Neueste Artikel

Tolles Stellenangebot: Nachhaltigkeitsmanagement & E-Tutoring im MBA Sustainability Management

An der Leuphana Universität Lüneburg – Stiftung des öffentlichen Rechts – ist zum nächstmöglichen Termin eine 50- bis 75-prozentige Stelle als Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Bereich ‚Unternehmerisches Nachhaltigkeitsmanagement und E-Tutoring‘ im MBA Sustainability Management zu besetzen, befristet für die Dauer von drei Jahren.

Wissenschtliche Mitarbeiter/in gesucht – Nachhaltigkeitsmanagement und E-Tutoring für den MBA-Studiengang Sustainability Management

Ihre Aufgaben:

  • Wissenschaftliches Projektmanagement bei der inhaltlichen und organisatorischen Weiterentwicklung des Studienangebots des MBA Sustainability Management, Schwerpunkt Studierende
  • Anleitung und Betreuung von Studierenden des MBA-Studiengangs Sustainability Management (schwerpunktmäßig auf einer elektronischen Lernplattform) mit zusätzlicher Lehrqualifizierung
  • Mitwirkung an der inhaltlichen und didaktischen Weiterentwicklung des Studienkonzeptes und Unterstützung der E-Learning-gestützten Studienorganisation
  • Eigene Weiterqualifikation

Weiterlesen

Verbund-Projekt Nachhaltigkeitsinnovationen im regionalen Mittelstand (NIREM) startet

Zum Auftakt des Projekts lud das Centre for Sustainability Management (CSM) im Juni an die Leuphana Universität Lüneburg ein. Ziel des Projekts ist die Stärkung des Wissenstransfers zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie der Hochschule 21 und der Leuphana Universität.

Die Auftaktveranstaltung war die erste von weiteren Veranstaltungen, die während der Projektlaufzeit in den nächsten drei Jahren durchgeführt werden. Das übergeordnete Thema der Veranstaltungsreihe befasst sich mit „Nachhaltigkeitsinnovationen im regionalen Mittelstand“, Themenschwerpunkte können sein:

  • die Digitalisierung der Arbeitswelt
  • Energie- und Ressourcenschutz
  • nachhaltige Mobilitätslösungen oder
  • Kompensationsprogramme.

Nachhaltigkeitsorientierte Projektförderung für Übergangsregion Lüneburg

Alle Mitwirkenden wählen aus einem Pool von konkretisierten, innovativen Themen aus und identifizieren die Inhalte der Veranstaltungen. Das Projekt, das mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und dem Land Niedersachsen finanziert wird, unterstützt Unternehmen dabei innovative Lösungsansätze im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu entwickeln. Jedes Unternehmen aus der Übergangsregion Lüneburg ist auch zukünftig zu der Veranstaltungsreihe eingeladen.

Schnittstellen zwischen Forschung und Praxis schaffen

Bei der Auftaktveranstaltung stellte der Leiter des Centre for Sustainability Management (CSM), Professor Schaltegger, in einem Kurzvortrag aktuelle Nachhaltigkeitstrends in kleinen und mittelständischen Unternehmen vor. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, die Inhalte der zukünftigen Veranstaltungen mitzugestalten. So wurde für die nächsten drei Jahre ein spannendes, praxisnahes Format gefunden, was eine Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis schafft.

Zwischen allen Teilnehmenden soll sich ein starkes Netzwerk bilden, indem Unternehmen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf Augenhöhe voneinander lernen können. Deswegen basiert das Projekt auf einer Kooperation zwischen

  • dem CSM (Schwerpunkt Forschung)
  • dem Kooperations-Service der Leuphana Universität (Schwerpunkt Transfer)
  • sowie der Hochschule 21 in Buxtehude (Schwerpunkt Duale Lehre).

Darüber hinaus sollen möglichst viele Unternehmen aus vielfältigen Bereichen dazugewonnen werden. Dieses Jahr finden noch drei weitere Veranstaltungen statt. Am 6. September befasst sich das NIREM Netzwerk mit dem Thema „Digitalisierung in KMUs“, am 27. September findet im Rahmen des Leuphana Energie Forums ein Workshop zum Thema „Energiemanagement im Unternehmen“ statt und am 30. November geht das NIREM Netzwerk auf das Thema „Nachhaltige Geschäftsmodelle“ ein.


Interessierte Unternehmen sind herzlich zu einer Teilnahme eingeladen und können sich für weitere Details der Veranstaltung an die Projekt-Koordinatorin Ursula Weber entweder per E-Mail ursula.weber@leuphana.de oder telefonisch 04131.677-2293 wenden.


