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Leuphana_Universitaet_gewinnt_Gruednungsradar_2016

Gründungsradar: Erster Platz für Leuphana Universität Lüneburg

München, Lüneburg und Leipzig haben Hochschulen mit der besten Gründungs­kultur: Wer dort studiert, wird am besten vorbereitet, nach dem Studium ein eigenes Unternehmen zu gründen. Das ergab der dritte „Gründungsradar“ des Stifterverbandes und der Nixdorf Stiftung, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.  Die Leuphana Universität Lüneburg belegte dabei in der Gruppe mittelgroßer Universitäten den ersten Platz des Rankings.

Nach dem aktuellen Gründungsradar gehören folgende Hochschulen – je nach Größe – zu den Spitzenreitern beim Thema Gründungsförderung:

  • Hochschule München und Technische Universität München 
    Kategorie: Große Hochschulen mit mehr als 15.000 Studierenden
  • Leuphana Universität Lüneburg
    Kategorie: Mittlere Hochschulen mit weniger als 15.000 Studierenden
  • HHL Leipzig Graduate School of Management
    Kategorie: Kleine Hochschulen mit weniger als 5.000 Studierenden

Für die Leuphana Universität Lüneburg eine wiederholt tolle Auszeichnung. Konnte die Hochschule doch erneut den Spitzenplatz behaupten. Dr. Mark Euler – der als Lehrender im MBA Sustainability Management das Fachmodul zu Entrepreneurship betreut –   und den Gründungsserivce der Uni mitgestaltet bilanziert das tolle Ergebnis in einem Interview folgendermaßen: Das Besondere an der Leuphana Universität sei, dass man unter Entrepreneurship nicht nur die Gründung eines profitorientierten Unternehmens, sondern eine Handlungskompetenz verstehe. Das heißt, Studierende und Mitarbeiter_innen würden bedonders dabei unterstützt, eigene Ideen zu entwickeln und eben auch umzusetzen. Unabhängig ob es sich um eine Geschäftsidee, ein soziales Projekt, eine Initiative et cetera handele.

Nachhaltigkeit und Entrepreneurship

Institutionell ist das Thema Gründung mit vier Entrepreneurship-Professuren fest an der Leuphana Universtität Lüneburg verankert. Dabei kommt insbesondere auch der Nachhaltigkeit-Fakultät ein Schwerpunkt zu. So ist am Centre for Sustainability Management (CSM) die Juniorprofessur Social Entrepreneurship verortet, und dort wird auch der  SocialChangeHub mitorganisiert.

Deutsche Hochschullandschaft gründungsfreundlicher

Insgesamt haben fast alle teilnehmenden Hochschulen ihr Engagement in der Gründungsförderung seit 2012 intensiviert. Dabei gab es Leistungssteigerungen in allen vier Bereichen: Gründungssensibilisierung und –unterstützung, institutionelle Verankerung sowie Gründungsaktivitäten. Treiber sind vor allem die kleinen Hochschulen.

Ein Erfolgsfaktor bei der Gründungsförderung ist die institutionelle Verankerung. In diesem Bereich haben sich viele Hochschulen stark verbessert. In einem Schwerpunkt des Gründungsradars sagt der Großteil der Hochschulen, die interne Vernetzung zwischen Lehre, Forschung und Beratung sowie die Kooperation mit externen Akteuren seien der Schlüssel für eine erfolgreiche Gründungskultur. Hinzu kommt ein konkreter Ansprechpartner in der Hochschulleitung für mehr Sichtbarkeit und Nachhaltigkeit sowie ein hohes Engagement der Professoren aus gründungsrelevanten Bereichen.

Um die Qualität und Quantität der Gründungsaktivitäten weiter zu steigern, empfehlen die befragten Hochschulen, mit der öffentlichen Förderung regionale Vernetzungen zu stärken, jeweilige Hochschulgrößen und -profile noch stärker zu berücksichtigen und EXIST-Anreizmaßnahmen beizubehalten. Darüber hinaus sollten die rechtlichen Rahmenbedingungen für Hochschulbeteiligungen an Gründungen vereinfacht werden.
gruendungsradar_2016_ranking_mittelgrosse_hochschulen

Der Beitrag basiert auf einer Meldung des Veranstalters

Ländersache_Nachhaltigkeit_Analyse_2017

Lesetipp: Ländersache Nachhaltigkeit – nachhaltige Entwicklung und Bundesländer

Wegen ihrer Zuständigkeit für wichtige Politikfelder spielen die Bundesländer bei der Umsetzung der 2030-Agenda in und durch Deutschland eine zentrale Rolle. Das Global Policy Forum hat nun ein Arbeitspapier zur Thematik veröffentlicht

Ganz im Sinne der im September 2015 in New York verabschiedeten Nachhaltigkeitsagenda sind davon prinzipiell alle Sektoren betroffen, von der Sozial- über die Landwirtschafts-, Bildungs- und Umweltpolitik bis hin zur Wirtschafts- und Industriepolitik.

