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Jahrestagung_Rat_Nachhaltige_Entwicklung_2017

Rat für Nachhaltige Entwicklung: Call for Ideas zur 17. Jahreskonferenz

Zur 17. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) im Mai wollen die Veranstalter/innen wissen, was Nachhaltigkeit bedeutet. Mit einem Call for Ideas werden Beiträge und Impulse gesucht die aktuelle Perspektiven zur Nachhaltigkeit aus Praxis und Wissenschaft in den Fokus rücken.

Am 29. Mai 2017 findet die 17. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung unter dem Motto „Wissen.Wählen.Wünschen.“ Dazu dienen auch kurze Impulsvorträge aus Wissenschaft und Praxis. Dafür werden jetzt Interessenten gesucht, die ihre Ideen bei der Jahreskonferenz präsentieren wollen.

Wen sucht der RNE ?

  • Menschen, die eine Antwort auf die Frage präsentieren, was „Nachhaltigkeit“ konkret in ihrem Themengebiet bedeutet.
  • Menschen, die Wissen, neues Denken und forschende Neugier mit dem Mut zur Überwindung von Barrieren verbinden wollen.

Wie sieht das Format aus?

Teilnehmende haben fünf Minuten, um ihren Impuls rund 1.000 Nachhaltigkeits-Akteuren aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft vorzustellen. Weitere Details auch zur Anmeldung finden Sie auf der offiziellen Seite des Rates für Nachhaltige Entwicklung.

Das Team am Centre for Sustainability Management (CSM) wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine tolle Veranstaltung und viel Erfolg!

Hintergrund: Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde erstmals im April 2001 von der damaligen Bundesregierung berufen. Dem Rat gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an. Die Aufgaben des Rates sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen. In der Wahl seiner Themen und Aktionsformen ist der Rat unabhängig. Ergebnisse aus der laufenden Arbeit sind zum Beispiel der Deutsche Nachhaltigkeitskodex, Stellungnahmen zum Regierungsentwurf der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, zu den Globalen Nachhaltigkeitszielen, zur Klimapolitik, zur Rohstoffpolitik und zur fiskalischen Nachhaltigkeit, zum Ökolandbau, die zivilgesellschaftlichen Initiativen von Projekt Nachhaltigkeit, der Strategiedialog zur nachhaltigen Stadtentwicklung mit Oberbürgermeistern, die Impulse Jugendlicher und junger Erwachsener zur kommunalen Nachhaltigkeit und zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik sowie Beiträge zur „Green Economy“.

Ankündigung: BUND-Forschungpreis Nachhaltige Entwicklung 2017

Ideen gesucht: BUND-Forschungspreis für Nachhaltige Entwicklung

Der BUND lobt einen Forschungspreis aus, der 2017 erstmals vergeben wird. Damit soll die Forschung für Nachhaltige Entwicklung gestärkt und die öffentliche Aufmerksamkeit für wissenschaftliche Leistungen in diesem Bereich erhöht werden.

Mit diesem Preis will der BUND wissenschaftliche Arbeiten für Nachhaltige Entwicklung anregen, herausragende Leistungen anerkennen und insgesamt zu einer stärkeren Ausrichtung des Wissenschaftssystems an den großen gesellschaftlichen Herausfor­derungen beitragen. Damit werden auch wertvolle Grundlagen für die praktischen Natur- und Umweltschutzaktivitäten unseres Verbandes gelegt und gefördert.

Der Preis wird in zwei Kategorien vergeben:

  • Studentische Abschlussarbeiten (Bachelor-, Master-Thesis) – 1.000 Euro
  • Forschungsarbeiten (Dissertation, Forschungsbericht) – 3.000 Euro

Eingereicht werden können Arbeiten aus allen Fachdisziplinen. Besonders erwünscht sind interdisziplinär angelegte Arbeiten. Berücksichtigung finden alle an einer deutschen Hochschule oder Forschungseinrichtung erstellten Arbeiten in deutscher oder englischer Sprache.