Hinweis: Foto stammt aus der offiziellen Mitteilung des Förderträgers (v.l.n.r.: Landesbeauftragte Jutta Schiecke, Hochschulpräsident Professor Thorsten Uelzen, Professor Stefan Schaltegger von der Leuphana Universität und Sandra Petersmann, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur)

1706_01_leporello_6s_niremV9_ansicht

Hintergrund:

Die Leuphana Universität Lüneburg und die Hochschule 21 (HS 21) bauen die Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Gesellschaft im Themenfeld nachhaltiges Wirtschaften sowie Energie- und Ressourceneffizienz aus. Dafür entwickeln sie im Rahmen des Projekts „Nachhaltigkeitsinnovationen im regionalen Mittelstand (NIREM)“ ein innovatives Modell für den regionalen Wissens- und Technologietransfer. Für das auf drei Jahre angelegte Vorhaben erhalten sie eine Förderung von rund 500.000 Euro.

Forschungspreis Bio-Lebensmittelwirtschaft: Jetzt für Nachhaltigkeitspreis bewerben

Für den Forschungspreis Bio-Lebensmittelwirtschaft 2018 können ab jetzt akademische Abschlussarbeiten (Bachelor, Master und Dissertation) eingereicht werden, die sich mit Bio-Lebensmitteln auseinandergesetzt und ein Thema rund um die Herstellung, Verarbeitung, Vermarktung oder zu Aspekten der Nachhaltigkeit wie Umwelt- und Sozialverträglichkeit bearbeitet haben.

Weiterlesen

Nachhaltigkeit, Wirtschaft und G20: Viele Gefahren und Rückschritte

Beitrag zum Nachhaltigkeitsmanagement: In einem aktuellen Artikel zur unternehmerischen Bemühung um Nachhaltigkeit, thematisiert der Tagesspiegel wichtige Punkte. Leuchtturmprojekte sind die eine Seite der Medaille, aber die Warnungen aus der Wissenschaft vor akuten  Herausforderungen wie Klimawandel oder die globale Biodiversitätsfalle die andere.

Eine pessimistische Perspektive bringt „Der Tagesspiegel“ mit einem Beitrag zur Nachhaltigkeit: Widersprüchliches menschliches Verhalten und die Abnahme der Biodiversität seien besorgniserregend. Für Nachhaltigkeitswissenschaftler Professor Stefan Schaltegger sind diese Gefahren ein klarer Handlungsauftrag. Er skizziert im den Artikel einige akute Problemfelder.

Lesen Sie den Artikel „Warum alle immer von Nachhaltigkeit reden“ online hier:
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/ob-g-20-oder-geschaeftsbericht-warum-alle-immer-von-nachhaltigkeit-reden/20007014.html?cn=bWVudGlvbg%3D%3D

Job offer: PhD Researcher (m/w) – Compentence Development in Sustainability Entrepreneurship

starting as soon as possible, up to 30 June 2019, at Faculty of Sustainability, EG 13 TV-L (65%) Leuphana University Lüneburg (foundation under public law), Faculty of Sustainability, is offering a post as:

Attention: Application deadline expired 16.7.2017

PhD Researcher (m/w) – Compentence Development in Sustainability Entrepreneurship

Principal Supervisor: Prof. Dr. Jantje Halberstadt

Starting as soon as possible, up to 30 June 2019. The position is part of a new, transdisciplinary project funded by the State of Lower Saxony and Volkswagen Foundation entitled “Educating Future Change Agents – Higher Education as a Motor of the Sustainability Transformation”.

Weiterlesen

Leuphana Universität als grüne Ideenschmiede ausgezeichnet

Mit ihrem klaren Forschungsprofil und Leitbild im Bereich Nachhaltigkeitwissenschaften konnte die Universität nun erneut auch bei einem deutschlandweiten Projekten überzeugen. Die Leuphana Universität Lüneburg gehört auch 2017 wieder zu den „Ausgezeichneten Orte im Land der Ideen 2017“

Damit wird Leuphana Universität Lüneburg ihrem Ruf als „grüne“ Ideenschmiede auch in diesem Jahr gerecht. Im bundesweiten Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen 2017“ ist sie unter mehr als 1.000 Bewerbern als einer der Preisträger ausgewählt worden.

Zum diesjährigen Wettbewerbsthema „Offen denken – damit sich Neues entfalten kann“ lieferte das von Professor Klaus Kümmerer geleitete Projekt „Nachhaltiges Medikamentendesign“ Ideen zur Erzeugung biologisch abbaubarerer Arneimittel. Die Leuphana konnte damit bereits die neunte Auszeichnung in Folge verbuchen. Professor Kümmerer ist an der Fakultät Nachhaltigkeit der Leuphana Universität beheimatet.

„Deutschland – Land der Ideen“ ist eine gemeinsame Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den BDI.  Ziel ist es, Innovationen aus Deutschland im In- und Ausland sichtbar zu machen und die Leistungskraft und Zukunftsfähigkeit des Standorts zu stärken.

