Alle Artikel mit dem Schlagwort: Prof. Dr. Stefan Schaltegger

Online-Info-Webinar: MBA-Studium im Nachhaltigkeitsmanagement

Nachhaltigkeit treibt den Strukturwandel in allen Branchen voran! Im MBA Sustainability Management lernt man Nachhaltigkeit durch unternehmerische Entscheidungen umzusetzen und wird Teil des größten, organisierten Netzwerks für Nachhaltigkeitsmanagement. Das Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg lädt alle Interessierten herzlich zur Online-Infoveranstaltung (Webinar) „Karrierewege im Nachhaltigkeitsmanagement“ ein, um Inhalte & Studienrahmen des  “MBA Sustainability Management” näher kennenzulernen. Eröffnet wird das etwa 90-minütige Seminar mit einem Impulsvortrag durch Institutsleiter Prof. Dr. Stefan Schaltegger. Das Online-Info-Webinar bietet außerdem Raum für Fragen und persönliches Feedback. Neben Professor Schaltegger und dem MBA-Team werden auch Absolventinnen bzw.  Absolventen anwesend sein, und einen Einblick zum MBA-Studium und auf das Netzwerk im Nachhaltigkeitsmanagement aus studentischer Perspektive ermöglichen. Für die Teilnahme benötigen Sie einen internetfähigen Computer – Nach einer formlosen Anmeldung per E-Mail senden wir Ihnen den Zugang zum „Virtuellen Seminarraum“ zu. Rückfragen und formlose Anmeldung: Olaf Ledderboge Fon: 0049-(0)4131-677 2229 E-Mail: ledderboge@uni.leuphana.de

Nachhaltigkeitsmanagement: Unternehmen erkennen Potenziale nicht

Viele Manager gestalten ihr Nachhaltigkeitsmanagement zu wenig wirtschaftlich aus, weil sie nicht daran glauben, so die Erkenntnis von Professor Stefan Schaltegger. Er erläutert, warum Unternehmen sich mit ihren CSR-Aktivitäten vor allem legitimieren wollen. Auf dem CSR-Forum 2015 haben Sie aufgezeigt, dass der Geschäftserfolg im Nachhaltigkeitsmanagement mit den so genannten Mindsets von Managern zusammenhängen. Was ist damit genau gemeint? Stefan Schaltegger: Jahrelang haben wir uns mit der Frage beschäftigt, welchen Beitrag Nachhaltigkeitsaspekte zum wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens leisten können. Zu diesem Thema gibt es inzwischen viele Methoden und Konzepte. Doch viele Unternehmen scheinen die wirtschaftlichen Potenziale von Nachhaltigkeitsmaßnahmen kaum zu erkennen. Ein Erklärungsansatz ist, dass dem Nachhaltigkeitsmanagement eine gedankliche Werthaltung und eine Prädisposition – wir nennen es gedankliche Vorspurung – vorausgeht. Was ist bei der Implementierung einer Nachhaltigkeitsstrategie am wichtigsten? Zunächst einmal müssen die Ziele des Engagements definiert werden. Der Kern des Nachhaltigkeitsmanagements ist, die Umwelt- und die Sozialleistungen zu verbessern. Dabei ist eine solche Zielsetzung allerdings immer im organisationalen Kontext zu sehen, denn ein Unternehmen ist ein Wirtschaftsunternehmen. Diesbezüglich haben wir zwei mögliche organisationale Zielrichtungen …

