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Masterarbeiten im Nachhaltigkeitsmanagement: Capturing Positive Sustainability Impacts

Am Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg werden derzeit eine oder mehrere Masterarbeiten im Themenfeld Nachhaltigkeitsmanagement ausgeschrieben.

Die Studierenden sollten sich im Schwerpunkt mit den folgenden Aspekten Ausseinandersetzen wollen und sich in der Abschlussphase des Studium befinden.

Themenfelder

  • Einschätzung positiver Nachhaltigkeitsaspekte für ein ausgewähltes Produkt
  • Sektorfokus auf Getränkeindustrie oder im Bereich Bauen & Wohnen (jeweils Vergleich bio/fairer Produkte zu herkömmlichen Produktlinien)
  • Produkt uns/oder Markt orientierte Abschätzung des Beitrags zu einer Nachhaltigen Entwicklung

Die gesamte Ausschreibung und Qualifikationsprofile finden Sie nachfolgend.
Ausschreibung: Auschreibung_Masterarbeit_Positive_sustainability_impacts

Hintergrund: Masterarbeiten zur Einschätzung positiver Nachhaltigkeitsaspekte 

Interessentinnen und Interessenten wenden sich mit einer ersten Übersicht zu Ideen bzw. einem Exposé per E-Mail an Samanthi Luisa Silva:

Samanthi Luisa Silva
Scharnhorststr.1, C11.315
21335 Lüneburg
Fon: +49.4131.677-1577
E-Mail: samanthi.silva@leuphana.de

Sa­man­thi Sil­va ist seit Au­gust 2015 wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin am Cent­re for Sustaina­bi­li­ty Ma­nage­ment (CSM). Ihre For­schungs­schwer­punk­te sind Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment- und be­wer­tungs­sys­te­me. Im For­schungs­pro­jekt Nach­hal­ti­ger Kon­sum von In­for­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gi­en beschäftigt sie sich mit den Aus­wir­kun­gen der Ge­setz­ge­bung zu kon­flikt­be­haf­te­ten Mi­ne­ra­li­en auf Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment und –be­wer­tung. Im For­schungs­pro­jekt Hand­ab­druck ar­bei­tet Sa­man­thi Sil­va an der Ent­wick­lung ei­ner po­si­ti­ven Nach­hal­tig­keits­be­wer­tung.

ADAC_Nachhaltigkeit_Ebike_Pannenhilfe_2016

Wandel der Automobilklubs: Pannenhilfe mit E-Bike

Jetzt auch in Deutschland:  Nach dem österreichischen Mobilklub (ÖAMTC), der bereits seit einem Jahr ein vergleichbares Projekt betreibt, hat sich nun auch der ADAC entschieden, umweltfreundlichere E-Bikes für die großstädtische Pannenhilfe zu nutzen. In Berlin startet jetzt das erste deutsche Pilotprojekt.

Im Stau belasteten innerstädtischen Verkehr will der ADAC ab sofort in einem Pilotprojekt des Regionalvereins ADAC Berlin-Brandenburg prüfen, ob man mit E-Bikes schneller agieren kann. Deshalb setzt der Automobilclub seit Juni 2016 zwei radelnde Pannenhelfer in der Hauptstadt Berlin ein. Die Mechaniker sind ab sofort im Zentrum mit Werkstatt-Anhänger und E-Bike unterwegs.

Projektbaustein der neuen Nachhaltigkeitsstrategie?

Bereits vor einem Jahr wurde in Wien vom ÖAMTC ein vergleichbares Projekt gestartet und auf Rückfrage gab es vom ADAC im Sommer 2015 noch die Einschätzung, dass eine sinnvolle Pannenhilfe mit einem Pedelec oder E-Bike in Deutschland nicht möglich erscheine. Als Hauptgrund wurde die Zuladung von Werkstattausrüstung genannt.

Ein Jahr später hat man sich nun entschlossen, ein eigenes Projekt zu starten: „Neben dem Zeitgewinn sind wir auch daran interessiert, unsere Einsätze so nachhaltig und umweltfreundlich wie möglich zu gestalten und die klassischen Fahrzeuge auf lange Sicht nur dort einzusetzen, wo sie noch unverzichtbar sind“, erklärt Joachim Kosack als Vorstand Zuständig für Technik im ADAC Berlin-Brandenburg. Vielleicht also das Projekt das erste gut sichtbare Zeichen einer neuen Nachhaltigkeitsstrategie und eines Wandels bei Deutschlands mitgliederstärksten Verein?

