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Kleidung auf einer Stange

3-Minuten-Nachhaltigkeitsmanagement: Modebewusstsein und Preis halten nicht vom nachhaltigen Kleiderkauf ab

In der Reihe „3-Minuten-Nachhaltigkeitsmanagement” geben wir Einblick in aktuelle Projekte des Centre for Sustainability Management (CSM). Zukunftsthemen und -fragen – und Antworten der Forschung, kurz und verständlich erklärt. Heute: Nachhaltiger Kleiderkauf.

Schlechte Arbeitsbedingungen in der Textilbranche, Umweltverschmutzung bei der Produktion – durch Skandale ist das Interesse der Bevölkerung an nachhaltiger Kleidung in den letzten Jahren stark gewachsen. Dies gilt jedoch nicht in gleichem Maße für den tatsächlichen Konsum nachhaltiger Kleidung, er ist weiterhin nur ein Nischenphänomen. Als „Attitude-Behaviour-Gap“ wird das Phänomen bezeichnet, das den Unterschied zwischen einer nachhaltigen Einstellung und dem tatsächlich umgesetzten Verhalten erklärt. Ein besseres Verständnis dieser Diskrepanz könnte den Markt für nachhaltig produzierte Kleidung voranbringen.

Jacob Hörisch vom Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität hat gemeinsam seinen Ko-Autor_innen Kathleen Jacobs, Lars Petersen und Dirk Battenfeld untersucht, inwiefern bei nachhaltiger Kleidung ein Unterschied zwischen einer nachhaltigen Einstellung und nachhaltigem Konsum besteht und welche Faktoren den Konsum von nachhaltiger Kleidung begünstigen oder verhindern. Dazu wurde eine Online-Befragung unter 1085 deutschen Konsument_innen durchgeführt.

Das Ergebnis der statistischen Auswertung:

  • Nachhaltige Einstellungen in Bezug auf Kleidung werden nur bedingt in nachhaltigen Konsum umgesetzt. Es gibt ein „Attitude-Behaviour-Gap“.
  • Altruistische Werte fördern den Konsum von nachhaltiger Kleidung während egoistische und hedonistische Werte hinderlich sind.
  • Online- und Katalogshopping begünstigt nachhaltigen Konsum, da in Geschäften häufig kein ausreichendes Warenangebot zur Verfügung steht.
  • Überraschenderweise zeigten Faktoren wie Modebewusstsein und Preissensibilität keinen Einfluss auf den Konsum von nachhaltiger Kleidung.

Aus den nachgewiesenen Einflüssen lassen sich Implikationen für die nachhaltige Kleidungsbranche ableiten. Wie kann der Konsum zukünftig durch gezieltes Produktdesign, Kommunikationsstrategien und Labelling gesteigert werden? Um nicht nur altruistisch-motivierte Konsument_innen anzusprechen, sollten Händler_innen beispielweise in der Kommunikation den individuellen Nutzen nachhaltiger Kleidung betonen und Aspekte wie Hautverträglichkeit oder Selbstwertgefühl adressieren. Kooperationen zwischen Produzenten_innen nachhaltiger Kleidung und konventionellem Handel könnten die Verfügbarkeit erhöhen.

Weiterlesen:

Artikel “Green thinking but thoughtless buying? An empirical extension of the value-attitude-behaviour hierarchy in sustainable clothing” im Journal of Cleaner Production

Raus aus dem Elfenbeinturm – Zusammenarbeit mit der Praxis

Pro­fes­sor Dr. Ste­fan Schal­teg­ger und Gast­pro­fes­sor Dr. Erik Han­sen vom Cent­re for Sustaina­bi­li­ty Ma­nage­ment (CSM) der Leu­pha­na Uni­ver­sität Lüne­burg ha­ben jetzt den diesjähri­gen Karl Leitl-Part­ner­schafts­preis er­hal­ten. Mit dem von der Jo­han­nes Kep­ler Uni­ver­sität Linz ver­ge­be­nen Preis wer­den wis­sen­schaft­li­che Ar­bei­ten aus­ge­zeich­net, die die Ver­wirk­li­chung der Part­ner­schafts­idee in der Ar­beits­welt the­ma­ti­sie­ren.