Auswirkung auf die Nachhaltigkeitsstrategien der Akteure

Dabei gilt, dass es weniger ein Problem sein dürfte, innerhalb der Nachhaltigkeitsstrategien der Länder auf Diskurse aus dem wirtschafts-, sozial- oder umweltpolitischen Bereich zu rekurrieren. Vielmehr wird es darum gehen müssen, den Leitgedanken des Konzepts „Nachhaltigkeit“ auch dort Geltung zu verschaffen, wo sie bislang nur eine untergeordnete Rolle spielen, oder es offenkundige Zielkonflikte gibt. Das gilt beispielsweise für die wirtschafts- und industriepolitischen Strategien einzelner Bundesländer.

Das vorliegende Arbeitspapier gibt eine Übersicht über die Strategien und Strukturen, die die Bundesländer unter den Stichworten „Nachhaltigkeit“ und „Entwicklungszusammenarbeit“ bislang geschaffen haben.

Ländersache Nachhaltigkeit
Die Umsetzung der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung durch die Bundesländer

Autor: Uwe Kerkow
Herausgeber: Global Policy Forum Europe
Bonn, Januar 2017
48 Seiten

Zum Download des Berichts hier (pdf, 1 MB)

Hinweis: Der Text basiert auf der Meldung des Herausgebers

Nawiko_Workshop_Nachhaltigkeit_Geschäftsmodelle_2-2017 Kopie

Nachhaltigkeit und Geschäftsmodelle: Workshop des NaWiKo-Netzwerks am CSM

Im Projekt „Wissenschaftliche Koordination der Fördermaßnahme Nachhaltiges Wirtschaften“ (NaWiKo) werden 30 große Forschung- und Transferprojekte gebündelt, die vielschichtig Fragestellungen zu Konsum, Nachhaltigkeit und nachhaltigem Wirtschaften untersuchen. Am Centre for Sustainability Management (CSM) fand jetzt ein Workshop zu Nachhaltigkeitsmanagement und nachhaltigen Geschäftsmodellen statt.

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Nachhaltigkeitsstrategie_Suffizienz_2017

Neue Broschüre zur Nachhaltigkeitsstrategie Suffizienz

Die Suffizienz bildet neben der Effizienz- und Konsistens-Strategie die wesentliche Säule für strategische und handlungspraktische Ansätze für unternehmerische Nachhaltigkeit bzw. Nachhaltigkeitsmanagement. Nun hat der BUND eine kleine Broschüre herausgegebn, der schnell aber umfangreich einen Einstieg ins Thema erlaubt.

Die Broschüre „Ein gutes Leben für alle! Eine Einführung in Suffizienz“ von BUND und BUNDjugend vermittelt auf rund 80 Seiten verständlich, was es mit dem Thema Suffizienz auf sich hat. Neulinge erfahren, dass es sich um eine Auseinandersetzung mit der Frage, wieviel wir wirklich brauchen und wann es „genug“ ist – individuell, in Politik und Gesellschaft.

Und auch Kenner*innen des Themas werden auf den bunt illustrierten Seiten viele Denkanstöße erhalten. Allen, die es eilig haben und sofort mit der Suffizienz im eigenen Umfeld loslegen wollen, hilft das umfangreiche Praxiskapitel weiter. Für die politisch interessierten und gesellschaftlich engagierten Leser*innen werden Tipps zur kommunalen Umsetzung von Suffizienzmaßnahmen geboten. Ergänzt wird alles durch ein Suffizienz-Argumentarium als rhetorisches Werkzeug, um kritische Fragen klug beantworten zu können.

Die gedruckte Broschüre ist für 3 Euro zuzüglich Versandkosten erhältlich bei der BUND-Service GmbH, Telefon 07732/1507-0 oder unter bund.service-gmbh@bund.net, als Web-Version gibt es sie unter www.bund-bawue.de/gutes-leben.

Hinweis: Text und Bild basieren auf einer Meldung des BUND

Forschungspreis-Nachhaltigkeitswissenschaften_2017

Forschungspreis Transformative Wissenschaft erstmalig ausgeschrieben

Erstmals startet nun die Ausschreibung für den neuen Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“, der vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und der Zempelin-Stiftungins Leben gerufen wurde. Der Forschungspreis ist mit Preisen in Höhe von 25.000 Euro verbunden. Er zielt auf alle Formen von Wissenschaft ab, die Impulse auslösen und gesellschaftliche Veränderungen befördern (Nachhaltigkeitstransformation).

Forschungpreis zur Nachhaltigkeitstransformation der Gesellschaft

Antragsberechtigt sind Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher aus Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie aus der Zivilgesellschaft.

Kriterien für die Auswahl der Preisträgerin/des Preisträgers sind:

  • Relevanz des gesellschaftlichen Impacts
  • Qualität und Innovativität der Forschung
  • Qualität der Selbstbewertung und Reflexion der gesellschaftlichen Wirkung der eigenen Forschung und Innovationsgrad des Vorhabens
  • Vorbildcharakter für andere Forscherinnen und Forscher
  • Plausibilität der Verwendung des Preisgeldes

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Der Abschlussworkshop ist das Herzstück des praxisnahen MBA Sustainability Management. Im Februar 2017 fand er bei Konica Minolta in Hannover statt.