Deutscher Nachhaltigkeitspreis: Leuphana-Wissenschaftler ist Jurymitglied

Der Deutsche Nachhaltigkeitstag ist einer der führenden Kongresse zur Nachhaltigkeit in Deutschland und findet dieses Jahr unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel statt. Auch in diesem Jahr wird er durch einen Nachhaltigkeitswissenschaftler der Leuphana Universität Lüneburg unterstützt. Als langjähriges Jurymitglied wird Professor Stefan Schaltegger Expertise zu Nachhaltigkeitsmanagement und Corporate Social Responsibility (CSR) einbringen. Die Veranstaltung im November richtet sich an Geschäftsführungen und Nachhaltigkeitsexperten aus Wirtschaft und Verwaltung. In unterschiedlichen Formaten bringt er Akteure aus Zivilgesellschaft, Politik, Forschung, Medien, sowie der Bundesregierung zusammen. Als die inzwischen wohl bedeutendste deutsche Auszeichnung für fundiertes Nachhaltigkeitsmanagement wird der Deutsche Nachhaltigkeitspreis beim Deutschen Nachhaltigkeitstag verliehen. Preis für Unternehmen, Städte, Gebäude und Forscher Ausgezeichnet werden in einem mehrstufigen Wettbewerb Unternehmen, die vorbildlich wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlicher Verantwortung und Schonung der Umwelt verbinden, sowie Kommunen, die im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten die Stadtentwicklung vorbildlich und nachhaltig gestalten. Die Bundesregierung vergibt den „Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung“, unter Schirmherrschaft des Bundesbildungsministeriums (BMBF) und den „Blauer Engel-Preis“ unter der Obhut des Bundesumweltministeriums (BUM). In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) wird …

Research Digest: Motivationen für unternehmerisches Nachhaltigkeitsmanagement

Was motiviert Unternehmen sich für Nachhaltigkeit zu engagieren und wie äußert sich dies in der Implementierung unternehmerischer Nachhaltigkeit? Diesen Fragen sind Dr. Sarah Windolph, Dr. Dorli Harms und Prof. Dr. Stefan Schaltegger in ihrer Publikation im Journal „Corporate Social Responsibility and Environmental Management“ nachgegangen. Zu diesem Zweck wurden basierend auf der bestehenden Literatur drei mögliche Beweggründe analysiert: Legitimität, Markterfolg und interne Optimierung. Die Ergebnisse zeigen, dass die Funktionsbereiche Rechnungswesen, Finanzierung und Controlling in der Unternehmenspraxis kaum in das Nachhaltigkeitsmanagement involviert sind, während die PR-Abteilung fast durchgängig stark das Nachhaltigkeitsmanagement mitgestaltet. Im Gegensatz zum bisherigen Stand der Forschung lässt dies den Schluss zu, dass die Sicherung und Wahrung der unternehmerischen Legitimität eine Hauptmotivation für unternehmerisches Nachhaltigkeitsmanagement darstellt. Den Artikel finden Sie im Journal Corporate Social Responsibility and Environmental Management

Neue wissenschaftliche Publikationen zu Corporate Sustainability & Supply Chain Management

Das Centre for Sustainability Management (CSM) publiziert regelmäßig wissenschaftliche Artikel und Analysen, die sich mit Fragestellungen rund um die Themenfelder „Sustainable Supply Chain Management“ und „Corporate Sustainability“ befassen. In Rahmen der aktuellen Forschungsarbeiten sind die folgenden beiden Beiträge erschienen. Publikation zu Corporate Sustainability im internationalen Vergleich Basierend auf Primärdaten aus der Umfrage des „International Corporate Sustainability Barometers” beschreibt und analysiert dieses Buch den derzeitigen Praxisstand des Nachhaltigkeitsmanagements in Großunternehmen in insgesamt elf Industrienationen. Das Buch enthüllt ein erstaunliches Ausmaß an Gemeinsamkeiten der Praktiken des Nachhaltigkeitsmanagements großer Unternehmen. Die Autorinnen und Autoren diskutieren nationale und internationale Managementmuster, die als Inspiration sowohl für Praktiker als auch für Wissenschaftler dienen können, die sich mit Nachhaltigkeitsmanagement beschäftigen. Schaltegger, S.; Windolph, Harms, D. & Hörisch, J. (Hrsg.): Corporate Sustainability in International Comparison: State of Practice, Opportunities and Challenges. Cham: Springer International Publishing (Eco-Efficiency in Industry and Science, 31). Nachhaltigkeit und Lieferkettenmanagement Aufgrund des ständig wachsenden internationalen Handels zwischen Entwicklungs-und Industrieländern sind Nachhaltigkeitsaspekte der Lieferketten mehr ins Zentrum des öffentlichen und akademischen Interesses gerückt. Nachhaltigkeit in der Lieferkette zu managen bedeutet, …