Viele Reperaturen auch mit E-Bike-Pannenhilfe kein Problem

Die klassischen Hilferufe nach Fahrzeugöffnungen oder Starthilfe sind für die Gelben Engel auf zwei Rädern kein Problem. Und auch Radfahrer mit kleineren Pannen werden nicht am Rand stehen gelassen. Lediglich Kfz-Reparaturen an Achsen, Bremsen und Rädern oder Batteriewechsel sind eingeschränkt möglich, zu schwer und sperrig ist das entsprechende Material für den Fahrradanhänger. Die Elektrofahrräder verfügen über einen auf die Bedürfnisse der ADAC Pannenhilfe entwickelten Anhänger und können bis zu 70 Kilogramm Werkzeug aufnehmen. Mit dieser Ausstattung könnten die Mitarbeiter auf den E-Bikes etwa 75 Prozent aller Pannensituationen  beheben so Verantwortliche beim ADAC Berlin-Brandenburg, der das Projekt initiiert hat.

Einsatzsaison: Frühsommer bis Oktober

Bis Oktober pendelt das E-Bike-Duo zu Einsätzen zwischen Kurfürstendamm, Siegessäule und dem Brandenburger Tor sowie zwischen Hermannplatz, Karl-Marx-Straße und Sonnenallee, (alle Berlin) dann wird ausgewertet. Die Verantwortlichen beim ADAC geben sich vorsichtig optimistisch: „Wenn sich die Idee, den Mitgliedern noch schnellere Hilfe zu leisten, bewährt, können wir uns durchaus vorstellen, weitere Kollegen per E-Bike in den Einsatz zu schicken“, sagt Holger Beiersdorf (Bereichsleiter ADAC Pannenhilfe Berlin-Brandenburg).

 

In Österreich helfen die „Gelben Engel“ per E-Bike

Hinweis: Der Text basiert auf einer Meldung des ADAC
Credits des Hauptfotos: Daniel Tolksdorf /ADAC-BBR

KMU_fuer_mehr_EU-Naturschutz

EU-Naturschutz: Weckruf aus Wirtschaft & Unternehmen

Fast 300 Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) haben sich offen gegen eine Änderung der EU-Naturschutzrichtlinien ausgesprochen. Sie fordern vielmehr deren konsequente Umsetzung: Denn auch für die Wirtschaft sind eine intakte Natur und verlässliche Regeln wichtig.

300_KMU_fuer_mehr_NaturschutzEuropaweit haben sich über 280 Kleine und Mittlere Unternehmen offen gegen eine von der EU-Kommission geplante Änderung der EU-Naturschutzrichtlinien ausgesprochen. Eine entsprechende Erklärung der 286 unterzeichnenden Unternehmen wurde durch die Naturschutzorganisation „BirdLife International“ in Brüssel an EU-Umweltkommissar Karmenu Vella übergeben.

Darin sprechen sich die Unternehmen dafür aus, die EU-Naturschutzrichtlinien nicht zu verändern, sondern dafür zu sorgen, dass sie konsequent umgesetzt werden. Eine intakte Natur, Rechtssicherheit und gemeinsame Regeln im Binnenmarkt seien besonders wichtig, heißt es in der Erklärung.

DECLARATION OF SMEs
ON NATURE IN THE EUROPEAN UNION

  1. Nature matters to us and our business. We are committed to creating
    a sustainable economy, with a high quality of life for us and our children/
    future generations, and work in harmony with the planet. Our businesses
    are an example of how one can earn a profit and care for nature at the
    same time.
  2. We are worried about the Commission’s plans to change the nature
    laws in the EU. Our good business relies on good nature protection,
    including nature protected by EU law. Stable, effective and predictable
    legislation is important for us.
  3. A common EU market needs common rules, and protecting our common
    natural heritage and vital ecosystems requires EU level action to coordinate
    and complement the work of our national and local governments.
  4. Nature conservation gives an economic opportunity to us. We all
    benefit from nature in different ways: by adding value to our products
    and connecting with consumers, we attract employees and customers
    to our locations through their natural beauty, we use natural resources
    that depend on healthy ecosystems, we take care of nature as part of our
    license to operate and as a way to connect with local communities.
  5. We want the European Commission to continue to take action for nature:
    a. The Commission should invest in nature conservation in order to maintain
    our natural capital. The Commission should make sure that nature areas
    receive enough funding for their management and restoration.
    b. The Commission should also make sure that the common rules are
    applied evenly to everyone, everywhere, instead of changing the rules
    for nature conservation.
    c Finally, the Commission should acknowledge and support the role
    of SMEs in nature conservation, and ensure SMEs are involved in site
    management and helped to access the economic and social potential
    of our nature sites sustainably.