Bewerbungsunterlagen:

  1. PDF-Dokument der Arbeit
  2. Bewertung der Arbeit (ggf. mit Gutachten)
  3. Zusammenfassung (ca. eine Seite, allgemein verständlich, ggf. zur Veröffentlichung in BUND-Medien)
  4. Darstellung der Bedeutung für Nachhaltige Entwicklung (ca. eine Seite in deutscher Sprache)
  5. Lebenslauf

Bewerbungsschluss ist der 15. März 2017. Bitte richten Sie Ihre Bewerbung per E-Mail an: forschungspreis(at)bund.net

Vergabe und Verleihung des Forschungspreises

Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury aus Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats des BUND und externen Experten. Die Jury entscheidet aufgrund der wissenschaftlichen Qualität und der Relevanz insbesondere für die Arbeit des BUND. Die Entscheidung der Jury ist endgültig; der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Preisverleihung erfolgt öffentlichkeitswirksam durch den Vorsitzenden des BUND im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung (voraussichtlich im Juni 2017).

Die Zusammenfassungen der prämierten Arbeiten werden auf der Homepage des BUND veröffentlicht.

Hinweis: Der Text basiert auf der Meldung des Veranstalters

Foto des Audimax der Leuphana Universität zum Tag der offenen Tür der MBA/Masterstudiengänge (Weiterbildungsstudiengänge - berufsbegleitend)

Infotag „Berufsbegleitend Studieren“: MBA-Studium im Nachhaltigkeitsmanagement stellt sich vor

Regelmässig informiert das Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg über das Studiengangebot im Themenfeld Nachhaltigkeitsmanagement und CSR. So auch am 14. Januar 2017 beim PS-Info-Tag. Eine Gelegenheit um alle Facetten berufsbegleitenden MBA-Studiums im Nachhaltigkeitsmanagement – dem MBA Sustainability Management näher kennenzulernen.

MBA-Studium, Bachelor- und Masterstudiengänge stellen sich vor

Die Leuphana Universität hat mit ihrem Profil-Schwerpunkten – etwa Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitsmanagement und CSR – ein klares und etabliertes (berufsbegleitendes) Studienangebot bzw. Weiterbildungsangebot. Beim Infotag stellen sich daher die berufsbegleitenden Bachelor- und Masterstudiengänge und MBA-Studiengänge den Studieninteressierten vor. Das Angebot umfasst dabei Programme aus den Bereichen Management & Entrepreneurship, Governance, Nachhaltigkeit & Recht sowie Bildung, Gesundheit & Soziales.

Die Teams der Studiengänge stellen am Infotag Inhalte und Rahmendaten des jeweiligen Studienprogramms in Präsentationen vor und stehen für individuelle Fragen und persönliche Beratungsgespräche zur Verfügung. Daneben gibt es die Möglichkeit, sich allgemein zu Themen wie Studienwahl, -organisation oder -finanzierung beraten zu lassen und sich über die E-Learning-Plattform zu informieren, die ein wesentlicher Bestandteil des berufsbegleitenden MBA-Studiums ist.

Ablauf und Programm

Das Programm des Infotags beginnt um zehn Uhr; Nach einer Begrüßung und der allgemeinen Vorstellung der Professional School der Leuphana Universität finden insgesamt drei Präsentationsblöcke statt, in denen sich die berufsbegleitenden Studienprogramme vorstellen.

Parallel zum Vortragsprogramm ist die Infothek geöffnet, in der allgemeine Informationen angeboten sowie allgemeine Fragen geklärt werden können. Zum Thema Studienfinanzierung werden sowohl ein Vortrag angeboten als auch Einzelberatungsmöglichkeiten.

Ansprechpartner rund um ein Studium im Nachhaltigkeitsmanagement

Studiengangskoordination

Dr. Dorli Harms
Fon +49.4131.677-2210
E-Mail: dorli.harms@uni.leuphana.de

Studienberatung & Marketing

Olaf Ledderboge
Fon +49.4131.677-2229
E-Mail: ledderboge@uni.leuphana.de

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Forschungspreis-Biolebensmittel: Nachhaltigkeitsmanagement-Absolventin nominiert

Mit dem Forschungspreis der Biolebensmittelwirtschaft gibt es seit einiger Zeit einen Wettbewerb, der insbesondere für Studierende und Forscher/innen von Nachhaltigkeits-Studiengängen Relevanz hat. Herausragende Bachelor- und, Masterarbeiten sowie Dissertationen werden mit bis zu 5.000 Euro Preisgeld prämiert. Dieses Jahr ist eine Masterarbeit die am Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg entstand nominiert.