Hinweis: Der Text basiert auf einer Meldung der Hochschule

Nachhaltigkeitsberichte wirken: Unternehmen mit verbesserter Berichterstattung senken Emissionen

Nachhaltigkeitsberichte werden oft damit begründet, dass Transparenz über die Umwelt- und Sozialwirkungen des Unternehmens geschaffen werden soll. Nun wurde ein ganz anderer Nutzen von Nachhaltigkeitsberichten empirisch nachgewiesen: die Reduktion von CO2-Emissionen durch verbesserte Berichterstattung. Untersucht wurden Daten von 280 der 500 weltweit größten Unternehmen.

Von Prof. Dr. Stefan Schaltegger

Stefan Schaltegger

Für ein Untersuchungsgruppe von 284 der fünfhundert größten Unternehmen der Welt, für die entsprechende Daten erhältlich waren, konnte für den Zeitraum von 2008 bis 2012 gezeigt werden, dass eine Verbesserung der Berichterstattung mit einer Reduktion der CO2-Emissionen einhergeht.

280 der 500 größten Unternehmen untersucht

Dr. Wei Qian von der University of South Australia, Adelaide, und Professor Dr. Stefan Schaltegger vom Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg haben die Daten des Carbon Disclosure Projects (CDP) mit dem weltweit größten Datenset zu CO2-Emissionen von Unternehmen ausgewertet.

Wirkung: Berichte schärfen Bewußtsein für Nachhaltigkeit bei Führungskräften

Ihre Hypothese konnte bestätigt werden, dass qualitativ verbesserte Berichterstattung zu Klimaemissionen zur Reduktion von CO2-Emissionen führt. Die Grundlogik ist dabei, dass eine verbesserte Qualität der Berichterstattung zu einem erhöhten Bewusstsein bei Mitarbeitenden und Führungskräften führt und damit mehr Entscheidungsträger im Unternehmen sich intensiv mit dem Themenbereich auseinander setzen und handeln. Als Folge der höheren Transparenz und dadurch angeregter Verbesserungsmaßnahmen sinken die CO2-Emissionen des Unternehmens.

Veröffentlichung im British Accounting Review

Die soeben im British Accounting Review online veröffentlichte Studie hat Veränderungen der Veröffentlichungsqualität von Kohlendioxidemissionen (carbon disclosure levels) in einem Jahr mit Veränderungen der CO2-Emissionen im Folgejahr analysiert. Im Durchschnitt emittieren die untersuchten Unternehmen im Betrachtungszeitraum 516 Kilogramm CO2 pro tausend Dollar Umsatz. Die Veröffentlichungsqualität jedes beteiligten Unternehmens wird vom Carbon Disclosure Project jährlich analysiert und anhand eines Indikators (Carbon Disclosure Score) bekannt gegeben.

Dabei konnte aufgezeigt werden, dass mit jedem Prozent Verbesserung an Veröffentlichungsqualität im Folgejahr im Durchschnitt 1,82 Kilogramm CO2-Emissionen insgesamt (sog. Scope 2 beim Unternehmen und den direkten Lieferanten) pro tausend Dollar Umsatz und 1,48 kg/tausend $ Umsatz im Unternehmen selbst (Scope 1) reduziert wurden. Wenn die Reduktionswirkung prozentual (für 1% höhere Veröffent­lichungs­qualität 3,5% Verbesserung für Scope 2 bzw. 2,8% für Scope 1) auch nicht sehr groß ist, so ist doch erfreulich, dass auch unter Berücksichtigung von weiteren Einflussfaktoren, die zu einer CO2-Reduktion führen können, deutlich nachgewiesen werden konnte, dass die qualitative Verbesserungen der Berichterstattung zu einer tatsächlichen, effektiven Minderung von CO2-Emissionen führen.

Weitere positive Langzeiteffekte vermutet

Da die Reduktion von CO2-Emissionen häufig mit Investitionen in energieeffizientere Anlagen und Gebäude verbunden ist, ist bei einer Betrachtung von längeren Wirkungszeiträumen die Reduktionswirkung möglicherweise noch größer. Die vorhandene Datenlage hat eine entsprechende Analyse bisher jedoch nicht ermöglicht und bleibt eine Herausforderung für die zukünftige Forschung.

Qian, W. & Schaltegger, S. (2017, online): Revisiting Carbon Disclosure and Performance: Legitimacy and Management Views. The British Accounting Review. https://doi.org/10.1016/j.bar.2017.05.005

Hintergrund: Professor Stefan Schaltegger leitet das Centre for Sustainability Management (CSM) und hat 2003 den weltweit ersten MBA Sustainability Management eingeführt. Sein Forschungsschwerpunkt ist Nachhaltigkeitsmanagement, insbesondere Messung und Steuerung unternehmerischer Nachhaltigkeit (Environmental and Sustainability Accounting and Reporting, Nachhaltigkeitscontrolling, Sustainability Balanced Scorecard), Grundlagenkonzepte und Methoden des Nachhaltigkeitsmanagements (Operationalisierung unternehmerischer Nachhaltigkeit, Biodiversitätsmanagement, ) sowie Management von Stakeholder-Beziehungen.