Schal­teg­ger und Han­sen er­hiel­ten die alle zwei Jah­re ver­ge­be­ne Aus­zeich­nung für ihre Ar­beit „The Sustaina­bi­li­ty Ba­lan­ced Score­card. A Sys­te­ma­tic Re­view of Ar­chi­tec­tu­res“. Der Bei­trag ana­ly­siert an­hand der Ba­lan­ced Score­card (BSC) ein Sys­tem zur Leis­tungs­mes­sung und zum Ma­nage­ment, das auf ei­nen Aus­gleich von fi­nan­zi­el­len und nicht fi­nan­zi­el­len so­wie kurz- und lang­fris­ti­gen Maßnah­men ab­zielt und durch die Ein­be­zie­hung von ex­pli­zit öko­lo­gi­schen, so­zia­len oder ethi­schen As­pek­ten zur Sustaina­bi­li­ty Ba­lan­ced Score­card (SBSC) wei­ter­ent­wi­ckelt wur­de. Die Stu­die er­schien 2016 im re­nom­mier­ten Journal of Business Ethics .

Studie „The Sustaina­bi­li­ty Ba­lan­ced Score­card. A Sys­te­ma­tic Re­view of Ar­chi­tec­tu­res“ lesen

Zur Meldung auf leuphana.de

Vanillebauern in Madagaskar

And the winner is …

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigstes Großunternehmen 2019“ geht an Symrise. Wie es dem Unternehmen mit seinem umfassenden Nachhaltigkeitsansatz gelingt, Mehrwert entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu schaffen, erklärt Friedrich-Wilhelm Micus, zuständig für Nachhaltigkeitskommunikation des Unternehmens und Student des MBA Sustainability Management im Interview.

Symrise entwickelt, produziert und vertreibt weltweit unter anderem Duft- und Geschmackstoffe sowie Wirkstoffe für Kosmetika und Lebensmittel. Ob Vanille, Bergamotte oder Zwiebel, Rohstoffe aus der ganzen Welt sind Grundlage der Produkte. Die Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises überzeugte das Unternehmen unter anderem mit der transparenten Lieferkette, die auch soziale und ökologische Interessen berücksichtigt.

Sie haben mit Symrise zum zweiten Mal den Deutschen Nachhaltigkeitspreis gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Was bedeutet Ihnen das persönlich?

Ich bin sehr stolz auf mein Unternehmen und unsere erfolgreiche Nachhaltigkeitsstrategie. Nachhaltigkeit war schon immer integraler Bestandteil unserer Geschäftstätigkeit. Daher freut es mich persönlich, wenn das Engagement von Symrise auch extern anerkannt wird. Mit meiner Arbeit trage ich dazu bei, Nachhaltigkeit immer weiter in unsere Kernprozesse zu integrieren. Ich arbeite gern in diesem Bereich. Dass wir nun zum zweiten Mal den Deutschen Nachhaltigkeitspreis gewonnen haben, bestärkt mich darin, dass wir auf dem richtigen Weg sind und motiviert mich, mich noch stärker einzubringen.

Mit Ihrem umfassenden Nachhaltigkeitsansatz verbessern Sie die Lage der Bauern in den Anbauregionen. Welche Maßnahmen setzen Sie um und welche Erfolge haben Sie erzielt?

Symrise möchte alle Beteiligten in der Lieferkette angemessen am Wertschöpfungsprozess beteiligen. Um das sicherzustellen, gehen wir mit unseren strategischen Lieferanten enge Beziehungen ein. Davon profitieren alle. So sichern wir uns den Zugang zu strategisch wichtigen Rohstoffen und investieren im Gegenzug in Bildungseinrichtungen, lokale Infrastrukturen oder tragen mit medizinischer Unterstützung zur Gesundheit der Menschen bei, mit denen wir zusammenarbeiten. Das gelingt uns sehr erfolgreich. So haben wir den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2012 zum ersten Mal für unsere Zusammenarbeit mit Vanillebauern auf Madagaskar erhalten. Wir konnten dort wertvolle Erfahrungen sammeln und versuchen nun, diese Erkenntnisse auch auf Erzeugergemeinschaften in anderen Ländern der Welt, wie etwa in der Amazonasregion oder in Indonesien zu übertragen.