Forschungspreis für Abschlussarbeiten im Nachhaltigkeitsmanagement

Eine kleine aber feine Nische besetzt der Forschungspreis Bio-Lebensmittelwirtschaft, der zur „Messe BioFach“ vergeben wird. Angesprochen sind Studenten und Doktoranden aller Fachgebiete. Gesucht werden Innovationen und Problemlösungen aus den Bereichen der Herstellung, Verarbeitung und Vermarktung, die die Qualität von Bio-Lebensmitteln fördern. Und das auch im Sinne der Nachhaltigkeitsaspekte wie Umwelt- und Sozialverträglichkeit.

Masterarbeit zu bio-zertifizierten Agrarprodukten

Prämiert werden in drei Kategorien: Bachelor-, Masterarbeiten und Dissertationen. Der Forschungspreis ist daher insbesondere auch für Studierende relevant, die in dem Feld ein Thema entwickelt haben und eine entsprechende Abschlussarbeit einreichen wollen. Für die aktuelle Preisverleihung hatte sich Irina Voß beworben, die ihren MBA-Abschluss im Sustainability Management im Jahr 2016 feiern konnte. Sie hat sich mit Ihrer Masterarbeit –  einer Feldstudie zur Biowirtschaft in Burkina Faso – beworben und wurde zusammen mit sechs anderen Masterarbeiten aus ganz Deutschland nominiert. Wir drücken ihr die Daumen!

Übersicht über die nominierten Masterarbeiten

Nachhaltigkeit_Preise_masterarbeiten-2017

Das Spektrum reicht von der Rohstoffgewinnung, der Lebensmittelverarbeitung, Technologie, Umwelt- und betriebswirtschaftlichen Themen bis hin zu Rechtsfragen, Unternehmenskultur und Nachhaltigkeitsbetrachtungen. Im Idealfall sollten die Arbeiten in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen der ökologischen Lebensmittelwirtschaft (Verarbeiter, Landwirtschaft, Handel, Beratung usw.) entwickelt worden sein.

Herzliche Einladung Preisverleihung 2017

Die Preisträger 2017 stehen fest. Die Ehrung und die Vorstellung der Siegerarbeiten findet auf der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel – BIOFACH 2017 – statt:

  • Donnerstag, den 16.02.2017
  • 15:30 – 17:00 Uhr
  • NürnbergMesse – Stand von „Generation Zukunft“
    Halle 9, Stand 9  – 334

Allen Bewerbern – viel Erfolg!

forschungspreise_biolebensmittel_nachhaltigkeit_sponsoren2016

Mitglieder des Bundeskabinetts bei einer Informationsveranstaltung am 7.1.2017 zum Thema Migration und Flüchtlingsarbeit

Bundesregierung beschließt Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie

Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung vom 11. Januar 2017 die „Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie – Neuauflage 2016“ beschlossen. Sie steht ganz im Zeichen der Agenda 2030 und ihrer Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Aus Sicht der Regierung stellt Sie die umfassendste Weiterentwicklung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie seit ihrem erstmaligen Beschluss im Jahre 2002 dar.

Cover_deutsche-Nachhaltigkeitsstrategie_2017Die Nachhaltigkeitsstrategie 2016 legt äquivalent zu den globalen Sustainable Development Goals, deutsche Zielentsprechungen zu allen 17 SDGs fest und schildert, mit welchen Maßnahmen die Bundesregierung diese bis zum Jahr 2030 in allen Bereichen nachhaltiger Entwicklung erreichen will.

Viele Bezüge zum Nachhaltigkeitsmanagement

Herzstück der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie ist ein Nachhaltigkeitsmanagementsystem: Ziele mit Zeitrahmen zur Erfüllung, Indikatoren für ein kontinuierliches Monitoring, Regelungen zur Steuerung und Festlegungen zur institutionellen Ausgestaltung. Dabei werden Managementregeln thematisiert: In Summer zwölf Managementregeln definieren allgemeine Handlungsanforderungen für eine nachhaltige Politik.

„Jede Generation muss ihre Aufgaben selbst lösen und darf sie nicht den kommenden Generationen aufbürden. Zugleich muss sie Vorsorge für absehbare zukünftige Belastungen treffen“, lautet beispielsweise die erste Grundregel der Strategie.