 

Hinweis: Dieser Text basiert auf einer Meldung des NABU

Land_der_Ideen_Stadt_&_Nachhaltigkeit2016

Erfolg im Wettbewerb „Deutschland – Land der Ideen“

Wie städtisches Wohnen und Leben mit Nachhaltigkeit gestaltet werden kann, beschäftigt ein aktuelles Projekt, für das die Leuphana Universtität Lüneburg mit den Partnern nun eine nationale Auszeichnung erhält.

Logo_Nachhaltigkeit_in_Zukunftsstadt_LueneburgIm bundesweiten Innovation- und Ideenwettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen 2016“ ist die Hoschule unter mehr als 1.000 Wettbewerbern als eine von dann nur 100 Preisträgern ausgewählt worden. Zum diesjährigen Schwerpunktthema „NachbarschafftInnovation – Gemeinschaft als Erfolgsmodell“ lieferte das von Universität und der Stadt Lüneburg gemeinsam gestaltete Projekt „Zukunftsstadt Lüneburg 2030+“ Ideen für ein nachhaltiges Stadtkonzept mit einer Vision vom Lüneburg im Jahr 2030 und darüber hinaus.

„Die Hansestadt Lüneburg vertieft einmal mehr die Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg und rückt die nachhaltige Stadtentwicklung in den Fokus.“

Das Motto des Projekts: Zukunftsstadt Lüneburg 2030+

Leistungen einer starken Nachhaltigkeits-Community ausgezeichnet

Bemerkenswert dabei: Die Uni konnte damit bereits die achte Auszeichnung in Folge verbuchen. Die Leuphana Universität Lüneburg wird damit ihrem Ruf als Ideenschmiede in Punkto Nachhaltigkeit weiter gerecht. Innerhalb des Projektes werden verschieden Handlungsfelder diskutiert und entwickelt. Beispielhaft zu nenen wären Stadtentwicklungsthemen, wie:

  • barrierefreie & nachhaltige Mobilität
  • gemeinwohlorientiertes Wirtschaften
  • nachhaltige Landwirtschaft und auch
  • nachhaltige Wärmeversorgung

Nachhaltigkeit durch bürgerschaftlichen Dialog & Austausch mit Wissenschaft

In 25 Handlungsfeldern entwickelten 750 Studienanfänger angeleitet von 40 Wissenschaftlern gemeinsam mit mehr als 300 Bürgern und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens nachhaltige Visionen für Lüneburg. Dabei ging es um neue Formen der Arbeit, Gesundheit, Klimaanpassung, Nachhaltigkeit und nachhaltige Mobilität, sowie Integration und Energieversorgung.

Die so entstandenen Zukunftsbilder sind vielfältig. Sie sind in einem „Atlas der Visionen“ dargestellt, nachzulesen auf http://www.lueneburg2030.de.

Die Auszeichnung „Ort im Land der Ideen 2016“ wird am 17. Oktober 2016 in Lüneburg übergeben.

„Deutschland – Land der Ideen“ ist eine gemeinsame Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den BDI. Die Deutsche Bank ist seit 2006 Partner und Nationaler Förderer des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“. Ziel ist es, Innovationen aus Deutschland im In- und Ausland sichtbar zu machen und die Leistungskraft und Zukunftsfähigkeit des Standorts zu stärken.

Hinweis: Text basiert auf Pressemeldung der Hochschule.

Nachhaltigkeitspionier_Fairphone

‚Innovationsverbund Nachhaltige Smartphones‘ – Neues Transferprojekt gestartet

Zahlreiche Projekte und Initiativen beschäftigen sich mit den Nachhaltigkeitsherausforderungen bei Produktion und Handel moderner Smartphones. Selbst vielbeachtete Projekte wie das faire Smartphone „Fairphone“ sind bisher nur ein Nischenprodukt. Mit dem neuen Projekt  ‚Innovationsverbund Nachhaltige Smartphones‘ wirft nun auch ein Forschungs- und Transferprojekt am  CSM einen Blick auf das Nachhaltigkeitsmanagement der Branche.