Sie studieren am Centre for Sustainability Management (CSM) an der Leuphana Universität Lüneburg den MBA. Warum haben Sie sich für den Studiengang Sustainability Management entschieden und was waren für Sie persönlich Ihre wichtigsten Erlebnisse und Erkenntnisse in diesem Studiengang?

Ich verantworte die Nachhaltigkeitskommunikation und die Unternehmensberichterstattung bei der Symrise AG. Außerdem bin ich Mitglied unseres Sustainability Boards. Seit ich diese Funktionen übernommen habe, habe ich viele praktische Nachhaltigkeits-Erfahrungen gesammelt. Dabei habe ich schnell erkannt, dass ich theoretische Hintergründe benötige, wenn ich meine Positionen professionell ausüben möchte. Nur mit fundierter fachlicher Kompetenz kann ich besser bei der Definition, Steuerung und Implementierung unserer Nachhaltigkeitsmaßnahmen und -Strategien mitwirken. Da ich den MBA Abschluss in Sustainability Management als geeignet betrachte, um eben diese Kompetenzen zu erwerben, habe ich mich für ein Studium am Centre for Sustainability Management entschieden. Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis hat mich einfach überzeugt. An meinem Studium schätze ich besonders, dass ich so viele Menschen mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen kennengelernt habe. Ich bin überzeugt, dass mir dieses Netzwerk auch künftig sehr bei meiner Arbeit helfen kann.

Sie haben mit Symrise die Klimaziele für das Jahr 2020 schon 2016 erreicht. Der MBA ist mit seinen aktiven Studierenden und den Absolventinnen und Absolventen das weltweit größte organisierte Fachnetzwerk für Nachhaltigkeitsmanagement. Wie wichtig ist der branchenübergreifende Austausch, um neue Trends zu besprechen und die eigenen Ziele teilweise auch neu auszurichten?

Ja, wir haben unsere Ziele zum Teil deutlich früher erreicht und uns nun noch ambitioniertere Ziele bis 2025 gesteckt. Ich denke, dass gerade dieser branchenübergreifende Austausch zwingend notwendig ist, um immer über aktuelle Trends und Anforderungen verschiedener Stakeholder informiert zu sein. Nur im intensiven Austausch können wir andere Sichtweisen kennenlernen, voneinander lernen und natürlich auch unsere Zieldefinitionen an aktuellen Erfordernissen ausrichten. Letztendlich muss es unser aller Ziel sein, Nachhaltigkeit in der Industrie voranzutreiben.

Vielen Dank, wir freuen uns auf Ihre weiteren Erfolge für eine lebenswerte Zukunft!

Bild: Symrise

Studierende des MBA Sustainability Management

CSM lädt ein zum Workshop: ‚Die Fleischbranche im Wandel‘ am 20. März 2019

Am 20. März 2019 ver­an­stal­tet das Cent­re for Sustaina­bi­li­ty Ma­nage­ment (CSM) der Leu­pha­na Uni­ver­sität Lüne­burg den Work­shop „Die Fleisch­bran­che im Wan­del – Wege und Ansätze ei­ner Nach­hal­tig­keits­trans­for­ma­ti­on“ und lädt in­ter­es­sier­te Teil­neh­men­de aus der Fleisch­bran­che, dem Han­del, der Po­li­tik und der Wis­sen­schaft an die Leu­pha­na Uni­ver­sität Lüne­burg ein. Die The­men­schwer­punk­te sind (1) Tier­wohl, (2) Re­gio­na­lität & Bio so­wie (3) al­ter­na­ti­ve Pro­te­in­quel­len.

Der Work­shop wird in Ko­ope­ra­ti­on mit dem Deut­schen In­sti­tut für Le­bens­mit­tel­tech­nik (DIL), der Lan­des­in­itia­ti­ve Ernährungs­wirt­schaft (LI Food/​Nie­KE) und dem Netz­werk für Nach­hal­tig­keitsin­no­va­tio­nen im Re­gio­na­len Mit­tel­stand (NI­REM) durch­geführt.