Praxistest für Nachhaltigkeitsmanager: Abschlussworkshop bei Konica Minolta gestartet

Konica_Minolta

Nach der intensiven und vielschichtigen Auseinandersetzung mit den wesentlichen Themen zu Nachhaltigkeitsmanagement und Corporate Social Responsibility (CSR) ist ein jährlicher Höhepunkt des Studienganges „MBA Sustainability Management“  der  Abschlussworkshop. In dieser Februarwoche stellen jetzt sich 20 Studierende der Praxisprüfung ihres MBA-Studiums beim IT-Unternehmen Konica Minolta.

Fachwissen und Praxistest für angehende Nachhaltigkeitsmanager/innen

Nun wird es real: Für eine Woche beweisen 20 Studierenden des MBA-Abschlussjahrgangs 2017 bei der Konica Minolta GmbH in Hannover ihr Wissen und Können in der Praxis. Dabei werden alle inhaltlichen Themen wie Forschung & Entwicklung, Einkauf, Marketing, Vertrieb und Kommunikation, selbstverständlich unter dem Blickpunkt „Nachhaltige Unternehmensführung“ betrachtet! Eine echte Herausforderung sind die Begleitumstände dieses intensiven Praxisszenarios im MBA-Studiengang Sustainability Management: Es werden daher immer auch die Teamprozesse reflektiert und natürlich ‚business ready‘ das Präsentieren der erabeiteten Konzepte vorbereitet.

Ziel: Nachhaltigkeit in die unternehmerischen Praxis umzusetzen

Der Abschlussworkshop ist des Herzstück der praxisbezogenen Nachhaltigkeitsmanagement-Ausbildung am Centre for Sustainability Management (CSM). Dort gilt es die Konzepte, Methoden und Fachdiskurse aus den Fach- und Grundlagenmodulen des MBA-Studiums in einem echten und also realen unternehmerischen Szenario anzuwenden. Die Studierenden haben 75 Prozent ihres Studium absolviert – mit dem Praxisworkshop steht vor der Masterarbeit die erste ‚Feuertaufe‘ auf dem Lehrplan.

Jedes Jahr werden andere Branchen bzw. Unternehmen für diese anspruchsovolle Lehrformat als Kooperationspartner gewonnen. Im MBA Sustainability Management waren neben großen Unternehmen wie Konica Minolta, Rewe, Ikea, Lufthansa oder Voith auch immer wieder kleinere Unternehmen oder  Nachhaltigkeitspioniere wie Werkhaus oder Bionade Partner für diesen anspruchsvollen Teil des Studium

Konica Minolta berichtet an verschiedenen Stelle über die CSR- und Nachhaltigkeitsaktivitäten

Konica Minolta Business Solutions Europe GmbH, based in Langenhagen, Germany, is a wholly-owned subsidiary of Konica Minolta Inc., Tokyo, Japan, forming part of its Business Technologies business area. As a leading global services provider in the field of IT and document processes as well as digital production printing solutions, the company excels in services-led business consulting, implementation and management and provides a range of world-leading printing systems and solutions. Konica Minolta Business Solutions Europe is represented by subsidiaries and distributors in more than 70 countries in Europe, Central Asia, the Middle East and Africa. With over 33,000 employees around the world (as of March 2015), Konica Minolta’s Business Technologies business area earned net sales of over EUR 5.8 billion in financial year 2014/15.

Unternehmerische Nachhaltigkeit: VOITH Praxispartner für Managementausbildung am CSM

Das passt zusammen: Nachhaltigkeitsmanager bei Stecksystem-Unternehmen Werkhaus

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Stellenausschreibung: Post-doc im unternehmerischen Nachhaltigkeitsmanagement

Am Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg – Stiftung des öffentlichen Rechtszum – ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt, EG 13 TV-L (100%), befristet für die Dauer von 3 Jahren, mit der Option einer Verlängerung eine Stelle als

wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (Post-doc) im Bereich
Unternehmerisches Nachhaltigkeitsmanagement
EG 13 TV-L

befristet für die Dauer von 3 Jahren, mit der Option einer Verlängerung, zu besetzen. Eine Besetzung der Stelle ist grundsätzlich auch in Teilzeit möglich.

Aufgaben:

  • Publizieren in qualitativ hochrangigen Journals und Herausgeber-Bänden
  • Durchführung von Lehrveranstaltung (4 SWS)
  • Eigene wissenschaftliche Weiterqualifikation (Habilitation)
  • Mitarbeit an Forschungsprojektanträgen
  • Unterstützung von Doktorierenden des Centre for Sustainability Management (CSM) bzw. des Lehrstuhls bei ihren Promotionsvorhaben

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