahrgang verabschiedet. Der Ansatz Nachhaltigkeit konsequent auf allen Feldern des Managements zu beachten, stößt nicht nur deutschlandweit bei Fach- und Führungskräften auf Resonanz. Im vergangenen Jahr haben sich zahlreiche Interessenten aus der Schweiz und Österreich um einen Studienplatz beworben. Unter der Leitung von Prof. Stefan Schaltegger wird der MBA Sustainability Management im Rahmen der akademischen Weiterbildungsstudienangebote der Professional School der Leuphana Universtität Lüneburg angeboten. Der Studiengang wird von Prof. Stefan Schaltegger im Rahmen der Professur für Nachhaltigkeitsmanagement am Centre for Sustainability Management (CSM) veranstaltet und betreut. Der MBA Sustainability Management bietet jedes Jahr 50 Studienplätze. Er kann berufsbegleitend oder in Vollzeit studiert werden. Gemeinsam mit dem Absolventennetzwerk des MBA, dem CSM-Alumni e.V. stellt er das größte, organisierte Netzwerk im Nachhaltigkeitsmanagement dar.

Bewerbungsschluss für Studienstart im Frühjahr ist der 30. September