Im Rah­men des Work­shops wer­den fol­gen­de Re­fe­ren­ten Ihre Per­spek­ti­ven präsen­tie­ren:
Chris­toph Dah­l­mann, Bio­fleisch NRW (am Vor­abend, 19.03.2018)
Dr. Do­rit Stehr, Nie­dersäch­si­sches Mi­nis­te­ri­um für Ernährung, Land­wirt­schaft und Ver­brau­cher­schutz
Dr. Ser­giy Sme­ta­na, Deut­sches In­sti­tut für Le­bens­mit­tel­tech­nik (DIL)
Prof. Dr. Da­ni­el Pleiss­ner, Leu­pha­na Uni­ver­sität Lüne­burg
Si­bel Se­ker, ALDI Nord
Dr. Ben­no Flad­vad, WWF Deutsch­land
Char­lott Hübel und Prof. Dr. Ste­fan Schal­teg­ger, CSM, Leu­pha­na Uni­ver­sität Lüne­burg

Kurzüber­blick:
19. März 2019, 18:30 – ca. 21:00 Vor­trag mit an­sch­ließen­der Dis­kus­si­on
20. März 2019, 9:00 – ca. 17:00 Begrüßung, Vorträge mit an­sch­ließen­der Dis­kus­si­on und Ar­beits­pha­sen zur Ent­wick­lung und Dis­kus­si­on zweck­dien­li­cher Lösungs­ansätze

Wir freu­en uns auf die Dis­kus­si­on mit Ih­nen an der Leu­pha­na Uni­ver­sität Lüne­burg.

Das Pro­gramm fin­den Sie hier, eine An­mel­dung für die Teil­nah­me ist erwünscht, bit­te über das fol­gen­de Formular an Herrn Robin Bruck: ­Robin.Bruck@stud.leu­pha­na.de

Or­ga­ni­sa­ti­ons­team:
Prof. Dr. Ste­fan Schal­teg­ger
Char­lott Hübel
Ju­lia Zu­fall

Viva con Agua-Gründer und MBA-Student Benjamin Adrion im Interview

„Viva con Agua“ ist eine Non-Pro­fit-Or­ga­ni­sa­ti­on, die sich für Trink­was­ser­ver­sor­gung und sa­nitäre An­la­gen in Ländern des glo­ba­len Südens ein­setzt. De­ren Gründer Ben­ja­min Ad­ri­on stu­diert den MBA Sustaina­bi­li­ty Ma­nage­ment an der Leu­pha­na. Ben­ja­min Ad­ri­on ist ein Tau­send­sas­sa: Ne­ben sei­nem En­ga­ge­ment spiel­te er für die ers­te Mann­schaft des FC Sankt Pau­li und ge­wann kürz­lich die laut ARD schwers­te Quiz­show Deutsch­lands „Ich weiß al­les“.

Was ist für die Initiative in den kommenden Jahren geplant?

Wir ha­ben lau­fend neue Pro­jek­te und Pläne. Be­son­ders in den nächs­ten zwei Jah­ren wird Viva con Agua noch­mal auf eine ganz neue Stu­fe ge­ho­ben. Dazu kann ich aber mo­men­tan nicht mehr sa­gen. Wer jetzt neu­gie­rig ge­wor­den ist, folgt uns am bes­ten auf all un­se­ren Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kanälen. Hin­zu kommt, dass wir un­se­re Com­mu­ni­ty nun endgültig auch in­ter­na­tio­nal wei­ter­den­ken. Wir ar­bei­ten also dar­an, die VcA-DNA, sprich ge­mein­sa­mes freud­vol­les En­ga­ge­ment, auch mit den Men­schen in den Pro­jektländern zu tei­len, um so eine in­ter­na­tio­na­le Com­mu­ni­ty über die uni­ver­sel­len Spra­chen Mu­sik, Sport und Kunst zu rea­li­sie­ren. Zu Be­ginn war es noch so, dass aus­sch­ließlich wir un­se­re Spen­den­gel­der in den Pro­jektländern in­ves­tiert und un­se­re Part­ner vor Ort die Pro­jek­te ver­wirk­licht ha­ben. Heu­te ha­ben wir auch Com­mu­nities in Kath­man­du, Äthio­pi­en und Ugan­da, die ei­genständig Ak­tio­nen durchführen und Spen­den sam­meln. Es ist span­nend zu se­hen, wie die Or­ga­ni­sa­ti­on auch in den nächs­ten Jah­ren im­mer wei­ter zum in­ter­na­tio­na­len Netz­werk wächst.