Im Trans­fer­pro­jekt ‚Innovationsverbund Nachhaltige Smartphones‘ ent­wi­ckeln Ak­teu­re aus In­dus­trie und Wis­sen­schaft ge­mein­sam Wertschöpfungs­ar­chi­tek­tu­ren für den nach­hal­ti­gen Kon­sum mo­bi­ler End­geräte. In­ter­es­sier­te Un­ter­neh­men aus der IKT-Bran­che ins­be­son­de­re der Smart­pho­ne-Wertschöpfungs­ket­te sind herz­lich ein­ge­la­den. Für die Auf­takt­ver­an­stal­tung am 23. Juni 2016 am Cent­re for Sustaina­bi­li­ty Ma­nage­ment (CSM) der Leu­pha­na Uni­ver­sität Lüne­burg wer­den u.a. Im­pul­se von folgenden Akteuren erwartet:

  • Vertretern der Global e-Sustainability Initiative
  • der Deutschen Telekom
  • und Fairphone

Veranstaltungsreihe zu Smartphone & Nachhaltigkeitsmanagement

In ins­ge­samt vier Ver­an­stal­tun­gen wer­den die Ak­teu­re (u.a. Zu­lie­fe­rer und Her­stel­ler für Smart­pho­nes so­wie Re­cy­cling-Un­ter­neh­men) ge­mein­sam mit Wis­sen­schaft­lern an Lösun­gen zu den Nach­hal­tig­keits­her­aus­for­de­run­gen der Bran­che ar­bei­ten. Hier­zu ver­an­stal­tet das CSM in den kom­men­den zwei Jah­ren eine Work­shop-Rei­he. In ins­ge­samt vier Ver­an­stal­tun­gen wer­den u.a. die­se Fra­gen be­han­delt:

  • Welche alternativen Smartphone-Designs tragen zu mehr Nachhaltigkeit bei?
  • Welche begleitenden Dienstleistungen stehen dem Konsumenten in Zukunft zur Verfügung?
  • Welche Chancen bieten Geschäftsmodell-Innovationen in diesem Kontext?

Das Vorhaben ist eingebettet in den Forschungsverbund ‚eCoInnovate IT

Und wird gemeinsam mit den Uni­ver­sitäten Os­nabrück und Ol­den­burg so­wie am CSM der Leu­pha­na Uni­ver­sität durch­geführt. Von den Teilnehmenden wünschen wir uns:

  • fundierte Kenntnisse der IKT-Branche und/oder in der Wertschöpfungskette von mobilen Endgeräten (z.B. Produzenten, Zulieferer, Netzanbieter, Recycling/Entsorgung, Rohstoffe)
  • aktive Teilnahme an der Workshop-Reihe in 2016 – 2017 als Unternehmensvertreterin/-vertreter
  • Interesse an Innovations- und Nachhaltigkeitsmanagement

Kontakt zum Innovationsverbund Nachhaltige Smartphones

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen er­hal­ten Sie über Ur­su­la We­ber (ur­su­la.we­ber@leu­pha­na.de) oder te­le­fo­nisch 04131/677-2249.

Sowie im Infoflyer als Down­load: Info-Flyer zum Projekt (PDF).

Wettbewerb_Nachhaltigsmanagement_CSR-Preis_Bundesregierung_2016

CSR-Preis der Bundesregierung: Best Practice für Nachhaltiges Wirtschaften gesucht

Bereits zum dritten Mal zeichnet die Bundesregierung mit dem Corporate Social Responsibility-Preis verantwortungsvolles Handeln in der Wirtschaft aus. In diesem Jahr werden zudem auch zwei Sonderpreise für betriebliche Integration geflüchteter Menschen und nachhaltige Lieferketten verliehen. Die Bewerbungsfrist für Unternehmen wurde verlängert und endet jetzt zum 30. Juni 2016.

Corporate Social Responsibility – Auch Newcomer willkommen!

Mit der Initiative wollen das Bundesarbeitsministerium und die Bundesregierung alle Unternehmen einladen, sich für den CSR-Preis der Bundesregierung zu bewerben. Man betont: Jedes Unternehmen – also auch Newcomer in Sachsen CSR / Corporate Social Responsibility hätten die Chance, zu gewinnen. Unabhängig davon, ob ein Unternehmen erste Schritte in Richtung Nachhaltigkeit geht oder sich bereits seit Jahren engagiert. Ziel des CSR-Preises der Bundesregierung ist es, vorbildliches Handeln zu würdigen und auch sichtbar zu machen.