Nachhaltigkeitsmanagement_Deutsche_Nachhaltigkeitsstrategie_2016

Bundeskanzleramt bekennt sich klar zur Nachhaltigkeitsstrategie und Agenda 2030

Von Armutsbekämpfung, Ernährungssicherung und Gesundheitsfürsorge über Bildung, Geschlechtergleichheit, Rechtsstaatlichkeit hin zu Klima- und Artenschutz, nachhaltigem Konsum und wirtschaftlicher Entwicklung. Zudem stärkt die Strategie sowohl die Zusammenarbeit innerhalb der Bundesregierung für eine nachhaltige Politik als auch die Kooperation mit den wichtigen Akteuren aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft.

Der Chef des Bundeskanzleramts, Bundesminister Peter Altmaier, erklärte dazu: „Die Verabschiedung der Agenda 2030 war ein großer Durchbruch. Mit der neuen Nachhaltigkeitsstrategie trägt die Bundesregierung wesentlich zu ihrer Umsetzung bei. Wir werden zeigen, dass materieller Wohlstand, eine solidarische Gesellschaft und der Schutz unserer Umwelt Hand in Hand gehen können und müssen.“

Alle Bundesministerien an der Neuformulierung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie beteiligt

Die Strategie wurde von allen Bundesministerien im Rahmen des Staatssekretärsausschusses für nachhaltige Entwicklung unter Leitung des Chefs des Bundeskanzleramtes erarbeitet. Einbezogen wurden zahlreiche Stellungnahmen von Bürgerinnen und Bürgern, Verbänden und Institutionen aus einem knapp einjährigen Dialog. Die Strategie ist im Internet abrufbar unter deutsche-nachhaltigkeitsstrategie.de oder über den direkten Download (PDF – 4,1 mb).

Hinweis: Der Text basiert auf einer Meldung der Bundesregierung

Konzernatlas 2017

Konzernatlas 2017: Fusionswelle in Agrar- und Ernährungsindustrie

Wie entwickelt sich die globale Lebensmittelindustrie? Dieser Frage geht der Konzernatlas 2017 nach. Auf knapp 60 Seiten werden wesentliche Trends ausgemacht. Das Fazit der Autoren: Immer weniger Konzerne bestimmen weltweit über einen immer höheren Anteil der Lebens­mittel­erzeugung und Ernährung. Im Wesentlichen zum Nachteil von Kleinbäuerinnen und -bauern, sowie einer regionalen Lebensmittelversorgung.

Abbildung 1: Quelle Konzernatlas 2017

Abbildung 1: Quelle Konzernatlas 2017

Der jetzt vorgestellte „Konzernatlas 2017“ ist eine Zusammenstellung von Fakten und Grafiken zur Agrarindustrie. Die Herausgeber (Heinrich-Böll-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Oxfam Deutschland, Germanwatch und Le Monde Diplomatique) warnen davor, dass die laufenden Konzentrationsprozesse im Agrarsektor die 2015 beschlossenen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen gefährden und fordern stärkere Kontrolle im Agrar- und Ernährungsbereich.

Fünf der zwölf kapitalintensivsten Übernahmen börsennotierter Konzerne in 2015 und 2016 fanden  im Agrar- und Ernährungsbereich statt. Inzwischen kontrollieren lediglich vier Großkonzerne rund 70 Prozent des Welthandels mit Agrarrohstoffen. Drei Konzerne dominieren 50 Prozent des Weltmarkts für Landtechnik.

Diese Entwicklung geschieht auch im landesweiten Maßstab: In Deutschland decken vier Supermarktketten 85 Prozent des Lebensmitteleinzelhandels ab. Die Herausgeber folgern entsprechend: Die wachsende Marktmacht einiger weniger Großunternehmen gefährde eine bäuerliche, sozial und ökologisch ausgerichtete Landwirtschaft.

Download-Website  – Verfügbar als PDF oder epub

Hinweis: Der Text basiert auf einer Meldung zur Publikation

Call for Papers: 6. UACES Workshop – EU-Asian Sustainable Management

Call for Papers

6th UACES Workshop on EU-China Relations in Global Politics
EU-Asian Sustainable Management

Taipei 16-17 March 2017 – Deadline: 15 Jan 2017

UACES and the Konrad-Adenauer-Stiftung – Regional Project Energy Security and Climate Change (RECAP) are welcoming contributions for the 6th UACES Workshop on EU-China Relations in Global Politics – ‚EU-Asian Sustainable Management‘ on Thursday & Friday, 16-17 March 2017.

Exchange on ideas and analyses on sustainable management

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