Sie studieren am Centre for Sustainability Management (CSM) an der Leuphana Universität Lüneburg den MBA Sustainability Management. Was hat Sie dazu gebracht?

Ich habe ja be­rufs­be­glei­tend den Ba­che­lor In­ter­na­tio­nal Ma­nage­ment an der FOM in Ham­burg stu­diert. Dann war die Idee bzw. die lo­gi­sche Kon­se­quenz für mich, den Mas­ter Sustaina­bi­li­ty Ma­nage­ment drauf zu set­zen, um auch den Nach­hal­tig­keits­as­pekt im Stu­di­um ab­zu­de­cken. Ich habe schon seit vie­len Jah­ren eine tol­le Ver­bin­dung zur Leu­pha­na Uni­ver­sität in Lüne­burg. Vie­le un­se­rer Mit­ar­bei­ter im Büro und aus dem Eh­ren­amt kom­men auch von dort, so dass ich an­fangs, als ich nach Ham­burg kam, dach­te, alle coo­len Ham­bur­ger sei­en aus Lüne­burg. Außer­dem wur­de das Pfand­be­cher­sam­meln auf dem Lu­na­tic Fes­ti­val 2007 von un­se­rem heu­ti­gen Mar­ke­ting­ma­na­ger Mo­ritz Mei­er er­fun­den. Und nicht zu­letzt hat die Leu­pha­na ei­nen ex­zel­len­ten Ruf als bes­te Nach­hal­tig­keits-Fa­kultät Deutsch­lands. Es gab also vie­le Gründe für mich, den Mas­ter in Lüne­burg zu ma­chen.

Der MBA ist mit seinen aktiven Studierenden und den Absolvent*innen das weltweit größte organisierte Fachnetzwerk für Nachhaltigkeitsmanagement. Wie wichtig sind in Ihrer Arbeit in Deutschland und den Projektländern Netzwerke?

Die Wich­tig­keit von Netz­wer­ken, Syn­er­gi­en und Zu­sam­men­ar­beit, und all den po­si­ti­ven Din­gen, die dar­aus ent­ste­hen, kann man gar nicht hoch ge­nug be­mes­sen. Das syn­er­gie­ori­en­tier­te Zu­sam­men­spiel von Teams und Com­mu­nities ist mei­ner Mei­nung nach der ent­schei­den­de Er­folgs­fak­tor. Ich fin­de, dass Kon­kur­renz echt 80er ist. Sich ei­nen ei­ge­nen Vor­teil auf Kos­ten an­de­rer zu ver­schaf­fen und an­de­re aus­zu­ste­chen ist heut­zu­ta­ge ein­fach nur out­da­tet. Zu­sam­men­ar­beit, Netz­wer­ke und Syn­er­gi­en sind das Ent­schei­den­de für die Zu­kunft der Erde und das, was uns vor­an­bringt, um eine wah­re Nach­hal­tig­keit zu schaf­fen.

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, was würden Sie sich wünschen?

Ers­tens würde ich mir wünschen, dass alle CO2-Par­ti­kel aus der Luft re­du­ziert wer­den auf das vor­in­dus­tri­el­le Zeit­al­ter. Zwei­tens, dass alle CO2-pro­du­zie­ren­den Ma­schi­nen so­fort die Ar­beit ein­stel­len. Und drit­tens, dass alle Un­ter­neh­men, die fos­si­le En­er­gie fördern, das Zeit­li­che seg­nen, da­mit wir den Kli­ma­wan­del als die größte Her­aus­for­de­rung un­se­rer Zeit für zukünf­ti­ge Ge­ne­ra­tio­nen ver­mei­den können.