Qualifiziertes wissenschaftliches Feedback zu den CSR-Strategien

Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stehen nicht in erster Linie Einzelaktivitäten, sondern das gesamte Handeln eines Unternehmens. In den fünf Aktionsfeldern

  • Unternehmensführung
  • Markt
  • Arbeitsplatz
  • Umwelt &
  • Gemeinwesen

stellen die Bewerber ihre CSR-Strategien, Umsetzungsideen und Ergebnisse vor. Das Besondere: Der CSR-Preis der Bundesregierung ist ein Lernpreis. Methodikpartnern dazu sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Humboldt-Universität Berlin, sowie Expertinnen und Experten der imug Beratungsgesellschaft für sozial-ökologische Innovationen sowie von Scholz & Friends Reputation. Alle Wettbewerbsteilnehmer erhalten eine individuelle, wissenschaftlich begleitete Auswertung ihrer Nachhaltigkeitsleistungen. So können die Teilnehmer klarer einschätzen, wie sie im Vergleich zu anderen abschneiden und wo Verbesserungspotentiale liegen.

Sonderpreise für KMU – Nachhaltiges Lieferkettenmanagement & betriebliche Integration

Dieses Jahr werden zwei Sonderpreise verliehen: Ein Preis richtet sich speziell an kleine und mittlere Unternehmen  und prämiert die betriebliche Integration geflüchteter Menschen in Praktika, Ausbildung oder Anstellung.

Der zweite Sonderpreis „Verantwortungsvolles Lieferkettenmanagement“ prämiert Unternehmen aus allen Größenkategorien, die ihre Lieferketten transparent, sozial fair und ökologisch verträglich gestalten (Stichwort: Nachhaltiges Lieferkettenmanagement). Die Komplexität von Lieferketten stellt Unternehmen heute vor besondere Herausforderungen. Umweltschutz, soziale Standards und regionale Wertschöpfung zu vereinen, erfordert Maßnahmen, die über die eigenen Unternehmensgrenzen hinausgehen.

Hintergrund:
Der CSR-Preis steht unter der Schirmherrschaft von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, die Preisträger werden im Januar 2017 ausgezeichnet. Dieser Text basiert auf einer Meldung des Veranstalters

 

Cover_Hochschulförderung_2016

Bundesregierung betreibt erstmals Klimaausgleich für alle Dienstreisen

Die Bundesregierung gleicht die Klimawirkungen ihrer Dienstreisen erstmals schrittweise aus.  Für 2014, das erste Jahr der derzeitigen Bundesregierung, nutze das Umweltbundesamt (UBA) jetzt Emissionsgutschriften und gleicht die Emmissionen aller Dienstreisen der Bundesregierung, die von 16 Ministerien und 58 Bundesbehörden mit Flugzeug und Dienstfahrzeugen gemacht wurden.

Umweltbundesamt nutzt Gutschriften für Treibhausgasemissionen

Die Bundesregierung gleicht die Klimawirkungen ihrer Dienstreisen schrittweise aus. Für 2014, das erste Jahr der derzeitigen Bundesregierung, löschte das Umweltbundesamt (UBA) jetzt Emissionsgutschriften in Höhe von 138.038 Tonnen Kohlendioxidäquivalenten.

Maßnahme als deutliches Zeichen in die Gesellschaft

Die Bundesregierung hatte sich 2015 darauf verständigt, die Klimawirkung aller Dienstreisen ihrer Beschäftigten zu neutralisieren, ab Beginn der laufenden Legislaturperiode (2014 bis 2017).

„Wir wollen die Bürger und die Wirtschaft inspirieren, die Treibhausgase ihrer Reisen ebenfalls auszugleichen. Bei unseren Dienstreisen achten wir auf den Grundsatz, vermeiden, verringern, kompensieren.“

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks

Den Prozess zu klimaneutralen Dienstreisen versteht die Bundesregierung als ein wichtiges politisches Signal für zusätzliche, freiwillige Aktivitäten für den Klimaschutz. Zugleich ermutigt die Bundesregierung andere Institutionen und Unternehmen, in gleicher Weise ihre Emissionen von Dienstreisen durch Löschung von Emissionsgutschriften zu kompensieren.

Klimaschutzprojekte nach Clean Development Mechanism

Der Ausgleich erfolgt über Klimaschutzprojekte mit hohen Nachhaltigkeitsstandards. Man hat sich dabei für den Ankauf von Gutschriften aus fünf Projekten entschieden, die nach den UN-Regeln unter dem Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung – dem sogenannten Clean Development Mechanism, zertifiziert sind. Bei den Klimaschutzprojekten werden in Ländern des Südens unter anderem Erneuerbare Energieanlagen ausgebaut und die Energieeffizienz gestärkt. Neben Emissionsminderungen stärken sie die lokalen Arbeitsmärkte und leisten einen direkten Beitrag zur lokalen Armutsbekämpfung.

Hinweis: Der Text basiert auf einer Meldung des Bundesumweltministeriums im Mai 2016