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Sustainability Entrepreneurship: StartGreen Award 2018 gestartet

Die Organisatoren suchen zum vierten Mal die Champions der grünen Gründerszene! Ab sofort können sich Gründerinnen und Gründer im Bereich Klimaschutz, Green Economy und Nachhaltigkeit um den StartGreen Award (SGA) bewerben. Die Frist dazu  läuft bs 31. Juli 2018.

Beim StartGreen Award geht es jedoch nicht nur um Preise, sondern vor allem um die Vernetzung von grünen Start-ups und Unternehmen mit Investoren, Förderinstitutionen und politischen Wegbereitern für eine grüne Wirtschaft. Der Community Preis für die grüne Gründerszene wird 2018 in drei Kategorien vergeben.

  • Gründungskonzepte (noch nicht gegründet)
  • Start-ups (bis 5 Jahre)
  • Energie der Zukunft (Gründungskonzepte, Start-ups & junge Unternehmen von 0-15 Jahren)

Mehr Informationen: start-green.net

Umweltministerin startet Projekt zu umweltfreundlichen Lieferverkehr

Letzte Meile Lastenrad: Bundesumweltministerin Schulze eröffnet jetzt ein Modellprojekt in Berlin für umweltfreundlichen Lieferverkehr. Fünf große Paketdienste testen absofort den Einsatz von Lastenrädern. Das Projekt wird mit 400.000 Euro gefördert.

Ab Juni testen die fünf größten deutschen Paket- und Kurierdienste den Einsatz von Lastenrädern, so genannte Cargo-Bikes, in der Berliner Innenstadt. Gerade im städtischen Bereich bieten diese Räder auf der “letzten Meile” eine umwelt- und verkehrsfreundliche Alternative zu kleineren LKW.

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Nachhaltigkeitswissenschaftler des CSM erhält Wissenschaftspreis

Herzlichen Glückwunsch: Juniorprofessor Dr. Jacob Hörisch vom Centre für Sustainability Management der Leuphana Universität Lüneburg ist in diesem Jahr als einer von fünf Schöller Fellows ausgezeichnet worden. Vergeben wird der mit 20.000 Euro dotierte Preis für Nachwuchswissenschaftler vom Schöller Forschungszentrum für Wirtschaft und Gesellschaft an der Universität Erlangen Nürnberg. 

Das Preisgeld verwendet Hörisch für ein Forschungsvorhaben über den Einfluss ethischer Unternehmenskultur auf unternehmerische Nachhaltigkeit.

Zu seinem jetzt beginnenden Projekt sagt Hörisch: „Unternehmen sind für eine nachhaltige Entwicklung von zentraler Bedeutung. Gleichzeitig stellt unternehmerische Nachhaltigkeit eine große Herausforderung für sie dar.“ Von Unternehmen, die einer explizit ethischen Unternehmenskultur folgen, werde erwartet, dass sie dieser Herausforderung besser gerecht werden. Das Vorhaben soll dazu dienen, das Phänomen einer explizit ethischen Unternehmenskultur zu definieren, mögliche verschiedene ethische Unternehmenskulturen und die zugrunde liegenden philosophischen und weltanschaulichen Werte zu konzeptualisieren sowie die Effekte von ethischen Unternehmenskulturen auf unternehmerische Nachhaltigkeit zu analysieren.

Hörisch arbeitet seit dem vergangenen Jahr an der Leuphana als Juniorprofessor für Nachhaltigkeitsökonomie und –management. Seine Forschungsschwerpunkte sind Nachhaltigkeitsmanagement, Sustainable Entrepreneurship, Stakeholder Theory und Nachhaltigkeitsökonomie.


Hintergrund:
Die Theo und Friedl Schöller-Stiftung wurde 1988 von Theo Schöller ins Leben gerufen, um gemeinsam mit der Schöller Familien-Stiftung das gemeinsame Lebenswerk der Eheleute Schöller zu repräsentieren und zu bewahren. Die Stiftung unterstützt seit 2002 Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Betriebswirtschaftslehre und errichtete das Dr. Theo und Friedl Schöller Forschungszentrum für Wirtschaft und Gesellschaft am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Hinweis: Der Beitrag basiert auf einer offiziellen Meldung der Universität

Konsum: Bundesumweltministeriums bietet Hilfestellung für Klimaschutz

Das neue Internetportal www.mein-klimaschutz.de des Bundesumweltministeriums beantwortet ab sofort Fragen zum Klimaschutz zu Hause, unterwegs und beim Einkauf. Das neue Web-Portal ist Teil der Mitmachkampagne „Mein Klimaschutz“, die im Auftrag des Bundesumweltministeriums  durchgeführt wird.