Editorial: Geschäftsmodelle für unternehmerische Nachhaltigkeit

Nachhaltige Entwicklung in Unternehmen wird häufig nicht mehr primär durch technische Innovationen, sondern insbesondere durch Veränderungen von Geschäftsmodellen vorangetrieben. Damit rückt die geamte Wertschöpfungslogik in den Fokus. Diese komplexere Sichtweise birgt neue Potentiale für Nachhaltigkeitsinnovationen, ist aber auch mit neuen Herausforderungen verbunden. Viele innovative Geschäftsmodelle basieren auf einer Veränderung des Angebots vom konventionellen Verkauf zur (Mit-)Nutzung. Aufbauend auf dieser Grundidee werden Firmen gegründet, die zum Beispiel Kinderspielzeug über Online-Portale vermieten. Verliert ein Kind das Interesse an einem Spielzeug, wird der Gegenstand zurückgesandt und ein anderer gemietet. So können mehrere Kinder das gleiche Spielzeug über sein Produktleben nutzen, womit im Vergleich zum konventionellen Verkauf von Spielzeugen weniger hergestellt, mehr repariert und Ressourcen geschont werden. Dabei verändert der Wandel von der Herstellung zum Vermieten zentrale Elemente des Unternehmensverständnisses wie das Wertangebot, die Leistungsprozesse, das Netzwerk an wertschaffenden Stakeholdern oder das Finanzierungsmodell. Sharing economy Zeichen der Tertiarisieriung der Wirtschaft Während diese sogenannte „Sharing economy“ auf den ersten Blick wie die Realisierung einer auf Tausch und Teilen basierenden alternativen Kommunenutopie erscheinen mag, handelt es sich aus ökonomischer Sicht vielmehr …

Studienauftakt: Neustart mit Nachhaltigkeitsmanagement

Deutschlands größtes Nachhaltigkeits-MBA-Programm startet an der Leuphana Universität Lüneburg Im Jahr 2003 gegründet, beginnt bereits der 12. Jahrgang Führungspersonal z.B. aus Textil-, Energie- oder Logistikbranche sucht innovative Lösungswege, um Nachhaltigkeit unternehmerisch umzusetzen Studienauftakt im Nachhaltigkeitsmanagement: Mit dem MBA Sustainability Management startet der größte weiterbildende Fernstudiengang der Leuphana Universität Lüneburg ins Studienjahr 2015. Angehende Nachhaltigkeitsmanagerinnen und Nachhaltigkeitsmanager aus Deutschland, der Tschechischen Republik und der Schweiz kamen zum Auftakt an die Universität Lüneburg. Immer gegen Ende Januar beginnt für neue Studierende im MBA Sustainability Management der gemeinsame Studienauftakt. Die erste Hälfte eines Jahrgangs kommt dann traditionell an den Campus in Lüneburg, so auch 2015. Vergangenes Wochenende standen für diese erste Gruppe von 27  Studienanfängerinnen und -anfängern neue Eindrücke und die ersten Vorlesungen und Impulsvorträge im neuen Studium auf dem Programm. Nach dem Auftakt startet die BWL-Intensivkurs, der sie in den nächsten Wochen vor allem über die hauseigene E-Learning-Plattform fordern wird. Typisch für den weiterbildenden Studiengang: Die Teilnehmerprofile sind vielschichtig und zahlreiche Branchen und Berufsgruppen sind vertreten. Ob aus Nichtregierungsorganisationen, mittelständischen Betrieben oder Großunternehmen, gemeinsam werden mit dem …