Vielen Dank, wir freuen uns auch auf den weiteren Austausch im MBA!

Online-Info-Webinar: MBA-Studium im Nachhaltigkeitsmanagement – am 27. November 2018

Nachhaltigkeit treibt Veränderungen in allen Bereichen voran! Und überall werden praxisanhe Lösung gebraucht die klären: Wie gelingt der Strukturwandel auch bei und mit den Unternehmen? Am 27. November geht das CSM dieser Frage nach.

Das Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg lädt alle Interessierten herzlich zur Online-Infoveranstaltung (Webinar) ein um aktuelle Trends im Nachhaltigkeitsmanagement und Inhalte & Studienbedingungen des weiterbildenden “MBA Sustainability Management” kennenzulernen.

Online-Info-Webinar:
MBA-Studium im Nachhaltigkeitsmanagement

Datum: Dienstag, den 27. November 2018
Zeit: 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr
Format: Online-Webinar

Im Dialog: Studiengangleiter Stefan Schaltegger

Professor Stefan Schaltegger

Eröffnet wird das Seminar mit einem Impulsvortrag durch Institutsleiter Prof. Dr. Stefan Schaltegger. Das Webinar bietet außerdem Raum für Fragen und persönliches Feedback. Neben Professor Schaltegger und dem MBA-Team werden auch Absolventinnen bzw.  Absolventen anwesend sein, und einen Einblick zum MBA-Studium und auf das Netzwerk im Nachhaltigkeitsmanagement aus studentischer Perspektive ermöglichen.

Für die Teilnahme benötigen Sie einen internetfähigen Computer – Nach einer formlosen Anmeldung per E-Mail senden wir Ihnen den Zugang zum „Virtuellen Seminarraum“ zu.


Rückfragen und formlose Anmeldung:

Katharina Guhl

Katharina Guhl / Studienkoordination
MBA Sustainability Management

Fon: 0049-(0)4131-677 2233

Bitte melden Sie sich formlos per E-Mail an und teilen Sie uns Ihren Namen, Ihren Vornamen sowie Ihre E-Mailadresse mit:

Anmeldung per E-Mail an:

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Hinweis: Die Bewerbungsfrist für den MBA Sustainability Management wurde verlängert: im Nachrückverfahren ist eine Bewerbung für den Studienstart im Frühjahr 2019 zum jetzigen Zeitpunkt noch möglich!

Festschrift
„15 Jahre MBA Sustainability
Management“

Festschrift „15 Jahre MBA Sustainability Management“

Wir freuen uns, mit Ihnen 15 Jahre MBA Sustainability Management – den weltweit ersten MBA zu Nachhaltigkeitsmanagement – feiern zu dürfen!

Unsere Festschrift „15 Jahre MBA Sustainability Management“ zeigt Menschen und Motive, die für konsequente und echte Nachhaltigkeit stehen und die beweisen, dass wir alle einen Unterschied ausmachen und zur Nachhaltigkeitstransformation von Wirtschaft und Gesellschaft beitragen können. Herzlichen Dank für die große, langjährige Unterstützung durch unsere Studierenden, Absolventinnen und Absolventen sowie Partner aus Unternehmenspraxis, Verbänden und Politik!

Wir freuen uns bereits jetzt auf den 16. MBA-Jahrgang, mit dem wir tägliche und außergewöhnliche Nachhaltigkeitsherausforderungen in Gelegenheiten für eine nachhaltige Welt umwandeln möchten. Schon im März 2019 ist der Studienstart – die Bewerbungsfrist endet am 15. Dezember 2018.

Wir hoffen, dass Ihnen die Festschrift mit den Profilen von Agenten des Nachhaltigkeitswandels aus dem MBA Sustainability Management gefällt und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

Nachhaltigst,

Prof. Dr. Stefan Schaltegger und das MBA-Support Team Centre for Sustainability Management (CSM) Leuphana Universität Lüneburg

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