Es zeigt Verbraucherinnen und Verbrauchern mit Tipps und Beispielen,  wie sie wirksam CO2 vermeiden können. Ziel der Mitmachkampagne „Mein Klimaschutz“ und der neuen Internetseite ist es, Verbrauchern dabei zu helfen, ihren Energieverbrauch und CO2-Ausstoß abzuschätzen und ihr individuelles Sparpotenzial zu erkennen.

Verknüpft werden die Antworten mit persönlichen Erfahrungen und Empfehlungen von Verbraucherinnen und Verbrauchern. Wer sich bereits mit einer konkreten Maßnahme für den Klimaschutz engagiert oder dies plant, kann sich auf einer interaktiven Deutschlandkarte eintragen. Eingebunden sind auch weiterführende Angebote Dritter wie Online-Ratgeber oder ausführliche Themen-Dossiers.

Private Haushalte in Deutschland verbrauchen gut ein Viertel der Energie. Daher ist das Erreichen der Klimaschutzziele eine Gemeinschaftsaufgabe, an der sich jede und jeder Einzelne beteiligen kann. Oft sind Maßnahmen, die den CO2-Ausstoß mindern, nicht nur gut für das Klima. Sie führen häufig auch zu Kosteneinsparungen, mehr Komfort oder sogar zu besserer
Gesundheit. Weitere Informationen: www.mein-klimaschutz.de

Ringvorlesung: Wissenschaft für eine nachhaltige Entwicklung

In den kommenden Wochen ziehen die UNESCO-Lehrstühle Deutschlands eine Bilanz im Rahmen einer facettenreichen Ringvorlesung an der Leuphana Universität Lüneburg. An der Universität selbst gibt es den UNESCO-Chair „Hochschulbildung für eine nachhaltige Entwicklung“ seit 2005. Erstmals findet jetzt jedoch eine gemeinsame Vorlesungsreihe der deutschen UNESCO-Lehrstühle statt. Sie gibt einen Einblick in unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen und Arbeitsfelder. Gäste sind herzlich willkommen.

Den Vortragsreigen eröffnet am 4. Mai Professor Alexander Siegmund von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Der Experte für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten spricht um 14.15 Uhr im Hörsaal 5 zum Thema: Der Beitrag moderner Satelliten-Beobachtung zur Umsetzung der Sustainable Development Goals“.

Ort und Uhrzeit
Leuphana Universität Lüneburg
Zentraler Campus, Hörsaal 5
Freitags 14.15 – 15.45 Uhr

In den weiteren Vorträgen, die bis zum 29. Juni stattfinden werden, geht es unter anderem um kulturelle Bildung, unternehmerische Verantwortung sowie um Musik und darstellende Künste als Kulturerbe.

Übersicht über die Veranstaltungen zu Wissenschaft und Bildung für eine nachhaltige Entwicklung:

  • 18.05.2018
    „Die UNESCO und das Erbe: Welterbe, im-materielles Erbe und Dokumentenerbe – Von den Konventionen zu den Heritage Studies“
    Prof. Dr. Marie-Theres Albert & PhD Anca Prodan
    UNESCO-Lehrstuhl für das Studium des materiellen und immateriellen Erbes
    Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg
  • 25.05.2018
    „Water-Energy-Food Nexus and the Agenda 2030“
    Dr. Hani Sewilam
    UNESCO-Lehrstuhl für Hydrologischen Wandel und Wasserressourcen-Management
    Technische Hochschule Aachen
  • 01.06.2018
    „Cultural Diversity“, ein „Auftrag“ von „Cultural Diplomacy“? Zur Nachhaltigkeit in den internationalen Kulturbeziehungen
    Prof. Dr. Wolfgang Schneider
    UNESCO-Lehrstuhl Kulturpolitik für die Künste in Entwicklungsprozessen
    Universität Hildesheim
  • 08.06.2018
    „Die Rolle der UNESCO Kultur-Übereinkommen in der Umsetzung der SDGs“
    Prof. Dr. Dr. Sabine von Schorlemer
    UNESCO-Lehrstuhl für Internationale Beziehungen
    Technische Universität Dresden
  • 15.06.2018
    Was ist und was soll Kulturelle Bildung? Positionen im Diskurs und Perspektiven der UNESCO“
    Prof. Dr. Eckart Liebau
    UNESCO-Lehrstuhl für Kulturelle Bildung
    Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • 22.06.2018
    „Unternehmerische Verantwortung und Nachhaltigkeit – Perspektiven im Lichte der Agenda 2030“
    Prof. Dr. Christine Volkmann
    UNESCO-Lehrstuhl für Entrepreneurship und Interkulturelles Management
    Bergische Universität Wuppertal
  • 29.06.2018
    Music as living Heritage: Musik und darstellende Künste als Kulturerbe
    Prof. Dr. Tiago de Oliveira Pinto
    UNESCO-Lehrstuhl für Transkulturelle Musikforschung
    Gemeinsames Institut für Musikwissenschaft der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Hinweis: Dieser Beitrag basiert auf der offiziellen Meldung der Veranstalter

Halbe Million Euro Projektförderung für „Esskultur und Nachhaltigkeit“

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat mit seinem Ideenwettbewerb „Esskultur und Nachhaltigkeit“ 14 Projekte ausgewählt, die jeweils mit bis zu 50.000 Euro gefördert werden. Insgesamt werden 2018 Projektfördergelder in Höhe von 600.000 Euro vergeben. Ausgezeichnet wurden Projekte u.a. aus dem Bereich Bildung, Kreislaufwirtschaft und Wertschöpfungsketten. Auch eine Initiative für eine nachhaltige Mensa wurde ausgezeichnet.

Den Ausgewählten wird in besonderer Weise zugetraut, gesellschaftliche Denkmuster aufzubrechen, deren Reproduktion entgegenzuwirken und neue Wege zu nachhaltigem Handeln aufzuzeigen. Marlehn Thieme, Vorsitzende des RNE sieht der Umsetzung der Projekte mit großer Vorfreude entgegen:

„Die Vielfalt der Ansätze und der Ideenreichtum zeigen, wie engagiert sich Menschen mit unserer aller Zukunft auseinandersetzen und eine nachhaltige Kultur aktiv unterstützen. Nicht zuletzt ist zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele eine neue Kultur in Produktion und Konsum dringend nötig!“

Hintergrund: Der Fonds Nachhaltigkeitskultur besteht seit 2017; auf Initiative des Bundestages stellte das Bundeskanzleramt über einen Zeitraum von drei Jahren 7,5 Millionen Euro zur Verfügung. Der RNE will in diesen drei Jahren mehrere Ideenwettbewerbe zu verschiedenen Bereichen der Alltagskultur (z.B. Essen, Mobilität, Bauen) ausrufen. Der Fonds soll bewährte Ansätze stärken und auch neue Wege gehen, um eine gesellschaftliche Transformation zu mehr Nachhaltigkeit anzustoßen.

Weitere Information zum Fonds, anstehenden Wettbewerben und den Gewinnerprojekten des aktuellen Wettbewerbs finden Sie auf der Projektseite des Fonds Nachhaltigkeitskultur.

Hinweis: Der Beitrag basiert auf einer Meldung des RNE – mehr Informationen hier

Leuphana Universität warnt: Biodiversität in Europa weiter rückläufig

Die zunehmende Intensität der konventionellen Land- und Forstwirtschaft führt zu einem Rückgang der Biodiversität. Das zeigen aktuelle  Studien zu Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen in den verschiedenen Regionen der Erde. Die der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) anläßlich einer Zusammenkunft in Medellin (Kolumbien) jetzt vorgestellt hat. Auch in Europa ist diese Entwicklung problematisch.

Die Nutzung der Natur für Bedürfnisse des Menschen, wie etwa die Erzeugung von Nahrung und Energie, geschehen auf Kosten wichtiger Funktionen des Ökosystems wie Bestäubung oder Bodenbildung, so ein Ergebnis der Studien für Europa und Zentralasien.

„Der nicht nachhaltige Nahrungsmittelverbrauch in Mittel- und Westeuropa führt dazu, dass diese Regionen von Nahrungs- und Futtermittelimporten abhängig sind, die der jährlichen Ernte von 35 Millionen Hektar Ackerland entsprechen, einer Fläche von der Größe Deutschlands“, so Professorin Berta Martín-López – Nachhaltigkeitsexpertin der Leuphana Universität Lüneburg und eine der Hauptautorinnen der Studie für den Bereich Europa.

Sustainable Developemnt Goals: Druck auf die biologische Vielfalt hoch

Dass sich der Druck auf die biologische Vielfalt kurzfristig verringert, halten die Wissenschaftler für unwahrscheinlich. Eine Szenarioanalyse für die nächsten Jahrzehnte zeigt, dass die Fortsetzung des bisherigen Trends die Verwirklichung der Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen eher behindern wird.

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